Gelenkprobleme - das Aus für Schlagzeug?

von Schlachtfeld, 04.10.06.

  1. Schlachtfeld

    Schlachtfeld Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.06   #1
    Hi Leute,

    folgendes : ich habe Gelenkprobleme bzw. ich habe noch keine aber die Symptome sind da. Das ganze äußert sich in einem "knarren" der Gelenke. Man kann es nicht hören, aber fühlen, wenn man sich ganz langsam bewegt. Jetzt hab ich mich mal schlau gemacht und jetzt könnte es entweder Arthrose sein oder eine normale Abnuzung der Gelenke. [Das knarren entsteht wohl dadurch, das die Knorpelmasse die als "Schmiermittel" zwischen den Gelenken sitzt, nicht mehr ausreichend vorhanden ist sodass die Knochen aufeinander reiben.] Das krasse ist aber, das ich das nicht in den "üblichen" Gelenken habe wie z.B. Knie oder Arm - sondern in sogut wie jedem Gelenk. Auch in den Fingern.:screwy: Ich schau das ich demnächst mal in die Uniklinik komm. Im Moment nehm ich versuchshalber so Gelatinekapseln die das wieder aufbauen könnten.

    Kennt ihr das schon?

    Wie schlimm ist das?

    Muss ich das Schlagzeugspielen aufgeben? :eek: :(
     
  2. Chris____

    Chris____ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.06   #2
    Bis zur genauen Diagnose durch einen Fachmann würde ich das Schlagzeugspielen ruhen lassen - wenn er grünes Licht gibt, kannste dann ja wieder Gas geben.

    Mach dir keinen Kopf um Sachen die du eh nicht genau weißt. Verschwendete Zeit und verschwendete Energie.
     
  3. .marc.

    .marc. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.06   #3
    genau, also ab zum arzt und nachfragen. was bei gelenkproblemen helfen soll sind nahrungsmittel mit gelatine. frag mich nun bitte nicht aus welchem grund aber HIER steht etwas dazu. Vielleicht probierst du es mal.
     
  4. Dingel-Dangel-Drummer

    Dingel-Dangel-Drummer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.06   #4
    Aus der Webseite: "....unter das Futter mischen"

    Du weißt schon, daß das für Tiere gedacht ist? Wau! :D
     
  5. .marc.

    .marc. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.06   #5
    es gibt das ganze aber auch für MENSCHEN... und wir in anderen formen zu sich genommen. es ist nur ein hinweis udn eine kleine erklärung. mehr nicht, oder habe ich in einem satz gesagt das er sich SOWAS kaufen soll? es ging darum einen hinweis zu geben..
     
  6. Dingel-Dangel-Drummer

    Dingel-Dangel-Drummer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.06   #6
    Huhuu, bleib locker. Das war als :D <--- Spaß gedacht. Ansonsten würde da stehen "Das ist für Tiere gedacht :screwy: ". Tut´s aber nicht ;)

    Gegen OT:

    Ich spiele mit diesen vom Threadersteller beschriebenen Gelenkproblemen seit über 20 Jahren, und es geht immer noch. Also nicht den Kopf hängen lassen, sondern das tun, was die anderen sagen: Abwarten, was der liebe Onkel Dog... äh Doc meint.
     
  7. Schlachtfeld

    Schlachtfeld Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.06   #7
    Erstmal vielen Dank für die Antworten!

    Update:

    Ich war heut beim Artzt und der hat gemeint das Arthrose eigentlich net sein kann und das Knirschen net wirklich schlimm ist.:great:

    Muss aber noch wegen meinen Knie - und Fußgelenken noch zu nem anderen Artzt, der mich dann villeicht in die Uniklinik schickt.:rolleyes:

    Wenigstens wieder Land in sicht.


    Und das Beste ist:

























    Jetzt muss ich wahrscheinlich doch nicht auf eine Trickdrum Pro 1-V verzichten.:D
     
  8. BumTac

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    Erstellt: 06.10.06   #8
    Bei aller Liebe zum Instrument und Hobby:

    Bei gesundheitlichen Problemen gleich welcher Art steht das Drummen in meiner Prioritätenliste dann doch relativ weit hinten!
    Um beim Beispiel Arthrose zu bleiben: Solltest Du diese haben bzw. bekommen, wann und wie heftig auch immer, wirst Du sehr schnell feststellen, daß die Liste der schmerzhaften Beschäftigungen extrem lang werden wird, das Drummen ist da ein eher verzichtbarer Teil des Lebens, und wenn´s auch noch so viel Spaß macht. Wenn Du aber nicht mal mehr ein halbvolles Wasserglas anheben kannst, verschieben sich auch Deine Prioritäten, sei ganz gewiß!

    Sorry, will jetzt nicht schwarzmalen oder Horrorszenarien entwerfen, aber überleg mal: Was nützt Dir das Drummen, wenn Du nicht mehr einen Beruf ausüben kannst, um dieses Hobby auch zu finanzieren? Oder es nicht mal schaffst, Dir Deinen Hosenlatz zu schließen?

    Mal drüber nachdenken, es gibt sie wirklich, die elementaren Dinge des Lebens, zu denen das Schlagzeug nicht gehört...

    ***Klugscheisser-und-Erfahrungen-des-Alters-Modus AUS***

    BumTac
     
  9. Schlachtfeld

    Schlachtfeld Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.06   #9
    Ich hab ja nicht geschrieben das es sicher ist und das ich jetzt wie wild drauflos trommel..

    ;)
     
  10. PrOx3

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    Erstellt: 07.10.06   #10
    Aber trotzdem Arzt... und noch eine wichtige Frage, wie alt bist du?! Und wenn dir noch nix weh tut... Naja, vllt gehts ja auch wieder weg...
    Zudem gibt es auch noch andere schöne Instrumente bei denen man sich nicht so viel bewegen muss ;)

    Grüße
     
  11. .marc.

    .marc. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.06   #11
    das stimmt wohl, aber ich muss dir sagen wenn ich nich mehr trommeln könnte würde mir was fehlen und zur zeit unvorstellbar :)
     
  12. Schlachtfeld

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    Erstellt: 07.10.06   #12
    Ich bin 17 und wenn ich nichtmehr spielen kann werde ich vermutlich eingehn.
     
  13. Drummer Ziesi

    Drummer Ziesi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.06   #13
    Also mit 17 Arthrose wär echt n Kunststück :D

    Ne, also ich denke ma dass das keine dauerhafte Gelenkschädigung is was du da hast, bzw. hoff ich ma :cool:

    Gruß, Ziesi.
     
  14. Schlachtfeld

    Schlachtfeld Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.10.06   #14
    Ich weis, soll es aber auch geben, auch wenn es wesentlich seltener auftritt.
     
  15. fatima

    fatima Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.10.06   #15
    Hallo Schlachtfeld,

    ich kenne ähnliche Probleme und Ängste. Ich spiele zwar Percussion und nicht Schlagzeug, denke aber dass die Belastung vergleichbar ist.
    Bei mir hieß es erst "Sehnenscheidenentzündung", dann irgendwas mit Karpaltunnel und dann Tennis- bzw. Golferarm. Die "Therapien" reichten von Eingipsen bis Cortison-spritzen. Letzteres habe ich nicht machen lassen und die Gipsschiene, ganz zu Anfang, habe ich mir nach einer Nacht wieder abgemacht. Und dann die ganzen Horrorgeschichten von Musizierenden, die ihre Karriere schmeißen konnte, weil sie nicht auf die Ärzte gehört haben...

    WAS mir wriklich geholfen hat war ein Physiotherapeut, der mit der sogenannten Querfriktion meine Muskeln, Sehen, Bänder wieder zum Leben erweckt hat. Okay, du sagst es wären bei dir die Gelenke. Ich habe den Physiotherapeuten so verstanden, dass es im Grunde alles das Gleiche ist, nämlich eine Überbelastung, die sich an den verschiedene Stellen als schmerzhaft zeigt. Er hat mit erklärt, dass das was ich tue mit Leistungssport zu vergleichen ist und ich entsprechend trainieren solle. Also nicht mehr gleich vom Bett aus an die Congas setzen und wie irre losspielen, sondern den gesamten Körper (Kreislauf) in Schwung bringen, so dass alle Zellen besser mit Sauerstoff versorgt werden (Atem- und Pulsfrequenz steigern). Dann langsam anfangen und langsam steigern. Pausen machen, Arme und Beine ausschütteln. Dehnen (eine Übung mache ich regelmäßig und zwar 8 Minuten lang, das soll die Zeit sein nach der die Bänder aufhören sich anzuspannen). Das hat mir sehr geholfen und ich habe meine ganze Spielweise daraufhin verändert und wie ich finde auch verbessert. Das war eine sehr harte Zeit für mich, da ich eher ungeduldig bin. Aber inzwischen bin ich geduldiger geworden und bin auch sicher, dass ich mehr davon habe Schritt für Schritt und in angemessenem Tempo Neues zu lernen und dass ich von alleine schneller werde, indem mir Bewegungsabläufe vertrauter werden. Also lieber gut aufgewärmt und langsam üben und schnell und laut nur kurz und dann ausgedehnte Pausen machen. Nach z.B. einer Tournee o.ä. werden 48 ! Stunden Pause verordnet - hart aber hilfreich.

    Also nicht ganz aufhören. Und wenn du eine längere Pause gemacht hast unbedingt daran denken, dass sich erst wieder Muskeln aufbauen müssen und das dauert ein paar Tage!
    Achte auf deinen Körper und lerne ihn entsprechend deinen Anforderungen auch zu pflegen.
     
  16. Schlachtfeld

    Schlachtfeld Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.10.06   #16
    Danke für die Tipps, kenn ich aber schon.;)

    Also ich weis jetzt was ich hab. Der Artzt hat gemeint das wäre eindeutig eine Bindegewebsschwäche. Auf die Frage mit dem Schlagzeugspielen hat er gemeint das es von den Bewegungen her garantiert nicht gut ist weil sie eben nicht gleichmäßig sind. Aber da ich eigentlich vom spielen selbst nie Probleme bekommen habe werde ich weitermachen.
    Außerdem hat er gesagt das es jeder anderst verträgt, deswegen hat er gemeint muss es nicht lassen solang es nicht weh tut. Ich werd mich halt "sportlich" nicht mehr Leistungsmäßig betätigen - das heißt wenn im Schulsport alle durch die Gegend hetzen müssen jogge ich ganz gemütlich und erfreue mich meiner Krankheit. :D
    (Vor allem weil dadurch meine Sportnote keinen Schaden nehmen kann und darf.:twisted: )
    Ich muss halt jetzt als so ein Paar Übungen machen aber was solls...

    Achja, ich habe mir vorhin meine Trickdrum bestellt.:great:

    Drums forever!:rock:
     
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