Gurtsicherung (Gummi) bricht

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Gestern beim Üben ... etwas klappert, auf dem Fußboden liegt etwas kleines Schwarzes. Es stellt sich heraus, es ist ein Stück des als Gurtsicherung angebrachten Gummirings. Als ich den Rest vom Gurtpin abziehen will, zerfällt auch dieser ... das ganze Teil ist versprödet und einfach zerbrochen ...
Der Gummi war an einer Resonatorgitarre angebracht, Kontakt hatte er nur mit dem Blechbody und einem einfachen kräftigen Ledergurt. Beides schon paar Jahre alt, keine Pflegemittel oder sonstige Chemie.

Ein zweiter, gleich alter und nur mal kurz benutzter Gummiring zum Vergleich, der zusammen mit anderem Kram in einer Plastikschachtel lag, hat ebenfalls an Elastizität verloren ... war noch nicht versprödet, aber ging nach "Biegeversuchen" nicht mehr freiwillig ganz in die Ruhelage zurück.

Keine Ahnung, warum der Ring so versprödet ist, und ob das bei diesen Dingern allgemein zu erwarten ist ... als Gurtsicherung jedenfalls dann ein Totalausfall ... sollte man mal drauf achten ...

P1020933 (800).jpg
 
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jup...bei mir das Gleiche, nach ein paar Jahren kannst du diese erneuern...
 
Alterung des Gummis, Weichmacher gehen raus ...
 
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Schon klar. Aber warum grad bei diesen, erst paar Jahre alt, und so stark, also richtig hart und spröde?
Andere und ältere (fast 10 Jahre teilweise) sind alle noch in Ordnung, oder zumindest sehr viel besser, hab das grad mal gecheckt ...
Kann eigentlich kein normaler "Gummi" sein.

Am besten sind übrigens meine aus 2,5 oder 3 mm Gummimatte selbst gestanzten noch in Schuss, denen merkt man noch gar nichts an, und am zweitbesten Biergummis :)
 
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Mönchshof Bier hat blaue Gummis und man bekommt das Bier dazu 😜
 
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In vielen Abfüllbetrieben werden inzwischen die Gummis an den Bügelflaschen mit dem Keramikteil des Verschlusses verklebt, also kommt man meist nicht mehr zerstörungsfrei an die "Flenslocks" ran.
 
Das scheinen mir auch kein Gummi mehr zu sein, sondern irgendwelche Kunststoffe. Gilt wohl auch für manche die man noch abziehen kann.
 
In vielen Abfüllbetrieben werden inzwischen die Gummis an den Bügelflaschen mit dem Keramikteil des Verschlusses verklebt, also kommt man meist nicht mehr zerstörungsfrei an die "Flenslocks" ran.
Am besten im Getränkehandel an Leergutflaschen probieren, natürlich vorher um Erlaubnis bitten!
Das erspart den Ärger mit den angeklebten Flenslocks. Wenn man kein Bier trinkt kann man sich den Bierkauf dadurch ganz ersparen. Jedenfalls ging es mir so. Ich wurde zwar komisch beäugt, aber am Ende hatte ich eine Hand voll Flenslocks für lau.
 
Ich nutze schon seit Längerem genau diese Gummi-Gurt-Locking-Stopsel von Fender. Einen davon hatte ich mal auf die Fensterbank gelegt und dort vergessen.
Beim Fensterputzen hat ihn meine Frau gefunden und er war genauso porös wie der vom @Blues-Opa. Die anderen drei aus der selben Charge sind noch flexibel und nutzbar.
Ich denke, dass das UV-Licht der Übeltäter ist, der den Kunststoff mürbe macht.

LG, Anderl
 
Ich warne seit Jahren vor den Dingern. Meine haben nur Wochen gehalten. Eine Frechheit, sowas (immer noch!) anzubieten!
 
Ich denke, dass das UV-Licht der Übeltäter ist, der den Kunststoff mürbe macht.
Wobei in meinem Fall hier die Gitarre normalerweise aufrecht im Ständer steht, in einer eher schattigen Ecke des Zimmers, und unten an den Gurtpin ohnehin kein direktes Licht fällt ...
 
Erinnert mich an Gummibänder in Unterhosen. Regelmäßig gewaschen halten sie ewig, liegen lange im Schrank, dann hört man wie sie zerbröseln wenn man sie anzieht.
 
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Bei mir halten die Dinger sehr lange.
Davon abgesehen gehen meine Gitarren ja auch nicht gleich fliegen wenn da mal kein Gummi drauf ist. ;-)
Ja, ja...ich weiß....niemals ohne Gummi und so....schon klar. ;-)

Gibt es übrigens auch günstig über diverse Shops die alles rund um das heimische Bierbrauen anbieten.
Suche: "Dichtungen für Bügelverschlüsse (rot) - 50 Stück"
Kosten z.B. 5,89 bei einem der Anbeiter.

 
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Ich drucke mir die Dinger immer selbst:
GuitStrapLock.jpeg

Material TPU95.

Wer die Druckdatei haben möchte, melde sich gern per PM bei mir (ist jetzt aber auch kein Hexenwerk;-)
BG
M.
 
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Im guten Hauswarenladen bekommt man die Gummis auch in der Großpackung. Wundert mich ja nicht, wenn die nach paar Jahren zerbröseln. Ich hab noch eine ganze Sammlung davon, keine Ahnung ob die noch was taugen. Aber solange der Gurtpin hält seh ich da auch kein großes Problem.
 
Ähm, warum keine Unterlegscheibe aus Metall?
 
Danke für den Hinweis!

...Keine Ahnung, warum der Ring so versprödet ist ... sollte man mal drauf achten ...

Hm, der Hersteller wird sich nicht in die Karten schauen lassen, warum er u.U. gezwungen ist, oder es freiwillig getan hat, die Zusammensetzung zu ändern.
Am Gurt ist nichts zu sehen? Also eine ungewollte Wechselwirkung des Gurtmateriales mit dem Gummi?

Ansonsten: Ja, als beste Alternative ist es wohl immer noch der klassische Flenslock. Bei mir jedenfalls: Hält und hält und hält und hält..... :)
 
Dann schneid halt nen Schlitz in die Scheibe. Schraubstock und Flex.
 
Und dann biegst Du sie jedesmal auf oder wie muss ich das verstehen?
 
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