Mein Gott, hier geht es ja schräg ab...
Beste Lösung wäre, wenn es um den puren Gitarrensound geht, ein Isolation Cabinet.
Nachteil: Du hörst Dich nicht mehr so gut und müsstest Dir einen Monitormix erstellen und KH aufsetzen. Vorteil: Du kannst volle Lotte den Amp aufreißen und die Mikrofonposition ist, wenn man es will, immer die selbe.
Da die Anschlaggeräusche zu hören sind, ist wahrscheinlich, wie oben schon erwähnt, der Amp einfach zu leise. Das könnte man, in Höhe der Gitarre, mit einer Matratze "abschirmen", denn die Ohren befinden sich ja oberhalb der Matratze, wenn man sie nicht hochkant stellt. Oder man geht weiter vom Amp weg.
Es empfiehlt sich übrigens auch, bei einem halboffenen oder offenen Cab/Combo, hinter diesem eine Abschirmung oder Schallschlucker zu stellen (Wandreflexionen).
DI-Signal aufnehmen wird gern von Engineers im Studio gemacht, weil sie dann selbst entscheiden können, wie die Axt klingen soll. Will man jedoch "seinen" Sound, dann fällt das aus! Parallel mit aufnehmen ist ok, aber als Hauptsignal präferiert das eigentlich nur ein Nichtgitarrist.
Vielleicht ist aber auch das Mikro zu leise gepegelt, sodass neben dem Direktsignal aus dem Lautsprecher der Raum noch zu "gleichberechtigt" mit "hinein klingt"...
Im Mix kann man die Geräusche nachträglich eliminieren... (Expander, EQ, Gate, usw.)
Ich selbst bin ein großer Fan von mikrofonierten Amps, am liebsten 2 Mikros...
Heutzutage tendiere ich, nach meinen langjährigen Erfahrungen mit dem Transducer von SPL zum Ox von UAD...