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Hallo Leute,
das war ein kleines Experiment. Noch will ich aber nicht verraten, was der Clou an der Sache ist ;)
Mich würde natürlich interessieren, wie ihr den Mix - und den Sound insgesamt - empfindet.
Ich finde es ganz gelungen und für das Genre total passend *selbstlob* :D Aber das muss ja nicht bedeuten, dass andere Ohren das auch so empfinden.

Vielleicht ein paar Infos vorab:
An der A-Gitte und den Stimmen und Harp kam ein AKG C414XLS zum Einsatz. Die Orgel sind eigentlich zwei: ein Toontrack VSTi E-Piano und die Vintage Orgel aus Samplitude. Bass über einen Ampeg-Amp und in der DAW eine Speakersim.
Drums sind über SD3 die Nashville EZX mit Grooves aus der Progressive Foundry, der Schellenring ist mit EZD2 programmmiert.

Viel Spaß und ich bin schon ganz gespannt auf euer Feedback :great:
https://soundcloud.com/mjmueler/piper
Grüße
 
rbschu

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Lieber Kollege, ich habe jetzt genau 50% des Songs angehört und immer noch warte ich auf den Zündfunken, der leider auch durch die im letzten Drittel einsetzenden zusätzlichen Instrumente nicht kommen mag. Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber trotz ordentlicher Aufnahme ist das für mich als Song ein Rohrkrepierer. Da erscheint mir nichts neu dran, die Harmonien wiederholen sich laufend und eigentlich könntest Du das mit ein paar Kunstkniffen auch auf 30 Minuten strecken (entschuldigung für den schlechten Scherz!). Was ich damit sagen will: Für ein 1-minütiges Stück oder Intermezzo auf einer CD oder als abschließender Track auf selbiger ist es zu gebrauchen, aber ansonsten zu lang und ohne Highlight. Wirklich, tut mir leid, dass mein Feedback so desaströs ausfällt, aber wie immer möchte ich nicht drumrum drucksen, sondern ganz offen sein (dürfen). Ich weiß, dass Du gern experimentierst und wirklich viel auf Zack hast, aber von diesem Genie merkt man hier, bzw. merke ich hier wenig.

Ah ja, Du hattest nach Mix und Sound gefragt. Das ist meiner Ansicht nach gut gelungen. Die Stimme ist allerdings ein bißchen undeutlich, zumindest am Anfang. Das hat aber wohl eher mit der Aufnahme/Singweise als mit dem Mix zu tun.
 
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Ihr habt als Band LIve aufgenommen, und kaum bearbeitet, also etwas Raum und Reverb?
Ein paar Overdubs wie Vocals, Drums später dazu?


Sonst klingt es wie ohne EQ-Bearbeitung, natürlich, leicht dunkel, keine spitzen Höhen.
Allerdings auch etwas indirekt und zum Teil nicht präsent genug.
Stimme ist zu unklar, gerade am Anfang, dennoch fehlt auch durchgehend Klarheit, Definition und Auflösung.
DIe akust. Gitarren machen einen schönen warmen Teppich, hier fehlt aber dennoch etwas Präsenz in den Höhen.
Harp, Schellenkranz passen.

Mir persönlich fehlt Luft zwischen den Signalen, und die Signale könnten freier und heller aufspielen.

PIano und Orgel könnten etwas weiter auseinander, und frequenztechnisch von den Gitarren separiert werden.

Die Drums sind schon sehr speziell von der Spielweise ;) - Einstieg ist etwas verholpert.
Klanglich passen sie auch nicht so recht, mit der schmatzenden kick, und den klaren Toms.
Könnte mehr nach Ludwig Set statt DW Set klingen.

Vom Song her, ist es als Sing-A-Long angelegt.
Würde ich ggf. eine Strophe kürzer machen, passt aber ansonsten.

Das wäre doch ein Song für unser Treffen, da könnte man die Mikros testen :)
 
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mjmueller

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Hallo und besten Dank für eure Rückmeldungen :great:

aber trotz ordentlicher Aufnahme ist das für mich als Song ein Rohrkrepierer
:weep:Nee, schon okay - ich finde die Idee zwar ziemlich gut, aber das da kein Meisterwerk herausgekommen ist, ist mir auch klar :D

klingt es wie ohne EQ-Bearbeitung
GENAU :great: - Bei Stimmen, Gitarren kein EQ, kein Kompressor (ausser Harp und Bass), selbst mit Reverb habe ich gespart (nur einen in der Stereosumme und am Reverb der VSTi-Presets habe ich nichts gemacht). Ganz am Ende der Kette ein Limiter, um es hochzuziehen. Auch sind die Spuren im Grunde null bearbeitet. In die Basspur und die Orgeln habe ich eine HPF gelegt, damit es weniger mulmt.
Mein lieber Whitealbum RESPEKT, direkt ins Schwarze getroffen - seeeeehr cool! :)
Wie bist Du darauf gekommen?

Der Punkt ist, ich nahm mir endlich die Zeit, den GAP Pre73 Premier im Zusammenspiel mit dem C414 auszutesten. Und ich war echt baff, wie weit das schon ohne irgendwelche Eingriffe brauchbar ist.
Klingt alles etwas bedeckt zwar, aber ist auch ohne den "AirEQ" aufgenommen. Das wollte ich so, um den Sound des Preamps besser einschätzen zu können.
Das C414 ist insofern dazu gut geeignet, da es recht wenig färbt und doch recht natürlich einfängt. Und vielleicht könnt ihr euch meinen offenen Mund vorstellen --> :eek:, als ich die Aufnahmen zum ersten Mal gehört habe. Wer das C414 kennt, kann vielleicht nachvollziehen wieso. So, habe ich das Mikrofon jedenfalls noch nie gehört!
Hört nur mal auf die A-Gitarre - das gefällt mir sehr sehr gut!
Was ich noch bemerkenswert finde, ist der Umstand, dass es auch leicht "compressed" klingt, auch wenn die Dynamik in den Spuren zu sehen ist, ist sie nicht so deutlich zu hören finde ich.

Das wäre doch ein Song für unser Treffen, da könnte man die Mikros testen :)
Denke ich auch :D
 
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Wie bin ich drauf gekommen?

Wenn ich aufnehme, level und panne ich erstmal, und dann klingt es ähnlich wie bei Deinem Mix :)

Alle Signale klingen echt und natürlich und noch nicht "aufgebohrt" :-D
Wenn man damit schon mal einen passablen Rough Mix bekommt, ist das doch toll!

Wobei man mit geeigneter Mikrowahl und Positionierung noch einiges rausholen kann, wenn man im Al Schmitt Fieber ist ;-)
Als Beispiel, alle Gitarren mit M930 oder besser mit M990 aufgenommen, wäre ein riesiger Unterschied, die Gitarren hätten Luft und feine Höhen ohne Ende.

Auch Deine Erfahrung mit dem C414 und dem GA PRE-73 kann ich teilen , da klingen die korrekt klingenden Mikros, die sauber und leicht kühl klingen auf einmal mit Schmackes.

Unabhängig davon bin ich mir sicher, wenn Du das alles mit dem MT71s aufgenommen hättst, wäre es noch intensiver und etwas klarer.
Das C414 neigt bei Dir in Summe, bei vielen Signalquellen, etwas zum indifferenden Klang, das klingt schon gut, aber so in Summe bei vielen Signalen klingt es trotz allem etwas distanziert, und auch nicht so gut aufgelöst.
Wie war der Trim Outputregler eingestellt?
Das ist wesentlich der darf nicht unter 12 Uhr gehen, sonst wirds beim BAE 1073 indifferent und matschig.
Bei GA PRE-73 kann das auch schon ggf. früher der Fall sein, da muss man aufpassen.

Ich sage nur eins, alles mit dem M92.1s oder M990 aufgenommen und mit dem GA PRe-73, Output nicht unter 12-13 Uhr, da geht die Sonne auf :)

Der Song passt schon, und ich finde ihn auch ziemlich gut.
Da muss man nur in Richtung Arrangement und wann kommt was etwas nachhelfen, aber das passt schon :)
 
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Hallo,
Wie war der Trim Outputregler eingestellt?
Das ist wesentlich der darf nicht unter 12 Uhr gehen, sonst wirds beim BAE 1073 indifferent und matschig.
Bei GA PRE-73 kann das auch schon ggf. früher der Fall sein, da muss man aufpassen.
Der Output-Regler war auf 9 Uhr, also etwa 1/4 des Regelwegs. :gruebel: Hhmmm .... guter Hinweis, das teste ich noch mal :great: Und wo Du es gerade erwähnst: Als ich neulich die A-Gitte mit dem MT71s probierte, hatte ich den Outputregler auch deutlich höher.




Ich sage nur eins, alles mit dem M92.1s oder M990 aufgenommen und mit dem GA PRe-73, Output nicht unter 12-13 Uhr, da geht die Sonne auf :)
Bald ... :D
 

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  • Excerp MT71s GAP Git.mp3
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Der Outputregler beim Nevedesign funktioniert so.
Rechtsanschlag bedeutet, das Signal geht nicht oder sehr wenig in die Sättigung.
Je mehr gegen den Uhrzeigersinn gedreht wird, umso mehr Sättigung, das Signal wird auch leiser. Hier erklingt sozusagen der Ausgangsübertrager ;)
9 Uhr ist schon recht viel, beim STAM beginnt je nach Pegel des Signals oder Level die Verzerrung :m_git1: :-D
 
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