Jahreslosung 2026 Gotte macht alles neu

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Nikkin
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Ich habe zur Jahreslosung 2026 "Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu", Offenbarung 21.5 einen Song gemacht.
100% KI-frei

Es ist noch nicht ganz rund geworden. Mir wurden am 2. Weihnachtstag meine Keyboards geklaut. Aber ich wollte den Arbeitsstand mal zum Jahresbeginn hier vorstellen.

Ich wünsche allen MB Teilnehmern ein frohes, gesundes, erfolgreiches und gesegnetes neues Jahr.
Ich habe hier durch Mitlesen usw. viele wertvolle Tips bekommen und schaue jeden Tag, was es hier neues gibt.

 
Grund: MP3-Player eingebunden
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Ich weiß jetzt nicht, ob du Feedback wünschst, stand nix im Eingangspost. Ich geb's dir mal ungefragt, weil es ja meistens für die Poster Thema ist.

Ich bin kein Fan von religiösem Sendungsbewußtsein, versuche meine Eindrücke daher möglichst auf meine musikalischen Eindrücke zu beschränken. Aber vorweg: deine Stimme lässt sofort erkennen, dass hier Botschaft über Stimme geht. Du hörst dich an, wie man es von deutschen Gottesdiensten kennt. Niemand kann singen, alle machen mit. Gemeinschaft rulez. 😉
Für einen guten Song, und das könnte er nach meinem Geschmack musikalisch werden, würde ich mir in deutschen Kirchen mehr gesanglich Anspruch wünschen, nicht alleine Freude am Singen.

Nun wie angekündigt zur Musik selbst.
Bin mal gespannt, was das Keyboard noch beisteuern wird. Im Mix solltest du auf jeden Fall die Akustik deutlich leiser machen, die ist nicht wichtig genug für den Vordergrund. Sie definiert halt die Harmonien, dass kann sie imho von hinten raus viel besser.

Harmonisch und von der Form her gefällt mir deine Umsetzung gut, nur kommt deine Melodieführung nicht ganz hinterher. Ich hab's noch nicht komplett analysiert, höre aber recht viele Quarten- und Quintensprünge, die ich als unbeholfen wahrnehme, und die ich melodisch langweilig finde. Insgesamt wirkt die Bewegung etwas random.

Gäbe es wen, der dir dabei hilft, ne schönere, tragfähigere Melodie zu erarbeiten? Vielleicht nen guten Sänger, mit dem du das dann nochmal aufnimmst? 😉

Generell trotzdem mal ein großes Kompliment. Die meisten von uns wissen, wieviel Zeit und Mühe man in Recordings stecken kann, jeder hier veröffentlichte Song ist, bei aller Kritik, ein eigenes kleines Kunstwerk.
 
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Hallo,
den Song an sich finde ich gut.

Den Gesangsstil mag ich nicht und auch nicht dass die Stimme gedoppelt ist. Dann lieber eine Frauenstimme die unisono mitsingt.

Die E-Gitarren-Fills sind mir zu gewollt und irgendwie penetrant, weniger ist mehr. Könnten schneidiger sein.

Das Instrumental ab
1:45 finde ich fürchterlich, es sollte eine schönere oder gern auch rauhere Atmosphäre haben aber nicht wie "Hier muss halt mal ein Instrumental hin, eine schlüssige Idee habe ich aber nicht."

Problem bei neuen Gemeindeliedern: Irgendwer sagt immer: "Och das hier ist aber auch ein schönes Lied." und schon geht das durch alle Gemeinden.

Aber wie gesagt, hier finde ich das Lied an sich gut.
 
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und auch nicht dass die Stimme gedoppelt ist
Ha danke, das fiel mir auch auf, hatte es dann aber vergessen. Das war irgendwie ne Zeit lang Mode, dass man Stimmen auf diese Weise irgendwie fetter machen wollte. Ich fands schon immer schrecklich :LOL:
 
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Machen die ganzen 'Neu'-Musiker, Oerding, Foster, Giesinger so, bei 'Mandy' von Barry Manilow ist es aber auch schon zu hören.

Bei Adele höre ich auch ganz viele Effekte die mitlaufen. Ich bemerke das, obwohl ich kein Toningenieur bin.
 
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Vielen Dank für eure kritischen und hilfreichen Kommentare.

@trommla Ja, du hast den Gesangsstil schon gut erkannt. Ich bin in unserer Gemeinde mehr oder weniger zwangsweise der Sänger, der die Gemeinde zieht und hoffe auf Ergänzung. Es soll allerdings auch ein Stück sein, das die Gemeinde auch mitsingen kann.
Bei der Melodieführung ging es mir schon darum, daß man nicht unbedingt immer weiß, welcher Ton klischeemäßig als nächster kommen muß. Daher die Sprünge, die vielleicht nicht ganz optimal sind. Muß nochmal drüber brüten.
Das Keyboard soll eigentlich nicht mehr allzu viel machen, nur ein paar Akzente und ggf. die Orgel dosierter und stellenweise etwas präsenter zu machen. Aber keinen Klangteppich.

@stuckl Über die Gitarrenfills denke ich auch nochmal nach. Etwas Ear Candy sollte es sein ...
Die Gesangsdopplungen mache ich evtl. etwas sparsamer. Aber eigentlich ne ganz gute Methode, um den Gesang im Refrain noch etwas abzusetzen, ohne ihn einfach nur lauter zu machen.
Das Instrumantal hat du auch treffend entlarvt. Ich wollte nicht einfach den nächsten Refrin wie gehabt an die Strophe hängen. Mal sehen ...
 
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Ist der Sinn des Liedes, dass das in der Kirche später auch jemand mitsingt (ah ja, hast Du ja oben geschrieben. :D)? Dafür ist es eigentlich zu kompliziert. Ich würde jetzt nicht Bon Jovi als Maßstab nehmen, aber so in die Richtung würde ich denken, wenn jemand ein Lied mitsingen soll. ;) Wiedererkennbare Teile, ein Refrain zum Reinknien. Und das halt ab dem ersten Hören.

Wenn das das Ziel ist, würde ich mir überlegen: Den Refrain zweistimmig singen - so dass man ihn erkennt. Oder anders musikalisch ausstaffieren, so dass er sich von den Strophen absetzt. Das ist zu gleichmäßig und man erkennt z.B. gar nicht dass das Lied mit dem Refrain anfängt. Das kannst Du auf jeden Fall klarer machen - ist ja für die Massen. "Unvorstellbar schön" würde ich um 2 Takte kürzen - diese extra Schleife bringt nicht viel und macht das ganze kompliziert. Auch wenn Dir der Text wichtig ist, ich würde das dem 4x4 Takte Schema für mehr Eingängigkeit opfern. Das ist ja kein Prog-Song, sondern ein Mitsing-Song.

Zum Mix: Diese begleitende E-Gitarre würde ich leiser machen, Deine Stimme lauter und weg mit dem seltsamen Stereo-Chorus-Effekt. Schlagzeug in die Mitte. Die Akustikgitarre ist sehr gut (einen Ticken leiser). Die Orgel ist auch gut, tue die mal klassisch mehr Mono und von mir aus an die rechte Seite.

Der "Vollkommen" Teil ist gut gelungen. Deine Stimme ist besser wenn sie etwas höher singt.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Es soll allerdings auch ein Stück sein, das die Gemeinde auch mitsingen kann.
Bei der Melodieführung ging es mir schon darum, daß man nicht unbedingt immer weiß, welcher Ton klischeemäßig als nächster kommen muß.

Da widersprichst Du Dir selbst. :D
 
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Also mittlerweile kenne ich viele Gemeindelieder, die deutlich komplizierter in der Melodieführung sind, wo ich mich immer frage, was soll das? Auch komische Rhythmen und Betonungen.

Nein, da mag ich hier alles in der Melodik. Gemäß dem Thema "neu" tut sich mir hier eine eigene kleine Welt auf. Nicht spektakulär, aber doch so, dass ich mich von der Stimmung eingefangen fühle.

Stichwort Prog-Rock: Gerade Kirchenlieder und die ganze Feiert-Jesus-Liederbuchreihe bedient sich wirklich gern noch zumindest der Anleihen von Toto, 80er :ROFLMAO:.

Ich ließ einen Freund mal die CD eines Local Heroes von mir (nicht christlich) hören, von der ich begeistert war.

Der Freund (Christ) sagte sofort: "Nicht mein Geschmack, klingt so 'christlich'."
 
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@Nikkin
Ich meinte gar nicht, dass die Melodieführung klischeehaft oder simpel sein muss. Aber für mein Empfinden sollte der Verlauf einer Melodie in der Regel eine gewisse Ruhe ausstrahlen und in eine Richtung deuten. Wenn ich einem Menschen folge, mag ich es auch nicht, wenn dieser dann zappelig hin- und herspringt, immer wieder vor- und zurücktrippelt und mir das Gefühl vermittelt, keinen Plan zu haben.

Bei der Melodieführung ging es mir schon darum, daß man nicht unbedingt immer weiß, welcher Ton klischeemäßig als nächster kommen muß.
Trotzdem immer im Hinterkopf behalten, "anders" ist nicht automatisch besser. 😉
 
Zur Musik wurde ja schon einiges gesagt. An sich finde ich es ja auch gut, wenn Musik handgemacht wird. Da muss man nicht immer die hohen Ansprüche anlegen. Mit einem anderen Text, zB zu einem Geburtstag, ginge das als offensichtliches Hobbyprojekt für mich vollkommen in Ordnung.

Mich beschäftigt eher der Text

"Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu", Offenbarung 21.5

Ich habe mir mal die Verse danach durchgelesen.

Du singst: "Es wird unvorstellbar schön ..." ...

Nun ja ...

5 Der auf dem Thron saß, sagte: »Sieh doch, ich mache alles neu!« Und mich forderte er auf: »Schreib auf, was ich dir sage, alles ist zuverlässig und wahr.... Furchtbar aber wird es denen ergehen, die mich feige verleugnen und mir den Rücken gekehrt haben, die ein Leben führen, das ich verabscheue, den Mördern und denen, die sexuell unmoralisch leben, ... Sie alle werden in den See aus brennendem Schwefel geworfen. Das ist der zweite, der ewige Tod.«

Unter "unvorstellbar schön" stelle ich mir ehrlich gesagt etwas anderes vor. Und irgendwie scheint mir die Stelle auch komplett der Botschaft Jesu, wie sie in den Evangelien dargestellt wird, zu widersprechen.
Man ist ja leider gewöhnt, dass für solche plakativen Kalendersprüche immer nur die Zeilen ausgewählt werden, die grade passen. Wie man so eine Stelle als Jahreslosung nehmen kann und den Kontext so ignorieren, ist mal wieder ein "realtheologisches" Meisterstück :rolleyes:

Auch für die Worte " ... und er ist treu ..." sehe ich historisch (sowohl im AT als auch im irdischen) ziemlich wenig Evidenz. Aber gut, das kann man ausblenden, ist ja letztlich mit manchen Liebesliedern auch nicht anders ;)

Natürlich verstehe ich die kindich-naive Hoffnung, dass Gott irgendwie irgendwann alles gut machen wird, und würde es mir auch wünschen - ach, wäre das schön ...
Nur würde ich mir vom Umgang mit biblischen Texten schon ein wenig Tiefgang erwarten.

Das geht mir bei dem Lied viel mehr durch den Kopf als die Musik ... 🤔
 
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Naja, wenn es noch nicht schön und vollkommen ist, dann ist es nicht das Ende.

Sabrina Setlur stellt wonach sie sich sehnt hier vor:


View: https://youtu.be/ItTWWPAmkVk?si=IjK9xRVkb1EMiXcb

Man kann also nicht in der Offenbarung schauen, da dort nicht letzte Dinge beschrieben werden.

Die Vollendung steht in 1. Kor. 15, 22ff.

"Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden. 23 Es gibt aber eine bestimmte Reihenfolge: Erster ist Christus; dann folgen, wenn Christus kommt, alle, die zu ihm gehören. 24 Danach die übrigen, wenn er jede Macht, Gewalt und Kraft entmachtet hat und seine Herrschaft Gott, dem Vater, übergibt. 25 Denn er muss herrschen, bis Gott ihm alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. 26 Der letzte Feind, der entmachtet wird, ist der Tod. 27 Denn: Alles hat er seinen Füßen untergeordbet. Wenn es aber heißt, alles sei untergeordnet, ist offenbar der ausgenommen, der ihm alles unterordnet. 28 Wenn ihm dann alles untergeordnet ist, wird auch er, der Sohn, sich dem unterordnen, der ihm alles untergeordnet hat, damit Gott alles in allen sei."

Man beachte auch: "Gott wird abwischen alle Tränen." (sie sind also vorher geweint worden)

"Und ihr werdet keine Fragen mehr haben."

Das ist dann endgültig schön und das ist im Song des TE gemeint.

Wer würde sich nicht danach sehnen?
 
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Man kann also nicht in der Offenbarung schauen
Naja, der Text ist nun mal aus der Offenbarung ...

Sabrina Setlur stellt wonach sie sich sehnt hier vor:
Ja, guter Text. Sowas schiene mir auch passender als Jahreslosung ...

steht in 1. Kor. 15, 22ff.
... oder sowas, klar. Aber es musste ja Offenbarung sein, mit brennendem Schwefel für alle Abweichler. ;)

Und ihr werdet keine Fragen mehr haben.
... soweit sind wir aber offensichtlich noch lange nicht ...

nur das ist auch im Song des TE gemeint.
Dem TE unterstelle ich ja auch keine Höllenfeuer-Absichten ;)

Ich lese nur gern bei einem Bibelspruch mal ein zwei Worte drumrum und höre dann so einen Text ...

Egal, ich will ja das ganze auch nicht zerreden. Ich denke nur grade unfreiwillig viel über den Zustand der Welt nach, und da geht mir so ein Eiapopeia, ist doch alles gut, bloß nicht ansprechen, was es alles Negatives gibt, sehr gegen den Strich. Und das kam mir bei dem Liedtext in den Sinn - und ich war davon ausgegangen, dass der Song als Ganzes hier besprochen werden kann, dh auch der Text. Und ja, das sind halt so meine Gedanken, die muss nicht jeder teilen; ich verstehe auch, wenn man es sich einfacher machen möchte.
 
Es ist natürlich schwierig, die ganze biblische Geschichte in einem Lied komplett wiederzugeben.

Und ja, es gibt auch das Gericht und Strafe. Auch das steht in der Bibel.
Gott deckt nicht mit Schwamm drüber alles zu. Und das die Welt nicht in Ordnung ist, ist ja offensichtlich.

Gott hat durch seinen Sohn Jesus den Weg in die schöne Zukunft frei gemacht, die anerkennen, daß es Strafe gibt und
die die Erlösung durch Jesus Kreuzestod für alle annehmen. Darum ist auch ein kommendes Gericht kein Widerspruch,
denn es gibt den Freispruch durch die persönliche Annahme dieses Opfers.

Und es ist ein herausforderndes Spannungfeld, daß Gott der liebende, aber auch zornige, heilige und souveräne Gott ist.

Ich verstehe bei weitem nicht alles, was um uns herum passiert und warum Gott es immer noch so laufen lässt.
Es ist immer noch die Chance, Jesus persönlich anzunehmen und zu vertrauen.

Den Text von Sabrina Setlur finde ich auch gut. Er greift ja auch viele positive Verheißungen aus der Bibel auf und die Sehnsucht, das zu sehn.
Aber der Text weist auch nicht darauf hin, was der eigene Beitrag ist, bzw. das man den Glauben annehmen muß, um das eines Tages zu sehn.
Insofern also auch nur ein begrenzter Ausschnitt des Ganzen.

Ich glaube, daß Gott mich liebt und es für mich zum Guten führt.
 
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denn es gibt den Freispruch durch die persönliche Annahme dieses Opfers.
Nein, allein durch Gnade. Gott ist der Retter aller Menschen, zuerst der Gläubigen (Titus).

Tim 2: 4

... welcher (Gott) will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

An dieser Stelle geht es um die entscheidende Frage: "Kommt der Wille Gottes allumfassend zustande oder scheitert der Wille Gottes am Willen des Menschen?" Dazu einige Bibelstellen:

  • Jes 46:9+10 - Der Ratschluss Gottes kommt in jedem Fall zustande.
  • Eph 1:11 - Gott wirkt alles nach dem Rate seines Willens.
  • Ps 135:6 - Alles was dem HERRN wohlgefällt, tut er ...
  • Röm 9:19 - Wer kann dem Willen Gottes widerstehen? Wenn Gott alle Menschen retten will, dann tut Er das auch und Seinem Willen wird niemand widerstehen können.
  • Phil 2:13 - Gott bewirkt das Wollen, als auch das Vollbringen.
  • Röm 9:14-16 - Alles liegt an dem begnadigenden Gott.
  • Ps 106:8 - Die Rettung beantwortet auch die Frage nach der Macht Gottes.
Diejenigen, die jetzt noch nicht glauben, können eine gewisse Zeit ihre eigenen Wege gehen, aber Ps 107:10ff zeigt uns eindeutig, dass Gott mit allen Menschen zum Ziel kommt.
Der Wille Gottes wird nie am Willen des Menschen scheitern!

Sonst wäre es ja wirklich nicht schön und die Finsternis hätte gewonnen. Dann braucht es obigen Song bestimmt nicht.

Christus, der für alle gestorben und auferstanden ist, hätte sein Ziel nicht erreicht, weil welche "nicht wollten".

Das Geschöpf als Entscheider über die Rechtfertigungstat, pua!

Angesichts der wenigen Prozentzahlen an Christen würde Gott kleiner da stehen und die Finsternismacht wäre Sieger. Das hat aber nichts mit einer Frohen Botschaft, mit dem Evangelium zu tun.

Leider wird es in den meisten Kirchen heutzutage völlig verdreht, obwohl es dadurch zu zahlreichen Widersprüchen kommt.

Zum Glück gibt es dazu eine theologische Doktorarbeit:
Paulus und die Versöhnung aller

von Jens Adam

Das ist nämlich der Kern des paulinischen Evangeliums.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist natürlich schwierig, die ganze biblische Geschichte in einem Lied komplett wiederzugeben.
Darum geht es sicherlich weder in Deinem Lied noch würde das jemand erwarten.

Gott deckt nicht mit Schwamm drüber alles zu.
Nein, aber zB. viele Pfarrer machen das gerne. Weihnachten wieder erlebt, wie alles, was in der Welt ringsrum passiert, komplett in der Predigt ignoriert wurde.

Und es ist ein herausforderndes Spannungfeld, daß Gott der liebende, aber auch zornige, heilige und souveräne Gott ist.
Ja, ich würde es nicht nur Spannungsfeld nennen.
Die Bibel, insbesondere AT und NT widersprechen sich grundsätzlich in vielen Dingen.

Die Offenbarung ist natürlich NT und nach Jesus entstanden, zitiert aber viele Bilder aus dem AT, u.a. hier das Schwefelbad für die Bösen.
Solche Widersprüche sind historisch gesehen völlig verständlich, und wenn man die Bibel als Schriften von realen Menschen ansieht, geht das auch in Ordnung, dass die Gottesbilder innerhalb der Bibel völlig verschieden, ja unvereinbar sind.

Ich finde es halt nur wichtig, das nicht unter den Teppich zu kehren, sondern die Widersprüche sind doch grade das Interessante und Wichtige. Aber entschuldigt, ich wiederhole mich ... und vielleicht erwarte ich da von einem Songtext auch zu viel, bzw haben wir sicherlich auch verschiedene Vorstellungen von heutiger kirchlicher Musik und ihren Texten.
 
Hier ist ja ganz schön was los.
Ich persönlich denke das inhaltlich der Text das neue besser so fröhlich besingt nach der Apokalypse die ich nicht bezweifeln möchte und auch nicht das Besungene für danach.
Gibt es ein Beispiel im Gesangbuch unserer Vorfahren dazu? Ich vermute daß sie dieses Thema dezenter und eher tröstend als fröhlich angegangen sind.
Natürlich muß auch in der Kirchenmusik Platz sein für Modernisierung. Musikalisch und inhaltlich. Aber es geht sowieso alles schwierig.

View: https://youtube.com/shorts/9QQHWc7nOn4?si=ItVkvP_vJn9vWfgZ
 

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