Jupiter JP 969 Antique Bronze oder Alternative?

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nanpan

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Ich bin soweit mir ein neues Alto im Sommer zuzulegen!

Spiele momentan ein Jupiter DJ2 Alt und möchte etwas höherwertigeres!

Habe aber eher eine Vorliebe für Matte, Sandgestrahlte Saxe, sprich es darf nicht glänzen, erstens ist mir das zu viel Pflege, zweitens zerkratzt das bei mir immer ganz schnell und drittens weil ich einfach kein Freund von goldenen glänzenden Sachen bin! :-D

Hat jemand etwas vergleichbares zu dem im Threadtitel genannten Alto von Jupiter?
Sollte aber nicht die 2000 € übersteigen!
 
Guiseppe

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Wenn du ein Sax haben willst, dass du bis an dein Lebensende spielen kannst, nimm ein Selmer SA 80 Série II. Ich hab mir letzten Winter eins gekauft, und ich hatte auch erst das Jupiter Antique in der Hand, und noch viele andere. Das Selmer ist zwar etwas teurer, aber Henri Selmer Paris steht ja nun mal schon seit Anbeginn der Saxophon-Zeit für Qualität, für das Nonplusultra im Saxophonbau. Mit dem Jupiter wäre ich glaub ich unglücklich gewesen. Ich hab lange Zeit beide Saxophone getestet und das Selmer setzt sich da klar durch!

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Giuseppes Aussage halte ich für sehr zweifelhaft(obwohl ich selbst ein Selmer spiele). Für 2000 Euro kann man auf viele interessante Angebote zurückgreifen. Ich würde also nicht Blind ein Instrument kaufen

Ich würde auf jeden fall noch Saxophone in Richtung System 54, Cannonball etc pp testen. Diese Saxophone bekommt man neu locker in der Preisrichtung und bieten meist ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
Interessant wären natürlich auch die Yanagisawas. Hervorragende Saxophone, welche gebraucht auch für 2000 zu erwerben sind (und da nicht mal die schlechte Modelreihe, sondern schon richtig gute.. )
Bei Selmer muss man sehr vorsichtig sein. Wenn man nicht aufpassst bekommt man ein schlechtes Horn(Die Qualitätsstreuung ist bekanntlichermaßen etwas großzügig). Besonders bei der Intonation würde ich genauer hinschauen. Beim ersten Anspielen mag das manchmal noch nicht so auffallen. Aber hat man sein Instrument dann mal länger, so kann es passieren, dass man den Kauf bereut, weil man z.B. im Ensemble schlecht intoniert.
Gibt wohl auch Leute die Keilwerth gut finden. Da kenne ich mich nicht aus (genau genommen habe ich noch nie ein Keilwerht gespielt).

PS@Giuseppe: Henri Selmer steht eben nicht seit Anbeginn der Zeit Saxophon-Zeit für hervorragende Qualität. Erkundige dich lieber etwas über Saxophongeschichte bevor du sowas verzapfst.
 
Guiseppe

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Giuseppes Aussage halte ich für sehr zweifelhaft(obwohl ich selbst ein Selmer spiele). Für 2000 Euro kann man auf viele interessante Angebote zurückgreifen. Ich würde also nicht Blind ein Instrument kaufen

Ich würde auf jeden fall noch Saxophone in Richtung System 54, Cannonball etc pp testen. Diese Saxophone bekommt man neu locker in der Preisrichtung und bieten meist ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
Interessant wären natürlich auch die Yanagisawas. Hervorragende Saxophone, welche gebraucht auch für 2000 zu erwerben sind (und da nicht mal die schlechte Modelreihe, sondern schon richtig gute.. )
Bei Selmer muss man sehr vorsichtig sein. Wenn man nicht aufpassst bekommt man ein schlechtes Horn(Die Qualitätsstreuung ist bekanntlichermaßen etwas großzügig). Besonders bei der Intonation würde ich genauer hinschauen. Beim ersten Anspielen mag das manchmal noch nicht so auffallen. Aber hat man sein Instrument dann mal länger, so kann es passieren, dass man den Kauf bereut, weil man z.B. im Ensemble schlecht intoniert.
Gibt wohl auch Leute die Keilwerth gut finden. Da kenne ich mich nicht aus (genau genommen habe ich noch nie ein Keilwerht gespielt).

PS@Giuseppe: Henri Selmer steht eben nicht seit Anbeginn der Zeit Saxophon-Zeit für hervorragende Qualität. Erkundige dich lieber etwas über Saxophongeschichte bevor du sowas verzapfst.

Im ersten Teil stimm ich Wiese zu. Bei Selmer muss man durchaus vorsichtig sein, wobei ich aber trotzdem sehr dazu raten würde, ein Selmer mal auszutesten. Mich hat es überzeugt.

Zu Keilwerth sei folgendes gesagt: Richtig gute Saxophone, ich selbst spiele ein Keilwerth-Baritonsaxophon und bin damit absolut zufrieden. Sind gute Hörner in angemessenem Preissegment. Aber hier gilt, wie bei jedem Sax: Anspielen und selbst testen. Pauschale Antworten gibts nicht.

@Wiese: Nunja, ich habe mich durchaus erkundigt, weil es nicht meine Art ist, etwas zu erzählen, wovon ich keine Ahnung habe. Durchaus möglich, dass ich mich geirrt habe. Dann wäre ich dir sehr verbunden, wenn du mich eines besseren belehren würdest. Aber ich denke, man kann durchaus sagen, dass Henri Selmer Paris für gute Qualität im Saxophonbau steht, besonders wenn ich an solch legendäre Modelle wie den Cigarcutter denke.

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Tut mir leid, aber ich finde es halt nicht nötig solche Aussagen zu treffen. Vorallem bei Leuten, die sich noch wenig mit der Materie auskennen (wie es der TE anscheinend tut). Das führt das nur zu Vorurteilen.
Ich bin der Meinung man sollte halt immer kritisch sein. Gerade bei Selmer. Ein Mark6 ist auch nicht immer das Mark6 usw usf.

Sorry noch mal für den ruppigen Ton, ich war irgendwie etwas ärgerlich gewesen.
 
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Tut mir leid, aber ich finde es halt nicht nötig solche Aussagen zu treffen. Vorallem bei Leuten, die sich noch wenig mit der Materie auskennen (wie es der TE anscheinend tut). Das führt das nur zu Vorurteilen.
Ich bin der Meinung man sollte halt immer kritisch sein. Gerade bei Selmer. Ein Mark6 ist auch nicht immer das Mark6 usw usf.

Dann würde ich aber auch nicht sagen, dass man bei Selmer auch ein schlechtes
Horn erwischen könnte. Es stimmt (leider), dass Selmer manchmal seinem Namen
nicht gerecht wird, ich weiß, wovon ich sprech, ich kämpf heute nach 4 Jahren
immer noch mit den Polstern meines Refies. Dennoch ist das Sax ein absolutes
Top-Instrument. Ein schlechtes Sax kann in jeder Serie vorkommen, auch bei jeder
Marke, deswegen sollte man beim Anspielen auch nen Fachmann dabei haben ...
 
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Nein, die Streuung bezieht sich nicht nur auf abbläternden Lack, schelchte Intonation, rostende Resoso oder rausfallende perlmuts. Die Teile klingen alle auch unterschiedlich. Für mich ein anzeichen, dass da einfach etwas nicht stimmt. Bei den Japanern klingt das eine FAST wie das andere. Und alle sind sie gut. Das ist Qualität. Selmer ist dagegen Pfusch auf hohem Niveau. Zudem überteuert!
 
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Überteuert finde ich es auf jeden Fall auch. Pfusch auf hohen Niveau ist meiner Meinung nach dann doch übertrieben. Es gibt ja auch halt viele gute Hörner von Selmer. Ich meine wenns nur Scheiße sein würde, würde es ja Keiner spielen.
 
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Servus,
ich hab' mein Yani Bari jetzt etwa 1 Jahr (gebraucht!) und war noch nie beim Saxdoc, obwohl ich das Horn sehr viel rumzerre. Intonation und Mechanik sind TipTop - über Klang kann man sich streiten, klar!

Sehr interessant:

http://forum.saxontheweb.net/showthread.php?t=83305

http://www.dannychesnut.com/Music/Sax/YaniFactoryVisit/YaniFactoryVisit.htm

Imho ein absoluter Kaufgrund - ich überleg' mir ernsthaft auch so eins als Tenor zu holen. Unglaublich gute Hörner, robust, unkompliziert, einfach nehmen und spielen!
 
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Überteuert finde ich es auf jeden Fall auch. Pfusch auf hohen Niveau ist meiner Meinung nach dann doch übertrieben. Es gibt ja auch halt viele gute Hörner von Selmer. Ich meine wenns nur Scheiße sein würde, würde es ja Keiner spielen.

Da wäre ich mir nicht sicher. Es gibt viele die für mittelmäßige Mark6 (also ich meine damit, dass es gute gibt, aber auch viele nicht so gute), über 4000 zahlen, weil die das Sax nicht bewerten können aber Selmer und Mark VI steht. Ich habe nicht gesagt, dass jedes Horn schlecht ist, aber fast alle haben sie so kleinigkeiten und ich finde es peinlich, dass alle so unterschiedlich ausfallen.

Yanagisawa ist IMHO auch Top. Beste Mechanik, da kommt nix ran. Und einfach zu spielen sind sie auch, klingen sehr voll, aber wahrscheinlich vielen erstmal zu langweilig die halt Coltrane und Co im Kopf haben. Man sollte aber wissen, dass Charakter auch mit fortgeschrittenem Spiel kommt und man Soundfarbe nicht einfach so vor Soundqualität setzen sollte.
 
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Naja dann widersprechen wir uns doch garnicht. ^^
 
Guiseppe

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Also erstmal: Klar ist Selmer auf jeden Fall überteuert. Da kann man nichts gegen sagen, die Preise sind ungerechtfertigt.

Und dann sei auch noch gesagt, dass es wohl nicht nur bei Selmer bei jedem Sax unterschiede gibt. Es kommt immer auf den Spieler an, auf das Mundstück, auf das Blättchen, auf die Tagesform. Wir kennen es zu genüge. Deswegen kann man wohl auch nicht sagen, dass es bestimmt Topline-Saxe gibt, genauso wenig, wie es nur Scheiß-Saxophone gibt. Das muss eben jeder für sich entscheiden. Insoweit weiche ich dann auch von meiner "Selmer-Top-Doktrin" ab. Wobei es doch bei der Verarbeitung deutliche Unterschiede gibt. Und ich denke behaupten zu können, dass ein Selmer qualitativ hochwertiger ist als ein Startone, beispielsweise.

Fazit: Das perfekte Sax gibt es wohl nicht, und deswegen muss man immer selbst ausprobieren, was für einen selbst am besten ist.

Zufrieden?:D:D

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Guiseppe
 

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