Kaufberatung Drumset für Anfänger (längerfristig nutzbar)

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Hallo zusammen,

seit zwei Wochen nehme ich begeistert Schlagzeug Unterricht und möchte mir demnächst ein Drum Set zulegen. Habe mal die gewünschte Liste soweit ausgefüllt. Was interessant wäre auf was sollte ich beim Kauf achten? Woher weiß ich welche Größe Toms oder Bassdrum haben sollten oder ist das Anfangs erstmal egal? Ist es wichtig aus welchem Material die Kessel sind?
Ich habe ein paar gebrauchte Drums in der Nähe gefunden, wären die geeignet? Was müsste ich noch draufzahlen für evtl. Felle o.ä.?
Fragen über Fragen :D

Wichtig wäre mir, dass das Drumset auch nach ein paar Jahren, wenn ich hoffentlich schon etwas besser bin, noch was taugt :D

Bisher habe ich folgende in der Nähe gefunden, die vielleicht passen könnten:

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/schlagzeug-sonor-force-2000/2246404287-74-7484

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/schlagzeug-tama-rockstar/2241618220-74-7219

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/top-schlagzeug/2260240828-74-6362

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s...zeug-kpl-m-hardware-becken/2265320411-74-7549

Danke schonmal im Voraus an alle und eine schöne Woche euch :giggle:

Ich bin

[x ] Blutiger Anfänger (ohne jegliches Vorwissen)
[ ] Fortgeschrittener (mit Vorwissen)
[ ] Profi (mit speziellen Wünschen und Anforderungen)
[ ] Anderes (bitte angeben)

Ich spiele seit ___ Jahr(en) Schlagzeug

[ ] Ich besitze derzeit ein Set. Und zwar besitze ich ein _________
[x ] Ich besitze derzeit noch kein Set
[ ] Ich hatte schon ein oder mehrere Set(s) und will jetzt ein Neues
[ ] Anderes (bitte angeben)

Ich suche

A-Drum

[ x] Komplettset (Kessel, Hocker, Cymbals, Hardware und Felle)
[ ] Shellset (Nur Kessel)
[ ] Shellset mit Hardware (Nur Kessel und Hardware)
[ ] Einzeltrommeln (bitte Genaueres angeben)
[ ] Anderes (bitte angeben)

E-Drum

[ ] Ich suche ein E-Drum (In diesem Falle bitte E-Drum-Subforum beachten und Beitrag dort posten!)
---> Hier geht's zum E-Drum Subforum.


Einsatzgebiet

[ x] Zum Üben zuhause
[ x] Für Proberaum
[ ] Als Zweitset
[ ] Für Konzerte / Touren (roadtauglich)
[ ] Als Set für meine Tochter / meinen Sohn
[ ] Anderes (bitte angeben)


Mein Budget

[ ] 0-450 €
[ ] 450-650 €
[ x] 650-800 €
[ ] 800-1000 €
[ ] 1000-1200 €
[ ] 1000-1500 €
[ ] 1500-2000 €
[ ] über 2000 €

[ ] Nur Gebrauchtkauf kommt in Frage
[ ] Nur Neukauf kommt in Frage
[x ] Beides darf in Frage kommen
[ ] Anderes (bitte angeben)


Musikrichtung

[ ] Ich spiele bevorzugt Rock / Metal
[ ] Ich spiele Rock / Pop
[ ] Ich spiele Jazz
[ x] Ich will ein Allrounderset
[ ] Anderes (bitte angeben)


Setup

Ausstattung

[ x] Ich habe keine konkreten Vorstellungen
[ ] 5-teilig: Snare, Bassdrum, 2 Hängetoms, 1 Standtom
[ ] 5-teilig: Snare, Bassdrum, 1 Hängetoms, 2 Standtoms
[ ] 4-teilig: Snare, Bassdrum, Hängetom, Standtom
[ ] 3 Teilig: Snare, Bassdrum, Standtom
[ ] Anderes (bitte angeben)


Tomgrössen

[ x] Ich habe keine Vorstellungen bezüglich Kesselgrössen
[ ] 22", 10", 12", 14"
[ ] 22", 12", 13", 16"
[ ] 24", 12", 13", 16"
[ ] 24" / 26", 14", 16", 18"
[ ] Anderes (bitte angeben)


Soundvorstellungen Toms

[ x] Keine konkrete Vorstellungen
[ ] Durchsetzungsstark / Perkussiv
[ ] Genügend Volumen / Satt
[ ] Kurz und knackig
[ ] Allrounder

Ich tendiere zu

[ ] Kurzen Toms
[ ] Hyperdrive-Toms
[ ] Tiefen Toms
[ ] Allroundern
[ x] Spielt keine Rolle / Keine Ahnung

Bassdrum

[ ] Ich spiele mit DoFuMa
[ x] Ich spiele mit Single Pedal
[ ] Ich möchte 2 Bassdrums


Grösse / Tiefe

[ x] Keine konkreten Vorstellungen
[ ] 20"x18"
[ ] 20"x20"
[ ] 22"x18"
[ ] 22"x20"
[ ] 24"x18"
[ ] 26"x18"
[ ] Anderes (bitte angeben)

Für fortgeschrittene mit konkreten Vorstellungen: (bitte hier genau Präferenzen, Überlegungen und Wünsche formulieren)

Holz:
Holzlagen:
Gratung:
Setup:
Kessel:
Hardware:
Finish / Folie / Lack:
... etc.


Marke

[ x] Die Marke spielt mir in erster Linie keine Rolle
[ ] Ich bevorzugende folgende Marke(n) aus folgenden Gründen:
(Bitte Marke und Grund angeben: _______________________________)


Vorfeld

[ ] Ich habe mich im Vorfeld noch nicht erkundigt
[x ] Ich habe mich im Vorfeld bereits erkundigt (Bitte Kaufvorschläge und/oder engere Kaufauswahl posten und/oder Links einstellen)
[ ] Ich habe die boardinterne, erweiterte Suchfunktion bereits nach verwandten Suchbegriffen abgefragt und nichts Vergleichbares gefunden.


Felle / Stimmerfahrung

[ ] Ich besitze Stimmerfahrung
[x ] Ich besitze noch keine Stimmerfahrung
[ ] Im genannten Budget sollte ein Satz neuer Felle mit inbegriffen sein
[ ] Die beim Set mitgelieferten Werksfelle reichen vorerst aus


Weiteres

In diese Rubrik fallen wissenswerte Infos, die den Kauf massgebend beeinflussen könnten (Bsw. Körpergrösse, allfällige Linkshändigkeit, etc.)

Was die Community zudem wissen sollte: Bin 1,70m groß (bzw. klein), falls das relevant ist :)
 
Hi Frederik,
herzlich Willkommen in unsee drummer-community - und Glückwunsch, dass Du bei so einem spannenden Instrument gelandet bist! :juhuu:

Deine Fragen sind alle berechtigt. Ich hänge mal ein paar Infos an, die sich aus meiner Erfahrung ergeben haben.

Wenn Du mit jemandem vor Ort, der Ahnung hat, die Auswahl treffen kannst, ist das viel wert. Das könnte beispielsweise dein drum-Lehrer sein. Es gibt etliche Sachen, auf die es ankommt, die man in einem Forum schlecht beschreiben kann. Ein fachkundiges Auge hilft dabei ungemein!

Begib dich mal auf Suche nach einem Proberaum - zu Hause wirst Du das drum nicht spielen können. Dabei wirst Du nicht selten auf folgende Situation stoßen: der Raum ist begrenzt und oft passen da nur ein oder zwei drums hin - und die stehen schon da. Deshalb ist oft eine Schlagzeugmitbenutzung das Mittel der Wahl. Das wäre für Dich auch nicht schlecht: Du könntest erst mal üben, würdest noch Erfahrung sammel (auch in Richtung: was brauche ich eigentlich wirklich?) und würdest leichter in Kontakt mit anderen Musikern kommen - auch in Richtung Bandgründung.

Wenn Du schon mal was kaufen willst, spricht auch nichts dagegen: ein eigener Hocker oder eine eigene snear ist immer eine feine Sache und das ein oder andere Becken ist vermutlich auch nicht schlecht ...

Okay, das wollte ich mal einwerfen.

Herzliche Grüße und viel Erfolg!

x-Riff
 
Deshalb ist oft eine Schlagzeugmitbenutzung das Mittel der Wahl.
Das kann schnell nach hinten losgehen.
Ich durfte im geteilten Proberaum auch hin und wieder mal mit den Drums spielen.
Plötzlich wurde mir eine Rechnung hingehalten,weil angeblich was kaputt/zerkratzt war und neue Felle gewünscht wurden.
Ich würde nur mit eigenen Instrumenten spielen.
 
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Hi x-Riff,

danke für deine Antwort! Guter Punkt, dann frag ich mal meinen Schlagzeuglehrer was das betrifft. (Eigentlich liegt das ja auf der Hand :D)

Einen Proberaum suche ich momentan tatsächlich, ist hier bei uns nur schwieriger als gedacht. Spätestens im Frühling hab ich aber eh im Haus ein Studio, wo das Drumset dann locker Platz findet :) Zwecks Bandgründung kenne ich auch schon Leute die Lust haben etwas zu starten, da ich schon seit längerer Zeit Gitarre spiele. Die haben auch kein Problem damit, dass ich Anfänger bin und erstmal nicht wirklich viel von mir zu erwarten ist :D

Die Anschaffung eilt auch nicht auf den Tag, wenn sich was gutes ergibt schlag ich gerne zu ansonsten kann ich auch noch warten :)
 
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Das kann schnell nach hinten losgehen.
Ich durfte im geteilten Proberaum auch hin und wieder mal mit den Drums spielen.
Plötzlich wurde mir eine Rechnung hingehalten,weil angeblich was kaputt/zerkratzt war und neue Felle gewünscht wurden.
Ich würde nur mit eigenen Instrumenten spielen.
Sowas kann passieren, das ist richtig. Muss aber auch nicht passieren - es kommt immer auf die konkrete Situation und die konkreten Menschen drauf an.

Wir haben sowas jahrzehntelang praktiziert und es hat funktioniert. A und O ist aber, offen darüber zu sprechen. Auch das Angebot, sich bei Ersatzfellen oder der Proberaummiete zu beteiligen öffnet Türen.

x-Riff
 
Das kann schnell nach hinten losgehen.
Ich durfte im geteilten Proberaum auch hin und wieder mal mit den Drums spielen.
Plötzlich wurde mir eine Rechnung hingehalten,weil angeblich was kaputt/zerkratzt war und neue Felle gewünscht wurden.
Ich würde nur mit eigenen Instrumenten spielen.
Sowas ist ärgerlich, das müsste man halt wahrscheinlich im Vorhinein klären. Prinzipiell wäre ich nicht abgeneigt einen Proberaum und die Drums dort zu nutzen.
 
und neue Felle gewünscht wurden.
Finde ich ehrlich gesagt nicht verwerflich, sofern jmd anders sein Equipment unentgeltlich zur Verfügung stellt. Sich an neuen Fellen zu beteiligen, wäre für mich selbstverständlich.
 
Wenn du Zuhause üben willst und nicht gerade abgelegen wohnst, dann solltest du dir die E-Drums mal anschauen, diese haben auch den Vorteil kompakter zu sein. Nachteil ist aber eben dass diese vor allem in deiner Preisklasse nicht in die Nähe eines echten Schlagzeugs kommen. Wenn du bei Thomann und Co mal schaust, dann wirst du für das Geld auch neue Sets bekommen. Gerade als Anfänger würde ich dir dazu eher raten, alleine schon wegen der Garantie. Bei einem Gebrauchtkauf solltest du jemanden dabei haben, der Ahnung hat.
 
Wenn du Zuhause üben willst und nicht gerade abgelegen wohnst, dann solltest du dir die E-Drums mal anschauen, diese haben auch den Vorteil kompakter zu sein. Nachteil ist aber eben dass diese vor allem in deiner Preisklasse nicht in die Nähe eines echten Schlagzeugs kommen. Wenn du bei Thomann und Co mal schaust, dann wirst du für das Geld auch neue Sets bekommen. Gerade als Anfänger würde ich dir dazu eher raten, alleine schon wegen der Garantie. Bei einem Gebrauchtkauf solltest du jemanden dabei haben, der Ahnung hat.
Möchte schon ein akustisches Set. Lautstärke ist hier kein Problem, hab keine direkten Nachbarn ;)

In der Preisklasse sollte es doch was brauchbares gebrauchtes geben oder nicht? Neu kaufen muss absolut nicht sein.
edit: ach du meintest bei edrums oder?
 
edit: ach du meintest bei edrums oder?
Bei E-Drums aber auch klassischen Sets bekommst du brauchbares neu. Der Vorteil ist da eben, dass sicher alles in Ordnung ist und von gleicher Qualität. Bei einem gebrauchten Set weißt du als Laie kaum ob das sinnvoll ist und ob die Qualität stimmt, oder Mängel bewusst verschwiegen werden.
 
Bei E-Drums aber auch klassischen Sets bekommst du brauchbares neu. Der Vorteil ist da eben, dass sicher alles in Ordnung ist und von gleicher Qualität. Bei einem gebrauchten Set weißt du als Laie kaum ob das sinnvoll ist und ob die Qualität stimmt, oder Mängel bewusst verschwiegen werden.
ja das ist wohl wahr. Allerdings könnte eventuell mein Schlagzeuglehrer mitkommen, der sollte ja solche Mängel erkennen :)

Meine Vermutung ist nur dass ich gebraucht etwas qualitativ besseres für den Preis bekomme, oder nicht?
 
gebraucht etwas qualitativ besseres für den Preis bekomme, oder nicht?
Kann sein, muss aber nicht. Zum einen wenn wirklich ein echtes Schnäppchen verfügbar ist, dann sind diejenigen die es wissen in der Regel schneller als du. Allgemein ist es bei vielen auch so: Ich habe vor 10 Jahren 1000 Euro für etwas bezahlt, also will ich jetzt mindestens diese 1000 Euro wieder haben. Natürlich wäre dein Lehrer eine Möglichkeit. Aber vielleicht kennt er ja auch jemanden der ein Schlagzeug abgeben möchte.
 
Für den Gebrauchtmarkt braucht es Kenntnisse: es gibt Leute, die ihr schlecht gekauftes set jemand anderem andrehen wollen, es gibt Leute, die keine realistischen Preise ansetzen, die Aussagekraft von Markennamen alleine ist begrenzt. Aber es gibt auch liebevoll zusammengestellte sets, was sich unter anderem an snear, Becken und dem Zustand zeigt.

Das Ganze ist nicht unaufwändig, weil man in der Regel hinfährt, um sich das Teil anzusehen und anzutesten.

Kann lohnen, aber in zehn, zwanzig Jahren hat sich viel getan - ein heutiges Neudrum im unteren Mittelfeld entspricht einem fast hochwertigen drum von früher.

Dein Schlagzeuglehrer sollte in der Lage sein, die Spreu vom Weizen zu trennen.

650 bis 800€ für ein Komplettset mit Becken und Hocker in Neu halte ich für sportlich. Da solltest Du imho Schnäppchen, B-Ware, Vorführmodelle nicht ausschließen.

x-Riff
 
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Schlagzeuge der heutigen Zeit sind mit Sicherheit Sahne. Keine Frage. Aber man darf - aus eigener Erfahrung - z.B. ein Yamaha Recording Custom der 80er Jahre nicht mit heutigen Mittelklassesets vergleichen. Da gibt es in der Kesselfertigung immer noch diverse Qualitätsunterschiede.

Auf der anderen Seite ist ein gebrauchtes Sonor Force 2000/3000 qualitativ nicht schlechter als heutige Mittelklassesets. Der Gebrauchtmarkt gibt im Regelfall regelmäßig brauchbare Angebote her. Wenn man bei einem Kaufpreis von ca 60 % des Neupreises einkauft, macht man nichts falsch. Dann ist es zwar kein Schnäppchen aber ein fairer Preis - vorausgesetzt, dass die Kessel alle in Ordnung sind.

Um als Anfänger und Person ohne große Ahnung ein gebrauchtes Set in Augenschein zu nehmen, reicht es erst einmal aus, zu prüfen, ob die Gratungen der Kessel in Ordnung sind. Sofern diese frei von Macken und Plan sind, ist das kein Problem. Die Hardware - insbesondere die Kesselhardware - sollte nicht von Flugrost befallen sein. Die Hardware sollte nicht wackeln und alle Schrauben weitestgehend leichtgängig sein. Dann mancht man schon wenig falsch. Ruhig auch auf das Bauchgefühl verlassen. Wenn ein Schlagzeug zu verlottert aussieht, lieber nicht nehmen.

Wichtiger ist es, auf die richtigen Serien zu achten. Gerade die mitgelieferten Becken sind oftmals Müll. Bei E-Bay landen häufig abgelegte Instrumente von Leuten, die sich - ohne Ahnung zu haben - irgendeinen Rotz zusammenkaufen und wundern sich dann, dass es nicht klingt. Gerade Messing - Becken sind hier ein Thema. Da darf man sich dann auch nicht von Markennamen Täuschen lassen.

Deine verlinkten Sets hatte ich mir mal angeschaut.

Das erste - das Sonor Force 2000 - ist tatsächlich ein brauchbares Angebot. Allerdings hätten dich die Meinl Raker auf Dauer nicht glücklich gemacht.

Das Tama Rockstar ist n Schlagzeug, das unterhalb des Force einzuordnen wäre. Geil finde ich natürlich die Artikelbeschreibung.. Made in Japan... und auf dem Bild dann Made in Taiwan. Naja. Da sind keine Becken dabei - die müsstest du dir halt dazu kaufen. Aber ich würde beim Rockstar tatsächlich nicht zugreifen.

Das dritte Set ist n Tama Imperial Star.. Einsteigerklasse. Vor Allem mit Erstausstatterbecken kein großer Wurf. Das würde ich auch für 350 Euro nicht empfehlen.

Das Pearl Export für 599 ist OK. Kein Schnapper aber ok. Die Sets sind zwar auch Einsteigerklasse aber solange damit pfleglich umgegangen wurde sind die Sets durchaus brauchbar. Hier sind sogar Meinl Classic dabei. Das sind B8 Becken und wurden seinerzeit als "Semi Professionelle" Becken angepriesen. Sicher nicht übermäßig geil aber naja.

Du als Anfänger solltest dir um Hölzer und so erst einmal keine Gedanken machen. Das Material ist weitestgehend egal und häufig nicht mehr als eine Marketingmasche. Als Musiker muss man Enthusiast sein, weil die Klangeigenschaften der Kessel nur Marginal den Trommelsound beeinflussen. Quasi das letzte Quäntchen. Die Wahl der Felle hat einen wesentlich größeren Einfluss.

Wichtiger als ein gutes Set empfinde ich persönlich immerzu gute Becken - denn den Klang kannst du nunmal nicht beeinflussen - außer du bist Beckenschmied. Aber auch da hat sich in den letzten Jahren einiges getan auf dem Markt. Gerade die Eigenmarken von Thomann und Musicstore können sich sehen lassen und kosten nicht so viel wie die Pendants der großen Hersteller.

https://www.thomann.de/de/millenium_b20_cymbalset.htm

Mit dem Beckenset machst du z.B. als Anfänger wenig falsch. Die sind in der Tat tauglich und als echte Instrumente zu bezeichnen. Auf Dauer legt man eh seinen persönlichen Geschmack fest und gerade die Becken werden dann ausgetauscht. Die Marke Zultan möchte ich in diesem Zusammenhang nennen. Die stellen wirklich gute Becken her, die klanglich mit den großen Serien der großen Marken mithalten können.

Beim Shellset wirst du allerdings den Gebrauchtmarkt weiter im Blick behalten müssen. Leider hast du dich zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt mit der Anschaffung eines Schlagzeuges befasst, da die Inflation dieses Jahr durch die Decke und der Euro im Wert nach unten gegangen ist. Dadurch sind Schlagzeuge recht teuer geworden. Dadurch kosten aktuell "Einsteigersets" in Etwa so viel wie Mittelklassesets noch vor 5 Jahren.

Neu taugen diese Schlagzeuge durchaus aber es werden oftmals nicht die besten Hölzer verwendet, weshalb die Gratungen nach einiger Zeit nicht mehr so toll sind. Dadurch wird es nahezu unmöglich, das Schlagzeug vernünftig zu Stimmen.

So viel erst einmal zu meinen 2 Pfennigen.
 
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Schlagzeuge der heutigen Zeit sind mit Sicherheit Sahne. Keine Frage. Aber man darf - aus eigener Erfahrung - z.B. ein Yamaha Recording Custom der 80er Jahre nicht mit heutigen Mittelklassesets vergleichen. Da gibt es in der Kesselfertigung immer noch diverse Qualitätsunterschiede.

Auf der anderen Seite ist ein gebrauchtes Sonor Force 2000/3000 qualitativ nicht schlechter als heutige Mittelklassesets. Der Gebrauchtmarkt gibt im Regelfall regelmäßig brauchbare Angebote her. Wenn man bei einem Kaufpreis von ca 60 % des Neupreises einkauft, macht man nichts falsch. Dann ist es zwar kein Schnäppchen aber ein fairer Preis - vorausgesetzt, dass die Kessel alle in Ordnung sind.

Um als Anfänger und Person ohne große Ahnung ein gebrauchtes Set in Augenschein zu nehmen, reicht es erst einmal aus, zu prüfen, ob die Gratungen der Kessel in Ordnung sind. Sofern diese frei von Macken und Plan sind, ist das kein Problem. Die Hardware - insbesondere die Kesselhardware - sollte nicht von Flugrost befallen sein. Die Hardware sollte nicht wackeln und alle Schrauben weitestgehend leichtgängig sein. Dann mancht man schon wenig falsch. Ruhig auch auf das Bauchgefühl verlassen. Wenn ein Schlagzeug zu verlottert aussieht, lieber nicht nehmen.

Wichtiger ist es, auf die richtigen Serien zu achten. Gerade die mitgelieferten Becken sind oftmals Müll. Bei E-Bay landen häufig abgelegte Instrumente von Leuten, die sich - ohne Ahnung zu haben - irgendeinen Rotz zusammenkaufen und wundern sich dann, dass es nicht klingt. Gerade Messing - Becken sind hier ein Thema. Da darf man sich dann auch nicht von Markennamen Täuschen lassen.

Deine verlinkten Sets hatte ich mir mal angeschaut.

Das erste - das Sonor Force 2000 - ist tatsächlich ein brauchbares Angebot. Allerdings hätten dich die Meinl Raker auf Dauer nicht glücklich gemacht.

Das Tama Rockstar ist n Schlagzeug, das unterhalb des Force einzuordnen wäre. Geil finde ich natürlich die Artikelbeschreibung.. Made in Japan... und auf dem Bild dann Made in Taiwan. Naja. Da sind keine Becken dabei - die müsstest du dir halt dazu kaufen. Aber ich würde beim Rockstar tatsächlich nicht zugreifen.

Das dritte Set ist n Tama Imperial Star.. Einsteigerklasse. Vor Allem mit Erstausstatterbecken kein großer Wurf. Das würde ich auch für 350 Euro nicht empfehlen.

Das Pearl Export für 599 ist OK. Kein Schnapper aber ok. Die Sets sind zwar auch Einsteigerklasse aber solange damit pfleglich umgegangen wurde sind die Sets durchaus brauchbar. Hier sind sogar Meinl Classic dabei. Das sind B8 Becken und wurden seinerzeit als "Semi Professionelle" Becken angepriesen. Sicher nicht übermäßig geil aber naja.

Du als Anfänger solltest dir um Hölzer und so erst einmal keine Gedanken machen. Das Material ist weitestgehend egal und häufig nicht mehr als eine Marketingmasche. Als Musiker muss man Enthusiast sein, weil die Klangeigenschaften der Kessel nur Marginal den Trommelsound beeinflussen. Quasi das letzte Quäntchen. Die Wahl der Felle hat einen wesentlich größeren Einfluss.

Wichtiger als ein gutes Set empfinde ich persönlich immerzu gute Becken - denn den Klang kannst du nunmal nicht beeinflussen - außer du bist Beckenschmied. Aber auch da hat sich in den letzten Jahren einiges getan auf dem Markt. Gerade die Eigenmarken von Thomann und Musicstore können sich sehen lassen und kosten nicht so viel wie die Pendants der großen Hersteller.

https://www.thomann.de/de/millenium_b20_cymbalset.htm

Mit dem Beckenset machst du z.B. als Anfänger wenig falsch. Die sind in der Tat tauglich und als echte Instrumente zu bezeichnen. Auf Dauer legt man eh seinen persönlichen Geschmack fest und gerade die Becken werden dann ausgetauscht. Die Marke Zultan möchte ich in diesem Zusammenhang nennen. Die stellen wirklich gute Becken her, die klanglich mit den großen Serien der großen Marken mithalten können.

Beim Shellset wirst du allerdings den Gebrauchtmarkt weiter im Blick behalten müssen. Leider hast du dich zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt mit der Anschaffung eines Schlagzeuges befasst, da die Inflation dieses Jahr durch die Decke und der Euro im Wert nach unten gegangen ist. Dadurch sind Schlagzeuge recht teuer geworden. Dadurch kosten aktuell "Einsteigersets" in Etwa so viel wie Mittelklassesets noch vor 5 Jahren.

Neu taugen diese Schlagzeuge durchaus aber es werden oftmals nicht die besten Hölzer verwendet, weshalb die Gratungen nach einiger Zeit nicht mehr so toll sind. Dadurch wird es nahezu unmöglich, das Schlagzeug vernünftig zu Stimmen.

So viel erst einmal zu meinen 2 Pfennigen.
Wow danke für den hilfreichen und ausführlichen Beitrag! Dann weiß ich jetzt schonmal auf was ich grob achten muss. Das Sonor Force 2000 ist bereits weg. Ich halt einfach weiterhin die Augen offen, bestimmt ergibt sich mal wieder was :)
 
@ThaInsane88
In ganz vielen Punkten volle Zustimmung zu deinen Ausführungen. Gerade für Einsteiger wichtig zu wissen, aber selbst manch fortgeschrittener Drummer könnte hier nochmal nachlesen.

Zwei kleine Korrekturen bzw. Ergänzungen:
Die Marke Zultan möchte ich in diesem Zusammenhang nennen. Die stellen wirklich gute Becken her
Zultan ist kein Hersteller, sondern ein Thomann-Label einer bekannteren türkischen Beckenmanufaktur. Den aktuellen Stand kenne ich nicht, aber hinter Zultan verbargen sich früher umgelabelte Turkish-Becken. Weiß jemand mehr?
Neu taugen diese Schlagzeuge durchaus aber es werden oftmals nicht die besten Hölzer verwendet, weshalb die Gratungen nach einiger Zeit nicht mehr so toll sind. Dadurch wird es nahezu unmöglich, das Schlagzeug vernünftig zu Stimmen.
Die Begriffe "Einsteiger-, Mittel- und Oberklasse" sind recht unscharf. Für mich sind Einsteigersets diejenigen Sets, die man dem Anfänger guten Gewissens empfehlen kann. In dieser Preisklasse mag das Holz nicht besonders hochwertig sein, aber es ist bei sachgerechter Behandlung üblicherweise nicht die Ursache für Probleme. Ich kenne wirklich schlechte Schlagzeuge, die sich auch nach 20 Jahren oder mehr noch ausreichend gut stimmen lassen, wenn ... ja wenn die Kesselhardware nicht vorher das Zeitliche segnet. Defekte Lugs und besonders Snareabhebungen sind meiner Erfahrung nach die häufigsten Verschleißprobleme bei billigen Schlagzeugen, nicht defekte Gratungen. Auch Tomhalter halten im Alter nicht immer so, wie man sich das als Drummer wünscht. Wer natürlich sein Set in wechselwarmer Umgebung und extremer Feuchtigkeit hält, darf sich nicht wundern, wenn irgendwann auch das Laminat aus dem Leim geht. Mein billiges Catalina aus günstigem Lauan ist jedenfalls nach bestimmt 10 Jahren immer noch bühnentauglich und hübsch anzusehen.
 
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Zultan ist kein Hersteller, sondern ein Thomann-Label einer bekannteren türkischen Beckenmanufaktur. Den aktuellen Stand kenne ich nicht, aber hinter Zultan verbargen sich früher umgelabelte Turkish-Becken. Weiß jemand mehr?
Martin Hofmann - seines Zeichens Mitbegründer dieses Forums (mit seinem Bruder Johannes) - war auf der Suche nach Becken die a) gut und dennoch b) erschwinglich sind.
Das war vor über 20 Jahren kaum der Fall. Es gab die bekannten großen (teuer), oder halt billigen Ramsch.
In der Türkei fand er dann Hersteller, die günstig nach alter Tradition Becken fertigen. Da Direktvertrieb und es weder Werbung noch Endorsements gab, konnten die Becken zu Kampfpreisen angeboten werden. Die Hersteller waren unterschiedlich: Turkish und Masterwork, wenn ich nicht irre. Es gibt noch eine Linie: Aja aus Asien. Genauer aus Wuhan/China.

Zu den Klasseneinteilungen von Drumsets: Das verschiebt sich mittlerweile so, dass die Grenzen fließend sind.
Von der Fertigung her sind heute "Mittelklasse"-Sets um Welten besser als "Profi"-Sets vor 30 Jahren.
Mit einem Shellset für ca. 1000 € kann man heute jeden Gig spielen und das über Jahre. Mein altes Mapex Mars Pro wird demnächst 25 Jahre alt und erfreut sich bester Gesundheit. Damit habe ich bestimmt schon über 50 Gigs gespielt.
Beim Shellset wirst du allerdings den Gebrauchtmarkt weiter im Blick behalten müssen. Leider hast du dich zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt mit der Anschaffung eines Schlagzeuges befasst, da die Inflation dieses Jahr durch die Decke und der Euro im Wert nach unten gegangen ist.
Leider hat dadurch auch der Gebrauchtmarkt deutlich angezogen. Manche Preisvorstellungen sind fast schon unverschämt. Ein gebrauchtes Set nur marginal unterm Neupreis verkaufen zu wollen, hätte man vor 3 Jahren noch als Frechheit bezeichnet. Mittlerweile wird man wohl so manche Kröten schlucken müssen.

Es gibt aber auch noch "Geheimtipps". Einer wäre Drumcraft. Die gab es vor Jahren schon mal, waren dann weg und sind jetzt wieder da und das besser denn je.
Preis-/Leistung ist, den Tests nach zu urteilen, top. Die 6er Serie ist ein professionelles Drumset fürs kleine Geld und für das 4er hätte ich als Anfänger meine Oma verkauft. :D
Verdammt viel Schlagzeug fürs Geld. Von der Verarbeitung und vom Look her ist das Set weit jenseits der "Einsteigerklasse".
Die Abhebung der Snare ist von Nickel. Kostet als Ersatzteil um die 40 €.

DrumCraft Series 4 Studio Set CMB


Diesen Beckensatz noch dazu und ab geht's...
Zultan Impulz Cymbal Set


Wenn es nicht so ganz dringend ist, spar noch etwas und Weihnachten steht ja auch noch vor der Tür...;)
 
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Zultan ist kein Hersteller, sondern ein Thomann-Label einer bekannteren türkischen Beckenmanufaktur. Den aktuellen Stand kenne ich nicht, aber hinter Zultan verbargen sich früher umgelabelte Turkish-Becken. Weiß jemand mehr?
Das ist richtig, zumal ich auch schon mal andere Rock Beats als von Zultan gesehen habe. Ich erinnere mich nur nicht mehr an die Marke. Allerdings ist Zultan inzwischen so groß und hat dergestalt viele Serien, dass ich - zumindest im deutschen Vertrieb - von Zultan als eigenständige Marke spreche. Auch wenn es die nur bei Thomann gibt.

https://www.zultancymbals.com/

Davon abgesehen gibt es auch viele hier als "kleine Türken" bezeichnete Hersteller, die wirklich gute Becken auf hohem Niveau anbieten, die aber kaum jemand kennen kann, der sich gerade erst mit dem Thema beschäftigt.

Was das mit Einsteiger-, Mittel- und Oberklasse angeht - ja da tu ich mich eigentlich auch schwer mit.

Mit den Hölzern meine ich jetzt auch nicht unbedingt den Ursprungsbaum oder etwas in der Richtung sondern mehr die Qualität der benutzten Ware - sprich ob das Holz brüchig ist usw. Die Exports der 2000er-Jahre waren ja z.B. aus Pappel gefertigt. Die klangen auch - gut gestimmt natürlich - Sahne. Davon durfte ich mich in meinem damaligen Umkreis persönlich überzeugen. Dennoch habe ich früher immer wieder von Bekannten gehört, dass denen die Gratungen nach einiger Zeit kaputt gegangen sind. Das Export war zu dieser Zeit eigentlich das "Nonplus Ultra" unter Anfängern und weniger gut betuchten Schlagzeugern - mitunter weil Pearl drauf stand. Es waren aber auch keine vergleichbaren Sets mit den Exports aus den 80ern und 90ern, die die Legende eigentlich erschaffen haben.

Die von Haensi angesprochenen Geheimtipps waren früher einmal mehr als heute tatsächliche Geheimtipps. Ich erinnere mich da gerne an das PDP M5 zurück, das als Shellset ohne Hardware lange Zeit für 500 Euro angeboten wurde. Zudem hatte der Music Store eine Zeit lang mal echt brauchbare Sets in ihrer Eigenmarke verankert. Leider sind sowas immer wieder mal nur Randerscheinungen.

Gerade in der Zeit, in der Geld immer weniger wert ist, rücken ja die günstigeren Sets ins Rampenlicht für Einsteiger mit begrenztem Budget. Eine Sache, die ich gerne einmal sehen würde, wäre quasi eine Art Testreihe von Schlagzeugen bis 500 Euro, die von Board-Usern in die Mangel genommen werden, um festzustellen, ob es sich um brauchbare Sets handelt, die man ruhigen Gewissens empfehlen kann, oder ob es eher Sperrholzschlagzeuge sind (Ja ich weiß, Kessel SIND Sperrholz).

Edith möchte anmerken, dass das Finish vom DC4, das Herr Haensi genannt hat, extrem sexy ist.
 
Edith möchte anmerken, dass das Finish vom DC4, das Herr Haensi genannt hat, extrem sexy ist.
Da war ich echt platt, als ich den Preis gesehen habe.
Hab da schon schlechter verarbeitete Shellsets gesehen, die doppelt so viel kosten (1500 €). Echt erstaunlich was man heute für unter 1000 € bekommt.

Unter einem gewissen Betrag sollte man nicht gehen, wenn man länger Freude am Instrument haben will.
Discounter-Drumsets (also Komplettsets mit Becken und allem Pipapo) für unter 400 €? Da würde ich einen weiten Bogen drum machen.
Aber das sollte einem der gesunde Menschenverstand sagen. Man braucht ja nur rechnen. Da jeder in der Vertriebskette was verdienen will, wird als Einkaufspreis nicht mehr viel übrig bleiben. Auch wenn es in Billiglohnländer gefertigt wird, kann materialseitig nichts dabei rumkommen. Das kann keine Qualität sein.

Worauf man immer eine Auge haben sollte, wären z. B. Rückläufer, B-Ware (mit kaum wahrnehmbaren optischen Mängeln), Auslaufmodelle, usw....
Da lässt sich manchmal eine Menge sparen. So habe ich für mein Mapex Meridian weniger als die Hälfte bezahlt.
 
Unter einem gewissen Betrag sollte man nicht gehen, wenn man länger Freude am Instrument haben will.
Discounter-Drumsets (also Komplettsets mit Becken und allem Pipapo) für unter 400 €? Da würde ich einen weiten Bogen drum machen.
Aber das sollte einem der gesunde Menschenverstand sagen. Man braucht ja nur rechnen. Da jeder in der Vertriebskette was verdienen will, wird als Einkaufspreis nicht mehr viel übrig bleiben. Auch wenn es in Billiglohnländer gefertigt wird, kann materialseitig nichts dabei rumkommen. Das kann keine Qualität sein.

Genau da würde ich allerdings gerne noch einmal die Bestätigung suchen. Es ist seit jeher so, dass man die Dinger verteufelt allerdings habe ich an so einem Set seit Jahren nicht mehr dran gesessen. Ich weiß tatsächlich nicht mehr, wie die Verarbeitungsqualität der Sets ist. De Facto ist es so, dass zumindest die größeren Hersteller sich im unteren Preissegment keine großen Schnitzer erlauben dürfen, weil das auch negative Rückschlüsse nach oben zulässt. Seinerzeit wurden ja auch die Force 505 und 507 als brauchbare Sets angepriesen.

Gerade bei Drumcraft habe ich mir mal das DC3 zu Gemüte geführt.

Ich kann mir aus Ökonomischen Gründen schon nicht vorstellen, dass für die Herstellung der Kessel andere Furniere verwendet werden. Große Mengen und so. Dann kommt hinzu, dass das DC3 nicht aufwendig Lackiert sondern nur Foliert zu sein scheint. Eine Freischwingaufhängung fehlt auch, halte ich allerdings nicht für Kriegsentscheidend. Zudem ist das Hardwarepaket kleiner.

Darum wäre da echt interessant zu wissen, ob die Unterschiede in Sachen Verarbeitungsqualität wirklich gravierend sind oder ob das DC3 genau so empfohlen werden könnte. Das wird nämlich mit den Impulz interessanterweise zu einem Setpreis von ca. 800 Euro veräußert. Empfehlen will ich es zwar nicht, weil ich mir nicht sicher sein kann, dass es brauchbar ist. Aber im Idealfall muss hier auf Dauer nur die Snare getauscht werden.

https://www.bonedo.de/artikel/drumcraft-series-3-standard-drumset-test/3/

Zumindest der Test von Bonedo liest sich gut.
 
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