Klassik -Improvisation auf der Altquerflöte

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James Blond
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Zu Bachs und Mozarts Zeiten wurde noch fleißig improvisiert. Das ging im 19. Jahrhundert zugunsten immer größerer Orchester und ausgefeilterer Kompositionen verloren. Heute steht die Klassik für bis ins kleinste Detail notierte Musik, aber es gibt verschiedene Bestrebungen, der Improvisation auch jenseits von Avantgarde und Jazz alte Räume zu öffnen. Denn die stilistische Teilung von notierter und improvisierter Musik ist nicht zwingend.
Hier kommt nun eine kleine Impro mit der Altquerflöte über einen Quintfall (eine Harmoniefolge absteigender Quinten) im klassischen Stil. Die 8-taktige Folge absteigender Quinten wiederholt sich und schafft so einen einprägsamen harmonischen Hintergrund, auf den sich mit einem Soloinstrument verschiedene Melodiefiguren auftragen lassen.


View: https://soundcloud.com/jbs-special-james-blond/qf-d-moll-128-bpm-alto-fl-m3


Unter den Holzblasinstrumenten führt die Altquerflöte ein Stiefmütterchendasein, eine Nischenexistenz, was nicht zuletzt ihrer mangelnden Durchsetzungskraft in den Orchestern geschuldet ist. Ihre wunderbare Klangqualität prädestiniert sie geradezu für besondere Aufgaben. Unter Studiobedingungen gibt sie hervorragende Einlagen, nicht zuletzt in der Filmmusik.
Seit einigen Jahren spiele ich eine Jupiter di Medici (Silberkopf), kaum gebraucht preisgünstig erworben.
 
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, der Improvisation auch jenseits von Avantgarde und Jazz alte Räume zu öffnen. Denn die stilistische Teilung von notierter und improvisierter Musik ist nicht zwingend.
zu Improvisation könnte man einiges sagen, aber ich will hier kein "Fass" aufmachen. Sicher findet sich hier im MB auch einiges dazu.
Nur soviel, für mich gehört, egal welche Musikrichtung, Improvisation zu Beginn immer dazu. Was später daraus wird, ist eine andere Frage und wie interpretationsfähig das dann ist, auch. Jedenfalls dein Stück hat mich sehr angesprochen(y), Micky
 
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...aber es gibt verschiedene Bestrebungen, der Improvisation auch jenseits von Avantgarde und Jazz alte Räume zu öffnen.
Ich hatte vor vielen Jahren die Gelegenheit, eine Flötistin mit Begleitung zu hören, als sie teilweise improvisierte Musik des 17./18. Jahrhunderts spielten. Grundlage waren unter anderem sogenannte Grounds (The Division Flute, 1706). Mich erinnerte diese Begleitung zwangsläufig auch an die heutige Verwendung von Loopern für den Background.

Gruß Claus
 
Danke, dass ihr in den Loop mal reingehört habt! :)

Mit dem Improvisieren in der Musik befassen sich (im MB) genügend Themen.
Ich wollte dazu ein paar Flötentöne beisteuern. ;)

Grüße
JB
 
Gefällt mir sehr gut! 👍
LG Jörg
 
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Vielen Dank fürs Reinhören.
:)
 
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