Klavier selber bauen

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tobiasf13s
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Hallo

Ich heiße Tobias und ich habe 3 Jahre Keyboard erfahrung.
Ich lerne jeden Tag von c.a 30Minuten bis zu über 2 Stunden.
Und ich bin 11 Jahre alt.
In Momen bin Ich am Lied Comptine d un autre ete L apres MIDI-Die Fabelhafte welt der Amelie von Yann Tiersen.

Gut jetzt meine Frage:
Ich wollte mir ein Klavier bauen (mít mein PAPA)
Wo kriege ich das Material??
Und was muss es für ein Holz sein?
Und was für ein LacK??

Und übrings das Klavier sollte üngefähr :110*150cm groß sein.

Danke für Jede Antwort
 
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taxman
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Hallo Tobias,

soll das ein Klavier so mit richtigen Saiten drin sein, also ohne Strom, oder ein elektrisches?

Wenn Dir Dein Pa hilft, und Dir das Piano hier gefällt

IMG_7187.jpg


ich meine das untere braune - dann kannst Du dich mit Deinem Pa mal melden. So ein Selbstbau kann richtig Spass machen, ist aber günstiger, als ein vernünftiges E-Piano zu kaufen. Wahrscheinlich ist es teurer. Wie es auch sei, bei Interesse kann ich Euch weitere Infos geben.

Lieben Gruß

Reiner
 
Mod-Paul
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...Und übrings das Klavier sollte üngefähr :110*150cm groß sein.
...


Ansich finde ich die Idee gut :) Aber sie wird schwer zu realisieren sein ;) Allein das Besorgen der vielen verschiedenen Materialien dürfte schon fast unmöglich sein. Aber z.B. das Konstruieren und das Berechnen der Klanganlage geht ohne Vorkennntisse gar nicht.
Ich würde vorschlagen, dass Du mal ein Praktikum bei einem Klavierbauer oder in einer Klavierbaufirma machst :)

Gruß,

Paul
 
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tobiasf13s
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Es soll ein Piano OHNE Strom sein!!!
Wie viel günstiger ist ein gebautes Piano ???
 
Mod-Paul
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Um es ganz deutlich zu sagen. Es geht nicht. Selbst wenn Du alle Kenntnisse über Klavierbau hättest, wäre ein selbstgebautes Klavier deutlich teurer als ein neues oder ein gebrauchtes Instrument.
 
taxman
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Hi Tobias,

so ohne Strom kann ich Dir leider nicht weiterhelfen. Aber ein akustisches Klavier zu bauen... da gehört wirklich einiges zu, wie Mod-Paul schon sagte. Da würde ich, damit es günstiger wird, vielleicht erstmal ein technisch intaktes Gebrauchtes suchen, auch wenn das andere Maße hat. Meine Schwiegermama hat sogar ein "gestutzes" Klavier mit kürzerer Tastatur - allerdings wurde das original schon so gebaut.

Ich wünsche Dir viel Glück - bleib dabei und lass Dir nie den Spaß nehmen.

LG

Reiner
 
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Das günstigste Einsteiger-Digital-Piano ist neu, wenn es kein "Schrott" sein soll:

das Casio CDP 120 für 499,--

besser nach einem Yamaha P 95, Korg SP 170 schauen (um die 500,--)

Kawai CL 26 (699,--€)

Kawai CL 36 (899,--€)

oder
Roland F 110

Yamaha P 155

oder gebraucht nach einem Yamaha P 250 (um die 750,--)
 
McCoy
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Wenn Du wirklich ein akustisches Tasteninstrument bauen willst, würde ich an deiner Stelle ein Clavichord bauen. Ein Clavichord ist ein tolles Instrument, das aber in der Mechanik sehr viel einacher aufgebaut ist als ein Klavier.

Schon allein die Mechanik eines Klavieres mit Repetitionsmechanik hat ca. 6000 Teile, d.h. für jeden einzelnen Ton benötigt man über 60 Teile, die in höchster Präzision aufeinander abgestimmt sein müssen.

Für ein Clavichord gibt es Bausätze und Selbstbaukurse (google), das ist schon eher machbar.

Viele Grüße,
McCoy
 
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Oder ein Cembalo als Bausatz (hier sind einige Links versammelt).

Zum Klavierselbstbau: Es wird am Gußrahmen scheitern.
 
Mod-Paul
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:eek:
Wenn ich diese Bilder sehe, krieg ich das Grausen. Meine Herren! Was für eine Verschwendung von Material. Blanksaiten als Baßbezug, gardasaitige Plattenkonstruktion, usw...

Wenn Du wirklich ein akustisches Tasteninstrument bauen willst, würde ich an deiner Stelle ein Clavichord bauen. Ein Clavichord ist ein tolles Instrument, das aber in der Mechanik sehr viel einacher aufgebaut ist als ein Klavier.
Für ein Clavichord gibt es Bausätze und Selbstbaukurse (google), das ist schon eher machbar.
Oder ein Cembalo als Bausatz (hier sind einige Links versammelt).
:great:
Das sind beides echt gute Tipps und Ideen. Diese Bausätze sind auch mit einigem handwerklichen Geschick realisierbar.
Zum Klavierselbstbau: Es wird am Gußrahmen scheitern.
Da hätte man noch eventuell die Möglichkeit ein Gußrahmen aus einem alten Klavier zu verwenden. Selbst konstruieren und dann gießen lassen, dürfte wohl sehr aufwändig werden.
Schon allein die Mechanik eines Klavieres mit Repetitionsmechanik hat ca. 6000 Teile, d.h. für jeden einzelnen Ton benötigt man über 60 Teile, die in höchster Präzision aufeinander abgestimmt sein müssen.
Dazu bräuchte man dann auch Spezialwerkzeug, welches erstens sehr teuer ist und man zweitens wissen muss, wie man damit umzugehen hat.
 
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tobiasf13s
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Könnte mir jemand sagen was man für ein Clavichor alles braucht ??
 
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Könnte mir jemand sagen was man für ein Clavichor alles braucht ??

Tobias,

nimm bitte die Ratschläge zu Herzen, die Dir bisher hier gegeben wurden und forsche mal selber etwas. Ich gebe zu, die Google-Suchergebnisse werden von mal zu mal schlechter. Man bekommt an erster Stelle meist Preisvergleichportale oder Ebay genannt. Es wurden Dir einige Links (auch zu Clavichord) genannt. Hier ist noch einer.

Zum Material:

Tasten aus Holz
Saiten (Stahl)
Stimmnägel (~wirbel) aus Stahl
Anschlaghämmer (z.B. Kupfer, Messing)
Klaviaturstifte (Stahl)
Filz, Wolle


Das Hübsche bei diesen alten Instrumenten ist oft die "negative" Tastatur: Untertasten (C,D,E...) dunkles Holz, Obertasten (Cis, Dis,..) helles Holz.


Hier findest Du jemand, der das auch schon mal vorhatte: https://www.musiker-board.de/klavier-orgel-vintage-keys/317765-clavichord-saitenlaengen.html

---------- Post hinzugefügt um 18:09:59 ---------- Letzter Beitrag war um 09:26:44 ----------

Leute, positiv denken. Der hier hat´s auch geschafft. Allerdings war er da schon 16:

http://alexanderpiano.yolasite.com/construction.php

Der hat übrigens unumsponnene Saiten benutzt, schreibt er. Deswegen mußte der Flügel auch so lang werden :)
 
Ippenstein
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Hallo Tobias,

wie kommst Du auf diese Idee? Ein Klavier ist nicht mit einem Ikea-Schrank zu vergleichen. Um ein Klavier zu bauen, braucht man eine solide Ausbildung, noch mehr Erfahrung und dann Maschinen, Materialien, Werkzeuge und viel Zeit. Sobald man bei nur einem dieser genannten Voraussetzungen Abstriche macht, macht man bei der Qualität des Klavieres Abstriche. Zudem ist das ganze nicht ungefährlich. Du bist besser beraten, wenn Ihr Euch ein schönes Klavier vom Meister kauft, der es auch selbst wartet. So habt Ihr nicht nur eine krisensichere Investition gemacht und einen Arbeitsplatz gesichert, sondern habt auch lange Spielfreude an einem hervorragenden Instrument.

Ich selbst komme vom Akkordeonbau. Freilich gibt es fürs Akkordeon Bausätze, bei denen man die fertigen Teile nur noch zusammenkleben und -schrauben muß. So ein Ding ist aber mit einem vernünftigen Instrument nicht zu vergleichen. Obwohl ich das Akkordeon von oben bis unten ins Detail kenne, würde ich mir keines zuhause selbst bauen, weil ich weiß, welche Maschinen, Werkzeuge, Materialien etc. gebraucht werden und wie viel man mit welcher Ausrüstung selbst machen kann. Vor allem weiß ich aber, daß das Akkordeon, das von Profis gebaut worden ist, viel besser funktionieren wird als eines, bei dem hie und da zig Schwächen und Fehler mit eingeflossen sind, die sich ev. gleich oder später bemerkbar machen.

Viele Grüße

Ippenstein
 
Doc Decibel
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Hi tobiasf13s
Ich find Deine Idee urcool!!!
Du mußt ja nicht alle Teile selber herstellen, also schau doch einfach was Du am Schrottplatz, auf Flohmärkten oder irgendwo bei Bekannten gebraucht bekommst. Geheimtip Klavierfriedhof ... Mit einem schrottreifen Piano kann man allemal Erfahrungen sammeln. Wenn Du 2 davon organisierst läßt sich vielleicht ein funktionstüchtiges d'raus machen. Vielleicht aber auch aus einem, denn wenn es bloß in einem feuchten Raum gestanden hat und jetzt die Tasten hängen, dann hast Du reelle Chancen! Auseinandernehmen, Tasten trocknen lassen - zum Glück kommt jetzt der Sommer - eventuell abschmirgeln und schauen was dabei rauskommt.
Wenn Du geschickt bist, dann kannst Du bestimmt einige "Leichen" wieder zum Leben erwecken ... :)

Laß Dich jedenfalls nicht entmutigen! Ich hab meine Keytar auch trotz allgegenwärtiger Widerstände gebaut:
http://www.neppstar.net/webstar/wie-man-richtig-keyboard-baut-neppstar.mpg
bzw.: http://www.youtube.com/watch?v=HT4vQkETZWo&feature=plcp

Viel Glück und Frohsinn :)
 
Mod-Paul
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Du mußt ja nicht alle Teile selber herstellen, also schau doch einfach was Du am Schrottplatz, auf Flohmärkten oder irgendwo bei Bekannten gebraucht bekommst. Geheimtip Klavierfriedhof ...
Wo soll der denn sein? Und wenn es einen geben sollte, dann sind aller Wahrscheinlichkeit nach die Klaviere dort zurecht begraben. Und diese sollte man tunlichst ruhen lassen ;)
Mit einem schrottreifen Piano kann man allemal Erfahrungen sammeln
Ja, und zwar die, dass man vor einem Haufen Problemen steht, die man nicht zu lösen vermag und noch nicht einmal das Werkzeug dazu hätte.
Wenn Du 2 davon organisierst läßt sich vielleicht ein funktionstüchtiges d'raus machen
Das geht schon mal überhaupt nicht. Die einzelnen Modelreihen der Hersteller unterscheiden sich alle. Man kann noch nicht einmal einfach eine Taste mit einer anderen (z.B. alle ´C`s) innerhalb einer Klaviatur austauschen, geschweige denn 2 Mechaniken, Klaviaturen oder Klanganlagen "mischen".
Vielleicht aber auch aus einem, denn wenn es bloß in einem feuchten Raum gestanden hat und jetzt die Tasten hängen, dann hast Du reelle Chancen! Auseinandernehmen, Tasten trocknen lassen - zum Glück kommt jetzt der Sommer - eventuell abschmirgeln und schauen was dabei rauskommt.
Hierbei kann es sich nur um Satire handeln. Wenn es das ist, dann ist es schon hart an der Grenze :rolleyes:
Wenn Du geschickt bist, dann kannst Du bestimmt einige "Leichen" wieder zum Leben erwecken ... :)
Ich habe auch schon einen Namen: Frankenstein & Sons
:D

Bitte lies den Post von Ippenstein noch einmal ;)
 
Doc Decibel
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Uwehuweh ...
Geht nicht, hamma net. rühr bloß nix an und stiehl gefälligst nicht dem armen Klavierbauer den Arbeitzsplatz ...

@Tobias: Man kann manchmal sehr viel mehr erreichen, wenn man gezielt nicht auf die Meinung von anderen hört ...
 
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Uwehuweh ...
Geht nicht, hamma net. rühr bloß nix an und stiehl gefälligst nicht dem armen Klavierbauer den Arbeitzsplatz ...

@Tobias: Man kann manchmal sehr viel mehr erreichen, wenn man gezielt nicht auf die Meinung von anderen hört ...
Unterhaltsamer finde ich deinen Vergleich mit deiner Keytar. Das ist in etwa so wie "ich hab schonmal 'ne Seifenkiste selbst gebaut, da sollte es ja auch kein Problem sein, 'ne S-Klasse selbst zu bauen".
 
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Hallo Tobias,

zuerst mal finde ich es toll, dass du ein Instrument selber bauen willst. Es ist eine wunderbare Erfahrung, wenn ein selbst gebautes Instrument zum ersten Mal erklingt - und ich spreche da aus Erfahrung, ich bin nämlich Querflötenbauer und habe mir alles von Grund auf selbst beigebracht, auch entgegen vieler Skeptiker, die meinten, ich würde das ja eh nicht schaffen, so ganz ohne Ausbildung. Heute verdiene ich damit Geld, also habe ich wohl irgendwas richtig gemacht...und im Grunde kannst du das auch!

Du musst allerdings bedenken, dass es auf dem Weg zu jedem selbstgebauten Musikinstrument auch eine ganze Mege Hürden gibt, die du überwinden musst. Und beim Klavier sind das leider ganz besonders viele! Ich denke mal, nur eine Kirchenorgel wäre noch komplizierter. Das Problem an deinem Projekt wird, wie jemand anders schon sagte, der Rahmen des Klaviers sein. Der ist nämlich aus Gusseisen und muss auch aus Gusseisen sein, damit er die enormen Spannungen, unter denen die einzelnen Saiten des Klaviers stehen, aufnehmen kann. Das sind extrem große Kräfte, bei manchen Klavieren so viel wie 20 Autos wiegen. Und wie der Name schon sagt, muss Gusseisen gegossen werden - und dafür kann man leider keine Maschinen im Baumarkt kaufen, sondern das muss man von Profis machen lassen (das machen sogar die ganz großen Klavierhersteller wie Steinway & Sons nicht selber!), und wenn du nur einen einzigen Gussrahmen herstellen lässt, ist das fast schon teurer, als ein ganzes Klavier im Laden kostet. Das ganze Drumherum ist auch kompliziert, aber mit viel Hingabe und Geduld sicherlich machbar - auch wenn eine Klaviatur verdammt kompliziert aussieht, besteht sie doch aus relativ einfach geformten Einzelteilen und die kann man sich schon selber bauen, wenn man nur will und sich viel Zeit und Geduld nimmt und viel Geld für viele Maschinen und Material investiert. Eine Freundin von mir hat bei Steinway & Sons eine Ausbildung zur Klavierbauerin gemacht und mir vieles erzählt, und mir auch einmal die komplette Fabrik gezeigt, und ich sage dir als selbstgebauter Instrumentenbauer, dass das alles durchaus machbar ist - bis auf den Gusseisenrahmen. Der ist das große Problem.

Darum ist der Tipp hier wirklich gut: fang einfach etwas kleiner an. Kauf dir einen Bausatz für ein Clavichord oder ein Cembalo und bau den mit deinem Vater zusammen auf. Dabei wirst du viel lernen und sicher auch Fehler machen, die du beim nächsten Mal vermeiden wirst - denn Instrumentenbau ist ein tolles Hobby und macht schnell süchtig! ;) Und wenn du dabei bleibst und wirklich Spaß daran hast, könntest du später eine Ausbildung zum Klavierbauer machen und dabei dann so richtig lernen, worauf es ankommt.

Lass dir auf jeden Fall nicht den Spaß an der Sache verderben, aber mach nicht den dritten Schritt vor dem ersten - klein anfangen ist der Trick, und wer weiß, vielleicht hast du dann wirklich eines Tages deinen eigenen selbstgebauten Konzertflügel zuhause stehen und der Klavierbau-Meisterbrief hängt im Bilderrahmen an der Wand... :)

Viele Grüße,
shib
 
toeti
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Keys
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Guten Morgen,

ihr habt alle Sorgen... Klar kann man einiges schaffen... vermutlich sogar viel und sicherlich auch ein Klavier... aber...

Dazu sollte man in der Lage sein Informationen zu sammeln und das heißt: Nicht nur in einem Forum fragen, sondern wirklich mal google benutzen oder Bücher lesen. Und vermutlich gibt es für so eine Aktion bessere Foren als unseres.

Der erste Schritt wäre wirklich erstmal Informationen zu sammeln. Was braucht man, wie ist ein Klavier aufgebaut und wieso ist das so.
 

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