Baumstumpf
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Hallo zusammen,
Bernard Herrmanns minimalistischer Ansatz für Thriller-Scores der 50er und 60er hat mich schon immer fasziniert; insbesondere die Titelmusik zu Psycho (1960). Das melodisch und harmonisch für die damalige Zeit ungewöhnlich reduzierte Stück ist quasi im Baukastenprinzip aus nur zwei Grundideen zusammengesetzt (Herrmann selbst sprach von aneinandergereihten „musikalischen Zellen“):
View: https://youtu.be/xejDXqAPk40?si=vwjAq0VGnLCDWsta
LG
Dustin
Bernard Herrmanns minimalistischer Ansatz für Thriller-Scores der 50er und 60er hat mich schon immer fasziniert; insbesondere die Titelmusik zu Psycho (1960). Das melodisch und harmonisch für die damalige Zeit ungewöhnlich reduzierte Stück ist quasi im Baukastenprinzip aus nur zwei Grundideen zusammengesetzt (Herrmann selbst sprach von aneinandergereihten „musikalischen Zellen“):
- Einerseits der schon aus früheren Scores bekannte „Hitchcock-Akkord“ aus Molldreiklang plus großer Septim, der direkt zu Beginn des Stücks in Bb in zweiter Umkehrung fünfmal hintereinander reingehämmert wird und danach immer wieder im Stück auftaucht.
- Anderseits ein zentrales Motiv aus vier Sechzehnteln (gr. Terz aufwärts; kl. Sekund + kl. Terz abwärts), das das gesamte „Prelude“ melodisch dominiert und auch im restlichen Score in Dutzenden Variationen immer wieder vorkommt. Wenn man einmal weiß, worauf man achten muss, ist es eigentlich kaum mehr zu übersehen.
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LG
Dustin
