Knopfgriff - Größe der Knöpfe

von waldgyst, 06.01.08.

  1. waldgyst

    waldgyst HCA Knopfakkordeon HCA

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    Erstellt: 06.01.08   #1
    Ich bin vor etwa einem halben Jahr vom Piano- aufs B-Knopfgriffakkordeon umgestiegen. Und zwar habe ich mir ein Instrument mit flacher Tastatur gekauft, da dies typisch für serbische Musik ist, die ich u.a. damit spiele.
    Anscheinend spielen die Jungs da unten aber weitestgehend ohne Daumen, was ich mir aber nicht abgewöhnen kann/will. Und da ist wohl der Haken, denn irgendwie rutsche ich mit dem Daumen desöfteren vom Knopf (Treffsicherheit) und an mangelnder Übung kann es nicht wirklich liegen.
    Ich habe mir Bilder von Instrumenten mit gestufter Tastatur angeschaut (leider gibt es hier kein Fachgeschäft in der Nähe) und habe den Eindruck, dass hier die Knöpfe größer sind.
    Bei meinem Instrument beträgt der Durchmesser eines Knopfs 14 mm (auf der Kuppe eher 13 mm). Abgesehen von der bequemeren Handhaltung wäre ja vielleicht auch die Knopfgröße ein Grund, es mal mit einer gestuften Tastatur zu versuchen. Es wäre klasse, wenn ihr mal nachmessen könntet, wie groß die Knöpfe bei euren (gestuften) Instrumenten sind!:)
     
  2. ZAUBERBAER

    ZAUBERBAER Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.01.08   #2
    mhh mein Instrument ist leider ein par tausend km momentan entfernt. Daher kann ich leider keine exakten Daten geben. Kann nur sagen, dass ich recht große Hände (~Gr. 9 1/2) habe und mit einer gestuften Tastatur entsprechend überhaupt keine Probleme mit dem Daumen.
    *ich bezweifel gerade das meine Aussage irgendwie weiterhilft ^^*
     
  3. gobinda

    gobinda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.01.08   #3
    Moin,
    ich spiele B Griff, flach und gestaffelt auf Hohner Gola bzw. Morino und Bandoneon und meine, daß wenn Du gerade mit dem Daumen angeblich nicht triffst Du Deinen Fingersatz/Handhaltung (hierzu seien die Schulwerke von Rudolf Würtner erwähnt die Du Dir mal ansehen solltest) generell mal kontrollieren solltest. Gestaffelte Knöpfe sind generell weder größer noch kleiner, ich habe in Schweden einige gestaffelte Instrumente gespielt, da gabs keine Unterschiede. Sicherlich weichen die Knöpfe je nach Hersteller ab, aber das dürfte nicht zu Deinen Problemen führen.

    Mit besten Grüßen
    Gobinda
     
  4. waldgyst

    waldgyst Threadersteller HCA Knopfakkordeon HCA

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    Erstellt: 17.01.08   #4
    Hallo gobinda!
    Im Grunde ist das Treffen nicht das eigentliche Problem, sondern vielmehr rutsche ich öfter mal ab, weil der Daumen aufgrund seiner Sonderstellung eher mit dem (glatten) Nagel auf den (sehr kleinen) Knopf trifft.
    Die alte Schule von Rudolf Würthner habe ich und ich muss sagen, sein Fingersatz gefällt mir überhaupt nicht, weil er zu einem ständigen Drehen der Hand führt (Richtungswechsel). Wenn ich z.B. auf den drei äußeren Reihen die Folge c-d-e spiele, verwende ich ungern die Finger 1-2-3, da dann für das e mit dem 3. Finger eine Handdrehung erforderlich ist. Stattdessen spiele ich das d mit dem 3. und das e mit dem 2. Finger.
    Benutzt du denn auf der flachen Tastatur auch oft den Daumen?
    Gruß, waldgyst
     
  5. gobinda

    gobinda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.08   #5
    Hallo Waldgyst,
    ja das mit dem Fingersatz ist ein Thema- ich kann Dir nur raten, wenn Du es zu einiger Perfektion auf dem B_ Griff bringen willst Dich an die Fingersätze von Würthner zu halten sonst hast Du bei schwierigen Passagen keine Chance.
    Ich spiele natürlich auf der flachen Tastatur viel mit dem Daumen insbesondere Akkorde (bei Jazz Stücken) spiele ich sehr gern vollgriffig.

    Beste Grüße Gobinda
     
  6. waldgyst

    waldgyst Threadersteller HCA Knopfakkordeon HCA

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    Erstellt: 21.01.08   #6
    Danke für deinen Tipp, Gobinda. Ich glaube allerdings auch, dass der "Grund-Fingersatz" ein bisschen vom Musikstil abhängt. Für Richtungen, in denen das melodiöse Element dominiert, sind Würthners Fingersätze bestimmt optimal. Serbische Stücke hingegen sind gespickt mit sehr typischen Verzierungen (oft Pralltriller, Mordente im Halbtonabstand), bei denen die Finger eher in "Halbtonrichtung" liegen müssen. Man kann das z.B. gut auf dieser Aufnahme sehen:
    http://www.youtube.com/watch?v=ZhO_GhgII08
     
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