Akkordeonengel
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Hallo,
obwohl digitale Akkordeons nicht so vielfältig sind wie ihre älteren akustischen Vorgänger, ist ihre interne Anlage noch einheitlicher. Dies betrifft hauptsächlich die Kontaktstreifen unter der Diskanttastatur, die natürlich dort vorhanden sein müssen, da die Tasten/Knöpfe nicht mehr direkt mit den eigentlichen Klappen verbunden sind, sondern nur noch die Kontakte auf den besagten Kontaktstreifen betätigen. Ungeachtet der Marke ist Taiwan nach wie vor führend (und im Grunde auch der einzige Hersteller) in der Herstellung und Produktion dieser Kontaktstreifen.
Und hier beginnt das Problem.
Aufgrund dynamischer negativer Veränderungen, die sich derzeit negativ auf die taiwanesische Produktion auswirken (eine Knappheit an Kautschuk und dessen hoher Preis, gepaart mit einem astronomischen Anstieg der Ölpreise), verschwindet diese Produktpalette allmählich. Bislang war dies vor allem in Drittländern zu beobachten – wie man an der Mitteilung (klicken bitte hier: Ersatzstreifen für Roland-Akkordeons) über ausverkaufte Waren aus Brasilien sehen kann. Europa spürt dies noch nicht, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein kurioses Paradoxon eintritt: Aufgrund der Nichtverfügbarkeit dieser Komponente zu einem Preis wenigen Cent wird die Verfügbarkeit digitaler Akkordeons als eigenständige Produktreihe abnehmen. Angesichts des vergleichsweisen kleinen Marktes für digitale Akkordeons, der kein so dynamisches Wachstum aufweist wie beispielsweise der Markt für digital Pianos, lohnt sich die Herstellung dieser Streifen aus der Perspektive der langfristigen Wirtschaftsdepression nicht. Leider besteht keine ökonomisch haltbare Chance, die Produktion dieser Komponenten nach Europa wieder zurückzuverlangen.
Gruß, Vladimir
obwohl digitale Akkordeons nicht so vielfältig sind wie ihre älteren akustischen Vorgänger, ist ihre interne Anlage noch einheitlicher. Dies betrifft hauptsächlich die Kontaktstreifen unter der Diskanttastatur, die natürlich dort vorhanden sein müssen, da die Tasten/Knöpfe nicht mehr direkt mit den eigentlichen Klappen verbunden sind, sondern nur noch die Kontakte auf den besagten Kontaktstreifen betätigen. Ungeachtet der Marke ist Taiwan nach wie vor führend (und im Grunde auch der einzige Hersteller) in der Herstellung und Produktion dieser Kontaktstreifen.
Und hier beginnt das Problem.
Aufgrund dynamischer negativer Veränderungen, die sich derzeit negativ auf die taiwanesische Produktion auswirken (eine Knappheit an Kautschuk und dessen hoher Preis, gepaart mit einem astronomischen Anstieg der Ölpreise), verschwindet diese Produktpalette allmählich. Bislang war dies vor allem in Drittländern zu beobachten – wie man an der Mitteilung (klicken bitte hier: Ersatzstreifen für Roland-Akkordeons) über ausverkaufte Waren aus Brasilien sehen kann. Europa spürt dies noch nicht, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis ein kurioses Paradoxon eintritt: Aufgrund der Nichtverfügbarkeit dieser Komponente zu einem Preis wenigen Cent wird die Verfügbarkeit digitaler Akkordeons als eigenständige Produktreihe abnehmen. Angesichts des vergleichsweisen kleinen Marktes für digitale Akkordeons, der kein so dynamisches Wachstum aufweist wie beispielsweise der Markt für digital Pianos, lohnt sich die Herstellung dieser Streifen aus der Perspektive der langfristigen Wirtschaftsdepression nicht. Leider besteht keine ökonomisch haltbare Chance, die Produktion dieser Komponenten nach Europa wieder zurückzuverlangen.
Gruß, Vladimir
