Kunststoff-Blättchen

von franky 1117, 09.04.06.

  1. franky 1117

    franky 1117 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.06   #1
    JUHUU

    Habe heut was interessantes im Internet gelesen!! Zumindestens für mich und habe nun gedacht: Ente das ist deine Chance trotz deines Null-wissens, auch mal was zu schreiben.:great:

    Marken habe ich folgene gefunden:
    Legere
    Rico Plasticover
    Fibracell
    Fiberreed/ Harry Hartmann
    Hahn
    Bari

    Ein wenig History zu Mr. Legere:)

    Er ist natürlich ein Musiker und wohl ziemlich enttäuscht von unseren üblichen Holz - Blättchen.:( Er machte sich auf die Suche und fand einige Patente von synthetischen Blättchen. ( Material, Form, Größe )
    Er war aber mit den Produkten die es schon gab noch nicht zufrieden.
    Er sucht weiter... .
    Er findet ein Material was alle Eigenschafften zu haben scheint.
    Er kommt mit einem Mark Kortschott zusammen einem Prof. der chem. Ingenieurswissenschaft der Uni Toronto.
    Zusammen probieren sie die neuen Materialien aus und es kam heraus das sie die gleichen Eigenschaften haben wie das nasse Holz.:)
    Legere baut eine Schneidemaschine und die Blättchen konnten nun endlich hergestellt werden.
    1998 nahmen Legere und Kortschott die Blättchen das erste mal mit auf ein Festival und schon nach wenigen Stunden waren sie alle verkauft.:D
    Hier ein paar Vorteile:

    - Im ENDEFFEKT billiger- da sie länger halten.
    - Sofort gebrauchsfertig
    - beständig von Blatt zu Blatt
    sie sind fast zu 100% identisch
    - Anfeuchten, Nachsetzen , Anpassen ist reduziert
    - Keine veränderung durch Luftfeuchtigkeit

    Wenn man seine Stärke raus hat soll man wie mit den Holzblättchen immer wechseln.
    Auch sie brauchen eine Zeit sich zu erholen. Man braucht sie allerdings nur auf eine z.B Glasfläche legen. Sauber machen kann man sie mit Wasser und mildem Spüli.
    Man muss ihnen aber eine Chance geben und sich daran gewöhnen.

    Ein Ziemlich großer Nachteil ist; das sie am Anfang , bis man alles raus hat, tiemlich teuer sind. Wenn man sich eines von Legere gekauft hat, hat man allerdings den Vorteil das man wenn man mit der Stärke net klar kommt es zurück schicken kann. Man bekommt dann eine andere Stärke und das alte wird vernichtet. Für die Rücksendung muss man 3 € dazu legen.

    Das beste ist das härteste - was aber gut zu spielen ist.


    Vielleicht habt ihr ja schon Erfahrung ich würde mich freuen!!!;)

    Grüßlis von der Ente:D


    PS. der Preiß liegt zwischen 15-21€
     
  2. Looper

    Looper Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.06   #2
  3. franky 1117

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    Erstellt: 10.04.06   #3
    Sorry- na gut.
    Versuch wars wert
     
  4. Looper

    Looper Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.04.06   #4
    Nid weine ;)
     
  5. Chaos Keeper

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    Erstellt: 10.04.06   #5
    Ich zitiere zu dem Thema gerne mal einen Bekannten von mir: "Aber wer will schon gerne auf Plastik spielen?"

    In Bezug auf Instrumentenbaustoffe bin ich etwas konservativ. Bei Bässen hat sich bisher auch diese Einstellung bewahrheitet: Die Hörproben dieser "Plastik"-Bässe (Luthite und was es da gibt) klingen für mich so steril, wie ich es erwartet hätte. Ich bleibe bei meinen Holzreeds. Ganz ehrlich: Bei der aktuellen Lebenszeit meiner Blättchen (inzwischen über (!) ein Jahr), müssten die verdammt lange halten, bis die sich ausgezahlt haben...
     
  6. quantenteilchen

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    Erstellt: 12.04.06   #6
    ich bleibe auch bei holz, hatte mal welche von einem freund ausprobiert auf dem alto, aber ich fand sowohl klang als auch spielgefühl unangenehm
     
  7. alt+assi

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    Erstellt: 16.04.06   #7
    Wie selten spielst du^^ ?
    Ne, aber ich (nachdem ich ebenfalls schonmal Kunststoffblättchen testete bei einem Verbündeten) steh auch eher auf Holz!!
     
  8. Chaos Keeper

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    Erstellt: 22.04.06   #8
    Ich spiele gar nicht mal so selten, nur außerhalb des Spielens gehe ich mit den Blättchen pfleglich um und falls die Poren doch mal durch das Spielen verschlossen sind, wird das Blättchen ganz leicht angerauht (auf einem ganz feinem Schleifstein. Dadurch öffnen sich die Poren wieder. Das wichtigste hierbei ist jedoch, dass man so gut wie gar nicht drückt und überall gleichmäßig die Finger draufliegen hat, sonst ist das Blättchen im Ar***. Am besten von jemandem zeigen lassen, der es schon gemacht hat!).
     
  9. Looper

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    Erstellt: 22.04.06   #9
    Ich bearbeite meine Blätter immer mit meinem schweizer Taschenmesser.
    Geht ganz gut, aber besser ist natürlich, wenn se schon von Fabrik aus perfekt sind! Sind meine ja meistens auch!
     
  10. franky 1117

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    Erstellt: 22.04.06   #10
    es immer wieder schön euch zu zulesen
    ich merk wieder wieviel ahnung ich habe.
    aber hey es wird langsam besser.
     
  11. franky 1117

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    Erstellt: 22.04.06   #11
    es immer wieder schön euch zu zulesen
    ich merk wieder wieviel ahnung ich habe.
    aber hey es wird langsam besser.
     
  12. Chaos Keeper

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    Erstellt: 22.04.06   #12
    Sind meine ja auch, nur nach einer gewissen Zeit des Spielens verschließen sich die Poren des Holzes und das Blättchen trocknet schneller, als du es befeuchten kannst --> es quietscht ununterbrochen. Kurz angerauht und es geht wieder. :great:
     
  13. DerBarde

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    Erstellt: 22.04.06   #13
    Ich habe mal in Plastik-Blatt auf einer Klarinette ausprobiert und mein Ding war es definitiv nicht:
    Die Ansprache ging zwar in Ordnung, lag aber hinter den Holzblättern zurück und klanglich war es ziemlich grauenhaft (so hab ich es zumindest erlebt)..
    Ich bin zwar kein Fachmann, aber ich vermute mal, dass nichts wirklich an die Schwingungseigenschaften eine Holz-Blättchens heranreicht...
     
  14. Saxofreak88

    Saxofreak88 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.04.06   #14
    Also, beim Bearbeiten gibt es unbegrenzte Möglichkeiten, des ist der Hammer.
    Mein Lehrer hat mir gezeigt, wo auf dem Blatt etwa das C'' A' Fis' und C'
    schwingen. Wenn ein Blatt nich gut anspricht nimmt man diese Töne und
    probiert mit verschiedenen MPC-Positionen oben genannte Töne durch.
    Wenn einer von den Tönen in einer Position nicht gut anspricht, schabt man
    da ein bisschen was vom Blatt weg, bis es gut anspricht ...
    Auf diese Weise hab ich mit meinem Lehrer meine Blätter für JuMu vorbereitet,
    Hammer, was man damit erreicht. Und das coolste ist : Mein Lehrer hat so ne
    coole Glasplatte mit nem Stab wo man Blätter ziemlich gut schleifen kann,
    gibt's von Vandoren ... Aber genauso geht es mit ner MPC-Kappe aus Metall :screwy:
    oder so, das ist so genial, man kann die Blätter an jeder Kante schleifen :D
     
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