Limiter/Dampfbremse für Hot Rod?

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Flyingbrick
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Hallo,Ihr Lieben!

Ich hatte hier vor einiger Zeit mal nach Erfahrungswerten zum Hot Rod gefragt.
Danke für die Antworten. Neulich kam denn auch der Karton von Fender Mexico an: Ein 212er DeVille. Bin begeistert. Ich finde, das Ding klingt fantastisch, clean wie verzerrt. Sieht dazu noch gut aus und riecht gut. Einziges - vorhersehbares - Problem im Übungsraum ist die höllische Lautstärke. Selbst gewähltes Elend...
Die Volumepotis müssen im unteren Bereich im Halbmillimeterbereich geregelt werden, sonst fliegt einem schnell das Blech weg.
Beim Aufnehmen im Übungsraum ist das Ausgangssignal des Hot Rod für das Mischpult schlicht zu stark. Selbst bei fast völlig runtergeregeltem Master bratzt und zerrt es im Mixer.
Ich habe mal angefangen, die geschätzten 2 Millionen Beiträge zum Thema Power Soak, Attenuator und Powerbrake durchgelesen. Hat jemand eine Empfehlung, die auch bezahlbar ist? Die High-End-Teile für 300,-€ scheiden ohnehin aus. Über Conrad hört man sowas und sowas. Hat jemand Erfahrungen mit billigen Löungen, die nicht allzuviel Höhen kosten? Eigenbau wäre in Grenzen auch noch drin.
Danke schon mal!
 
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Hallo,

ich stand mit meinem 212 DeVille vor genau dem selben Problem. Da ich auch keine Unsummen ausgeben wollte, habe ich mir bei Ebay für 20 Euro eine "Volume-Box" (Poti in kleiner Kiste mit Klinkenbuchsen) zugelegt. Das Ergebnis ist einfach prima! Ich kann nun sehr gefühlvoll die Vorstufenzerre beeinflußen, meine unbedingte empfehlung.

Gruß & Blues

Reinhard
 
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Danke für die Tipps. Habe mir eine gebrauchte Volumebox besorgt (Plastikbox mit Poti und zwei Buchsen von Carls custom guitars) und bin sehr angetan. Voller Drive bei Wohnzimmerlautstärke, wenn es denn sein muss. Ansonsten feine Regelbarkeit bis zur Maximallautstärke.
Schönen Gruß,
Flyingbrick!
 
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ich hätte mal ne frage, gibt es solche Volumeboxen auch für marshall, bzw. kann ich eine volumebox von nem fender hot rod einfach vor nen marshall "spannen"

lg
 
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Diese sogenannte Volumebox ist nichts anderes Als eine Box mit zwei Anschlüssen und einem niederohmigen Volumepoti dazwischen. Im Prinzip ein externes Mastervolumen. Das funktioniert in jedem seriellen Effektloop, Firma/Bauart/etc. schnurzegal. Bei manchen Amps klingt es besser als bei anderen - das liegt dann aber daran, dass die Vorstufe einfach unterschiedlich gut klingt ;D
 
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Hi,
ich will das nur mal erwähnen:

Das Teil kommt in den FX-Loop und NICHT zwischen Amp und Box/ Speaker!!!!

Zwischen Amp und Box könnt ihr euch ganz schnell von erem Amp verabschieden ;)
 
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Das Teil kommt in den FX-Loop und NICHT zwischen Amp und Box/ Speaker!!!!

Das wurde bereits hier...

Das funktioniert in jedem seriellen Effektloop, Firma/Bauart/etc. schnurzegal.

...und hier...

Die Eingangsbuchse (vom Send/Preamp Out) an den RECHTSanschlag vom Poti löten. Den Linksanschlag an die Masse löten; dabei die Masse der beiden Buchsen verbinden. Den Schleifer des Potis auf die Ausgangsbuchse löten (zum Return/Poweramp In).

...geklärt, also ist deine Schriftgröße 5, dazu noch in rot, absolut unnötig.

Abgesehen davon kann ich solche unqualifizierte Panikmache wie das hier...

Zwischen Amp und Box könnt ihr euch ganz schnell von erem Amp verabschieden ;)

...auch nicht mehr lesen. Das, was du schreibst, das ist hier Unsinn. Warum sollte er sich von seinem "Amp verabschieden" können, falls er das Poti versehentlich da anschließt? Schlimmstenfalls fackelt das Poti ab, aber sicher nicht der Amp. Dem Amp ist es egal, ob da ein Lautsprecher, ein Poti oder einfach gar keine Last dranhängt.

Solche sachlich falschen und die Leser verwirrenden und verunsichernden Beiträge sind - nebenbei gesagt - der Grund dafür, dass ich nur noch sporadisch hier aktiv bin - ich kann 100x was schreiben, es wird immer ignoriert.
 
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Hi,
ich will hier niemanden unterstellen, dass er keine Ahnung hat, aber es gibt trotzdem Gitarristen, die auf die Idee kommen, das Teil zwischen Amp und Speaker zu hängen.

Mal ganz abgesehen vom Poti, die dünne Litze in der Volumebox hält auf keinen Fall dem Signal der Endstufe stand, d.h. das Teil versagt und man betreibt den Amp ohne Last.

Daraus folgt: Die Endstufe war die längste Zeit eine Endstufe, da das Betreiben eines Röhrenverstärkers ohne Last ziemlicher sicher das Todesurteil des AÜs ist, wenn nicht sogar noch mehr das zeitliche segnet. ;)


Edit:
Die Aussage, dass man einen Röhrenamp ohne Last betreiben kann ist mMn definitiv falsch.
 
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Dass die Volumebox abrauchen würde, das ist richtig.

Daraus folgt: Die Endstufe war die längste Zeit eine Endstufe, da das Betreiben eines Röhrenverstärkers ohne Last ziemlicher sicher das Todesurteil des AÜs ist, wenn nicht sogar noch mehr das zeitliche segnet. ;)

In den allermeisten älteren Fällen von Verstärkerdefekten hast du Recht, da fackeln erstmal die Röhrenfassungen ab und dann kommt irgendwann der AÜ. Meist ist aber schon vorher durch Knall und Rauch Schluss.

Die Aussage, dass man einen Röhrenamp ohne Last betreiben kann ist mMn definitiv falsch.

Das ist aber heute eine in meinen Augen nicht mehr zulässige Verallgemeinerung. Und du darfst mir glauben, dass ich, wenn ich sowas schreibe, weiß, was ich schreibe. Ältere Röhrenverstärker bzw solche, bei denen die Entwickler heute noch nicht wissen, wie sie es richtig machen könnten (oder sie wollen es nicht können, denn Reparaturen bringen ja auch Geld), sind nicht leerlauffest, aber auf den Fender Hotrod Deluxe/Deville trifft das NICHT zu. Dieser ist leerlauffest - wie alle neueren Peaveys und ENGLs usw auch. Bei Marshall weiß ichs nicht, bei Mesa weiß ich, dass die meisten nicht leerlauffest sind. Aber bei Fender ist es definitiv egal. Der Anteil der leerlauffesten Gitarrenverstärker nimmt zu, das ist eine unverrückbare Tatsache und hätte eigentlich schon vor 20-30 Jahren Standard sein sollen (oder so lange, wie es die 1N4007 und ähnliche Bauteile eben schon gibt).

Und das ist keine irgendwo hergeholte Behauptung, sondern das kann man anhand des Schaltbilds zweifelsfrei nachvollziehen - wie auch die Tatsache, dass die angegebene Ausgangsleistung auch nicht der entspricht, die im Schaltbild verschlüsselt angegeben ist. Spinnt man das Ganze noch weiter, dann landet man da, dass man so einen Amp mal auf dem Tisch hatte und dran rumgemessen hat und dann kann man sagen, dass die im Schaltbild zu findende Schutzmaßnahme auch im Amp vorhanden ist und der Amp wirklich leerlauffest ist - ich habe es getestet, wie auch bei den ENGLs und Peaveys. Und dann sieht man auch, dass selbst die im Schaltbild angegebene Nennleistung in der Praxis nicht erreicht wird - mit nagelneuen Röhren, versteht sich...

Also nicht immer einfach irgendwelches Hörensagen weiterverbreiten, sondern sich erstmal vorher informieren ;)
 
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Hi,
das mit den Fender, Engl und Peaveys habe ich nicht gewusst, das gebe ich zu.

Aber es ist ja, wie du gesagt hast Fakt, dass es Amps gibt, die das nicht können.
Ich wollte nur verhindern, dass unerfahrene Gitarristen diesen Fred überfliegen und auf die Idee kommen, statt einem teuren Powersoak eine billige Volumebox zwischen Amp und Box hängen und so ihren Amp killen ;)
 
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yeeah ich hab die Volume Box ! das Teil ist klasse!
so winzig und ich hab heut n coolen Sound in Zimmerlautstärke mit meinem Blues Deluxe hinbekommen. Master auf 5 und volume box sachte aufgedreht , wow!!! und jetzt kommt auch der zerrkanal mal richtig raus!
hab sofort nen Song im RocknRoll Stil der 60s geschrieben mit meinem Space Echo :great::):cool:
 

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Dass der "Zerrkanal richtig raus"kommt, das sollte die Box nicht ändern, die macht nämlich nur dein Masterpoti unempfindlicher...
 
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So. Ja. Also, ich wollte mich nur mal für die Tipps bedanken. Dass sich daraus eine Fachdiskussion entwickelt, war für mich nicht absehbar, aber sehr interessant. Mir fällt auf, dass der Poti der Volumebox nicht linear regelt, d.h. im unteren Lautstärkebereich hat man einen großen, entsprechend sensiblen Regelweg, während es im letzten Viertel sehr schnell krawallt. Dies nur als Info für die Menschen, die ihren Brüllwürfel auch mal in der Wohnung nutzen wollen. Und: Die Potibox wird kein bisschen warm. Anders als bei Power Soaks wird offenbar im Gerät nichts in Wärme umgesetzt. Wo bleibt denn die Energie? Wird durch die Box zwar die Lautstärke wie durch ein zweites Master-Volume (Zit.) reduziert, dadurch aber die Vorstufe langfristig gestresst?

Noch ´ne Frage: Da auch bei im FX-Loop zwischengeschalteter Volumebox immer noch der Mixer im Übungsraum überfordert war (Es zerrte selbst bei Lautstärke 0,5 am Master des Amps), haben wir eine DI-Box (passiv, für einen Zehner bei T-Man gekauft) genommen. Das Signal war immer noch zu stark. Die einzige Veränderung war, dass uns der linke Kanal des Mixers abrauchte (IC defekt), was 150,-€ Reparaturkosten verursachte. Wir nehmen den Amp jetzt für Aufnahmen erst mal per Mikro ab. Hat noch jemand eine Idee? Gibt es für die DI-Box eine amtliche Verkabelungsreihenfolge oder Schrittfehler, die man machen kann?
 
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So. Ja. Also, ich wollte mich nur mal für die Tipps bedanken. Dass sich daraus eine Fachdiskussion entwickelt, war für mich nicht absehbar, aber sehr interessant. Mir fällt auf, dass der Poti der Volumebox nicht linear regelt, d.h. im unteren Lautstärkebereich hat man einen großen, entsprechend sensiblen Regelweg, während es im letzten Viertel sehr schnell krawallt. Dies nur als Info für die Menschen, die ihren Brüllwürfel auch mal in der Wohnung nutzen wollen. Und: Die Potibox wird kein bisschen warm. Anders als bei Power Soaks wird offenbar im Gerät nichts in Wärme umgesetzt. Wo bleibt denn die Energie? Wird durch die Box zwar die Lautstärke wie durch ein zweites Master-Volume (Zit.) reduziert, dadurch aber die Vorstufe langfristig gestresst?

Noch ´ne Frage: Da auch bei im FX-Loop zwischengeschalteter Volumebox immer noch der Mixer im Übungsraum überfordert war (Es zerrte selbst bei Lautstärke 0,5 am Master des Amps), haben wir eine DI-Box (passiv, für einen Zehner bei T-Man gekauft) genommen. Das Signal war immer noch zu stark. Die einzige Veränderung war, dass uns der linke Kanal des Mixers abrauchte (IC defekt), was 150,-€ Reparaturkosten verursachte. Wir nehmen den Amp jetzt für Aufnahmen erst mal per Mikro ab. Hat noch jemand eine Idee? Gibt es für die DI-Box eine amtliche Verkabelungsreihenfolge oder Schrittfehler, die man machen kann?

MOMENT mal..
versteh ich das jetz richtig, dass du die volumebox oder die DIbox an den AUSGANG (speaker ausgang) des amps gehängt hast?
und jetzt wundert es dich, dass das signal noch immer zu laut ist, und euer mischpult rauchen lässt?

wenn du die zwei fragen mit ja beantwortest, solltest du dich dringend etwas genauer mit e-gitarren bzw audio technik beschäftigen. es gibt hier im forum sehr viele threads zu dem thema.

aber um das leben deines amps und andren gerätschaften, die du da so verwendest, kurzfristig zu verlängern, folgende tipps:

- die volume box bietet eben KEINEN lastwiderstand, und soll daher nur vor dem amp oder im FX loop (bzw preampOut, powerampIn) benutzt werden

- eine "normale" DI box bietet ebenfalls keinen lastwiderstand. manche (!) DI boxen bieten aber entsprechende spezifikationen, dass du sie ZWISCHEN den Speaker-Ausgang des Amps und dem Lautsprecher selbst anhängen kannst. diese haben dann einen pegelabsenker und boxensimulation am XLR ausgang eingebaut. wie die gerade erwähnte Behringer GI100 zB, die macht ihren job recht gut und liefert gute recording ergebnisse. dabei ist der lautsprecher aber natürlich weiterhin aktiviert, da du ja trotzdem einen lastwiederstand brauchst.

- den amp OHNE speaker zu betreiben geht nur mit entsprechenden power attenuators/soaks

liebe güße
/alex
 
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Die Volumebox und die DI-Box sind eben nicht an den Speakerausgang des Hot Rod gehängt worden. Dass das bei entsprechenden Amps zum Abrauchen führen kann, ist mir schon klar (siehe die vorangegangenen Diskussionen über Leerlauffestigkeit etc.). Die Schachteln sind per Mono-Patchkabel im FX-Loop des Verstärkers eingeschleift. Vom XLR-Out der DI-Box geht dann das Mikrofonkabel zum Mischer. Meine DI-Box hat zwei Schalter: Den bekannten "Ground Lift" und einen zweiten mit der Aufschrift "Instrument/Speaker". Letzterer soll nach Auskunft von T-Man dazu dienen, die Dämpfung des Ausgangssignals (Pegelabsenkung) zu bewerkstelligen. Und eben dies ist offenbar nicht geschehen.
Hier noch der Link zur Box:
https://www.thomann.de/de/millenium_die_dibox_passiv.htm
damit wir das gleiche meinen. Der Mixer ist von Behringer, die Bezeichnung kenne ich nicht. Das Signal läuft über eine Stagebox/Multicorekabel, die bisher zuverlässig funktionierte.
 
-N-O-F-X-
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Und: Die Potibox wird kein bisschen warm. Anders als bei Power Soaks wird offenbar im Gerät nichts in Wärme umgesetzt. Wo bleibt denn die Energie?
Hm.. also ich bezweifel einfach mal dass da nichts in Wärme umgesetzt wird. Allerdings ist das Signal (im Vergleich zu dem was in den Powersoaks ankommt) so schwach, dass man von der Wärme denke ich einfach nichts merkt. Die Vorstufe verstärkt zwar das Signal aber ich denke nicht so erheblich, dass man groß Wärmeentwicklung spüren müsste
 
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Hallo ihr Lieben ...
... ich bin der, der kopfschüttelnd vor dem Mixer steht :confused: , wenn Flyingbrick seinen Fender Hot Rod in unseren Mixer einspeist...
und mache mit ihm zusammen Mucke :rock:

Zur Erklärung, wie wir den Fender in´s Mischpult bekommen woll(t)en:
Fender-PreampOut -> VolumeBox -> passiveDiBox_Klinke_IN -> passiveDiBox_Klinke_Out -> Fender-MainIn

Parallel dazu ist an den XLR-Ausgang der Di-Box (die bezeichnender Weise den Aufdruck "DI-E Box trägt) ein XLR-Kabel angeschlossen

Fender-PreampOut -> VolumeBox -> passiveDiBox_Klinke_IN -> passiveDiBox_XLR-Out -> Stagebox(XLR) -> Multicore_XLR -> Mixer_in_XLR

Bei der Stagebox handelt es sich um eine XLR-Multicore-Box mit 24in, 6 out und 30m langem Multicore-Kabel, mixer-seitig alles mit XLR-Stecker
Der Mixer ist ein "Behringer Mischpult EURODESK MX3282A".
Auf den XLR-Eingängen ist die Phantom-Speisung des Mixers für die Mikros eingeschaltet (können nicht einzeln geschaltet werden.)

Beim ersten "Mixer-Crash" hatten wir den Fender in der oben beschriebenen Reihenfolge auf den XLR-Eingang des Mixers gelegt, wobei der linke Mixer-MasterAusgang den Gesit aufgab, als die Volumebox auf "0" geregelt wurde.
Nach Rücksprache mit dem Techniker soll das aber nicht an der o.a. Verkabelung gelegen haben (können).

Nach der Reparatur haben wir dann den XLR-Eingang des Mixers gemieden und sind mittels eines XLR-Klinken-Adapters in den Klinken-Eingang eines Kanal in den Mixer gegangen:

Fender-PreampOut -> VolumeBox -> passiveDiBox_Klinke_IN -> passiveDiBox_XLR-Out -> Stagebox(XLR) -> Multicore_XLR -> Adaper_XLR_Klinke -> Mixer_in_Klinke

Leider hat diese letzte Verkabelung auch bewirkt, dass wieder (!) der linke Kanal "ausgestiegen" ist; obwohl über den Klinkeneingang ja nun definitiv keine Phantomspeisung mehr laufen kann.
Nach einem Reset hatte sich das Mischpult offenbar wieder erholt und war auf wundersame Weise wieder auf beiden Kanälen o.k..

Nun also die 1. Frage:
Wo liegt die Ursache an diesem ständigen "Mixer-Killer" ?
Wird durch die Volume-Box i.V.m. der passiven DI-E Box, Stagebox und Mixer ein Kurzschluss verursacht (Phantomspeisung)

... und die 2. Frage an @T-Rex:
Lässt sich die von Dir angepriesene Box wie in dieser Verkablungsskizze
Fender-PreampOut -> VolumeBox -> passiveDiBox_Klinke_IN -> passiveDiBox_XLR-Out -> Stagebox(XLR) -> Multicore_XLR -> Mixer_in_XLR

dargestellt, an einen Mixer - mit Phantomspeisung - anschließen.
... oder kann diese dann nur über das XLR-Klinke-Adapter an den Klinkeneingang angeschlossen werden.

Viel Text zum Lesen ... ich weiß, aber ich halte es für erforderlich, um das (unser) Problem damit umfassend und klar zu schildern.

lG Yofrey
 
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