"Lost" endet! (Spoilerwarnung)

msoada
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Ich weiß nicht, ob wir hier einige Lost Fans an Board haben, aber ich bin definitiv einer. Schaue die Serie fast religiös seit der zweiten Staffel und am Sonntag war es so weit: die letzte Klappe ist gefallen!

Für alle, die das Finale in English nicht gesehen haben und es noch in Deutsch genießen wollen sollten besser ab hier den Thread verlassen. Spoiler!


Also, wie fandet ihr das Ende? Enttäuscht, dass ziemlich wenig Rätsel gelöst wurden? Ich eben nicht! Meine Erwartungen haben Damon und Carlton echt übertroffen. Zwar war die Afterlife/Purgatory Geschichte nun nicht etwas, dass man nicht auf der Rechnung hatte, aber wie sie das umgesetzt haben war einfach zauberhaft. Die Emotionen waren großartig und das letzte Bild, wie Jack, Vincent neben ihn liegend, das Auge wieder schließt... hach. Ganz großes Kino, in meinen Augen.

Man muss bei Lost sicherlich auch sagen, dass sie die Linie zwischen Film und TV noch mehr verwischt haben. Die Produktion war riesig und auch die Qualität über 6 Jahre (fast) immer extremst hoch. Ich denke nicht, dass es viele Filme/Serien gibt, die von sich behaupten können, komplizierter als Lost zu sein. Gerade das diese Komplexität durch das Ende nicht zerstört wurde gefällt mir sehr. Hätten sie nun wirklich alles ausgetüftelt, wäre mir der Reiz an der Serie wohl verloren gegangen, aber so kann man immernoch grübeln und seine eigenen Schlüsse ziehen.

Für die, die noch mehr Antworten habeb wollen, kann man nur die DVD der Staffel 6 empfehlen. Laut Produzern und Jorge Garcia ( http://dispatchesfromtheisland.blogspot.com/ ) gibt es auf denen noch mehr Antworten!

Hiermit verbeuge ich mich vor allen die an Lost gearbeitet haben und widme ihnen, noch leicht verschlüsselt, meine Signatur, mit den letzten Zeilen im letzten Skript!

Aloha to Lost!
 
Samuel_Groth
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Ich fand Lost am Anfang auch super spannend, hab' aber schnell den Faden verloren, weil ich nicht regelmäßig geschaut habe. Und ab einem gewissen Punkt (schon recht früh) hab' ich's dann einfach aufgegeben. Vielleicht kaufe ich mir irgendwann mal die Serie auf DVD, aber so wie die Finanzen und die Prioritäten atm aussehen kann das noch etwas dauern. :)
 
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Jetzt ists also aus, hui!
Naja, ich habs nie besonders gefunden, war mir zu anstrengend.
 
msoada
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Ich fand Lost am Anfang auch super spannend, hab' aber schnell den Faden verloren, weil ich nicht regelmäßig geschaut habe. Und ab einem gewissen Punkt (schon recht früh) hab' ich's dann einfach aufgegeben. Vielleicht kaufe ich mir irgendwann mal die Serie auf DVD, aber so wie die Finanzen und die Prioritäten atm aussehen kann das noch etwas dauern. :)

Ich kann nur soviel sagen, dass es nicht einfacher wird, eher schwieriger. ;) Man muss natürlich mögen, dass einen die Serie herausfordert und oft auch einfach zum kriseln bringt. Nur was Lost für mich ausmacht, sind die Dialoge und Charaktere. Soweit ich weiß ist es eine der wenigen Serien, die wirklich sich auch um die großen Fragen ("Warum sind wir hier?", "Was ist unsere Aufgabe?", "Gibt es Gott?") kümmert und immer genug Spielraum lässt für Interpretationen und eigene Gesichtspunkte.
 
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Wenn ich mich recht entsinne habe ich damals die erste Folge angeschaut (die ja massiv beworben wurde). Allerdings hat es mich wohl nicht angesprochen, weil ich danach keine Folge mehr gesehen habe. Und wenn ich mir da den Wikipedia-Artikel zur Serie angeschaut habe, bin ich ganz froh, viel zu komplex. Verschiedene Zeitebenen, zuviele Charaktere und wenn man eine Folge verpasst hat, blickt man wohl gar nicht mehr durch.

Ich schaue lieber "Dr. House" und "Lie To Me". ;)
 
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Ich bin ebenfalls Lost-Fan der ersten Stunde und habe 6 Jahre mitgefiebert und manchmal die 7 Tage verflucht bis zur nächsten Episode, vom Ende einer Staffel bis zur nächsten mal ganz zu schweigen.

Das Ende, nun ja, finde ich nicht wirklich angemessen. Nicht, dass ich die Enthüllung all der Rätsel bis zum letzten erwartet habe. Aber ein bisschen bleibt schon das Gefühl zurück, dass es zwar an sich ein gutes Finale mit sehr emotionalen Szenen (mir ein wenig zu schwülstig), aber irgendwie doch nicht das Finale von Lost war. Wo sind die ganzen unzähligen, mit Spannung aufgebauten und verfolgten Handlungsstränge gelandet? Die vielen Mysterien, die ich gar nicht anfangen will, hier aufzuzählen? Was ist daraus geworden?
In einem grossen bunten, metaphysischen Brei wurden sie untergerührt und nie wieder gesehen, noch erwähnt.
Ich finde, man hatte nicht den Mut, Lost würdig und angemessen enden zu lassen, sondern hat den Weg des geringsten Widerstands gewählt: ein zuschauerfreundliches und leicht bekömmliches Happy End.
Für mich sehr schade.

Aber es bleibt das Gefühl, dass das irgendwie noch nicht alles war, alles gewesen sein kann....

Unterm Strich bleibt Lost für mich trotz allem ein großartiges Werk mit großartigen Schauspielern und einem abenteuerlichen Plot.
Ich habe die gesamte Serie neben der TV-Ausstrahlung bereits 2mal komplett gesehen, und das werden nicht die letzten Male gewesen sein. Für mich ist die Lost-Box in jedem fall ganz fest eingeplant, wenn sie rauskommt.
 
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War ein ganz schöner religiös-verbrämter Spuk das Ende! Trotzdem hat's mich ganz schön getroffen - auch wenn mir so manche Storyline im Nachhinein wirklich nicht mehr nachvollziehbar vorkommt (zum Beispiel nahezu alles um Eloise Hawking)... aber andererseits hätte ich es nicht gedacht, dass die Produzenten mir die Figuren, derer ich in den letzten Monaten wirklich ein wenig überdrüssig geworden bin (insbesondere Jack) nochmal so nahe bringen können.
 
msoada
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Ahja, man sollte aufjedenfall nochmal den Epilog sich ansehen! Da gibt s noch ein paar mehr Antworten.
 
Kimme
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Großes Kino.
Tolle Serie.

Zu Lost:
Habs Ende jetzt nicht gesehn,hab damals nach der Pilotfolge abgeschaltet und nie wieder eingeschaltet, aber was anderes als ein "Happy End" war ja wohl nicht zu erwarten bei einer großen ABC Serie.
Sollten mal versuchen den braven US-Zuschauer vorn Kopf zu stoßen, da macht kein Studio mit.
Aber zu komplexen Serien:
Twin Peaks und Battlestar Galactica.
Behaupte mal die Spielen mindestens in Lost's Komplexitätsliga:)
 
Ataca del Rasha
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Habs leider auch durch, bin sprachlos und den Tränen nahe, noch nie sowas gutes gesehen. Die Serie muss man echt auf DVD konstant 4 Monate gucken, dann kann man sich der Magie nicht entziehen, echt Schade für alle, die das wohl nie sehen werden.
War damals durch den Hype auch abgeschreckt, und im TV mit den langen Pausen und Werbung ist es auch sicher nicht so super, aber wie gesagt, am Stück auf DVD eindeutig das beste was ich je gesehen habe. Das Ende ist auch extremst gelungen, besser gehts echt nicht.

@ Kimme, du hast absolut keine Ahnung, Serie angucken, dann darf man hier erst mitreden. ;-) ;-)

Mir ist es echt wiedermal ein Rätsel, wie diese Serie in Amerika so gut ankommen kann. Genial und komplex, dass ist doch eigentlich das, was der Durchschnittsami überhaupt nicht verträgt. Es wird halt viel durch wirklich nahe gehende Emotionen ausgedrückt, was wohl gut ankommt, aber insgesamt ist die Serie doch eigentlich nur was für nen kleinen Kreis von Eskapisten und Tagträumern, wenn man das ganze mal ganz eng sieht.
Jedoch jeder der mal lieber in ne andere Welt ansteigen will, gogogo, es lohnt sich......


Vieleicht kann hier auch mal nen Mod den/die Spoiler einfärben und die Warnung rausnehmen, damit alle mitlesen können.
 
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Bloek
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Ich hab alle Lost Staffeln mindestens 3 mal, manche sogar öfters gesehen. Den Hardcore Lost Fans (so wie mir) fehlen aber leider immer noch ein paar Antworten. Ich finds trotzdem gut, dass der Fokus immer auf den Personen lag und nicht darauf jedes kleine Detail genauestens zu erklären. Das lässt Platz für Spekulationen und man hat auch jetzt noch nach dem Ende etwas um weiter drürber zu grübeln.

Das große Finale war meiner Meinung nach sehr sehr episch, emotional. Einfach großartig. Lost endet wie es angefangen hat...!
 
Cervin
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Twin Peaks und Battlestar Galactica.
Behaupte mal die Spielen mindestens in Lost's Komplexitätsliga:)

Also ich bin großer Galactia und Lost Fan :D
Kann also beide wirklich gut vergleichen: Lost ist Komplexer und hat mehr "WTF" Momente.
Das ist aber nciht unbedingt ein vorteil, da z.B. BG eine komplette abgeschlossene und logische
Handlung damit abrundet. Lost lässt einiges offen und beinhaltet so auch genug Logikfehler
die man aber alle irgendwie erklären kann, ist schließlich ne verrückte Insel :p
Beide Serien haben da so ihre Vorzüge. Ich beschreib BG immer mit "Lost im Weltraum" (also nciht in space, sondern die Serien "Lost" nur eben im All ^^).
Es ging halt immer um die Charaktere, als das danach in nem Interview gesagt wurde war ich schon irgendwie "erleichtert". Ich konnte so mit dem Ende echt mehr anfangen, weil die Storry so viele wendungen hatte und Ideen
hatten die dann woanders hingeführt sind. Aber die Charaktere wurden dadurch immer klarer und verständlicher...
Ansich genial. So wie Felix, der am Anfang einer der vertrauenswürdigsten charaktere ist und sich im laufe der Serie glaubhaft wendet. Die Folge mit dem phantomschmerzen wo er dann gesungen hat... So vom gefühl her sind etwa alle späteren Lost folgen :p
Ich find beide Serien ziemlich geil, Galactica erklärt sich nur immer mehr, während Lost immer mehr fragen aufwirft und
vorrige erkentnisse dann total über den haufen gefahren werden. (z.B. Walt... Erstmal ist er verdammt wichtig und das überkind und was weiß ich... Und auf einmal ist dre weg und fertig... Toll...). Ich bin mir recht sicher, das du Lost auch mögen wirst, wenn du BG magst :) Musst der Serie nur eine chance geben.

Ich hab übrigens weder von Lost noch vom BG eine folge auf deutsch gesehen ;) Wie ist die synchro denn so?
 
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Die Synchro ist einfach nur flach, wenn man die Originale mit den vielen Dialekten gesehen hat. Im Deutschen wird das schnell langweilig, die 6.Staffel tue ich mir gar nicht mehr, da auch die Sendezeiten indiskutabel sind.

Meine Empfehlung ganz klar, im Original ansehen. Wer sprachlich unsicher ist - einfach drauf einlassen, man ist auch ohne Untertitel schnell drin.

Das Finale wie gesagt ist und bleibt nicht ganz meins, zu amerikanisch. Hätte mir da schon ein würdigeres Ende erhofft.
 

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