Ludwig van Folklore

von klangtaucher, 08.01.20.

  1. klangtaucher

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    Erstellt: 08.01.20   #1
    Nachdem das Beethovenjahr schon ne gute Woche alt ist, zudem sich akustisch (im Forum) nix mehr tut, werden hiermit die Beethoven-Akkordeon-Festspiele eröffnet.

    Und zwar mit den sechs Ecossaisen WoO 83 mit einem Anhang von Ferruccio Busoni, ne Art Coda. Weitgehend MII mit ner MIII-Episode.



     

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  2. morino47

    morino47 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.01.20   #2
    Hallo @klangtaucher,

    das ist ein feines Stück - und auch fein präsentiert. Die Bearbeitung für Akkordeon, hast Du sie selbst gemacht, oder gibt es die irgendwo zu kaufen?

    Überhaupt Beethoven: gibt es Akkordeon-Bearbeitungen geeigneter Werke des großen Meisters?

    Viele Grüße

    morino47
     
  3. klangtaucher

    klangtaucher Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.01.20   #3
    ich geb's weiter an den Urheber :)
    da gab es nix zu bearbeiten, steht alles in den (Klavier-)Noten ... s. auch Anlage
    da gibt's mit Sicherheit jede Menge bei den einschlägigen Verlagen und Bearbeitern. Ich versuche allerdings, gerade diese "Highlights" :D zu vermeiden.

    Natürlich hat jede/r andere Voraussetzungen was z.B. Blattlesen anbelangt. Dazu gibt es aber verm. schon reichlich threads im Forum, das ist eh sehr individuell. Aber z.B. (viele, ok. einige) Schubert-Tänze sind vom Blatt spielbar, wenn man Bassschlüssel lesen und Akkorde erkennen kann.

    Grüße - Werner
     

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  4. klangtaucher

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    Erstellt: 12.01.20   #4
    noch mal
    am besten doch selbst machen. Ich hab ne Bearbeitung des 1. Satzes der "Mondscheinsonate" als Druck. Darin sehe ich z.B. überhaupt keinen Sinn. B. gibt hier selbst "senza sordino" vor, was nicht bedeutet "ohne Dämpfer", sondern durchgehend Haltepedal.
    Wenn man kein Problem mit Stimmlagen hat und es nur auf den musikalischen content ankommt, kann man das C-Dur-Rondo op. 51 auch so anlegen (die ersten Takte):



    Ich mache mal was Geeigneteres in nem eigenen thread ...
     

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  5. morino47

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    Erstellt: 12.01.20   #5
    Das sehe ich auch so. Ich erinnere mich mit gesträubtem Nackenhaar an die Präsentation von Schumanns Träumerei auf dem Akkordeon vor größerem Publikum durch einen anerkannten Solisten - das muss man einfach sein lassen. Klassische bzw. romantische Klaviermusik ist oft viel zu schade, um damit sein technisches Potential auf dem Akkordeon zu beweisen.

    Wir wollen doch Musik machen, und das ist mehr, als das technische Abnudeln irgendwelcher Musikstücke schlechthin oder klassischer Meisterwerke im Besonderen. Obwohl ich zugestehen muss, dass Hobbyspieler wie ich oft gar nicht zur Musik vorzudringen vermögen sondern in der Technik gefangen bleiben.

    Wer aber sein technisches Vermögen auf dem Akkordeon unbedingt an klassischer Klaviermusik beweisen möchte, der soll doch mal den 3. Satz der Mondscheinsonate vortragen.

    Viele amateurhafte Akkordeongrüße

    morino47
     
  6. Brevis

    Brevis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.01.20   #6
    das sehe ich aber anders, wo ist den im Schumanns Träumerei ein besonderes technisches Potential gefragt ?
    gerade dieses Werk eignet sich meiner Meinung nach sehr gut für Akkordeon, ich denke mann kann hier fiel mehr Gefühle mit einem "atmendem " Akkordeon" ausdrücken als mit einem Pedal vom Klavier,
    entschuldiget mein deutsch .

    Schöne Grüße
     
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  7. klangtaucher

    klangtaucher Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.01.20   #7
    da ich ja niemandem was "vor"spielen muss, bin ich da recht skrupellos. Ich probiere alles aus, was mir unter die Finger kommt und halbwegs geeignet aussieht auf den ersten Blick. Das übe ich dann ja auch nicht oder verleibe es meinem nicht existenten Repertoire ein. Es ist einfach so ne "intellektuelle" Herausforderung im Augenblick. Klangbutter hat es irgendwo mal schön beschrieben, wie beim Lesen oder Spielen jeglicher Literatur so ne Art "Akkordeon-Eignungstest" mitläuft.
    wo wir grade dabei sind, der 2. Satz sieht aber schon gut machbar aus :gruebel:
     
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