Marshall 5520 Milestone

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deepcrow
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Hallo liebe Mitbassisten!

Ich habe in meinem Musikzimmer noch einen alten Marshallverstärker stehen. Alles was ich bis jetzt über dieses Gerät weiß ist das es sich um einen Marshall 5520 Milestone handelt. Leider ist selbst über die Homepage von Marshall nicht viel mehr über diesen Verstärker herauszubekommen. (Ausser das er in den 80ger Jahren gebaut wurde).

Mitlerweile zeigen sich die ersten Alterskrankheiten an diesem Verstärker. (Potis kratzen, teilweise drehen die Potis durch, und er zeigt sich etwas "zickig" in der Tonwiedergabe. Also wenn ihm nicht gefällt was ich spiele schaltet er einfach auf stum.)

Kann mir irgendjemand nähere Informationen zu dem verstärker geben? Lohnt es sich, wenn ich ihn in einer Fachwerkstatt überholen lasse? Ich selbst bin was solche Arbeiten angeht sehr unbedarft, und würde bei einem Reperaturversuch wahrscheinlich mehr kaput machen als reperieren.

Vielen Dank im Vorraus

Thomas
 
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Hi,

... Alles was ich bis jetzt über dieses Gerät weiß ist das es sich um einen Marshall 5520 Milestone handelt. Leider ist selbst über die Homepage von Marshall nicht viel mehr über diesen Verstärker herauszubekommen. (Ausser das er in den 80ger Jahren gebaut wurde).

Mitlerweile zeigen sich die ersten Alterskrankheiten an diesem Verstärker. (Potis kratzen, teilweise drehen die Potis durch, und er zeigt sich etwas "zickig" in der Tonwiedergabe. Also wenn ihm nicht gefällt was ich spiele schaltet er einfach auf stum.)
...
über den Wert des Amps/Combos kann ich Dir nichts sagen.

Die Potis auszuwechseln und ihn sonst noch durchzuchecken kostet in einer Werkstatt v.a. Zeit und das wird dann nicht billig.

Hier gibt es ein paar Informationen (Schaltpläne, Bild):
http://www.drtube.com/en/library/schematics/69-marshall-schemas ca. 1/3 bis 1/2 auf der Seite von oben


Gruß
Ulrich
 
deepcrow
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Danke für deine schnelle Antwort Elkulk,

das mit dem Wert des verstärkers war vieleicht etwas ungeschickt ausgedrückt. Ich meine es ist ja ein Transistorverstärker aus den 80, und dann auch noch nen Marshall Bass Combo, ich glaube da gibt es ohnehin keinen Markt für. (Ich verstehe auch nicht warum Marshall so beliebte Gtarrenverstärker bauen kann, aber die Bassverstärker nicht so gut ankommen).

Für mich stellte sich eben einfach nur die Frage, ob es sich lohnen würde den Verstärker in ei Fachwerkstatt reperieren zu lassen, was ja wohl anscheinend eher nicht der Fall ist.

Eigentlich Schade.

Ich kann leider mit den Schaltplänen von drtube echt garnichts anfangen. Das könnten für mich auch Beschreibungen von alten römischen Schlachtordnungen sein.

Nun ja, bleibt mir wohl nichts anderes übrig als jemanden zu finden, der in seiner Freizeit gerne an sowas rumbastelt.
 
elkulk
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Hi,

wenn Du meine persönliche Meinung hören willst:
Ich finde es sehr schade und bedenklich, dass es heute bei elektronischen Geräten eine unglaubliche Wegwerfmentalität gibt - funktioniert etwas nicht mehr: ab in den Müll oder die "Verwertung".

Aber: Der Aufwand, solche kleinen Defekte und Abnutzungen wieder in Ordnung zu bringen, kostet eben einfach ziemlich viel.
Das will sich kaum einer leisten, wenn es Neu- oder Gebrauchtgeräte für den gleichen Preis oder weniger gibt.

Insofern: :thumbup::thumbup: Wenn Du jemanden findest, der es Dir aus Freundschaft und Spass repariert.

Gruß Ulrich

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progheaven
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Nun ich sehe die Sache mit der Reperatur schon etwas anders. Und zwar wenn man einen Amp für sich gefunden hat (auch wenn er nur ein Appel undn EI kostet!) und es ist dann DER Sound, dann ist mir es persönlich echt egal wieviel Wert der da noch hat, wenn er mal repariert werden muss. Es wird getan weil ich nicht die Lust hätte was Vergleichbares zu suchen! Selbst wenn es ein Totalschaden wäre!
 

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