Mikro für E-Gitarrenamp, klassische Gitarre und evlt. Gesang?

von derfotograf, 18.06.08.

  1. derfotograf

    derfotograf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.08   #1
    Ich suche ein Mikro für klassische Nylonakusikgitarre, E-Gitarren-AMP-Abnahme und Vocals, wenn dies möglich sein sollte.

    Alles fürn Proberaum, Heimaufnahmen, und evtl sogar für kleine Liveauftritte, sofern da keine gestellt werden (können). Sollte bei hoher Lautstärke im ~25m² Proberaum nicht unbedingt sofort koppeln.

    Gibts da was brauchbares?
    erst hab ich ans AKG C1000 S MKIII gedacht, aber das scheint hier nicht sonderlich beliebt zu sein :D
    Rode M 3 ist auch oft gefallen hier im Forum als bessere Alternative zum akg.

    AUDIO TECHNICA AT2020
    und STUDIO PROJECTS B1 sind vom Preis sehr attraktiv. ist nur die frage ob so ein Großmembraner nicht die ganzen andern instrumente im Proberaum gleich mitnimmt und evtl zu rückkopplungsfreudig bei der Akustikklampfe ist.

    dann hatte ich noch das AKG D770 II EMOTION SERIE gesehen, soll laut thomann gut für Vocals und Ampabnahme sein. aber sie schauts mit Akustikklängen?

    Ich kenne mich mit Mikros eigentlich nicht aus, wird meine Erste Anschaffung in die Richtung, Preislich dachte ich so an max. 130€

    oder sollte ich bei dem Preis lieber in zwei günstigere Investieren, Groß- und Kleinmembran? viel mehr würde ich aber nicht ausgeben wollen.

    Danke schonmal, Kilian
     
  2. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 18.06.08   #2
    du suchst das ja für Live-Auftritte?
    Lass das mal mit dem Großmembraner. Zu empfehlen wäre für solch eine Universalanwendung eigentlich ein gutes Gesangs-Kondensatormikrofon wie z.B. das Shure Beta87 oder das AKG C535.
    Die liegen beide leider deutlich über 200 Euro.

    Ich würde auf jeden Fall ein für die Stimme optimiertes Mikrofon nehmen, welches auch zur Instrumentalabnahme geeignet ist. Da gibt es so Kandidaten wie das beyerdynamic TGX-60/61. Leider liegt das auch über deinem Budget. Mir fiele dann noch das Shure Beta58 ein.
    http://www.musik-service.de/Mikrofon-Shure-Beta-58-A-prx14221de.aspx

    Das Sennheiser lohnt auch noch einen Test
    http://www.musik-service.de/sennheiser-e-935-prx395727853de.aspx

    Drunter würde ich nicht gehen.

    Dein Knackpunkt ist die vermutlich akustische Abnahme der Nylongitarre. Da wirst du um ein einigermaßen vernünftiges Instrumental-Kondensatormikrofon nicht rumkommen. Da gäbs auch schon recht günstige Kandidaten:
    http://www.musik-service.de/beyerdynamic-opus-53-prx395499310de.aspx

    Aber erst mal probieren mit Shure oder Sennheiser.
     
  3. derfotograf

    derfotograf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.08   #3
    gut, schonmal danke für die Vorschläge!
    werde die mal im Auge behalten. habe mir schon fast gedacht, dass es etwas schwer wird alles drei miteinander zu kombinieren. Eignet sich das Opus 53 auch für Ampabnahme? dann könnte man das nehmen und evtl noch ein günstigeres Gesangsmikro zusätzlich.

    180€ find ich als Schüler recht happig, obwohl man dann wahrscheinlich was fürs Leben hat. aber ich bin fest davon überzeugt, dass man für sich persönlich auch mit günstigeren Dingen zufrieden wird. Und wenn man erstmal damit erfolgreich ist.... ;)

    Kilian
     
  4. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 19.06.08   #4
    selbstverständlich, ob es dir gefällt weiß ich allerdings nicht

    ?
    das Leben ist hart und du hast dir ein nicht gerade billiges Hobby ausgesucht
    (was kostet eigentlich momentan ein PC, Laptop, X-Box, Wii, Flachbildfernseher, Handy etc....??)
     
  5. Fish

    Fish HuF User & Mod PA/E-Tech Moderator HFU

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    Erstellt: 19.06.08   #5
    Stimmt. Ich setzte die Teile allerdings schon seid über 10 Jahren (ohne MKIII) ein. Klar gibt es bessere, aber weniger so universell einsetzbare Mics. Ich habe sie immer alls "Schweizer Taschenmesser" für Notfälle dabei.
    Sie sind besser als es der Ruf im Board vermuten lässt!
    Für Gesang allerdings nur sehr bedingt geeignet.

    Gruß

    Fish
     
  6. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 19.06.08   #6
    genau DAS ist der Knackpunkt, ansonsten finde ich es ebenfall o.k.
    für Live-Gesang einfach grauenhaft
     
  7. nichtrauscher

    nichtrauscher Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.08   #7
    Ich hatte auch mal zwei C1000, und habe sie verkauft, um eine Neuanschaffung zu finanzieren.
    Ich war immer sehr zufrieden mit den Teilen.

    Das mit den 180 EUR ist natürlich klar.. eine ordentliche Summe für einen Schüler.
    Aber wie schon gesagt, vergleicht man diese Zahl mit den Dingen, die man im echten Leben so ausgibt (Tankfüllung fürs Auto etc.., ein Paar Schuhe, einmal am Wochenende richtig weggehen) relativiert sich das doch schon etwas.
     
  8. Astronautenkost

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    Erstellt: 19.06.08   #8
    Opus 53 für die Aksutikgitarre, für den Amp kannst Du es auch nehmen und für den Gesang das TG-X 48. Das ist jeweils günstige und gute Einsteigerklasse. Du musst Dich leider dran gewöhnen, dass Musik nicht billig ist. ;)
     
  9. derfotograf

    derfotograf Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.08   #9
    Das Musik nicht billig sit, weiß ich wohl, siehe mein Equipment in der Signatur. Gerade wenn man sowohl klassische als auch E-Gitarre spielt, in einer Band spielt und da noch Backgroundgesang machen möchte! werde ich wohl ein bisschen sparen und mir mal das SChweizer Messer angucken, wohl eher hören! (es lebe das Umtauschrecht)
    was gibt es denn für alternativen als Allrounder zum AKG C 1000? ich hatte da bis jetz nur das Rode M3 gefunden. Ist das besser/schlechter?

    Kilian
     
  10. Basselch

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    Erstellt: 26.06.08   #10
    Hallo, Kilian,

    nach meinem Dafürhalten Daumen hoch für's Rode M3 - mir persönlich ist das C1000 zu undifferenziert im Klang - auch so ein Teil, was mehr von der Legende lebt. Aber nichts ersetzt einen eigenen Test in der gewohnten Umgebung... ;)

    Viele Grüße
    Klaus
     
  11. Atomwolle

    Atomwolle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.08   #11
    Zum Opus 53: Hab schon mal mitgekriegt, dass jemand Probleme mit etwas höherem Schalldruck (zB Snare) hatte mit dem Opus. Also bei Ampabnahme gilt da eher vorsicht, wenn etwas lautere Anwendungen erfordert sind.

    Ich selbst habe ein Stereo Paar von dem Beyerdynamic MCE 530 (Baugleich zu Opus 53) und hab die mal testhalber bei einer Aufnahme mit positioniert (wer weiss, vllt kann man's mit einbringen), aber ich muss sagen: Ich fand das ziemlich grausig im Gegensatz zu Kandidaten wie Shure SM 57, Sennheiser e606 und Shure Beta 57.

    Mein Tipp: Beta 57/58

    Geht sehr gut für Gitarrenamp und Snare - außerdem auch ein gutes Gesangsmikro (nicht die Weltspitze, aber wir nutzen's selbst im Proberaum und da kann man wirlich nicht meckern - manche werfen dem Beta einen etwas zu mittigen Klang vor)
    Ob's dir dann für Akustik-Gitarre auch reicht, wirst du dann ja sehen, das hab ich selbst auch noch nicht ausprobiert. Da wird aber wahrscheinlich wieder ein Kondensator Mikro im Vorteil sein.

    Vom Opus 53 als Gesangsmikro live rate ich aufjedenfall ab, weil es nicht keine robuste Bauweise aufweist, und schon deswegen für sowas rausfällt (Plastikkörper, ein wenig mehr als 50 Gramm und so richtig klein)
     
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