Neue Western gesucht (vielseitig einsetzbar), Budget max. 800 €, bevorzugt bis 400 €

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Da ich nie wirklich zufrieden mit meinen Onlien-käufen war, habe ich fast alles wieder zurück geschickt. Behalten habe ich bis jetzt nur
die Harley Benton Custom Line CLD-1048SCE. Allerdings merke ich je weiter ich komme das sie nicht so gut bespielbar ist wie ich es gerne hätte. Das macht sich vor allem bei barré griffen und beim fingerpicking bemerkbar. Der klang is auch eher matschig und blechern.

Also habe ich tatsächlich beschlossen einen weiteren weg auf mich zu nehmen
um nach Köln in den Music-store zu fahren. Da die Auswahl ja wirklich gigantisch ist und ich schon einen Tag aber keine Woche dort verbringen will wäre ich um Vorschläge was ich mir da so zur Brust nehmen könnte dankbar.

Also Nach was suche ich?

Zur Verfügung steht ein Budget von ca 840€. Aber das alles auf den Kopf zu hauen will ich aufjedenfall vermeiden. D.h wenn Gitarren für 400€ auch in das Schema passen wäre das super. Was ich vor allem suche sind Gitarren bei denen man eine große Chance hat auf ein gut verarbeitetes Instrument zu treffen (am besten butterweiche Bespielbarkeit ). Der Klang sollte druckvoll und glasklar sein, ansonsten habe ich da keine speziellen Ansprüche. Mit der Sattelbreite von der Harley benton komme ich gut klar, da sind 48mm wohl angebracht. Die Gitarre sollte auch ohne Preamp laut sein, dennoch hätte ich gerne einen drin da ich nicht nur daheim sondern auch gern mal auf der Straße spielen würde.

Cutaway muss nicht sein, momentan wäre das auch nur ein kosmetischer Aspekt. Insgesamt suche ich einfach nach einem soliden Arbeitsgerät ohne Stuck und Schnörkel das mich viele Jahre lang begleiten kann.
 
Eigenschaft
 
Vielseitig: Yamaha, Seagull - als Eckpfeiler

Vielseitig + breites Griffbrett: Seagull.

Es gibt viele andere gute Instrumente, Sigma, Ovation, Cort, ... - aber "vielseitig" wäre bei mir zuallererst mit Y und S assoziiert.

PU/Preamp ggf. einbauen lassen; ich selbst würde immer einen externen Preamp bevorzugen (mag keine Zargenradios), und spiele teilweise "nur" über einen Passiv-PU ohne Preamp.
 
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hast du vielleicht konkrete Modelle als Beispiel?
 
Von Seagull habe ich eine Std-S6 (und eine S12), bei Yamaha würde ich auf die L*16-Serie zugreifen, die es in Mahagony um 800€ gibt, in Palisander etwa einen Hunderter mehr kostet. Ob Mahagony oder Palisander, das ist Geschmackssache. Ich habe beides, bevorzuge aber für's Picken, gerade solistisch, eindeutig Mahagony. (Andere sehe es anders, da hilft nur ausprobieren.). Die L*6-Serie (ca. 2 Hunderter billiger) hat keine massiven Böden/Zargen und ein Palisander- statt eines Ebenholzgriffbretts. Auch hier: Geschmackssache, massive Böden/Zargen sind nicht per se besser (hat die S6 übrigens auch nicht).

Ob Dread oder eine andere Korpusform - viele meinen, dass die kleineren Formen bessere Allrounder seien. Bei Martin kann ich das evtl. noch nachvollziehen, bei Seagull und Yamaha halte ich die Dreads (Nachtrag: Bzw. die Yamaha-Jumbo-Form, LL) auch für "Allrounder" genug (wobei ich selbst von der klassischen komme, also durchaus kein typischer Western-Strummer bin).

Wie gesagt, es gibt viele andere tolle Instrumente, aber das wäre nach 39 Jahren Steelstringspielen jetzt die Instrumente, die mir am ehesten dafür einfallen würden. Und, die habe ich vergessen, auch noch die Vintage Gordon Giltrap Signature, sofern man sie findet. Vielleicht etwas speziell, aber IMHO eine der spannendsten Instrumente, gerade für Picking. Aber AFAIR kein besonders breites Griffbrett.
 
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Hallo, ein Griffbrett mit 48 mm wirst du bei einer Steelstring kaum finden, korrigiert mich aber selbst die Seagull hat nur 46mm.
Ich stand vor kurzem vor ähnlicher Wahl, PU war bei mir aber Bedingung.
War bei Thomann und hab mich durchgespielt, hängen geblieben bin ich bei Taylor und Takamine. Die Bespielbarkeit der Taylor (Academy 10e + 114ce) ist schon ein Traum. Die Takamine(in meinem Fall GF30ce) steht trotz des geringeren Preis nicht nach. Der Tonabnehmer der Takamine war für mich aber überzeugender.
Wie mein Vorredner schon sagte finde auch ich das kleine Korpusformen eher als Allrounder taugen als eine Dreadnought. Lange Rede kurzer Sinn, ich würde mich mal bei Takamine umschauen, sowohl die GF Serie als auch die Nex Gitarren (mini Jumbo) sind ein antesten Wert. Ansonsten ist die Yamaha L Serie auch ein guter Tipp. Da reicht meinem empfinden nach auch die 6er Serie (Boden und Zargen laminiert)

Soviel von mir, und alles nur subjektiv ;-)
 
Hallo, ein Griffbrett mit 48 mm wirst du bei einer Steelstring kaum finden, korrigiert mich aber selbst die Seagull hat nur 46mm.

Ich korrigiere dich: 48 mm bzw. 1 7/8 ist sehr wohl eine gängige Sattelbreite bei Steelstrings - wenn auch vllt. nicht so verbreitet wie andere.
 
Auf der Website des MS kannst Du die Gitarren nach Sattelbreite filtern lassen. Die größte dafür verfügbare Sattelbreite sind 47,6mm. Die haben im vorgegebenen Preisrahmen genau null Sechssaiter...

... es sei denn, dass Instrumente mit breiterem Hals zwar verfügbar sind, aber nicht von diesem Filter abgedeckt werden. Wie auch immer: Die Befürchtung, es werde zu viele Gitarren zum Anspielen geben, ist mit ziemlicher Sicherheit unbegründet. Ein Anruf vorab kann nicht schaden.
 
Hi @Nostrix Ich schließe mich da den Empfehlungen von rw an, besonders für die Seagull mit rund 46mm Sattelbreite. Sehr vielseitige Allrounderin und 2mm machen wirklich nicht viel aus. Neu ab 480, denke ich (die S6), bis etwas teurer. Klingt gut, nicht supersatt in den Bässen, aber aufgeräumt und wohlklingend. Auf jeden Fall ein Anspielen wert.
 
Spielst du eher mit oder ohne Amp ? Ich selbst spiele eine Crafter, allerdings Lefthand. Die habe ich mittlerweile seit 12 Jahren. Die bauen tolle Gitarren, die auch nicht zu teuer sind, das passt. Für mich war wichtig, das sie unverstärkt eben rund und voll klingt. Das tut sie. Modelle haben die verschiedene, ich spiele die GAE-15. Das ist diese hier:
http://craftereurope.com/prodinfo9771126/lang_de
 
also ich ich spiele noch ohne. Leider gibts die marke nicht bei Musicstore Köln. fahre ja dorthin.
 
also ich ich spiele noch ohne. Leider gibts die marke nicht bei Musicstore Köln. fahre ja dorthin.
Ah ok, sorry. Habe ich wohl überlesen. Du wirst schon was finden. In der Preis-Klasse gibt es ja schon einiges. Unverstärkt Antesten-Handling beurteilen. Gehen dir die Akkorde und Wechsel dann leicht von der Hand, Bendings hier und da auch, passt es ja schon recht gut. Ist die Saitenlage ok und nicht zu hoch
(Zu flach ist bei Western eher selten), Akkorde klingen frei und jede Saite schwingt. Dann vielleicht noch kurz Oktavreinheit checken/lassen. Vielleicht mal nen Standard-Akkord/Baree um den 10-12-ten Bund spielen, klingt der sauber und nicht schief ? Was oft das Problem ist, war bei mir auch: Brücke/Stegeinlage zu hoch. Hab ich bei mir damals "Tiefer" feilen lassen. Viel glück weiterhin.
 
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das sind gute tipps, werde darauf achten. Die Yamaha L reihe hat massives Palisander und massives Mahagony aber auch Palisander das nicht massiv ist verbaut. Der Unterschied den ich sehe liegt im Preis aber gibt es den auch beim Klang? ich kann den bei den Videos die ich gesehen habe nicht so recht heraushören.
 
Ja, auf jeden Fall. Ob der Unterschied zwischen den jeweils teil- und den vollmassiven Modellen so groß ist? Hmm, wenn ich mich richtig erinnere, dann nicht so sehr. Zwischen Mahagoni und Palisander ist aber ein ziemlich großer Unterschied (und auch bei der L*6 handelt es sich AFAIK um Böden / Zargen aus einem Holz, also nicht nur um "Blendfurnier" nach außen hin). Was man selbst lieber mag, muss man ausprobieren. Ich selbst spiele bei Steelstrings fast immer lieber meine Mahagonigitarren (auch dort, wo ich Mahagoni und Palisander vom selben Hersteller habe), nur bei Strumming in größeren Ensemble ziehe ich Palisander vor.

P.S.: Den Unterschied im Korpusholz (bei ansonsten identischen Gitarre desselben Gitarrenbauers) hören auch meine nicht-musizierenden Nachbarn im Blindtest.
 
Danke, also ich werde aufjedenfall beides antesten.

es hat sich ergeben das ich doch nach Frankfurt ins session mitfahre und die haben ja Cort gitarren. Werde da auch mal diese hier anspielen https://www.session.de/CORT-NDX-50-E-NT.html Hat jemand Intsrumente von Cort oder kann was dazu sagen? ich habe nur gehört das es von den "billigmarken" einer der besseren sein soll. Ich versuch auch mal eine Furch https://www.session.de/FURCH-G40-CM.html die könnt ich mir noch Leisten :D ist eine Grand Auditorium und ich kann mit dem Begriff mal so nichts anfangen. Wäre auch dankbar für weitere Vorschläge
 
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ist eine Grand Auditorium und ich kann mit dem Begriff mal so nichts anfangen.
Die Suchfunktion des MB dürfte Dich ohne Probleme zu einer Übersicht über die unterschiedlichen Korpusformen führen; das gibt schon mal einen ersten Eindruck. Es gibt aber keine Norm, so dass unterschiedliche Hersteller unterschiedliche Varianten von "Grand Auditorium" anbieten; da hilft dann nur Antesten.

Ansonsten stelle ich fest, dass jetzt nach den zuerst vorgegebenen 48 auch 45mm Sattelbreite in Frage zu kommen scheinen. In einem anderen Thread hast Du mit einer Dowina "geliebäugelt", die 43 hat. Vielleicht solltest Du doch mal den Fragebogen ausfüllen, um klare Verhältnisse zu schaffen?!?
 
ich meinte damit das ich mit 48 gut klargekommen bin. Ich werde dort ja die Chance haben verschiedenes anzutesten und es ist ja sozusagen die einzige Gitarre die ich bis jetzt richtig in der Hand hatte. Deshalb nagel ich mich nicht darauf fest. Zudem muss ich sagen die Auswahl ist dadurch wirklich zu sehr eingeschränkt wenn ich bei 48 bleiben würde.
 
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Hat jemand Intsrumente von Cort oder kann was dazu sagen?

Habe 10 Jahre lang einen Akustikbass von denen besessen und in einer Band gespielt und andere Cort-gelabelte-Instrumente (die bauen auch für viele andere) immer wieder in den Fingern gehabt. Gut verarbeitet, die Instrumente, die ich bisher gespielt habe, waren eher heller abgestimmt (also nicht so bassbetont). Vom Qualitätslevel wohl Yamaha vergleichbar, wobei ich persönlich (für meinen Geschmack) Yamaha noch für etwas vielseitiger (etwas "breitbandiger" abgestimmt") halte, aber da spielen auch Anschlag etc. eine Rolle.
 
Hat jemand Intsrumente von Cort oder kann was dazu sagen? ich habe nur gehört das es von den "billigmarken" einer der besseren sein soll.
Kann ich definitiv bestätigen. Meine Mitgitarristin spielt auf einer Cort Luce L300V (44.5 mm Sattelbreite, auch bei Session in Frankfurt/M gekauft). Ich spiele dieses Instrument sehr gern. Ich kann dir diese Gitarre auch definitiv empfehlen.

Ansonsten immer ein Anspielen wert - Taylor 114e (700 €) bzw. 114ce (800 €). Die Bespielbarkeit von Taylor ist wirklich vorbildlich gut. :)
 

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