Neues Pult entdeckt: Proel Digipad 8

chris_kah
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Proel Digipad 8


und Vorstellung bei YT:

View: https://www.youtube.com/watch?v=dna_STZzkMk

Hab das mal angesehen.
Sozusagen das Flow8 in richtig, allerdings auch teurer. Sogar mit Motorfader. (Wenn das Flow 8 Drehencoder mit Kranz hätte statt dieser unmotorisierten Fader, wäre es auch vernünftig)
Mit WLAN Fernsteuerung und App, vernünftiger EQ pro Kanal, alles recht stimmig.

Aber für so kleine Sachen 4 Mikros 2 Stereo ein ganz heißer Kandidat.

Wäre eine Ablöse für mein A&H ZED10FX

Wie seht ihr das?
 
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Uuuuuh, das Software-Menü vom Digipad8 sieht ja mal richtig schön und vor allen Dingen logisch strukturiert aus. Da könnte das (der?) Flow8 sich ruhig eine Scheibe von abschneiden. Sollte mein Flow die Grätsche machen oder mir abhanden kommen, denke ich über das Digipad nach.
 
Die haben sich leider etwas Zeit gelassen. Inzwischen habe ich bereits 2 Flow-8 - da ist die Redundanz schon abgedeckt. Hätte sich gelohnt: Ein brauchbares Digitalpult, das vermutlich sowohl als Submixer für meine Keys wie auch als IEM-Mixer fungieren könnte (falls Aux1 und Aux2 koppelbar bzw. der Phones-Ausgang frei konfigurierbar wäre).

Leider auch hier ein USB-Anschluss für die Stromversorgung - diesmal USB-C; damit wäre dann die Achillesferse des Flow-8 nicht wirklich überwunden, zumal letzteres wenigstens eine Zugentlastung hat, das Digipad8 anscheinend nicht.
 
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Das Ding ist echt mächtig - Respekt!
Ich habe schon bei dem Bild sofort an ein aufgebohrtes Flow 8 gedacht, Proel hat dann aber auch gleicht tüchtig ´gebohrt´. Motorfader, etliche dezidierte Buttons und in der Tat eine sehr übersichtliche und vorbildliche Menüführung bzw. ein sehr durchdachtes UI. Und Bluetooth und WLAN!
Wenn der Sound dann auch noch stimmt (und warum sollte der nicht ok sein), dann dürfte dieser Mini-Mixer ein gutes Standing auf dem Markt haben.

@FZiegler, eine Zugentlastung ließe sich einfach nachrüsten z.B. mit einem Klebe-Clip.

Beim aktuellen Preis des Flow 8 wird dieses aber auch nach wie vor einen ausreichenden Kundenkreis ansprechen, ist doch 1 Digipad 8 immer noch 11,- € teurer als 2 Flow 8.
 
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Ui, ganz geiles Ding, das muss ich mal im Auge behalten.
Schade ist, dass sich anscheinend die Aux-Sends nicht auf die Fader legen lassen. Das wäre doch gerade angesichts der Motorfader 'ne unfassbar sinnvolle Sache, oder?
 
die 5V USB C ermöglichen eben auch, das Ding per Power Bank zu betreiben (auch wenn 3A schon eine Ansage sind)

Bei mir käme das Pult (wie meine anderen Bediengeräte auch) in ein maßgeschneidertes Case aus Holz mit Befestigungsmöglichkeit an einem Mikrofonstativ. Und da wäre sicher auch für Zugentlastung gesorgt.
 
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Interessantes Pult, nur das Audio Interface ist wohl nur 2x2 wenn ich das richtig sehe.
 
Sehe ich auch so, aber für Mehrspur hätte ich ja noch mein XR18. Hier ginge es nur um kleine Gigs, wo ich mit kleinstem Gepäck aufschlagen wollte (dort, wo bisher mein A&H ZED10FX zum Einsatz kommt)
 
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Leider auch hier ein USB-Anschluss für die Stromversorgung - diesmal USB-C; damit wäre dann die Achillesferse des Flow-8 nicht wirklich überwunden, zumal letzteres wenigstens eine Zugentlastung hat, das Digipad8 anscheinend nicht.
Das wäre eine mögliche Lösung gewesen:

USB C finde ich als Steckerstandard gar nicht mal so schlecht ... bis auf die fehlende Verriegelung halt...
 
USB C finde ich als Steckerstandard gar nicht mal so schlecht ... bis auf die fehlende Verriegelung halt...

Sehe ich auch so. Für alles Gerät, was auch live mit halbwegs exponierten Anschlüssen zum Einsatz kommt, sollte man sich übrigens dringend Kabel mit gewinkelten Steckern besorgen. Oder zumindest entsprechende Winkel-Adapter. Danach lassen sich auch etwaige Kabelsicherungen (und wenn auch nur ganz schnöde per Klett) deutlich besser anbringen, bzw. bringen die dann mehr.
 
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Uh, endlich tut sich wieder was in der Kategorie "kleine Digital-Mischpulte". Kostet halt aktuell erst mal das doppelte vom Flow, hat aber einige Verbesserungen zu bieten, wie eben die Motorfader und der Möglichkeit, es komplett am Gerät zu bedienen. High- und Low-Cut sowie Delays an Inputs und Outputs klingen erst mal nicht so übel. Und dann auch noch Fernbedienung per Wifi, kann man nicht motzen, wie ich meine. Allerdings muss man gut doppelt so viel als für das Flow berappen.

Das mit der Stromversorgung sehe ich etwas gelassener als manch anderer. Mein Flow 8 hat da bisher auch noch keine Probleme gemacht

Mal sehen wie sich das so mittelfristig entwickelt. Es gab ja früher schon günstigere Digitalpulte (auch als Hausmarke) die dann aber wieder vom Markt verschwunden sind und wo man z.B auch nicht mehr mit Software Updates (Bugfixing) rechnen kann.

Aber vielleicht löst das auch mit einen Schub am Markt aus, dass mehrere Hersteller in dieser Kategorie aktiv werden, bzw. dass Behringer auch wieder was nachlegt.
 
Sozusagen das Flow8 in richtig, ... Wie seht ihr das?
Hallo chris_kah,

ja, das war nach meinen Bruchlandungen mit dem Flow 8 auch mein erster Gedanke. Warten wir ab, wie es um die Qualität des Proel Digipad 8 bestellt ist. Die Bedienbarkeit ohne Mobildevice spricht mich jedenfalls sehr an. Die Marke Proel hat bei mir mit ihren Lautsprechern einen positiven Eindruck hinterlassen.

Vielleicht werden ja in einer späteren Version die Effektsektion umfangreicher und das USB-Interface Mehrkanal-tauglich.

Vielen Dank für´s Aufmerksammachen!

Carsten
 
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Hallo Leute,
ich konnte das Pult schon testen. Im Moment habe ich noch ein sehr gemischtes Fazit. Hier ein paar Hinweise:
  • Sound ist einwandfrei, gerade in der Liga gibt es da nix zu meckern
  • Sehr wertig verarbeitet
  • Die Motorfader sind extrem langsam. Das finde ich aber nicht schlimm. Was mich tatsächlich stört: Sie werden derzeit nur für den Scene Recall genutzt. Es gibt keine Sends on Faders oder z.B. einen Switch für die Aux und Effekt Master. Das könnte natürlich ein Update verbessern.
  • WLan kann Slave oder Access Point sein, finde ich gut.
  • Die Apps spinnen leider alle noch rum. Z.B. werden die Werte zwischen Mixereinstellung und App nicht sauber synchronisiert. Eine gemischte Bedienung ist nahezu unmöglich. Hier muss noch nachgebessert werden.
  • Bluetooth und USB kann leider nur direkt auf den Master und die Aux Sends geroutet werden. Man hat keinen Fader, keine Klangregelung. Hier fände ich gut, wenn Bluetooth z.B. auch auf einen Stereokanal geroutet werden könnte, dann hätte man Bedarf dafür eine vollwertige Ausstattung.
  • Das EQ Menü finde ich abartig unübersichtlich, weil die Frequenz als senkrechter Schieberegler ausgeführt ist, wie bei den kleinen Presonus StudioLive Pulten. Das kapiert keine normaler Mensch. In den Apps ist es teilweise so, wie man es erwartet.
Grundsätzlich finde ich das Pult für das Geld den Hammer aber:
  • Die Apps brauchen definitiv Updates, im Moment sind sie nahezu unbenutzbar.
  • Wir brauchen für unsere Zwecke unbedingt einen Bluetooth Kanal mit Fader.
Aus diesen beiden Gründen haben wir das Pult derzeit nicht behalten.
Viele Grüße
Tobias
 
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Was mich tatsächlich stört: Sie werden derzeit nur für den Scene Recall genutzt. Es gibt keine Sends on Faders oder z.B. einen Switch für die Aux und Effekt Master.

Ja, das erwähnte ich ja auch schon. Das ist mMn wirklich ein richtiges Versäumnis, was die unbedingt nachreichen müssen.
 
@ProPA, danke für den Erfahrungsbericht!
Scheint doch ein wenig ein "Schnellschuss" zu sein, und es bleibt abzuwarten, wie schnell und gründlich Proel Software-Updates nachlegt. Erstmal natürlich Bugfixes, und dann weitere sinnvolle Features, die jetzt noch fehlen. Weiß jemand, wie verlässlich Proel mit der Softwarepflege umgeht?

Behringer ist diesbezüglich ja schon lange ziemlich on top meiner Kenntnis und Erfahrung nach. Es ist zwar nicht unüblich, Geräte mit noch unfertiger Software auf den Markt zu werfen, aber Behringer lässt da eigentlich nichts (mehr) anbrennen, jedenfalls sind mir bei allen Gerätschaften die ich von Behringer habe und nutze (und das sind mittlerweile einige) keine Bugs begegnet.

Sollte Proel da jetzt nachlässig sein, endet das Digipad 8 als Rückläufer beim "großen T" und verleichbaren, und die potentiellen Käufer wenden sich mit einem "... war gut gemeint ..." ab.
Hoffentlich nicht, denn das Konzept ist gut, und gute (!) Konkurrenz tut dem Markt bekanntlich gut.
 

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