PC Lautsprecher und evtl. Micro fĂŒr Online-GU und gelegentliche Aufnahmen

Wenn zB mal Bock hast, dich live von einer Gitarre/Keyboard u.Ä. begleiten und aufnehmen zu lassen, statt auf ein Playback zu singen, brĂ€uchtest du halt zwei EingĂ€nge.
Gitarre steht im Moment nicht zur VerfĂŒgung, ein e-piano aber schon. Ich kann halt nicht wirklich gleichzeutig spielen und singen. Aber einen Geigespieler hĂ€tte ich sogar im Haus - wer weiss, was man aufnahmetechnisch mal brauchen könnte? Aber 2 EingĂ€nge, einen fĂŒr Keyboard und einen fĂŒr Gesang wĂ€re schon cooler, mit Blick in die Zukunft.
 
Aber 2 EingĂ€nge, einen fĂŒr Keyboard und einen fĂŒr Gesang wĂ€re schon cooler, mit Blick in die Zukunft.

Ja - aber wie gesagt: Der zweite Eingang ist nur dann wichtig, wenn du die zwei Instrumente/Stimmen gleichzeitig aufnehmen möchtest, was vielleicht wegen der nicht immer so ganz starren Metrik in der Klassik nĂŒtzlich wĂ€re, weil man miteinander interagieren kann.

Hintereinander kannst du auch mit nur einem Eingang so viele Instrumente aufnehmen, wie die PC-Leistung hergibt.
 
Ich rate zu einem 2 Kanal Interface (2 Mikros oder 2 Line EingÀnge), so ein Teil hast du viele Jahre und ev. willst du mal ein STEREO Instrument (Piano) aufnehmen oder..., also nicht das Scarlett Solo, wie verlinkt als Beispiel, sondern z.B. Dieses (weniger Knöpfe wie das Behringer;)).
https://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_2i2_3rd_gen.htm

Studiomonitore gibt es mehrere Dutzend von 100-3000 €, Die (von mir empfohlenen) JBL 305 bieten nach vielen Meinungen hier mit das beste Preis-LeistungsverhĂ€ltnis (wobei 10 User 10 Tipps haben, bringt dich erst mal nicht weiter), ebenso bei der Mikrofonauswahl.
Aber 2 EingĂ€nge, einen fĂŒr Keyboard und einen fĂŒr Gesang wĂ€re schon cooler
nee, auch nicht, da ein Piano/Keyboard immer stereo ist (hatten wir das schon?), ergo 2 EingÀnge braucht, somit kein Mikroeingang mehr frei ist,
das wĂ€re dann umstecken (nacheinander aufnehmen) oder ein 4-Kanal Interface fĂŒr gleichzeitig aufnehmen.

Mal eine, wie ich finde sinnvolle Liste fĂŒr Homerecording Einsteiger:

https://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_2i2_3rd_gen.htm
https://www.thomann.de/de/audio_technica_at2035.htm
https://www.thomann.de/de/jbl_lsr_305p_mkii.htm (x 2)
https://www.thomann.de/de/km_26020_mikrostativ.htm
https://www.thomann.de/de/km_23956_plopkiller.htm
https://www.thomann.de/de/the_sssnake_sk233-6_mikrokabel.htm
https://www.thomann.de/de/cordial_cfm_15_mv_klinke_xlr_kabel.htm (x 2 fĂŒr Interface > Boxen)
 
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Ă€hmm...und wofĂŒr braucht man eigentlich Plopschutz?

...und falls ich den 2i2 Scarlett als Interface nehme und die vorgeschlagenen Boxen, brauche ich einen Adapterkabel? Aus der Beschreibung der Boxen nicht ganz klar

...Nachtrag: es scheint so, dass an den Boxen sowohl ein XRL, als auch 6,5 mm Eingang da ist, aber eben gar kein Kabel mitdabei. Dann wÀre der von @Ralphgue richtig:
https://www.thomann.de/de/cordial_cfm_15_mv_klinke_xlr_kabel.htm
 
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wofĂŒr braucht man eigentlich Plopschutz?
Ein Poppschutz verhindert, das sog. Plosivlaute ĂŒbermĂ€ssig ĂŒbertragen/aufgenommen werden (da man z.B. bei solchen Gesangsmikros sich i.d. R. 10-20cm "davor" befindet.
https://www.mikrofonwelt.de/plosivlaute/
und falls ich den 2i2 Scarlett als Interface nehme und die vorgeschlagenen Boxen, brauche ich einen Adapterkabel?
hab ich in meiner Liste aufgefĂŒhrt, oder was meinst du ?
 
Gemeinsam musizieren ist nicht
Ein bisschen Off Topic: Reaper / NinJam geht hier ĂŒbrigens einen ganz interessanten Weg: anstatt die Latenz zu minimieren - was ohnehin nicht befriedigend zu schaffen wĂ€re - wird die Latenz auf einen kompletten Formteil erweitert.

Das ganze funktioniert natĂŒrlich nur bei sich "endlos" wiederholenden Strukturen, z.B. einem 12-taktigen Bluesschema. Die Latenz wird auf 12 Takte eingestellt und jeder hört vom anderen was er im vorherigen Turnaround gespielt hat. Das ganze ist somit nur zum freien Jammen geeignet, soll aber ganz witzig sein. Eine Bandprobe von Songs mit sich nicht wiederholenden Teilen könnte man damit aber nicht realisieren.

LG Robert
 
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...irgendwie spannend. Und wer bestimmt, ob das nun 12 Takte oder 40 Takte sind, das Programm selber, oder manuell? Ich meine, man könnte doch auch den gesamten Song 2x nacheinander spielen, oder? Oder 4x.... Dann hÀtte man ab dem zweiten Mal fast eine richtige Probe :)

Und was passiert bei der ersten Runde? Was hört man da von den anderen?

lg,
Kristina
 
Ă€h... um das noch einmal klar zu stellen. FĂŒr ein (mono) Instrument (Geige) UND ein Mikro gleichzeitig, reicht das Scarlett Solo oder auch das 2i2. FĂŒr ein Stereo Instrument (Klavier) UND ein Mikro gleichzeitig reichen WEDER das Solo NOCH das 2i2. Da brĂ€uchte es mindestens das 4i4. Schreibe ich jetzt nur so deutlich noch einmal, weil diese Info in den letzten Posts offenbar abhanden gekommen ist.

Und noch einmal zu den Unterschieden von Solo und 2i2. Eigentlich keiner.... ausser diesem: Solo = 1 Mikro + 1 mono line Eingang, 2i2 = 2 Mikros ODER 2 line EingÀnge (also 1 x stereo) ODER 1 Mikro + 1 line Eingang. Eine Software zum Aufnehmen und Abspielen, jedenfalls etwas besseres als Audacity, ist bei ALLEN Audiointerfaces dabei.

GĂŒnstigste, brauchbare Lösung fĂŒr dich wĂ€re (jetzt ohne Klavier) so etwas



Dazu kommen noch zwingend: MikrostĂ€nder, Boxenkabel (nicht die billigsten nehmen, sondern vernĂŒnftige symmetrische) und evt. Poppfilter

Nicht verwirren lassen, ein Bundle gĂ€be es auch etwas gĂŒnstiger mit dem Solo, aber da fehlt ein Mikrokabel und eine Halterung fĂŒr das Mikro. Kann ich zwar kaum glauben, lt. Beschreibung ist das aber offenbar so.

Und noch einmal: Wenn du auch (vielleicht in der Zukunft) ein Stereoinstrument (Klavier) UND ein Mikro gleichzeitig nutzen willst, braucht es mindestens das 4i4. Ein Bundle damit habe ich aber nicht gefunden.

Ist alles etwas nervig und scheinbar kompliziert. ich habe auch ewig gebraucht um zu verstehen, was man fĂŒr welches Vorhaben minimum braucht.

GrĂŒĂŸe
 
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Danke, soweit verstanden.

Wahrscheinlich wĂ€re 4i4 tatsĂ€chlich mit Blick auf Zukunft sinnvoller gewesen, jetzt habe ich aber schon 2i2 bestellt, plus ziemlich alles wie im o.g. Beitrag von @Ralphgue. Man könnte natĂŒrlich 2i2 zurĂŒckschicken und stattdessen 4i4 besorgen, die 50€ Unterschied wĂ€ren jetzt auch schon egal. Ich muss in mich reingehen, ob es realistisch zu einer Klavier + Mikro Situation kommen wird. In nĂ€herster Zukunft sehr unwahrscheinlich, fĂŒr spĂ€ter brĂ€uchte man halt eine Glaskugel :-D
 
Und wer bestimmt, ob das nun 12 Takte oder 40 Takte sind, das Programm selber, oder manuell?
Wer die Session erstellt, stellt die Anzahl der Takte und das Tempo ein. Es muß natĂŒrlich nach Klick gespielt werden sonst klappt das nicht.

Und was passiert bei der ersten Runde? Was hört man da von den anderen?
Bei der ersten Runde hört man nur sich selbst (und den Klick). Es bedarf keiner ErwÀhnung, dass man sich im Vorfeld nicht nur auf das Schema sondern auch auf die Tonart einigen sollte :D
 
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Hallo Altina,

ich will dir sicher kein ordentliches Audiointerface ausreden (das braucht man sowieso :)), aber fĂŒr den Onlineunterricht wĂŒrde ich es möglichst simpel halten.

Ich erhalte meinen Onlineunterricht mit verschiedenen Programmen (je nach Lehrer), von ZOOM, ĂŒber Webex bis Jitsi.
Bin ja selbst ziemlich technikbegeistert und habe eigentlich alles da, was man dazu brauchen könnte: PC, Notebook ein paar verschiedene Audiointerface, Digitalmischer, Studiomonitore, PA-Monitore und Boxen, viele Klein- und Großmembranmikros, Gesangsmikros ...

FĂŒr den Unterricht nehme ich aber nur mein altes iPad (ich glaube das war das erste "Air" oder so) mit dem eingebauten Mikro und Lautsprecher. Wenn ich zu einem Playback singen soll (mache ich aber fast nie, das ist eher beim dirigieren wichtig), dann lasse ich das daneben vom Handy ĂŒber einen Bluetooth-Lautsprecher abspielen. Die QualitĂ€t wird ĂŒber die Leitung auch mit gutem Equipment nicht wirklich besser. Und auch meine Professoren haben mit dieser Lösung kein Problem, meine gesanglichen Defizite festzustellen.

Was anderes istÂŽs, wenn ich einzelne StĂŒcke oder Passagen daheim aufnehme und die Aufnahme meinem Professor schicke (das wollen sie vor allem bei Chor- oder EnsemblestĂŒcken). Da verwende ich natĂŒrlich "gutes GerĂ€t" :).

lg Thomas
 
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Hallo zusammen,

wĂŒrdet ihr mir eher ProTools First oder Ableton Live Lite als DAW Software empfehlen?

Meine Bestellungen sind angekommen und ich beschÀftige mich mit der Installation ;-)

Übrigens jetzt schon danke vor allem @Ralphgue, @antipasti und @Basselch, aber auch alle die sich im Thread oder PN an der Beratung beteiligt haben! Scarlett ist nur genial intuitiv und die Boxen sind SUPER, ich glaube ich ĂŒbernachte heute im Keller-Studio :-D
 
wĂŒrdet ihr mir eher ProTools First oder Ableton Live Lite als DAW Software empfehlen?
installiere Beides (Die vertragen sich), Spiel mit beiden rum und entscheide dann.

Mein Weg wÀre, ohne gross in die Anleitung schauen (ausser bei der Einrichtung des Audiointerfaces in den DAWs), zu versuchen eine Aufnahme zu erstellen und (fortgeschritten) z.B. etwas Hall drauf zu machen und dann zu einen Wave File zu exportieren, das ich irgendwo anhören kann...
Dann nimmst du die dir intuitivere DAW
Und Bitte, lies die Anleitung zur Installation des Interfaces, nicht blind reinstecken...

Und frag hier...
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

...schließe mich an - wenn Du schon die beiden light-Fassungen dabei hast, einfach beide ausprobieren. Eine DAW-Empfehlung ist immer relativ - meist empfiehlt jeder seine eigene :D... Es kommt jedoch immer auf das eigene "ArbeitsgefĂŒhl" an. Die, mit der Du besser klarkommst und die Deine BedĂŒrfnisse erfĂŒllt, die sollte es dann werden ;)
GĂŒnstige Alternativen gibt es ja auch noch, falls benötigt... (Reaper, Cubase LE ĂŒber das KEYS-Sonderheft, Studio One prime...)

Viele GrĂŒĂŸe
Klaus
 
und dann zu einen Wave File zu exportieren, das ich irgendwo anhören kann...
Hier ist die exportierte Wav-Datei ...na ja, nicht ganz der erste, aber sagen wir mal der erste brauchbare Versuch:
https://drive.google.com/file/d/1x4xYrWraKv731eJBwdCohl6_TFHbQHpJ/view?usp=drivesdk

2 Spuren:
1) Playback
2) Vocal-Aufnahme.
Dabei habe ich vorerst OHNE Kopfhörer gearbeitet, d.h. Vocal-Spur enthÀlt noch mal leise das Playback.
Null bearbeitet (ich habe noch nicht mal herausbekommen, wie ich das PB im Mix etwas leiser mache :engel:. Das werde ich aber schon noch herausfinden).

Ich werde es mit Kopfhörer spÀter auch noch unbedingt probieren, vorerst habe ich es aber ohne gemacht, weil ich nÀmlich noch vor Recording Mastering ein neues dringendes Ziel vor Augen habe:

Mitte Februar wird es ein Online-Konzert der GesangsschĂŒler meiner GL geben. Wir fĂŒr uns, ĂŒber Zoom. D.h. ich versuche meine Technik in erste Linie auf dieses Konzert zu trimmen, und das wird definitiv ohne Kopfhörer sein. Ich versuche gerade eine optimale Position und Einstellung der Boxen und Mikro zu finden, dass es "live" online gut klingt. So dass das PB "drĂŒben" gut hörbar ist, aber mich nicht ĂŒbertönt.

Parallel probiere ich trotzdem immer wieder etwas am Recording, weil es mich interessiert :)

lg,
Kristina
 
Vielen Dank...

Das klingt doch schon mal sehr gut, wie du das noch zu laute Playback noch leiser machst, findest du sicher heraus...

Und viel wichtiger, wie zufrieden bist du mit der Wahl der GerÀtschaften und dem Aufnahmeergebnis ?
 
Ich bin insgesamt mega ultra giga zufrieden, und vielen, vielen Dank Dir und allen die mich beraten haben!

Das habe ich oben schon geschrieben, aber ich könnte es dauernd wiederholen ;-)))))))

Ich bin dem Klang der Boxen sehr zufrieden, auch mit dem Mikro, und ganz besonders mit dem Interface - ideal fĂŒr Einsteiger, weil richtig, richtig einfch gemacht und gut beschrieben, was man Schritt fĂŒr Schritt machen soll. Meine Gesangslehrerin war ĂŒbrigens auch sehr glĂŒcklich, weil sie bei der besseren Sound QualitĂ€t mit mir auch besser arbeiten kann.

Ich hÀtte ruhig noch lÀngere Kabel (Boxen-> Interface) bestellen sollen (ich habe 3m, aber eins hÀtte noch lÀnger sein können). Ich habe nicht an neue Steckdosenleiste gedacht :) Das sind aber meine eigene Fehler :-D

Ich muss noch eine Menge einpegeln und mich daran gewöhnen, z.B. zuerst standen die Boxen auf dem Boden, und der Bass war zwar supergut da, aber insgesamt klang es etwas dumpf. Das war im onine unterricht. Wegen fehlenden Höhen fĂŒr mein Ohr (gewohnt an handy bluetooth lautsprecher) habe ich zu laut aufgedreht, und es war doof, ich habe es nur Kacke empfunden. Dabei war die Gesangslehrerin super zufrieden, weil bei ihr kam es genau richtig an. Also man muss es alles ausprobieren und Optimum zur Routine machen.

Das kriege ich aber mit der Zeit alles hin. Bin aber jetzt schon sehr, sehr zufrieden.

Mit der DAW Software wird es aber noch ein langer Kampf sein :-D

Bei meinem zweiten Testlied kriege ich es z.B. nicht hin, das PB in DAW im richtigen Tempo reinzubekommen. Es spielt es zu langsam ab! Google meinte so was passiert, wenn man das Sampling und PuffergrĂ¶ĂŸe im Interface und DAW nicht identisch einstellt. Steht aber identisch drin, ca.250 war es. Bei dem ersten Testlied war aber alles gut... Also, im Moment gibt es fĂŒr mich mehr fragen als antworten, aber ich kĂ€mpfe mich durch :)

Lg,
Kristina
 

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