Piezotonabnehmer, warum so teuer?

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Hi!

Aufgrund eines Beitrag hier aus dem Forum habe ich mir den K&K Pure Western Tonabnehmer in meine Guild eingebaut. Das Teil ist voll genial und klingt selbst über meine Stereoanlage voll hammermäßig und voluminös.

Jetzt hab ich mal im Internet weiter nach dem gleichen Bautyp gesucht: passiver Piezotonabnehmer und siehe da, es gibt voll die krassen Preisunterschiede:

SCHALLER OYSTER 723: 19
SD SYSTEMS PU-2: 81
SHADOW SH2000: 49
SCHERTLER DYN-G: 444 :screwy:
SCHERTLER C-DYN-L: 219
FISHMAN SBT-CLASSIC 75
SHADOW SH2001 35
HARLEY BENTON HB-T 12

Die Preise schwanken hier also von 12€ bis 444€.

Eine Klinkenbuchse kostet 6€ und ein Piezo bei Conrad 2€ - sollten da so gewaltige Klangunterschiede auftreten?

In meinem System sind die Piezos einfach parallel an Masse und Hot gelötet.

Es würde mich schon stark interessieren, wo sich da die Unterschiede begründen.
"Im KLang" wäre jetzt eine mögliche Antwort - aber der Klang berechtig doch nicht zu einem 300€ teueren Preis, oder?
 
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Beispiel: Es gibt sogar Mikrofone, die 7000 EUR kosten und andere kosten 5 EUR. Die einen bringen die besten technischen Werte, die zurzeit überhaupt erreichbar sind und die anderen eben die schlechtesten.

Da spielen dann solche Sachen wie Geräuschpegelabstand, Dynamikumfang, Dynamikverhalten, Grenzschalldruckpegel ,Frequenzkurven und vieles mehr eine Rolle, die für Studios aller Art (TV, Film, Rundfunk etc.) von Wichtigkeit sind.

Bei Piezos ist das nicht viel anders. In eine 2000 EUR-Akustikgitarre gehört kein 12-Euro Piezo und auch kein MIkro für 20 Euro davor. Die werden zum Flaschenhals, wenn es gilt, das Klangspektrum der Gitarre möglichst in vollem Umfang aufzunehmen.

Umgekehrt wird der 400-EUR-Piezo in einer 100-EUR-Gitarre nicht viel nützen. Denn aus der Git. kommt zu wenig Klangqualität raus so dass der Abnehmer quasi unterfordert ist.

Wie bei allen Geräten (oder irgendwelchen Arbeiten) ist es immer so, dass jedes Prozent mehr Leistung und Qualität in Richtung Perfektion die Kostenkurve steil nach oben treibt. Faustregel ist immer ("Pareto-Prinzip"): 100% Prozent Perfektion sind mindestens 4 x teurer als 80%.
 

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