[Rackeinsteiger] Hilfe bei Rackkomponenten [Modeling]

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Hallo liebe Mitmusiker/innen,

Ich habe mich nach längerer Zeit des Überlegens dazu entschlossen,
mich auch auf dem Racksektor umzusehen, um hier eine Lösung meines "Problems" zu finden.

Wie schon in einem andere Thread geschildert, suche ich die "Eierlegende Wollmilchsau".

Natürlich weiß ich, dass hierzu für einen guten Sound sicherlich viel Geld auszugeben ist.
Da bei mir aber schon das Grundequipment zum Rocken bereit steht, wollte ich nun nur teilweise "umbauen".

Meine Vorstellung : Ich möchte mir ein Rack aufbauen, in dem ich Tuner, Wireless (schon vorhanden), evtl. In Ear (läuft im Moment mit dem anderen Gitarristen zusammen) eine Stromversorgung sowie ein Multieffekt mit Schwerpunkt Modeling einbaue.
Das ganze soll dann durch meinen JTM 45 verstärkt werden (JTM ist hierbei aber wenig klangfärbend, der Sound soll aus dem Multieffekt kommen)

Nun meine Hauptfrage: Welches Multieffekt im 19" Format ist für den Coversektor im Bereich Clean - Rock mit teilweisen Metal (nicht zu Hart)- Teilen das Beste, Einfachste, meist Gewählte?

Mir sind in diesem Bereich das Boss GT Pro sowie das Line6 X3 Pro ins Auge gefallen.
Wer hat Erfahrungen mit diesen Geräten und kann mir sie etwas näher bringen? :)

Vielen Dank
Mecky
 
Eigenschaft
 
Der Hammer hängt in dem Sektor derzeit bei Axe-FX. Das ist relativ unstrittig und muß auch von mir als langgedientem Line6-Jünger mit Roland/Boss-Vergangenheit eingestanden werden. ;)

Knackpunkt bei der Sache ist allerdings in jedem Fall Dein Marshall, denn der ist enorm klangfärbend. Für den PA-Sound kann man zwar direkt aus dem Modeller ins Pult gehen, aber das macht Dir die Sache bezüglich des Sound-Designs nicht gerade einfacher. Letzten Endes kannst du also entweder den Amp mikrofonieren und damit leben, nie Sounds zu bekommen, die nach Fender klingen oder einem JC120 oder Du ersetzt den Marshall gegen ein klangneutraleres Wiedergabesystem.


domg
 
Danke für die schnelle Antwort.

Also müsste ich auf lange Sicht den Marshall Verkaufen und über eine neutrale Endstufe spielen?

Trotz des JTMs könnte ich aber doch mit einem Line 6 X3 oder ähnlichem verschiedene Sounds kreieren, die sehr nahe am original sind?
 
hi
diese sounds werden imemr in gewisser weise nach marshall klingen. da die endstufe des JTM extrem färben wird.
ne neutrale endstufe mit nem mod-preamp wäre da wohl die beste lösung. wenn du sounds möglichst nah am original haben willst, kommt eig nur das AXE in frage. alle anderen gestalten die simulation nich so realistisch.
 
Die Endstufe ist da noch weniger das Problem als die Lautsprecher...

Modelling absolut flexibel bedeutet PA-Box. Nix anderes.


domg
 
Ok , also müsste ich dann direkt vom Rack, dass aus Modeling-Vorstufe und extra neutraler Endstufe besteht, in eine PA - Box ?
Wir haben mit der Band eine eigene, große PA-Anlage. Wäre es nicht möglich, dann auch ohne extra Endstufe im Rack in die PA zu gehen?

Gibt es diese AXE-FX noch so im Handel zu kaufen?

Grüße
Mecky
 
is meine meinung. wer das anders sieht, sieht das halt anders. habe ne zeit lang den pod daheim gehabt, der kam nich ran und vox usw war auch welten weit von realistischen sounds entfernt
 
Ich hatte 8 Monate das AXEFX und das ist im Gegensatz wie Andere behaupten noch weit von einem Amp entfernt. Jeder hat seine Meinung und das ist gut so. Was mich störrt ist nur, dass Leuten oder besser gesagt suchenden immer das AXEFX aufoptriert wird. Musste mal wieder gesagt werden. Nichts für ungut. Duck und weg!

Ciao ROman:redface:
 
Welchen Modeller würdest du denn empfählen, Roman? :)

Grüße
Mecky
 
Zuletzt bearbeitet:
Jeder Modeller ist weit weg vom Amp, wenn Ihr mich fragt. Ich habe da schon einiges durch und wenn mich einer fragt, was am nächsten am richtigen Amp ist (nicht vom 1:1 eines nachempfundenen Amps, sondern vom Spielgefühl), dann würde ich - mich schon mal vor Steinwürfen schützend duckend - sagen, daß das der altehrwürdege Line6 AX2 war. :D

Aber im Ernst: Man kann nicht pauschal sagen, welcher Modeller der beste für einen speziellen Fall ist. Man kann ja auch niemandem sagen, was die beste Gitarre für ihn ist. Das gilt's selbst herauszufinden. Ich kann mir durchaus Anwendungen vorstellen, bei denen man mit dem Axe-FX nicht besser aussieht, als mit einem Ur-POD. Kuckt man dann auf den Preis, kommt man an den Punkt zu sagen "das steht nicht dafür beim Axe...".
Grundsätzlich wird's aber umso schwieriger für die Modeller, je mehr es Richtung Crunch-sound geht. Vernünftig clean und heftiger zerrend ist meist weniger das Problem. Daher ist der hier angeführte youtube-link auch nur bedingt aussagekräftig, denn den Sound kriegt man mit ziemlich jedem Modeller recht vernünftig hin.

Ich für meinen Teil bin an dem Punkt, wo ich aus einen POD xt pro das raushole, was ich mir erwarte und sich daher weder der Umstieg auf den Nachfolger aus soundtechnischen, noch der auf den Axe-Fx aus pekunären Überlegungen raus rechnet. Wie das bei Dir geartet ist, kann niemand entscheiden, ausser Dir selbst. Also nutze das 30tägige Rückgaberecht und lass Dir ein paar Kisten kommen, um sie mit Deiner Gitarre über Eure PA zu spielen. Eine Woche geht schon mal für den Einstieg in die Bedienung drauf, eine zum Sounds basteln, eine für Bandproben und die letzte für den wirklichen Vergleich, wenn's eng wird mit der Entscheidung.
Musikhaus fahren und drei Stunden auf verschiedenen Kisten mal daddeln, kann man vergessen...


domg
 
Danke für die Antwort,
Der Preis der AXE hat mich erst einmal abgeschreckt.
Ich werde mir erst einmal die üblichen zukommen lassen ( Line 6 X3 pro und Boss GT Pro) und diese ausführlich testen.
An das AXE FX kommt man ja ohne weiteres nicht so einfach heran.

Grüße
Mecky
 
Willst du wirklich einen echten Röhrenamp durch einen Modeller ersetzen? Wie wärs wenn du dir einfach einen guten Amp und z.B. ein TC Electronics G-Major + Midiboard kaufst? Damit wirste sicher viel schönere Sounds hinbekommen als mit nem Modeller ;)
 
Willst Du Dir wirklich einen Kombi kaufen? Mit einem Cabrio plus Anhänger hast Du doch ein viel freieres Fahrgefühl... lol

Ich denke, wenn jemand einen Modeller statt einem Amp haben will, dann eben aus den Gründen, wo der Modeller Vorteile hat. DI, Vielzahl an Sounds, Flexibilität, Kompaktheit - da jetzt wieder die Grundsatzdiskussion anzuleiern, halte ich für kontraproduktiv. Nix für ungut.


domg
 
Also ich selbst habe es nicht, und kann halt nur von dem reden was man so liest und vielleicht noch Rewievs hört.

Es soll klangtechnisch zwischen Axe und Pod X3 liegen.

http://www.youtube.com/watch?v=F-YmhpVomyc

Hier ist ein ganz nettes Review.
Ich finde die SLunds die man hört ziemlich gut, vorallem den Crunch.

http://www.youtube.com/watch?v=yzXjphDYSn8
Hier ist noch ein Soundbeispiel, finde ich persönlich extrem stark.

http://www.youtube.com/watch?v=i-6TZPM9gkY&feature=related
Hier nochmal Highgain.

Ich weiß es ist YouTube, aber ich denke man bekommt einen ganz guten Eindruck,
von dem Sound den das Gerät liefenr kann.
Was mir persönlich aufgefallen ist ist das das ich bis jetzt noch in keinem Der Samples dieses typische fizzeln eines Pods gehört habe.
 
Was mir persönlich aufgefallen ist ist das das ich bis jetzt noch in keinem Der Samples dieses typische fizzeln eines Pods gehört habe.

Welches typische "fizzeln" bitte? Ich habe das x3 live und vorher das XT live gehabt und nun schon ein paar Jahre auf der Bühne, im Proberaum und Zuhause - da "fizzelt" nichts. Ich werde gleich mal "fizzeln" und Pod in die Suchfunktionen eingeben. Wenn das wirklich typisch ist werde ich sicher viele Kommentare dazu finden ansonsten...
 
hmmm hmmm hmmm ....

also ich spiel das Axe fx über ne transenendstufe über ne 2x12er Tubetown Rex Pro, in die ich zwei Breitbandlautsprecher versenkt habe (Beyma 12GA50). Ich fang jetzt auch keine Diskussion ums Axe an und vergleich die auch nicht mit den Pods, etc. aber ich will schon nocmal das Thema auf die verstärkung lenken, denn ich denke, dass hier das größte "Problem", oder Herausforderung liegt:

Die Modeller versprechen ja den Sound von `zig Amps in einem. Die Grundidee ist also verlockend, wenn man viele Sounds haben will. Die Frage ist nur: Wie mache ich das dann laut?! Mit ner röhrenendstufe? Ja, die färbt ja wieder den "perfekten" Modelling Sound. Mit ner Transe? Klingt das nicht zu "unmusikalisch"? Mit ner FRFR PA Lösung? Da wirds schnell sehr, sehr teuer, wenn man was haben will ,was wirklich NEUTRAL ist! Das andere Gegenargument ist das (auch von mir) gefühlte fehlen, von dem, wie man sich nen klassischen Amp-in-the-room Sound vorstellt. Das klingt dann immer nach PA, bzw. CD ... oder sagen wir: Oft, wenn man eben nicht mal eben 1000€ für ne Box hinblättert oder mehr ...

Jetzt nehmen wir mal an (!) wir hätten den perfekten Modeller, der den Sound einer vor und endstufe wahrlich perfekt kopiert, dynamik, spielempfinden, alles da ... blablubb .... nehmen wir weiter an, wir haben eine adäquate verstärkung, bleibt die Box! Die Box ist das a und o, denke ich! Nehme ich eine CAB IR ist auch diese mit einem MIC (im bestfalle nem klangneutralen ... ) aufgenommen. aber wo stand das? Ich kann jeden Speaker nur in einer Momentaufnahme einfangen, aus einer bestimmten Position ... und diese dannin der IR fixieren. Das kann dann seeeeeehr nach ner Fender Box klingen, aber solange die PA Box nicht genau die Abmessungen hat, das Abstrahlverhalten, das selbe Speaker beaming, das selbe Holz, dieselbe offene Rückwand, wo klang abstrahlt .... da kann ich mich hinstellen wie ich will ... das wird niemals ne Fender Box sein. Oder Marshall, oder Bogner, oder VHT, oder was weiss ich ....

Ic für mich habe eine Lösung, die ein Kompromiss ist, mit der ich sehr gut leben kann: Klassisches 2x12er Gitarrenboxengehäuse mit Breitbandspeakern, die für mich linear genug sind, das ich keine Probleme habe da IR cabs drüber laufen zu lassen .... bei Problemen, gehe ich einfach mit nem EQ dran und krubel noch bissi Bässe weg (die macht die REX Pro nämlich ungeheuerlich *g). Das ganze klingt voll nach amp und ich habe alle Möglichkeiten, was die Färbung des Boxensounds angeht. Aber however ...

Man kann da nur Spaß dran haben, wenn man sich an der Technik erfreut, bereit ist, sich in ziemlich viel gedöns einzulesen, und man bereit ist viel zeit mit Sound basteln und verwalten und abspeichern und über midi board zu verwalten und bla ... manchmal denke ich: Mein gott: wo ist mein guter Koch Studiotone mit der Bogner Box? Anmachen - klingt - fertig.

Aber einen Tod stirbt man immer ....

Viel Glück!
Markus
 
Danke Markus,

Also, ich bin ja noch beim Preamp hin und her gerissen, über Endstufe und Box mache ich mir gerade nicht so wirklich gedanken (eher, wie ich meinen jetzigen Amp/Box loswerde :D )
Also, sehe ich das richtig, dass man sich da in einer ziemlichen Zwickmühle befindet, den "richtigen" Modeller, dann noch die "richtige" Endstufe und dazu noch die "richtige" Box zu finden?

Mein Setup soll ja meist Live genutzt werden, da gehen ja sowieso viele Soundnuancen verloren.
Es sollte nur flexibel und "einfach" sein.
Das AXE-FX ist denke ich für mich eine Nummer "zu groß". :confused:

Grüße
Mecky
 

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