Richtung Fender Sound mit Ibanez SR300 - wie?

von vocalist, 19.02.20.

  1. vocalist

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    Erstellt: 19.02.20   #1
    Hallo zusammen :-)

    Kann ich die überschrift editieren? Würde gern SR300 hinzufügen. *Edit Mod: Done*

    Mir fällt es meist sehr schwer, einen Sound einzustellen, den ich irgendwo höre. Daher meine Fagen zur Einstellung am SR300 neuerer Generation. Das es in etwa in die Richtung geht - ich weiss schon, dass Sound viel mit den konkreten PUs und auch der Bauart, dem Holz, den Saiten und auch mit der Elektronik zu tun hat - und natürlich mit dem Amp. Meist spiele ich in der Wohnung mit Kopfhörer mit dem EBS Valve Drive Di über die Soundkarte. Daher wäre das erstmal die Hauptsache.

    Ich habe ein EBS Valve Drive Di, einen Harlex Benton 150 Watt und einen Gallien Krüger Backline 110 mit 70Watt.

    Welche Einstellungen, welche Pickschaltung-Schaltungen bringen mich in die Richtung der beiden geposteten Klänge?

    Vermutlich typischer Fender Precision (?) Sound? ich meine den von Scott UND von Jameson.


    Tower of silence



    Ich lese oft als Bezeichunung "knurrig". Geht einer der von mir geposteten in die Richtung? Der Bass zu Joe Zawinul's Stück klingt für mich danach:-) Oder wie würdet ihn bezeichnen?
     
  2. Freu

    Freu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.20   #2
    Im ersten Beispielen sind Flatwound Saiten zu hören, die prägen sehr stark den Klang des Basses.
    Vor dem Saitenwechsel kannst du erst einmal einen Putzschamm zurechtschneiden und unter die Saiten nahe der Brücke stecken. Die Höhen am Bass zurück, genauso am Verstärker, Bässe nach Wunsch dazu.
    Den EBS dabei in die Sättigung treiben, also Gain hoch bis es zerrt und dann wieder etwas zurück.

    Das zweite Beispiel geht etwas in die gegensätzliche Richtung, ein eher offener Klang mit dem Schwerpunkt auf dem hinteren Pickup, darf hier gerne Roundwound Saiten sein. Die Höhen auch hier wieder zurück. Der Anschlag darf "fleischig" über dem Brückenpickup sein. Ich meine nicht mit dem Rand der Fingerkuppe über die Saiten huschen, sondern die gesamte Fingerkuppe schlägt an, was einen eher satten Ton geben soll. Dabei auch nicht zu hart anschlagen. Der Verstärker soll die Arbeit, machen nicht die Finger. Der EBS hier clean einstelle, vielleicht mit dem Mittenregler etwas nachhelfen.
    Das "knurren" im Sound mag auch durch die H Saite (oder tiefer gestimmte E Saite) kommen, die am Anfang des Stückes sehr prägend ist.
     
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  3. vocalist

    vocalist Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.20   #3
    Vielen Dank - fürs headline editing, und für die sehr ausführliche Antwort. Ok, werd mal neue Saiten testen. Mal sehen, ist ja auch ne Geldfrage. Und natürlich die Einstellungen. Wenn ich Intensiv (!) dran bleib mit dem Bassen, kann ich auch mal in einen Bass einen alternativen Pickup einbauen, eventuell eine komplett neue Elektronik.
     
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