Röhrenklingeln von Benutzung bei geringer Lautstärke oder vom Stromnetz?

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Mr.Vaughan
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Hallo alle zusammen,

Leider siechen meinem Bandkollegen und mir regelmäßig die Amps dahin. Vielleicht könnt ihr mir helfen. :(

Ich hab mir vor nem Jahr nen Peavey Valveking gekauft (mein Mitgitarrist auch). Er hat ihn sage und schreibe dreimal zur Reparatur bringen müssen und letztlich sein Geld wieder geholt. Zuerst dachte ich, dass es nur an seinem Gerät hängt, dann hat meiner auch das spinnen angefangen und ich musste ihn einschicken lassen. Dabei ist das Teil auch noch von UPS total geschrottet worden, woraufhin ich mir nicht einen neuen hab geben lassen, sondern hab noch "etwas" draufgelegt, damit mir das nicht mehr passiert und hab mir nen EVH 5150 III gekauft. :D

Leider zeigt der 5150 jetzt auch schon wieder ein Röhrenklingeln und ich weis einfach nicht, woran es liegt! Weder mein Kumpel noch ich gehen schlecht mit den Verstärkern um, noch verkabeln wir sie falsch!

Kann es daran liegen, dass wir sie hier im Wohnheim außerhalb der Probe auf geringerer Lautstärke spielen müssen? Oder kann es auch am Netz liegen?

Der letzte Punkt wäre echt die einzige Übereinstimmung, die mein Kollege und ich in Bezug auf die Verstärker haben, weil wir im gleichen Haus wohnen. Hab mir vor der ersten Benutzung des 5150 sogar ne dicke Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz gekauft.

Ansonsten behandeln wir die Teile echt pfleglich, beachten das Vorglühen, transportieren die Verstärker nie im aufgeheizten Zustand und selbst wenn ich den Amp mal im Auto bewege, dann mach ich das als wären es rohe Eier im Wert eines Verstärkers. Wer diese Konstruktion sieht, der hält mich bestimmt für einen Nerd... :screwy:

Außerdem benutz ich nur mein GT-8 sowohl davor, als auch im Loop. Richtig verkabelt versteht sich; und ein Morley-Wah. Aber an diesen beiden wirds wohl eher nicht liegen...

Ich hoffe sehr auf eure Hilfe!
Dankeschön schonmal vorab! :great:

PS: In dem Testbericht aus der G&B 01.08 hab ich erfahren, dass die Herrschaften von Fender den Bias beim Testgerät falsch eingestellt hatten. Könnte auch das die Lösung des Problems sein?
 
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Was soll das denn sein?

Kann es daran liegen, dass wir sie hier im Wohnheim außerhalb der Probe auf geringerer Lautstärke spielen müssen?

Nein.

Oder kann es auch am Netz liegen?

Nein, das brummt oder brennt ab oder die Sicherung fliegt raus.

In dem Testbericht aus der G&B 01.08 hab ich erfahren, dass die Herrschaften von Fender den Bias beim Testgerät falsch eingestellt hatten. Könnte auch das die Lösung des Problems sein?

Nein, das furzt höchstens.
 
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Ich denke, Du sprichst von einer mikrofonischen Vorstufe.
Also ein "klingeln" oder "rasseln", daß bei bestimmten gespielten Tönen immer im Hintergrund zu hören ist, oder liege ich da falsch?

Das sind mechanische Geräusche, die bei minderwertigen Röhren leider gern vorkommen.

(Leider auch bei den teureren TT-Modellen. Meine letzten drei 12AT7 von Dirk waren allesamt Schrott)
 
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Ja, ich schätze, das ist dann ne mikrofonische Vorstufe, denn es sind immer nur bestimmte Töne, bei denen es dann rasselt. Sind die vom Werk eingebauten Röhren denn eher höherwertige oder nicht?

Ich hab mich jetzt mal erkundigt. Es scheinen hier öfter Überspannungen aufzutreten. Können die dann die Probleme mit den mikrofonischen Röhren auslösen? Und bin ich mit nem Überspannungsschutz auch 100% geschützt?
 
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Das problem haben einige Crate V32 Besitzer auch,da gibts auch ein Review.Einige haben schon die Vier Endstufenröhren gewechselt (Sovtek gegen TAD) und das Rasseln war weg.Mich persönlich stört das eher weniger weil ich etwas lauter spiele aber bei der E und A Saite hörbares Rasseln.
 
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Ja, ich schätze, das ist dann ne mikrofonische Vorstufe, denn es sind immer nur bestimmte Töne, bei denen es dann rasselt. Sind die vom Werk eingebauten Röhren denn eher höherwertige oder nicht?
Das kannst Du Dir aufgrund des Neupreises des Amps selbst beantworten. Da wird nix selektiert oder gar auf Symmetrie der Doppeltrioden geachtet. Es wird reingesteckt, was gerade da ist. Und das ist eben das billigste, was der Markt zu bieten hat.

Ich hab mich jetzt mal erkundigt. Es scheinen hier öfter Überspannungen aufzutreten. Können die dann die Probleme mit den mikrofonischen Röhren auslösen? Und bin ich mit nem Überspannungsschutz auch 100% geschützt?

Die Überspannung im Amp (schöne Scheißkonstruktion übrigens. Da sollte doch eigentlich die Sicherung ansprechen) hat überhaupt nichts mit der mechanischen Belastung der Röhren zu tun. Dein Röhrenklingeln leitet sich aus einer Bauteiltoleranz ab, die einem der Bauteile eben zu viel Spiel lässt (Steuergitter gegen Kathode?) und somit bei bestimmten Tönen/Frequenzen mitrasselt. Das wird eben mitverstärkt und -schwupps- schon klingt es nach Klingelbeutel.

Eine simple Methode wäre, die Vorstufen untereinander auszutauschen (solange es alle 12AX7 sind, ist das absolut legitim), so daß eine nicht mikrofonische in der V1 und V2 steckt. Wenn Du dann die mikrofonische Röhre in den Phasentreiber steckst ( ist das beim 5150 die V3?) könnte das durchaus funktionieren. Die Röhre macht ja nur Geräusche und ist nicht in ihrer Funktion defekt.
 
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Leute. Ich hab oben gefragt, was das "Röhrenklingeln" sein soll und jetzt schreibt wieder jeder irgendwas. Die Frage war, ob das ein mechanisches Rasseln aus dem Amp oder ein elektrisch verstärktes Geräusch ist. Das ist bisher immer noch nicht geklärt, daher macht jede Antwort, die eine Ursache aufzeigen soll, wohl wenig Sinn.

Überspannungen sind nicht das Problem und eine Überspannungsschutzsteckdosenleiste schützt nicht gegen Überspannungen im üblichen Bereich. Da sind VDRs und/oder Gasableiter drin, die einfach das Netz kurzschließen, wenn eine krasse (!) Überspannung daherkommt. Vorher machen die gar nichts.
 
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Dabei ist das Teil auch noch von UPS total geschrottet wordenQUOTE]

Ach, deiner auch? meine Goldene Tonne wurde auf dem weg zum Händler so geil behandelt, dass der Speaker ausgebrochen ist (natürlcih alles verwüstet hat) und der Karton, der meine Wohnung wie neu verlassen hat, total verfleddert wurde. Selten sowas erlebt...

Ich lass mir aber nen neuen schicken, mal sehen, ob der heile ankommt.

So, zurück zum Thema
 
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Leute. Ich hab oben gefragt, was das "Röhrenklingeln" sein soll und jetzt schreibt wieder jeder irgendwas. Die Frage war, ob das ein mechanisches Rasseln aus dem Amp oder ein elektrisch verstärktes Geräusch ist. Das ist bisher immer noch nicht geklärt, daher macht jede Antwort, die eine Ursache aufzeigen soll, wohl wenig Sinn.

Überspannungen sind nicht das Problem und eine Überspannungsschutzsteckdosenleiste schützt nicht gegen Überspannungen im üblichen Bereich. Da sind VDRs und/oder Gasableiter drin, die einfach das Netz kurzschließen, wenn eine krasse (!) Überspannung daherkommt. Vorher machen die gar nichts.

Okay
nochmal,ist das Rasseln bei dir auch wenn du die Saiten einzeln anschlägst bei jeder Saite :confused::confused::confused:
 
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Leute. Ich hab oben gefragt, was das "Röhrenklingeln" sein soll ....

Was auch wirklich die einzig vernünftige Frage ist.
Das Türklingeln der Türklingel kenne ich, ebenso Telefonklingeln.

Aber Röhrenklingen? Nie gehört.

... und jetzt schreibt wieder jeder irgendwas.....
... ohne zu wissen, worum es geht (oder weiss jemand was "Röhrenklingeln" bedeuten soll)....
Wundert dich das wirklich?

Mich nicht.
Ich sag' nur, ne, ich sag' besser gar nix, ist eh vergebens ;)
 
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Aber Röhrenklingen? Nie gehört.


(oder weiss jemand was "Röhrenklingeln" bedeuten soll)....

Wie ich oben bereits schreibtete:D
Meine letzten drei 12AT7 von Dirk waren allesamt Schrott
Soll heißen, die Dinger haben nach knapp 4 Wochen im Speaker gebimmelt.
Das klingt tatsächlich, als hatte man sich ein Uralt-Wählscheibentelefon (die schwarzen Bakelitdinger)in den Combo gepackt und die Schwiegermutter ruft permanent an.
Bei bestimmten Frequenzen scheint das Innenleben der Kolben schlicht so dermaßen erschüttert zu werden, daß sich das im Signalweg lautstark bemerkbar macht.

Nix für ungut, aber ich weiß, was ich mit "Röhrenklingeln" assoziiere.


Greetz,

Olli
 

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