So übe ich

von DaShollaBolla, 31.12.03.

  1. DaShollaBolla

    DaShollaBolla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.03   #1
    Also
    Ich setz mich hin und jam ne Weile.
    Irgendwann, wenn mir dann nichts mehr einfällt, geh ich zum solieren mit Background ueber. Denn dazu muss meine Kreativität erstmal "warmgespielt" werden. Dann kommen die Speziellen Übungen für Timing und schnelligkeit. Mit Metronom natürlich ^^
    Dann bin ich noch mit "Metal Lead guitar vol.1" vom lieben Troy beschäftigt. Da läufts aber nicht so gut... ich tu mich immer so schwer mit dem Merken der Töne ;(((

    Die Backingtracks kann man ja zum jammen und zum speziellen Üben verwenden.

    Ach ja und ist es normal, dass wenn ich vor zuschauern solieren muss, es sich nich so doll anhört und ich kein gefühl habe? ich bin dann wie gelähmt. Zumal meine hände meistens Kalt sind und nur allmählich warm werden.

    Jetzt die Frage: Mach ich irgendwas falsch? was sollte ich noch hinzunehmen?

    MFG
     
  2. Hans_3

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    Erstellt: 31.12.03   #2
    Spiel live nur das, was du sicher kannst und nicht das, was du gerne können würdest.

    Versuch nicht vorzuführen, was du gestern erst geübt hast. Und spiel live
    langsamer als zu Hause. Lieber sichere 8tel oder Triolen als unsichere 16tel.

    Jamme zu Haus so, als würde dir jemand zuhören.

    Wenn du den Kopf nicht frei hast und dich gehemmt fühlst, geh erstmal nicht an deine Grenzen sondern verschaff dir Sicherheit. Wenn du aber den Kopf frei hast, überschreite die Grenzen.

    Niemand merkt, wenn du weniger bringst als du schon mal beim Üben gekonnt hast. Aber jeder merkt, wenn du mehr willst, als du kannst.

    Fang live nicht mit den schweren Sachen an, sondern mit leichten, die gut klingen. Das gibt Sicherheit.

    Führ nicht deine Schwächen vor, sondern deine Stärken. Auch wenn es noch nicht viele sind: Es sind welche.

    Selbst beste Schauspieler und Musiker, die schon 30 Jahre auf der Bühne stehen, haben die als Lampenfieber bekannte "Spannnung". Die haben aber gelernt, das Adrenalin, was das Lampenfieber verstärkt, in positive Energie zum Abrufen Ihres Könnens "umzuleiten", sobald sie auf der Bühne stehen.

    Künstler ohne diese innere Spannung sind tote Künstler.
     
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