Spieluhr Software zum Erstellen von Liedern

@JuergM: Die meisten Teile hatte ich in meinem Bastelkeller rumliegen. Und die paar Elektronik-Module waren nicht so teuer. z.B. "12-Stück PCF8574 IO Erweiterungsplatine" 10,99€ und Du benötigst nur eine davon. Oder "10Pcs 42 Stepper Motor Driver Expansion Board with DRV8825 A4988 Control Shield Module" Davon werden aber nur 3 benötigt. Der Rest geht dann in den Bastelfundus für die nächsten Projekte. Wenn man das hochrechnet sind das nur paar Euro die ich noch für die fehlenden Teile benötigte.

Ich glaube nicht dass die käufliche Schneideplotter dafür ausgelegt sind. Für längere Musikstücke benötigt man schon mal ein paar Meter Band. Fürs aneinanderkleben von kleineren einzelnen Streifen hatte ich keinen Lust.
 
Das ist schon ein ziemlich komplexes Gerät. (y)

Ich wusste gar nicht, dass es da Meterware auf Papierrollen gibt. Sonst hätte ich für Laseranwendung nämlich vorgeschlagen, es mit schwarzem Papier zu probieren.

Nein, ich habe keinen CO2 Laser, leider nur einen kleinen blauen 5 Watt Laser. Was ich aber meinte, ist die mechanische Belastung der CNC Anlage, wenn man versuchen würde, bei jedem einzelnen Loch per Schrittmotoren den Umfang der Löcher abzufahren.
Auch den Laser selbst würde ich nicht so gerne für jedes Loch bewegen
Darum würde ich eher eine gekippte Linse verwenden, die man dann waagerecht über dem Papier drehen könnte. Der Brennpunkt würde dann eine Kreisbahn (also den Umfang des Loches) beschreiben.

Wenn man beim mechanischen Locherprinzip bleiben will, ist es sinnvoll, keinen Locher zu verwenden, der eine "flache" Schneidkante hat, sondern eher schräg angeschnitten, wie es die medizinischen Kanülen von Spritzen auch sind. Typische Papierlocher sind ja schon so ähnlich aufgebaut.

So weit ich weiß, arbeiten mechanische Schneidplotter mit Schleppmesser, die nur einen bestimmten Mindestradius haben. Und wie beim Lasercutter würde ich nicht gerne die ganze Maschine sich für hunderte einzelne Löcher bewegen lassen.
 
Die Papierstärke der 50m-Rolle ist 0,35 mm stark. Das würde mit meiner blauen 5W Laserdiode schon ziemlich sportlich sein komplett durch zu kommen.

Ich würde nicht den Laser fest auf der Exzenterscheibe montieren sondern kugelgelagert. Somit wäre die Ausrichtung des Lasermoduls immer gleich, nur der Laserstahl führt eine kleine Kreisbewegung aus. Im Prinzip genau was Deine gekippte Linse macht. Aber wenn das Lasermodul fest montiert sein muss würde ich statt einer Linse dann einen gekippten Spiegel drehen lassen auf den man mit dem Laser schießt.

Hier auch mal ein kleines Video von der Arbeitsweise meiner Stanze.
 

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Danke für's Zeigen.
Ich denke, es war sinnvoll, dass du den Vorschub über Lichtschranken kontrollierst. Es kann immer mal Schlupf passieren, und dann wären ein paar Stunden Arbeit futsch.
 
Den Schlupf kannst Du meiner Meinung nach vergessen, diesen wird man nicht hören. So genau kann ich manuell auch nicht lochen. Bei mir drücken von unten Federn die Andrückrollen an die Transportrollen. So genau konnte ich die Schrittanzahl zwischen den Teilstrichen nicht bestimmen, somit würde die Lochung irgendwann nicht synchron mit der Teilung sein. Im Prinzip ist das ja aber nur eine optische Unschönheit. Die Reflexlichtschranke dient nur zur Sychronisation.

Auf die Reflexlichtschranke kann man sich auch nicht rein verlassen, da immer wieder 'Störungen' aufgedruckt sind:

Bildschirmfoto vom 2026-02-28 11-26-09.png


Das Signal der Reflexlichtschranke sieht dann so aus:

Bildschirmfoto vom 2026-02-28 11-34-28.png

Die X-Achse zeigt die Schrittposition an. (Y-Achse: 1 ist Schwarz, 0 steht für weiss)


..., und dann wären ein paar Stunden Arbeit futsch.
Naja, von Arbeit kann keine Rede sein. Ich starte einfach die Software und das war es dann :biggrinB:.
 
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