Überlegung bezüglich Raummoden in Abhängigkeit der Raumkonstruktion

von MeXx, 26.05.08.

  1. MeXx

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    Erstellt: 26.05.08   #1
    Dere,

    weil das ganze noch eher in der frühesten Planungsphase steckt und eventuell nicht darüber hinaus gehen wird will ich keinen eigenen Thread aufmachen, hoff es passt hier auch ganz gut rein.

    EDIT: Und jetzt hab ich doch so viel überlegt dass ich lieber einen eigenen Thread draus mach ^^

    Ich habe in letzter Zeit einiges über Ausbauprojekte von Proberäumen/Heimstudios (Raum-in Raumkonstruktionen) gelesen und habe mir dazu ein paar Gedanken gemacht.

    Und zwar in diesem Fall bezüglich der Raummoden.

    Bekanntermaßen bilden sich zwischen parallelen Flächen stehende Wellen deren Frequenz im direkten Bezug zum Abstand stehen.
    Blöderweise sind normale Räume halt so gebaut dass sich immer 2 Flächen parallel gegenüberstehen.

    Im konkreten Fall handelt es sich um einen Raum mit den Abmessungen
    4,5m*3,5m*2,3m

    Nach kurzer Berechnung zeigt sich dass dieser Raum denkbar ungünstig ist:

    Die stehende Wellen der Länge und Breite wären bei ca 34Hz und 38Hz, also ziehmlich nahe beieinander.
    Noch schlimmer ist dass jene der Höhe bei 76Hz liegt, was der erste Harmonische der Länge ( 2x38Hz) verdammt nahe kommt.


    Wenn man nun schon dabei ist sich die ganze Arbeit bezüglich einer Raum-in-Raum-Konstruktion anzutun, wäre es da nicht sinnvoll, jeweils eine Wand leicht schräg zu stellen um das von Anfang an zu vermeiden statt später noch zusätzlich jede Menge Geld in Absorber zu stecken?

    Aufgrund der geringen Abmessungen des Raumes ist leider nur jeweils eine geringe Schrägstellung machbar, eventuell, wie auf den Bildern zu sehen, entweder die eine Wand auf der Rückseite um maximal 20cm schrägzustellen oder beide jeweils um 10cm, was ja im Prinzip aufs selbe rauskommen sollte.

    Wenn man das nur bei einer Doppelfläche macht ist es nicht so viel komplizierter denke ich, aber wäre der Effekt groß genug?

    Habe gerade errechnet dass sich auf der verkürzten Seite des Raumes die Frequenz der stehenden Welle auf fast 40Hz erhöht hat... gerade mal um 2 Hz
    Zusätzlich wäre dadurch an der selben Stelle des Raumes der Abstand von der ersten Harmonischen der Raumhöhe von (f_Höhe~74Hz - 2f_Länge~2x38~76) = 2Hz auf (f_Höhe~74Hz - 2f_Länge_1~2x40~80) = 6Hz angestiegen.

    Allerdings weiß ich jetzt nicht wie groß der Abstand zwischen den Frequenzen sein muss damit diese nicht konstruktiv interferrieren, eigentlich müsste sich ja eine Schwebung einstellen die der Differenzfrequenz entspricht, aber aus Erfahrung (Bass-stimmen ^^) weiß ich dass diese irgendwann mal weg ist....

    So jetzt muss ich los zur Probe, vl liest sich das ja jemand durch und macht sich da auch Gedanken drüber und haut mir dann eventuell sogar eine aufn Deckel wegen irgendwelchen Blödheiten die ich da zusammengedacht habe...

    mfg MeXx
     
  2. MeXx

    MeXx Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.08   #2
    Sorry, hab leider vergessen die Skizze anzuhängen und anscheinend kann ich beim editieren keins mehr raufladen ^^
     

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