Untertongesang lernen? Tips??

von Jakari, 23.02.17.

  1. Jakari

    Jakari Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.02.17   #1
    Hallo Forengemeinde...

    Ich hab vor einiger Zeit wieder vermehrt angefangen, Oberton- und Untertongesang lernen zu wollen.
    Den, ich nenns mal "klassischen" Oberton (also ala I-O-U Laute) bekomm ich recht gut hin, da hab ich ne Möglichkeit gefunden, die für mich stimmig / stimmlich auch passt.

    Es hapert aber bei Untertongesang. Das funktioniert beim "Anpressen" noch recht passabel, aber ich rutsch dann in Gutturallaute rein, und der Unterton ist weg.
    Ich will gern in die Richtung vom Xoomey (also mong. Unterton) oder auch dieses etwas "heisere", wie es von Aboriginas stellenweise gesungen wird.

    Hat jemand evtl paar Ideen oder Übungen, mit denen ich das verbessern kann?
    Bei YT hab ich schon geschaut, aber iwie nix wirklich passendes gefunden.

    Ich danke schonmal im voraus.
    lg
     
  2. Jakari

    Jakari Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.02.17   #2
    Ist diese Art des Gesangs so unbekannt?
    Odermachts bloss kaum jemand?
     
  3. omnimusicus

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    Erstellt: 25.02.17   #3
    Wenn kein anderer will, dann kann ich ja mal was beitragen ... ;-)

    Offensichtlich macht sowas kaum jemand hierzulande. Ich selbst kenne zwar viele Musikanten, aber auch im entfernten Umfeld sind es nur zwei Personen, die "untertönen".

    Ich habe es selbst auch mit Untertönen probiert und habe - übrigens durch einen Beitrag hier im Gesangsforum irgendwann einmal - durch ein Youtube-Video den Einstieg gefunden. Keine Ahnung mehr welches, aber da gibt's ja eine ganze Menge.
    Ich war eher überrascht, wie leicht es mir gefallen war, da ich es mir zuerst ziemlich schwierig vorgestellt hatte.
    Richtig verwenden kann ich es derzeit nicht, aber ab und an übe ich ein wenig und kann so zumindest Melodien mit einem Tonumfang einer knappen Quinte singen.
    Zum Einsingen (hier eher "Einröhren" :D) muß ich mir einem guten Ton suchen, der leicht anspricht. Nach ein paar Minuten wird's dann flexibler.

    Da diese Untertonsingerei mit Physiologie zu tun hat, welche sich schwer in Worte fassen läßt, denke ich, daß sich hier in Schriftform schwer Tipps verteilen lassen. Wenn Dir Youtube da nicht hilft, wirst Du wohl jemanden im real life finden müssen, der es Dir zeigt. Jeder arbeitet da mit anderen Bildern und Ausdrücken ... aber das ist ja beim Singen generell so.

    Gruß vom Omnimusicus

    PS: Der Ausdruck "vermehrt angefangen, ... lernen zu wollen" ist ja irgendwie krass, den merke ich mir ... :rolleyes: (auch wenn Du es anders gemeint hast)
     
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  4. omnimusicus

    omnimusicus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.17   #4

    Zwar hab' das Wollen ich gewollt,
    Das können wollen angedacht.

    doch hat das Können nicht gesollt,
    Jetzt will ich's nicht mehr - gute Nacht.​


    Tschulligung für's off topic, aber der ist mir grad so ausgebrochen ... :engel:
    Es soll Dich aber weiterhin nicht am Wollen hindern !

    Cheerz !
     
  5. Jakari

    Jakari Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.17   #5
    @omnimusicus

    Beim nochmal drüberlesen, merk ich grad, dass die Ausdrucksform "vermehrt angefangen" wirklich blöd war :ugly:
    Umgedreht wärs richtig... Naja, passiert. Zumindest konntest Du drüber lachen.

    Ja, hab ich schon mitbekommen, dass es hierzulande nur sehr wenige Leute gibt, die diese Art Gesang praktizieren. Oberton schon eher.

    Ein paar Sachen hab ich schon bei YT gefunden, klar. Dass jeder da "Seinen" eigenen Stil und Technik finden muss/sollte, leuchtet ein.
    Ich fand bzw find es bei den YT Clips nur doof, dass fast 90% die Tuva-Technik des Untertongesangs zeigen. Ich find das zwar klanglich gut, aber ist eben nicht "meins".
    Mir per. ist das Mongolische (Khoomey; Sytak; Dum usw) mittlerweile zu ausgelutscht; ich schrieb das im EP nur rein, dass man ne etwaige Vorstellung hat, was ich meine.
    Ich gehe halt (musikalisch) eher in Richtung "nordischerer" bzw folkigerere Klänge. Und da findet man eben kaum was.

    Die Grundtechnik bekomm ich durchaus hin, aber es ermüdet schnell, oder ich rutsch aus dem Ton, und gleite in Gutturalgesang rein, was für die Stimmbänder aber Sch***e ist, und sehr grenzwertig.
    Zum Eintönen verwend ich Srutibox oder auch mal ne Bouzouki (als Bordun).

    Ich will mir halt die Stimmbänder und Stimmtaschen nicht kaputt machen dabei, und auch nix "pressen". Da dachte ich, oder hab gehofft, dass es hier im Forum jmd gibt, der da paar Techniken kennt.
    Dass es in getippter Form eher schwer ist, da auch was auszudrücken, leuchtet ein.
    Hab aber von ner Sängerin in nem anderen Forum schon paar hilfreiche Sachen mitbekommen.
    Danke Dir erstmal... :-)
     
  6. omnimusicus

    omnimusicus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.02.17   #6
    In diesem Umfeld wird mir persönlich das Wort "Technik" zu inflationär gebraucht. Nicht jede Klangvariante verdient gleich, Technik genannt zu werden ... ;-)
    Letztlich geht's bei diesem Untertonzeugs ja immer darum, daß neben den Stimmbändern noch etwas anderes mitschwingt.
    Was da genau schwingt, will ich selbst oft gar nicht so genau wissen. Hauptsache es schwingt. Und was man dann damit musikalisch anstellt, ist wieder ein anderes Thema.

    Ich weiß auch nicht, inwieweit ich das jetzt "richtig" mache. Ich meine schon, daß es mehr anstrengt als normales Singen.
    Ich singe Leadvocals in einer Rock-Coverband. Die hohen Bon Jovis und Whitesnake, ACDC etc., die gehören mir.
    Wenn da Gigs anstehen, muß ich schon etwas mit meiner Stimme haushalten und da verzichte ich dann auf die tiefen Experimente. Die mache ich eher, wenn keine Termine anstehen.

    Schön ist es natürlich, wenn man nicht "pressen" muß, aber auch das Singen generell geht ja nicht ohne gewisse Spannung und Anstrengung. Solange es sich im Rahmen hält und man nicht tagelang mit Folgewirkungen zu kämpfen hat, sollte es ok sein.
    Jeder ist da aber auch unterschiedlich belastbar ...

    frohes untertönen,

    der Omnimusicus
     
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