Untoten / Die Nonnen von Loudun (Rock- und Barock-Version)/ 2007 (CD)

von lady-luna, 12.12.07.

  1. lady-luna

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    Erstellt: 12.12.07   #1
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    UNTOTEN „Die Nonnen von Loudun“- Hysteria
    Version „Rock“, 24 S.- Booklet


    Interpret: Untoten
    Titel: Nonnen
    Format: 1 Cd
    VÖ Datum 2.Nov. 07
    Spielzeit 57.19


    1.)Von einer sittsamen Magd
    2.) König aller Sünden
    3.) Flammen der Liebe
    4.)Das Kabinett
    5.)Die Beichte
    6.)Die blutende Nonne
    7.) Die Mutter
    8.)Die Ruhe vor dem Sturm
    9.)Abigail
    10.)Tanz mit dem Teufel
    11.) Das Werk des Teufels(Der Mord)
    12.)Weiber
    13.)Braut des Himmels
    14.)In Nomine
    15.)Als Maria stand ...
    16.) Schon steht der ganze Ort...
    17.)Die Asche der Rose I (instrumental)
    18.)Die Asche der Rose II
    19.)Der Pakt des Grandier
    20.)Die Beschwörung
    21.)Sur le Noel
    22.)Hysteria
    23.) Loudun (Abspann)



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    UNTOTEN „Die Nonnen von Loudun“- Tagebuch einer Nonne
    Version „Barock“, 8 S.- Booklet


    Interpret: Untoten
    Titel: Nonnen
    Format: 1 Cd
    VÖ Datum 2.Nov. 07
    Spielzeit 57.35


    1 Braut des Himmel
    2 Als Maria...
    3 Weckruf
    4 Die Beschwörung
    5 Sur le Noel
    6Werk des Teufels
    7Von einer, die den Teufel verschluckt
    8 Zwischenspiel
    9Die kleine Nachtmusik
    10 Nachtgedanken
    11Ach, schaut sie euch...
    12 Blutende Nonne
    13 Auf den Fluren...
    14 Valentine
    15 Hysteria
    16 Die Entkleidung
    17 Die Beichte
    18 Prozess
    19 In Nomine
    20 Talisman
    21 Ich öffne Dir!
    22 Die Betschwestern
    23 Der Pakt 2
    24 Asche der Rose II
    25 Fuge I
    26 Höllenfahrt!


    www.untoten.com
    www.myspace.com/Untoten
    http://www.germanhorror.com/

    Wieder sind den Unoten mit den ‘Nonnen von Loudun’ regelrechte Meisterwerke gelungen. Dies gilt ebenso für die Rock-Version (Hysteria) als auch für die Barock-Version (das geheime Tagebuch einer Nonne).

    Aber zuerst mal zu der Geschichte: Loudun, ein Ursulinen-Kloster in Mittelfrankreich… Der junge, weltoffene Priester, Urbain Grandier, tritt im Jahre des Herrn 1633 seine letzte Reise an. Aufgrund einer Intrige der Oberin ‚Johanna von den Engeln’ wurde er am Ende eines langen Prozesses auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Grund dafür war, dass der Priester, das Angebot der Oberin, als Nachfolger des verstorbenen Beichtvaters des Ursulinenklosters, zu dienen, ablehnte. Bedingt durch seinen Rückzug wurde Johanna von den Engeln, welche diesen wohl nicht überwinden konnte, von erotischen Träumen und hysterischen Anfällen heimgesucht. Nichts konnte ihr helfen, sogar das Ausgeisseln zeigte keine Wirkung und immer mehr Schwestern fielen regelrecht in Ekstase und murmelten immer wieder den Namen ‚Grandier’. Daraufhin nahmen die Exorzisten an, der Geistliche habe nicht nur die Mutter-Oberin sondern auch noch einige andere Ursulinerinnen regelrecht verhext…

    Jahre später tritt die taubstumme Novizin Valentine in das Kloster ein. Noch immer sind die Nonnen der Meinung Grandier sei zurückgekehrt um sich an ihnen zu rächen. Dementsprechend ist auch die Stimmung hinter den Klostermauern. Angst und Furcht gehen um… Als ein Mord passiert, bezichtigt man ausgerechnet Valentine ihn begangen zu haben. Auch ihr wurde der Prozess gemacht und man klagte sie wegen Hexerei an. Oder war es doch Grandier, der keine Ruhe finden konnte?...

    Fragen über Fragen. Was hat sich tatsächlich hinter dicken Klostermauern abgespielt? Die Band ‚Untoten’ geben uns einen Einblick in eine längst vergessene Welt, in eine Welt fernab von unserer…

    Mein erstes Untoten-Album, mit welchem die Band mich zu verzaubern wusste war der erste Teil des Grabsteinlandes. Wie alle Kinder in dem Alter liess ich mich gerne in fremde Märchenwelten entführen und je dunkler sie waren umso mehr liebte ich sie. Ich hätte durchaus noch mehrere Alben lang in diesem Land verbringen können, doch nach dem dritten folgte ein ganz anderes Thema, nämlich die Blutgräfin. Ein ganz anderes ‚Abenteuer’, doch durchaus kein Grund zum Traurigsein., denn auch dieses Album weiss mehr als nur zu begeistern. Und auch jetzt verbleibe ich noch immer in meiner Kinderwelt, in der Zeit der Hörspiele und so liess ich mich natürlich auch gerne auf die Alben und die Geschichte von Loudun ein. Und wieder, genau wie zur Zeiten der Blutgräfin, sind auch die 2 Nonnen von Loudun-Alben regelrechte Meisterwerke geworden.

    Und doch ist dies wieder eine ganz andere Welt als die des Grabsteinlandes und die der Blutgräfin, wieder ein ganz anderes Thema und doch gliedert sie sich perfekt in die Welt der Untoten ein. Die ganze Stimmung (von der Musik als auch vom Gesang her) verzauberte mich vom ersten Hören an. Regelrecht fühlt man sich zurückversetzt in eine alte Welt, in ein anderes Zeitalter, und doch könnte sich das alles heute noch genau so abspielen… ein Grund mehr sich die Alben an einem Stück anzuhören, weil sie doch mehr sind als einfach aneinander gegliederte Songs, sondern jedes eine Geschichte ergibt.

    Da gibt es Lieder wie ‚Abigail’, ‚sur le Noël’, Hysteria’, die kleine Nachtmusik’, ,Valentine’, ‚ich öffne dir mein Herz’, usw…. aber nicht nur die Musik weiss zu begeistern, sondern auch das aussergewöhnliche Artbook beider Alben (mit gesammelten Texten, Bühnenanweisungen und Begleitbuch).

    Ich wüsste nicht welches der 2 Nonnen-Alben mir am besten gefallen würde, aber ist auch gut so, denn so hat man immer noch die Möglichkeit zwischen beiden zu entscheiden.

    Fazit: Ich kann sie nur jedem Untoten-Fan, jedem Liebhaber von vertonten Singspielen/Märchen wärmstens empfehlen… lasst euch verzaubern, euch mitreissen in eine alte Zeit, in ein dunkles Märchen…

    Danke David und Greta!
     
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