Upgrade von Gitarre -> wie viel Schirmung bei aktiven PUs?

von Makozer, 10.03.20.

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  1. Makozer

    Makozer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.20   #1
    Hallo,

    ich hatte mir vor paar Monaten für den Proberaum eine günstige Harley Benton geholt, einfach falls der Raum aufgebrochen wird, dass nicht eine allzu teure Gitarre dann weg ist ...

    Da die Gitarre aber sehr gut verarbeitet ist ( besser als meine 800 Euro Ibanez ... ) und ansonsten wirklich alles mit der Gitarre stimmt ( Gurtpins bekommt sie noch neue, die sind mir rausgerissen ) ...

    wollte ich Sie auf aktive EMGs upgraden.
    Meine EMGs von der RGIB6 pusten gefühlt doppelt so laut in mein DI zuhause als die "high output"(wers glaubt) humbucker der gitarre

    Aktive PUs damit man auch aufm Gig nen längeres Kabel nehmen kann und nicht an den Soundeinstellungen rumgurken muss

    Ich hab bereits auf Ebay Kleinanzeigen ein Set EMG 85+81 für 70 Euro geschossen und hab jetzt noch ein paar Fragen.

    1) Lohnt sich Abschirmung in Form von Kupferfolie bei aktiven PUs die deutlich mehr durch die Leitung pusten?
    Wenn ja, was für eine Art Abschirmung empfiehlt ihr? extra abgeschirmte Kabel + Kupferfolie etc?
    Nur Kupferfolie im E-Fach?

    2) Habt ihr Tipps für Kupferfolien / geschirmte Kabel fürs Gitarreninnere?

    Mit freundlichen Grüßen :)
     
  2. crazy-iwan

    crazy-iwan Gesperrter Benutzer HFU

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    Erstellt: 10.03.20   #2
    Aktive Tonabnehmer hat man ja deswegen gebaut, um unabhängig von den ganzen Störsignalen und Qualitätsverlusten zu sein.

    Das heißt:
    keine Abschirmung weil kaum Einstreuung
    keine Erdung weil aktiv
    Kabelqualität nebensächlich

    70€ ist n guter Preis :)
    Ist da auch der Preamp, die Kabelage und die Potis mit drin?
     
  3. Makozer

    Makozer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.20   #3
    So wie ich das sehen kann sind alle meine Gitarren mit aktiven PUs geerdet + Saitenerdung :x

    hä? :D

    Die EMGs haben bereits ihren preamp im PU, daher ja :)
    Potis hab ich noch paar rumliegen, Kabel müsste ich kaufen
     
  4. crazy-iwan

    crazy-iwan Gesperrter Benutzer HFU

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    Erstellt: 10.03.20   #4
    Brauchen sie nicht :)
    25kOhm? Dann los :)
     
  5. BeWo

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    Erstellt: 13.03.20   #5
    Ich frage mich wie bei einer gut verarbeiteten Gitarre Gurtpins ausreißen können und keine gute Abschirmung vorhanden sein kann.
    Ich habe früher Live mehrere gebrauchte 350-500,-€ Ibanezes gespielt. Nicht eine hatte jemals einen ausgerissenen Pin oder hat gebrummt ...
     
  6. crazy-iwan

    crazy-iwan Gesperrter Benutzer HFU

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    Erstellt: 13.03.20   #6
    Über das erste kann man diskutieren, die Frage hier ist auch was dabei gemacht wurde.
    Über das zweite muss man sich begrifflich orientieren, gute Verarbeitung ist kein Ausstattungsmerkmal.
     
  7. BeWo

    BeWo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.20   #7
    Das ist doch Wortklauberei ...
    Warscheinlich ist ja irgendeine billige Plörrenabschirmung angebracht. Nur halt nicht in ausreichender Menge oder sorgfältig genug. Also doch irgendwie Verarbeitung.
    Oder mutwillig nicht gemacht? Spart nochmals 3Ct pro Gitarre. Auf die Menge machts was aus.

    Wenns bei den Basics schon nicht passt ist das wie auch immer nicht:
    Von der Realitätsverzerrung her könnte man meinen HB ist von Apple.
     
  8. InTune

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    Erstellt: 13.03.20   #8
    Im Detail muss auch bei einer Gitarre mit Aktiven PUs die Verkabelung hinter dem Preamp abgeschirm sein. Hier empfiehlt es sich, ein Koaxialkabel zu nehmen, um die Ausgangbuchse anzuschließen.

    Die Saiten Erdung bei Gitarren mit aktiven PU hat IMO eher seinen Grund in: "...wird eh immer so gemacht" als in "ist notwendig". (Es sei denn -siehe oben- die Ausgangsbuchsenverkabelung kann Einstreuungen einfangen.
     
  9. crazy-iwan

    crazy-iwan Gesperrter Benutzer HFU

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    Erstellt: 13.03.20   #9
    Es ist Sprache, hilft Menschen sich schnell falsch zu verstehen oder sich präzise miteinander verständigen zu können. Je nach Anwendungsart :)
    Oft ists ja der Lack im E-Fach, den fand ich bislang immer ausreichend.
     
  10. Makozer

    Makozer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.03.20   #10
    Haha, wäre HB von Apple würd ichs nicht anfassen :D

    Nein, um auf das näher einzugehen:
    Ich hatte mir eine Ibanez RGIB6 gekauft ( leider dank anderen umständen stand sie dann 2 Monate erstmal rum ohne Beachtung zu finden ) ...
    Bei der stimmte einfach nichts.
    Die Saitenhöhe war bis zum Mond, auf manchen Bünden schnarrte sie ohne Ende, manche Bünde kratzten und die Elektronik hatte irgendwie nen Wackler ... sie musste zum gitarrenbauer der die bünde erstmal gelevelt hat ( und bei einer 800 euro gitarre sollte das nicht so sein ... )

    Die hier angesprochene HB hat nur kurz die Bünde poliert bekommen, die Saitenlage stimmte von anfang an, der Sattel war sehr gut eingestellt, die Brücke war von der intonation her super eingestellt, man hat sich nirgends gekratzt oder gepiekt und rundherum ist die Gitarre einfach für den Preis wirklich sehr sehr gut.
     
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