Vox ac15 aber welches Effektgerät?

von Siebertsen, 10.03.12.

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  1. Siebertsen

    Siebertsen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.12   #1
    Hallo Gemeinde,

    ich bin mir nun sicher das der Vox ac15 in Sachen Probe und kleinen Gigs mein treuer Begleiter werden soll, doch ein Problem jagt das Nächste.
    Da ich in einer Art Top 40 Band Gitarre spiele, muss ich in Sachen Effekten sehr flexibel sein und somit wollte ich mir das Boss ME70 davor legen.
    Hat eventuell jemand Erfahrung mit dieser Kombination?? Habe gehört das der ac15 schon bei geringer Lautstärker mit Endstufenzerre beginnt.
    Bin mir somit nicht sicher, ob damit dann klare clean sounds zu erzeugen sind. Oder ist es vielleicht doch besser bei einzelnen Bodentreter anstatt einem Mutlieffektgerät
    zu bleiben??
     
  2. antboy

    antboy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.12   #2
    Hallo Siebertsen,

    wenn der Vox anfängt, in die Übersteuerung zu gehen, wird es ihm piepegal sein, ob da einzelne Pedale oder ein Multi dranhängen. Das hat damit gar nichts zu tun. Dann hilft nur leiser machen, Amp abnehmen und über die PA raushauen.
     
  3. Yenz

    Yenz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.12   #3
    Also bei "geringer Lautstärke" gibts beim AC15 keine Endstufenzerre* ;) Da brauchst du dir keine Sorgen machen, dieses ganze Gerede immer...nicht anstecken lassen. Was du sicher meinst, betrifft den clean Sound. Und ja, ein AC 15 ist kein AMP der lange GLASKLAR bleibt, mit dem du ohrenbetäubend clean spielen kannst. Aber gerade der Normal Channel hat eigentlich schon cleanreserven, mit gutem Mastervolume läst sich da auch laut clean einstellen. HAbe ich mal ausgetest weil ich wegen Reverbspielereien da sorgen hatte. Aber MIR hat es ausgereicht. Weiss natürlich nicht was für ne Gitarre du hast. Ich spiele mit Badmonkey und Delay vorm Amp (wo auch sonst) in einen gut schon selbst crunchenden Normal Channel. Klingt wunderbar weil angefettet im Amp. Für das ganz breite Soundspektrum eines Coverprojektes ist das natürlich gar nix, klingt nämlich immer sehr nach dem Amp.

    Was für Effekte du nimmst ist sicher ne ganz andere Sache, beim breiten Spektrum ist ein Multi (und speicherbare Presets!) sicher was gutes. Welche einzelne Treter passen ist ja auch immer das Ding, mein DS1 zum Bsp klingt grausig vor dem Vox.(Manche mögen sagen, der klingt eh grausig :D )

    Hast du denn schon den Atze 15 rumstehen?

    Grüße

    *Realistisch gesehen, klar kannst du den Channelvolume fast zulassen und am Master aufdrehen...
     
  4. Siebertsen

    Siebertsen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.12   #4
    Nee.. Den ac15 habe ich noch nicht. Mache aber schon Kreuze im Kalender : ) Hatte noch den Marshall Ma50 Combo im Auge aber da sagt mir der clean Kanal nicht zu.
    Als Gitarre spiele ich ne Ephiphone Les Paul std. die ja auch schon Druck macht. Da wir bei nem Auftritt eh über PA spielen werden und im Proberaum nicht "so" laut spielen, dürfte der Amp
    auch nicht aufs Vollste ausgereizt werden. Fakt ist" Dreh ich auf, wirds mit klaren clean sounds nichts mehr" Sehe ich das so richtig?? Wie schauts mit der Komination AC15 + Boss ME70 aus?
    Bin mir auch nicht bewusst ob der ac15 auch mal nen richtig dicken Distotion ab kann. Oder ist er für ein Coverprojekt eher unflexibel. Finde halt den Natur Sound des Vox sehr schmeichelnd : )
     
  5. phess90

    phess90 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.12   #5
    Hallo

    Ich hatte den AC15CC1 (mit nur Topboost) und habe in einer coverband gespielt. Ja, er ist zwar nicht sehr lange ultraclean - aber: Das ist schon ne wirklich ordentliche Lautstärke, die du clean fahren kannst. Habe mit dem AC15 Open Air vom LKW aus gespielt (natürlich abgenommen). Jetzt habe ich einen AC15 Heritage - also auch nur 15 W. Jedoch hat der Blue Bulldog einen höheren Wirkungsgrad und ist darum nochmal ne ecke lauter. Ich spiele im Proberaum übrigens mit 7W anstatt den vollen 15 und kann mich gegen den Mitgitarristen und seinem Fender Twin sehrwohl clean behaupten.
    Pedalfreundlich ist und war der AC15 schon, ich habe allerdings einzelne Effekte benutzt. Ich weiß garnicht ob das neue Modell auch Reverb und Tremolo hatte. Dazu jedenfalls noch ein Slapback delay, Wah und einen Booster + Distorion und ich war glücklich.
    Generell habe ich den Sound erst garnicht wirklich versucht nachzuahmen, sondern meinen Sound zu finden der grob in die Richtung ging.
    Zum Distortion: Du brauchst halt ein Pedal dazu, selbst voll aufgerissen ist es ehr crunch der in Richtung Queen, Status Quo geht. Ich benutze dafür immernoch eine ProcoRat2 mit dem Chip aus den alten Rats und nem Mod - verglichen mit einem auf Metal ausgelegten Amp ist das natürlich nur eine ehr dürftige Lösung. Aber mir gefällt es, und für die 5,6 Lieder die ich damiz mache (Richtung Black Sabbath) reicht es. ABer wie gesgt, selbst mit Tubescreamer oder Booster wirste kein Distorionsound rausbekommen - aber generell schon.

    Bei weiteren Fragen stehe ich natürlich gern bereit. Gruß Patrick
     
  6. gorch

    gorch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.12   #6
    Also für ein umfangreiches Effektespiel auf COSM Basis für Cover-Rock hätte ich eher einen neutralen Transistor basierten Stereo Power-Amp gewählt, als einen Vox, der sein eigenes Klanbild mitbringt. Stereo, damit man Echo usw. über zwei Kanäle fahren kann. Das geht besser ins Ohr. Als Boxen fungieren dann entweder einzelne 1x12"er oder eine 2x12"er bzw. 4x12"er, die geteilt jeweils einen Kanal bedienen.

    Ein AC-15 an sich ist schon ordentlich laut. Wenn das nicht reicht, greift man ansonsten zum AC-30. Der bliebe dann auch länger Clean. Wenn man das mal so sagen kann.
     
  7. scandifly

    scandifly Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.12   #7
    Moin,

    Vielleicht kann ich dazu etwas beitragen, da ich gerade dabei bin, einen Attenuator aus Frankreich an meinem neuen AC15C1 zu testen. (Review folgt)

    Clean à la Fender wird in Punkto Lautstärke mit der Kiste schon etwas "schwierig".
    Ab 11 Uhr Mastervolme wird mein AC15 mit Singlecoils eigentlich nicht mehr lauter, sondern nur noch fetter und geht in die Endstufenkompression.
    Das klingt toll, ist aber nicht mehr clean!

    Genauso verhält es sich bei den Gainreglern im Normal bzw. Topboost Kanal. Ungefähr ab 11 Uhr ist Schluss damit und der Amp beginnt wirklich sehr harmonisch zu zerren.
    Ich liebe das, ist dann aber halt auch nicht mehr clean.

    Ausserdem verhält sich der Sound bei den verschiedenen Volumeeinstellungen im Master komplett unterschiedlich.
    Bis 9 Uhr ist der Vox sehr höhenreich, darüber wird's mittiger.

    Mein Rat, geh in einen Laden und spiel das Teil erst mal in gehobener Lautstärke. Falls es Dir reicht Ok, wenn nicht, gibt's die Kiste auch eine Nummer grösser.

    Für einen ultraflexiblen Sound à la Top40 halte ich den AC15 nur für bedingt tauglich. Vox klingt halt nach Vox, und für klaren Clean sind die Dinger eigentlich nicht gebaut

    Gruss, der chris

    Anhang:
    Mit meinem Line6 M9 Multi gibt es keine Probleme, das funktioniert tadellos.
    Bei den Tretern ist der Vox wohl etwas "schleckig"... Mein Danelectro TOD V1 und mein Biyang (Fame OD-10) Overdrive klingen m.M. auch nicht gerade musikalisch mit dem AC15. Da muss ich noch nach Alternativen suchen.
     
  8. Charvelniklas

    Charvelniklas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.12   #8
    "Schleckig"? Was ist das denn? ^^

    Ich hab letztens einen Auftritt mit nem AC15 gespielt (dachte, mein eigener Amp macht Mucken) und fand ihn schon mit nem einfachen Maxon OD808 extrem fett. Hat mich richtig überrascht. Mit nem Hardwire CM-2 klang das ganze dann sehr rockig und saß super im Mix (nicht nur für mein Empfinden). Fand ich sehr sehr gut.
     
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