Vox Ac4 Bright Cap Mod - was ist bzw. bewirkt das?

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Einen wunderschönen.

Ich habe sehr günstig einen Vox Ac4 Bl erstanden, einfach ein sehr geiler Grab-n-go Amp.
Habe den werksspeaker gegen einen Greenback und die China Röhren gegen hochwertige aus dem BTB Shop getauscht. Röhren und Speaker bereits 20 Std eingeschwungen.
Der Klang ist sowas von geil, das hatte ich nicht gedacht. Er ist definiert, hat genug Fleisch untenrum und mächtig Druck.

Nun zur Frage.
Ich lese viel im Netz über das Bright Cap mod, dass man einen Widerstand C20 und C6 kappt.
Was bringt es? Bzw was bewirkt man damit? Ich höre einen Unterschied dass die Höhen etwas verschwinden. Aber das kann man doch mit dem Regler auch, oder nicht?
Also kann mir jemand erklären, was das bewirkt bzw was das überhaupt ist?
 
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Alles klar, dass es Kondensatoren sind habe ich jetzt verstanden.
Ein Grund warum man das machen würde wäre dass man diese Höhen NIE haben will
Das bedeutet also, ich bewirkte damit das selbe wenn ich den Tone poti am Amp zudrehe?
Oder bewirkt diese Modifikation auch etwas anderes, denn ich stelle mir nur die Frage warum das gemacht wird wenn man es am Amp "regeln" kann. Also gehe ich davon aus dass da noch was anderes dahinter steckt.
 
Bholenath
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Nein nein, das hast du falsch verstanden.
Das glaube ich kaum.
Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
Ich bin ja nur Elektrotechniker. :nix:
Habe mich falsch ausgedrückt. Mich wundert es nur warum so ein Aufwand gemacht wird und ein Amp "beschädigt" für einen Effekt den man mit dem toneregler ebenso hinbekommt. Habe ja in deutschen Foren nichts darüber gefunden. Fragwürdig fand ich es ebenfalls. Ich dacht nur mir kann das jemand erklären. Aber wenn das keine anderen positiven Auswirkungen hat ausser die hohen dauerhaft zu kappen sehe ich darin keinen Sinn.
 
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Bholenath
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die hohen dauerhaft zu kappen
Naja nimm mal an du hättest eine Gitarre die sehr viele Höhen hat.
Jetzt hast du diesen Verstärker der gut klingt aber immer wenn du den Höhen Regler zu weit aufdrehst sind es zu viele Höhen.
Vielleicht würdest du dann den Mod anwenden wollen um den Verstärker dauerhaft an deine Klangvorlieben anzupassen.
Umgekehrt nimm an du hast eine Gitarre mit eher wenig ausgeprägten Höhen der Verstärker holt aber alles raus was geht und du magst das aber eben genau so.
Der Mod ist somit "nicht für Dich gemacht".

So denke ich mir das.
 
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Hi!

...Mich wundert es nur warum so ein Aufwand gemacht wird und ein Amp "beschädigt" für einen Effekt den man mit dem toneregler ebenso hinbekommt...

Vorab - ich kenne die Thematik des "bright cap" beim Vox AC4 nicht, aber (z.B.) bei den alten Marshalls (4-Inputs, Non-Master-Volume...) und dem Fender Deluxe Reverb.
Diese Amps hatten ebenfalls "bright-caps" in der Vorstufe, die für ein "präsentes" Klangbild bei niedrigen Pegeln sorgen sollten.
Bei höheren Lautstärken fiel deren Wirkung nicht mehr so sehr auf.
Mit der Zeit fanden viele Gitarristen, dass die über-präsenten Höhen bei niedrigen Pegeln mitunter ganz schön nerven können - und fingen an daran herumzubasteln ;)
Bei einem Marshall "Plexi" kann ich das übrigens sehr gut nachvollziehen! Da können einem die Höhen echt den Zahnschmelz abziehen :biggrinB:

Wenn du persönlich keine Beschwerden bezüglich der Höhenlastigkeit deines Amps hast - dann vergiss es einfach (y)


cheers - 68.
 
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Myxin
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Ohne einen Schaltplan ist das doch Rätselraten, was genau jetzt mit "Bright Cap" gemeint ist und welchen Einfluss das tatsächlich auf den Sound hat.
Da habe ich in Vergangenheit schon verschiedenste Dinge gesehen, die so genannt wurden.

Wenn es nur ein Kondensator am Volume/Gain Poti ist, dann ist der Unterschied dann deutlicher bemerkbar, wenn man es weniger aufdreht, dh. mit Bright Cap bleiben bei niedrigen Einstellungen mehr Höhen erhalten.
Das ist aber nicht das gleiche, wie einfach im Tonestack Höhen aufzudrehen, weil alles, was früher im Signalweg - vor den Gainstages ist - eben auch dementsprechend einen Einfluss auf die Zerrstruktur haben kann.

Ich persönlich wäre da skeptisch, gerade bei diesen Mods, wo es darum geht, irgendein Bauteil einfach herauszuzwicken.
Die sind oft nur deshalb so populär, weil es halt jeder machen kann, ohne dabei löten zu müssen.

Ich denke auch, dass es schon sehr davon abhängt, welche Gitarre bzw. PUs man nutzt und welchen Speaker.
Es macht schon einen Unterschied, ob jemand mit einer sehr spitz klingenden Tele oder einer warm klingenden Les Paul in den Amp spielt.

Wenn du dir das zutraust, könntest du den Mod sicher auch schaltbar machen und dir die Unterschiede direkt mal im Vergleich anhören.
Oder erstmal einfach nur ein Beinchen sauber ablöten, statt das abzuzwicken.

Und noch der obligatorische Hinweis > In solchen Amps liegen hohe Spannungen an, also Obacht geben!
 
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