Welche Rollen und Polsterung für ComboAmp-Transportcase-Selbstbau


mofed
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Erstmal hoffe ich, dass ich mit dem thema in der Richtigen Kategorie gelandet bin und das der Titel mehr oder weniger verständlich ist :redface:

Ich bin mich schon länger am ärgern wenn ich meinen Amp zu proben schleppe und ich schätze mal da bin ich nicht allein.
Mein Marshall dsl40c ist einfach nur sperrig (62,5 x 49,0 x 25,5 cm)
und das Gewicht (neu waren es ca. 23, aber ich habe einen Creamback-speaker eingebaut und der hat einen DICKEN Magneten) nervt auch relativ..

Also hatte ich irgendwann die wunderbare Idee, dass ich mir ja einen Case mit Rollen drunter bauen könnte, sowas in der Art wie ein Rollkoffer.
Ich würde mir dann irgendwie eine Kiste zusammenschreinern, die etwas größer als der Amp ist, das ganze dann mit ordendlich Schaumstoff auspolstern
und unten Rollen dranmontieren.

Also erstmal die Frage: Hat da jemand erfahrung mit?
Und meint ihr ein Röhrenamp könnt vom Transport in soeinem Gehäuse schaden bekommen?
Was für Schaumstoff ist da geeigent für?
Und welche Rollen? Wahrscheinlich möglichst groß und weich, vielleicht blue wheels? https://www.thomann.de/de/adam_hall_37023_blue_wheel.htm

Danke schonmal im Vorraus ! :)

Mo
 
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Ich hab Cases für (fast) alle meine Amps, Mischpult, Effekte,...
Klar schützen die Teile - vor allem wenn man des öfteren angemietete Stagehands zum Entladen vorfindet.
Das Equipment wird dadurch natürlich noch schwerer.

Beim letzten Selbstbau-Case bin ich zu dem Schluss gekommen: es lohnt sich nicht mehr!

Man braucht Beschläge, vernünftiges Holz (Multiplex)
Lack/Lasur/Folie
Case-Profile, wenns was gutes sein soll die "CaseMaker" von Adam Hall
Schließprofile
Polsterung
Butterflies
Rollen
Griffe
Nieten

Alles zusammen bewegt sich im Preis nur marginal unterhalb des Kaufpreises für einen Profi-Case.
Dazu kommt dass du zum Bau einen gewissen Gerätepark brauchst - Kreissäge, Metallsäge, Gehrungssäge für die Profile, Nietzange
Am Schluss sieht das ganze dann bei zu wenig Erfahrung mit diesen Arbeiten nicht unbedingt überwältigend aus.
Schau mal hier:
https://www.thomann.de/de/casefactory.html

Die passenden Rollen für den Selbstbau:
Blue Wheels - für so einen Koffer 2 x Starr 2 x Lenkbar (2x gebremst)
 
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Danke für die Antwort!

Also das Case wäre für Transport für auch etwas unebenen Boden gedacht. (bin eigentlich immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, als die kleinen Wege dazwischen)

Ich frag mich halt ob da so ein 'normaler' case sicher genug ist..
Gutes Holz habe ich aber tonnenweise rumliegen, das müsste ich nicht mal kaufen.
Super professionell muss das Ding auch nicht sein, ich hatte mir das nachher vom erscheinungsbild wie ne rollbare holzkiste mit evtl. noch einer plastikabdeckung vorgestellt. Es ist halt für einfaches zu proben hin und wieder zurück schieben gedacht.
 
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Hans_3
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Ich frag mich halt ob da so ein 'normaler' case sicher genug ist..

Hab selber ne zeitlang für ne Veranstaltungstechnikfirma Cases repariert und Sonderanfertigungen gebaut.
Guitel Blue Wheels > Alles Andere ... Aber wie insgesamt beim Casebau: Erst bei wirklich großen Abnahmemengen kommt man in preisliche Bereiche wo man mit seinen Selbstbauten mit den etablierten Case-Herstellern (Amptown-Cases, o.ä.) mithalten kann. Und günstige Casehersteller (Thon, o.ä.) sind preislich ohne quasi industrielle Fertigung imho gar nicht zu unterbieten.
Von daher in diesem Fall lieber zum fertigen Produkt greifen. Bei einer Maßanfertigung (nur Case) dann etwas mehr Platz einplanen, und die Innen-Polsterung selbst übernehmen. Brauchbare Schaumstoffe zu etwas günstigeren Preisen als im Musikalienhandel gibts im gut sortierten Baumarkt.
Auch was die Stabilität und "Roadtauglichkeit" angeht, würde ich die gekauften Cases einer Eigenkonstruktion vorziehen.
Eine Eigenkonstruktion (Multiplex/Sperrholz) ohne Casebauprofile mag stabiler als ein fertiges Case sein, ist dann aber garantiert doppelt so schwer.
 

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