Wer kennt das Buch "Songtexte schreiben. Handwerk und Dramaturgie im Song"?

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horst sergio

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Hallo liebe Songwriter, Texter und andere Wortkünstler!

Ich wollte mal fragen, ob jemand hier Erfahrungen mit dem oben genannten Buch von Abou-Dakn Masen gemacht hat?
Ich habe den Workshop hier im Forum jetzt durch und suche nach neuen Möglichkeiten, mein "Handwerkszeug zu verbessern" ("Zitat von Jongleur").

Jetzt würde ich gern wissen, ob das Buch was taugt, bzw, ob jemand noch andere Bücher kennt, die das Thema behandeln.

Es soll da wohl nicht so viel geben.

Danke schon mal im Vorraus!

Horst
 
Bloek

Bloek

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Hi Horst,

also ich hab das Buch. Als Allheilmittel kann man sowas ja leider nicht bezeichnen, da jeder Mensch anders tickt und was mir vlt hilft macht fuer dich keinen Sinn.

Nichtsdestotrotz: Ich bin mit dem Buch gut hingekommen, schöne Übungen und für mich ein erster guter Einstieg in die ganze Thematik.
 
Mondluchs

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Suche mal nach dem Namen in der Forumssuche, ich erinnere mich, dass das Buch und der Autor schon kurz angeschnitten wurden in einem Thema...

Bloek sagt es richtig: es ist ein guter erster Einstieg, meiner Meinung nach jedoch nicht viel besser als der Workshop, den wir hier haben. Ich würde dir eher ans Herz legen, dass du nach Büchern aus eigentlich anderen Bereichen suchst, um daraus Inspiration zu schöpfen. Namentlich Bücher über das Schreiben von Gedichten, wo Sachen wir Rhythmus, Reimschemata und ähnliches sicher ganz gut beschrieben wird.

Am Billigsten und Effektivsten ist es aber wohl, dass du dir gute Songs hernimmst und mit deinem bisherigen Wissen dir überlegst, was diese Songs so gut macht. Wie bringt der Autor den Konflikt, wie schafft er es, komplizierte Sachverhalte darzulegen? Was bleibt am ehesten in Erinnerung? Mach das und studier parallel dazu Jongleurs Beiträge hier, das hat MIR zumindest sehr geholfen. ;)
 
Jongleur

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Als Leser vieler Bücher über das Schreiben weise ich Ungeduldige (die mit dem "das hat mir nichts gebracht") auf folgenden Umstand hin:

1. Die meisten Bücher schaffen anfangs ein Durcheinander im Kopf, so dass sich gerade anliegende Projekte während und nach der Lektüre nun erst recht verzögern können.
Das Risiko von Termindruck und erhöhter EINSEITIGER intellektueller Beschäftigung ist schon beachtlich... - Ich meine jedoch: Macht nix! Ein Buch, das ein Projekt verzögert, vergißt man allein dewegen schon nicht!...:D

2. UND: Über die Jahre bildet sich ein PRAKTISCHES! Verständnis heraus für wichtige Aspekte wie Autor, LI, Idee, Prämisse, gemeinte Bedeutung, übertragene Bedeutung, wie schreibt man einen guten Anfang, was bedeutet Verdichtung, was bedeutet Dramaturgie, was ist potentiell spannend, was ist potentiell langweilig, was sind flache Charakter, 3-dimensionale Charakter....

Kurz: man sammelt als Texter Erfahrung, die man in der Regel NUR mit Büchern, nicht mit Bandkollegen oder Freunden austauschen kann. - Insofern ist es für Texter nie ein Verlust, Secundärliteratur zu lesen.!!

Das angesprochene Buch zählt allerdings nicht unbedingt zu meinen Standartwerken...zu wenig Schreibpsychologie, zu wenig Parrallelen zu den modernen Erfahrungen anderer Genres...
... vielleicht tauchte es aber einfach in der Reihenfolge meiner Lektüre zu spät auf. Für andere kann es das ERSTE Buch dieser Art sein und damit ein großer Gewinn.

Fazit:

Während des Prozesses des Schreibens blende ich theoretische Erfahrungen so vollständig wie möglich aus.
Beim Überarbeiten allerdings habe ich in der Zwischenzeit klare Fragen an meine Texte. Aber Hallo...:D

Und deshalb werde ICH mich weiter mit jeder verfügbaren Schreibtheorie und ....psychologie beschäftigen.

Mondluchs schrieb:
Am Billigsten und Effektivsten ist es aber wohl, dass du dir gute Songs hernimmst und mit deinem bisherigen Wissen dir überlegst, was diese Songs so gut macht.

Das sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe... oder anders gesagt, das Songstudium ohne theoretisches Wissen führt leicht zu der erschlagenden wie irrtümlichen Erkenntnis: Der andere Autor ist einfach besser...:mad:...:D
 
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