Wiedereinstieg E-Gitarre

Maladjez
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Seit ein paar Wochen hat mich wieder das Gitarrespielen gepackt und steige nun wieder ein. Ich bin schon älteren Semesters ;) und komme aus dem Ruhrgebiet. Ich hatte schon mehrfach versucht, Gitarre zu lernen. Erstmals in den 80ern, dann zu Beginn der 2000er, um 2008/09 hatte ich auch mal Gitarrenunterricht. Leider sind meine Spielkünste noch immer anfängerhaft - dies soll sich nun ändern und ich übe fleißig Akkorde und speziell den Akkordwechsel.

Hat wer von Euch einen ähnlichem Background? Wie seid ihr vorgegangen? Ich würde gerne Erfahrungen austauschen.
 
Gute Entscheidung! Ich bin 2020 nach einer Abstinenz von fast 40 Jahren wieder eingestiegen. Mein Tipp wäre:
Machen. Üben. Spielen. Keine Glaubenssätze wie "im Alter geht's langsamer" o.ä. zurecht legen.
 
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Same here, auch wenn mein Semester ein wenig jünger ist. Ich habe mich erstmal in den Songs versucht, die ich noch kenne, entweder weil ich sie früher schon gespielt habe oder weil ich sie gut im Ohr habe und sie anfängertauglich sind. Leider bin ich dann sehr zügig in der Komfortzone "Ja dann spiel ich das runter und das reicht ja als Übung" gelandet. Da sass ich nun, bis wir es geschafft haben, mein Songbook 2 Stunden entfernt zu vergessen (da liegt es jetzt bis Ostern) und ich mir neue Sachen zum Spielen suchen musste. Und voilá, es hat mich voran gebracht, manche Stücke online zu suchen und mich durch die Vorschläge zu klicken. Aktuell versuche ich, möglichst Songs zu suchen, bei denen ich zu den gelernten Akkorden noch einen weiteren, den ich entweder nicht kenne oder nicht gut greifen kann, hinzufügen kann. Und so gehts Schritt für Schritt voran.
Das Schöne zu den vorhergehenden Dekaden ist ja: Die Musikszene ist wahnsinnig gut vernetzt, man findet zu fast allem Youtubetutorials. Diese mögen zwar so aussehen wie "WTF ist das?", helfen aber zum Teil wirklich weiter.

Viel wichtiger ist die Frage: Wo willst du hin mit deinen Gitarrenkünsten? Rhythmus oder Lead? Bist du eher der Fingerpicker oder Schrubber?
 
ich übe fleißig Akkorde und speziell den Akkordwechsel.
Das ist ja schon die halbe Miete ;-)
Es ist wichtig, dich nicht zu überfordern, dann verlierst du schnell die Lust am Spielen. Und dich nicht zu unterfordern, dann wird es langweilig und du kommst nicht weiter.
Also: im eigenen Rhythmus bleiben.
 
Leider sind meine Spielkünste noch immer anfängerhaft - dies soll sich nun ändern
Guter Vorsatz!
Ich hab da vergleichbar die Erfahrung gemacht. dass vor allem das Üben der entscheidende Faktor ist, was ich als junger Mensch immer etwas abgetan hab … und such Dir einen Lehrer, der zu Dir passt!
YT als „Lehrer“ höchstens ergänzend … jm2c
 
Danke für Eure Rückmeldungen. Früher war ich zu ungeduldig. Wenn es nicht schnell genug funktioniert hatte, ließ auch die Lust nach. Mittlerweile weiß ich auch, dass man vieles für sich selbst herausfinden muss. Es gibt Dinge, die dir kein Lehrer beibringen kann - das hatte ich früher mal gedacht und auch den Lehrer für Misserfolge mit verantwortlich gemacht. Wie Aynsley schon sagte, dass vor allem das Üben der entscheidende Faktor ist, um weiterzukommen. Ich hatte mich zu sehr in Technik (Hardware & Software) vertieft. Das zweite Thema ist die Struktur beim Lernen. Heute mach ich mit Pläne, zumindest kurz- und mittelfristig.

Wie sieht das bei euch aus?
 
Wie sieht das bei euch aus?
Planung ist bei mir alles, auch was Hobbys wie Musik machen betrifft :) ich vertiefe mich aber lieber in kleinen Spielereien und etwas ungewöhnlichen Projekten (Klassikstücke auf der E), in Setup und Hardware kann ich mich gar nicht verlieren.... solange sie läuft!
 

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