Wiedermal Anfängerfragen zu Bongos

von ellae, 02.09.05.

  1. ellae

    ellae Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.05   #1
    Habe in einem anderen threat gelesen das bongos auf "ein gut klingendes intervall" gestimmt werden sollten, ich kann mir aber jetzt darunter gar nichts vorstellen könnte jemand mal ein soundfile hochladen wo ein gut klingendes intervall drauf ist? wäre mir eine grosse hilfe!
    ach ja ich hab mir gerade http://www.lpmusic.com/Play_Like_A_Pro/Tech_Support/bongoworkshop.html
    diesen workshop angesehen und kann mit der legende nichts anfangen kann mir jemand erklären wie diese schlagtechniken funktionieren bzw. was zu beachten ist?

    danke schon im vorhinaus
    david
     
  2. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.05   #2
    wie schon mal gesagt, der Interval ist eher eine Philosphie-Frage... - ich such mir einen knackigen Slap auf der Macho + stimm mir dann einen brauchbaren Baßton auf der Hembra dazu, je nach Raum/Wetter/Hörvermögen/etc. kann das eine Terz sein oder seltener auch mal eine Quinte. Aber ich brech mir da keinen ab, wenn es gut klingt meß ich das bestimmt nicht nach!! Und der absolute Ton wird sowieso von meiner Tagesform bestimmt.

    Legend
    r- right ->rechte Hand
    l- left ->linke Hand
    cs - closed slap (left thumb is placed against head while right strikes with finger(s) ->mit dem linken Daumen das Fell dämpfen, gleichzeitig mit einem Finger der rechten Hand schlagen (und zwar so, daß der Schlagfinger sofort wieder vom Fell runter muß – wird meist am Rand gespielt)
    f - finger(s) ->der Finger/die Finger
    th – thumb ->Daumen (oft wird damit auf etwa der Fellmitte der Baßton angeschlagen)
    rs - rim shot with finger(s) ->Finger schlägt gleichzeitig auf den Fell/Holzrand + auf das Fell
    o - open stroke ->offener Schlag (ohne Dämpfung – Finger muß sofort wieder vom Fell runter)
    * - rest ->Pause
    macho-small drum ->Bongo-Trommel mit dem kleineren Durchmesser
    hembra-large drum ->Bongo-Trommel mit dem größeren Durchmesser

    x – closed stroke ->gedämpfter Schlag (Finger bleibt einen Moment auf dem Fell liegen)
     
  3. ellae

    ellae Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.05   #3
    danke! hat mir jetzt wirklich weiter geholfen!
     
  4. andisch

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    Erstellt: 22.10.05   #4
    naja vielleicht schaut ja noch mal jemand hier rein

    ich anfänger, darum viele doofe fragen ;-))

    1.
    was ist der unterschied zwischen einem offenen schlag o - open strike, und
    f - finger

    beide werden doch mit den fingern geschlagen, und beide lassen das fell schwimgen,

    wie spielt man die mit den fingerspitzen; den fingerballen???

    2.
    ich finde wenn man die macho mit dem daumen dämmt, oder nicht, das macht eigentlich keinen unterschied im klang.
    habe ich das fell falsch gespannt??

    das problem tritt bei mir leider schon im martillo auf, indem die drei ersten schläge

    cs - f - o

    sich alle gleich anhören.

    gibts nicht irgendwo nette bildchen wie die handhaltung sein sollte?? ich such mir nen wolf ;-/

    auch sind alle bücher die ich bisher in der hand hatte, irgendwie alle schrott.

    ich habe banjo und laute spielen gelernt, ohne jemals eine note zu können, das soll doch auf ner ungestimmten trommel auch möglich sein???!!!

    thx a lot andreas
     
  5. andisch

    andisch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.10.05   #5
    3.
    schneller nachtrag; wie soll die macho überhaupt klingen?

    klingt bei mir eher wie ein nassen karton, und ich bekomme sie überhaupt nicht bestimmt, wenn überhaupt in etwa auf ein E oder ein G aber niemal auf ein A, was sie laut bongo workshop wohl sein soll.

    ich könnte das fell zerreissen, da kommt nix raus was wie ein sich klick anhört.

    4.
    warum spielt man eigentlich so wenig auf der großen trommel??

    die klingt deutlich besser und runder, daruf kann man so ziemlich alles stimmen, und man bekommt sogar zwischentöne gespielt, wenn man mit dem daumen leicht dämmt.??

    so jetzt aber, ich hoffe deine aufnahmen waren erfolgreich,und du nimmst dir den moment zeit, um mich aus meiner verzweiflung zu reissen.

    thx andreas
     
  6. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.05   #6
    hallo andisch,
    laß mich mal eine Antwort probieren, frag nach, falls ich deine Fragen nicht richtig gedeutet habe.
    1. Finger und offener Schlag hat primär nix miteinander zu tun. Der Finger ist ein Finger (Zeige-, Mittel-, Ring- + kleiner Finger) und der Daumen ist ein Daumen - Finger/Daumen werden aber sekundär bestimmten Schlagtechniken zugeordnet.
    In der Regel spielt man mit den vorderen Fingergliedern - Ausnahmen bestätigen die Regel.
    2.vermutlich hast du die Bongos nicht genug gespannt, dürfen gerne knochentrocken + knallhart sein - und man sollte schon den Unterschied zwischen gedämpft + ungedämpft hören.
    cs - f - o ->in diesem Zusammenhang kann ich f=Finger nur so deuten, daß es egal ist, wie du den Schlag spielst.
    3.siehe 2. nicht richtig gespannt/gestimmt
    4.wer hindert dich, mehr auf Hembra zu spielen, trotzdem sollte die Macho deutlich höher klingen
     
  7. andisch

    andisch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.05   #7
    erst mal herzliche dank, ich werde spannen wie ein doofer,was kostet schon ein neues fell ;-))

    meine anleitung ist die von der lp-site

    also das auf A stimmen habe ich hier her
    http://www.lpmusic.com/Play_Like_A_Pro/Tips/bongo_tips.html
    und so klingt meine bongo bei weitem nicht.

    und die schlagfolge von hier
    http://www.lpmusic.com/Play_Like_A_Pro/Tech_Support/bongoworkshop.html

    und wie du siehst unterscheidet er zwicschen finger und offenen schlag, seltsamerweise ??

    cs - f - o - th

    wobei natürlich cs und o völlig klar ist, aber die f - finger benutze ich halt immer ;-))

    klingt auch immer gleich, scheissegal welche hand ;-))

    und mit dem daumen klingt es eigentlich auch fast gleich.

    scheint mir alles ein bischen wenig zu sein, vom unterschied her.

    also es gibt offene schläge (ugedämpft)
    und
    geschlossene schläge (gedampft)

    und beide techniken kann man sowohl mit daumen als auch mit den fingern spielen, das leuchtet ein.

    würde in meinem beispielbedeuten ich spiele

    1 geschlossen finger
    2 offen finger
    3 offen finger
    4 offen daumen

    macht das sinn?


    fragen wir doch mal andersrum, wie weit kannst du deine macho eindrücken, wenn sie ordentlich gespannt ist,also ohne gewalt.
    bei mir geht das so 2-3mm wenn ich mit dem daumen mal runterdrücke das fell.
    wie gesagt ein A kommt da nie raus ;-((


    so angenehme nachtruhe, ich meld mich bestimmt noch öfters, wenn´s recht ist ;-))
     
  8. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.05   #8
    ...probieren wir das noch einmal:
    cs=gedämpfter Slap
    f=finger
    o=ungedämpter Schlag
    th=Daumen

    ich hab mir das nochmals durch den Kopf gehen lassen, die Unterscheidung liegt wahrscheinlich darin, daß in deinen Vorgaben für die normalen Schläge mehrere Finger genommen werden und bei f=Finger nur ein Finger.
    Denmach wäre deine Schlagfolge ein Slap (cs), ein leiserer Schlag (mit nur einem Finger), ein offener Ton und ein Baßton (th=mit dem Daumen) - das sind vier verschiedene Sounds und die sollte man auch als solche hören.

    ...über die absoluten Töne, bzw. das exakte Intervall hab ich mir beim Stimmen nie Gedanken gemacht, ich mach das nach Gefühl und hör auf, wenns mir gefällt.
    Meine Macho läßt sich mit roher Gewalt in der Mitte höchstens einen halben mm reindrücken.

    Was hast du eigentlich für Bongos? Du hast dir hoffentlich keine "Touristeninstrumente" andrehen lassen?!
     
  9. andisch

    andisch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.05   #9
    hmmmm ich hab mal geschraubt, aber je fester ich das fell spanne desto weniger unterschied gibt es zwischen den gedämpften und offenen schlägen ????????????

    die bongos sind

    AA Nino mit Kunstoffkörper
    6,5" - 8" Büffelfell

    der klang gefällt mir einfach nicht, auf allen platten und musikstücken hören sich bongos so nett klickend und hell an, und meine klingen bloss nach nasser pappe. wobei die hembra richtig schön klingt.

    der slap legt den handballen am rahmen auf gelle !!??

    ein finger und alle finger ist nur ein untershchied in der lautstärke, richtig??

    wenn ich draufzimmere ohne ende, mit den fingern, dann wird der ton seh laut, und der klang kommt an das ran was ich gerne hätte ;-/

    wie fest sind die schläge auf nem bongo?
    kann man das überhaupt leise spielen ??

    thx again
     
  10. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 23.10.05   #10
    Bongos sind kleine feine Trommeln, da ist nicht der Wahnsinns-Riesen-Unterschied.
    Hab ich noch nie gesehen, auch nicht angespielt, keine Ahnung wie die klingen können/sollen - meine Bongos sind ziemlich schwer, aus Holz und haben massive Stahlbeschläge. Jede Art von Stimmung ist damit kein Problem.
    nein, der Slap ist ist ein relativ harter Schlag ganz am Rand mit den Fingerspitzen (die andere Hand dämpft einen Moment, geübte Spieler dämpfen mit der Schlaghand!), ich spiel ihn meistens sogar nur mit einem Finger. Ist schlecht zu erklären, aber einfach zu zeigen - such dir am besten jemand, der das schon kann...
    richtig - vielleicht ist auch der Attack mit einem Finger deutlicher
    vergiß die Aufnahmen, ein gutes Mikro, in der PA etwas die Höhen betont und einen schönen Hall drauf - sowas bekommst du akkustisch auch nicht mit Bongos allererster Güte!
     
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