Zorro Blakk - Album: "The Fairy Tale of Zorro Blakk"

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Zorro Blakk
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Hallo liebe Musiker-Kollegen,
Ich bin Zorro Blakk, Produzent und Songschreiber, vornehmlich für andere Künstler, und erreichte damit bereits Charterfolge in Deutschland u.a. mit Bands wie Monrose (Top 10), in Spanien mit Edurne (Top 10), in Italien mit Osvaldo Supino (Top 5 iTunes), und in den USA mit Kaden James (Unser Song „Black Light“ wurde für die MTV Serie „The Hills“ weltweit gefeatured). Ich schreibe mit internationalen Songwritern zusammen, so habe ich bereits Songs mit Adam Young (Owl City), Benny Benassi, Jonas Jeberg und Alex Geringas und vielen weiteren schreiben dürfen.

Nun habe ich unabhängig davon ein eigenes Album, „The Fairy Tale of Zorro Blakk“ aufgenommen bei dem es mir ausschließlich darum ging die Musik zu produzieren und zu schreiben die meiner persönlichen Philosophie von guter Musik entspricht. Das mache ich zwar auch wenn ich für andere Künstler schreibe, wie Ihr aber sicher wisst, hat man hier allerdings Vorgaben und Wünsche einzuhalten, egal ob es Klang, Instrumentierung oder einfach nur die Länge eines Songs betrifft. Man ist halt Dienstleister und Künstler in einem.
Das war hier nun nicht der Fall, ich konnte mich frei entfalten, Thematisch von Kindheitserinnerungen fantasieren, meine Gedanken in Klänge und Melodien abbilden und das völlig losgelöst von der Meinung eines A&R Managers oder Musikverlegers.
Das ist vielleicht auch ein Grund weshalb mein Album nun konsequenterweise auf meinem eigenen Label „Blakk Suite Rec.“ veröffentlicht wird. :)

Zum Album möchte ich Euch gerne ein wenig was erzählen, was mich beim Schreiben bewogen hat, Einzelheiten zur Produktion erläutern und einfach auch gerne Rückmeldung von anderen Musikern bekommen.
Aufgenommen wurde das Album in meinem eigenen Studio, dem Crush Studio am Bodensee. Das ist kein großes Tonstudio mit Riesenmischpult, aber ein feines, kreativ-chaotisches Underground-Labor, und für meine Zwecke voll ausreichend ausgestattet. Aufgenommen wurde in Logic 9 und Audobe Audition (Nachfolger des „Cool Edit Pro“).

Kommen wir zu den Songs:

Big City Girls (Don´t Fall in Love with Small Town Boys)
Der Opener, eigentlich stilistisch nicht repräsentativ für den Rest des Albums.
Thematisch leicht an meine Jugendjahre erinnernd, ja ich komme aus einer Kleinstadt, wobei ich gestehen muss das ich die Textzeile an sich so super fand das ich daraus einen Song basteln MUSSTE. Paul Reynolds vom UK Music Blog MyFizzyPop meinte dazu es wäre ein Titel der ihn an die Pet Shop Boys erinnern würde. Ein Kompliment in meinen Ohren. Ich habe für die Produktion einen dicken, durchsetzungsfähigen aber weichen Basedrumsound verwendet und die Klänge kommen aus dem Sylenth. Geroutet wird der Basslauf in den Effectrix von Sugar Bytes um ein paar Stutters zu erzeugen, die Intro/Outro Gitarrenspur stammt aus einem gecutteten und gefadeten Gitarrensample aus der Apple-Loops-Library.

The Night
Der älteste Song auf meinem Album, komplett in Audition aufgenommen, ursprünglich als Idee für Adam Young (Owl City) gedacht, als Hommage an die Nacht, aus Sicht der Nacht. Der wollte den Song aber nicht, also habe ich ihn für mich behalten. Synths teils aus dem Roland JV1010, teils aus dem Sylenth. Ich liebe diese Melodie einfach, das Klavier ganz am Schluß habe ich mit einem Delay versehen das tonal variiert, also die Töne leicht schräg klingen lässt.

Galaxies & Suns
Ich bin ein großer Weltraumfan und was liegt da näher als seine große Liebe mit dem unendlichen Universum zu versinnbildlichen. Alles dreht sich, alles ist in Rotation, alles ist Achse und Trabant zugleich, zusammengehalten durch die Kraft der Gravitation. Ist es in der Liebe nicht auch so? Tolle Vorstellung.
Das führende Gitarrenlick ist programmiert, hierfür habe ich den Guitarist von Sugar Bytes verwendet der hierfür echt toll geeignet ist wenn man, wie ich, nicht selbst Gitarre spielen kann.

The Wheels of the World
Musikalisch ein Hybrid von Paul Kalkbrenner´s „Sky and Sand“ und Yeah Yeah Yeah´s „Heads will Roll“. Synths kommen aus Rob Papen´s Predator. Verwendet habe ich hier zum Ende des Instrumental-Refrains ein Sample aus dem Frenchhouse Songstarter Kit von Loopmasters. Zum Thema Samples vertrete ich die Meinung: Es kommt immer darauf an wie man Samples einsetzt, wenn man dabei kreativ ist sind sie wie ein weiteres Instrument in der Sammlung. Wenn man sie einfach nur einsetzt um seine fehlende Eigenleistung kompensieren zu wollen sind sie eher schädlich. Toll auch der Arpeggiator vom Predator der hier einen tollen Dienst leistet.

Good News (For People Who Love Bad News)
Mein Per-Gessle-Hommage-Song auf dem Album. Das „Aaaauuhh“ nach den Refrains habe ich gedanklich von seinem Song „Kix“ geklaut. Die 4 Brett-Gitarren sind doppelt links und doppelt rechts gelegt, jeweils einmal als untere Power-Chords, und einmal je als obere Power-Chords. Die Gitarre im Intro habe ich hingegen mit Ample Sound´s AGG, einer Gibson-Nachbildung, gemacht.
Gefeatured hat mich hier Deniz Olivieri, ein junger Sänger der dem Song noch eine ganz frische Note gibt, den Mid8 den er auch singt, hat er selbst komponiert.

Fireworks
Als ich diesen Song komponiert habe war ich gerade stark beeinflusst von großen Pop/Rock-Songs von Ende der achtziger, Anfang der neunziger Jahre, ich habe für das neue Album von Robin Beck (Ihr kennt bestimmt ihren No.1 Hit „First Time“ – der aus der Cola Werbung von 1990) Songs geschrieben (mein Song „Wrecking Ball“ wurde ihre Single) und dieser Song entstand in dieser Periode. Ich liebe diese großen, verhallten Snares, die typisch sind für diese Zeit und habe hier mit 3 diversen Snaredrums gearbeitet, diese fein abgestimmt übereinander gelegt und einzeln mit jeweils anderen Hallfahnen bearbeitet. Die Strophen sind in einer anderen Tonart als der Refrain, das gibt noch mal den berühmten „erhebenden“ Moment wenn der Refrain einsetzt. Ein gutes Stilmittel um nochmal extra „Impact“ zu erzeugen. Der Text stammt von Charlie Mason.
Fireworks ist ein Duet, und ich singe ihn zusammen mit der Sängerin Lulu Bell. Ein Video gibt es hierfür auch auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=qoRQ2Khy7mA

The Red B.M.X.
Erzählt von meinen frühen Jugendjahren als ich ein BMX hatte das mich zuverlässig auf all meinen Abenteuern begleitete. Ein Liebeslied an ein Fahrrad sozusagen.
Ich finde man kann beim anhören förmlich spüren wie einem der Sommerwind beim BMX fahren ins Gesicht weht. Für die Vocals habe ich eine sehr starke Kompression gewählt, sie machen damit den Song so schön voll. Aufgenommen wurde der Song komplett in Adobe Audition. Synthies sind vom Roland JV 1010, die Akkustik-Gitarren sind von WaveLab´s Real Guitar.

Utopia
Einer meiner Lieblingssongs auf dem Album, und ein absoluter Ohrwurm den man kaum mehr aus dem Kopf bekommt. Auf die Melodie bin ich richtig stolz.
Vom Sounddesign und der Instrumentierung her ähnlich wie The Red B.M.X, hier habe ich als führendes Instrument ein Piano von Logic verwendet und mit einem Sidechain-Kompressor bearbeitet. Sidechain-Spur ist hier eine gemutete 4/4 Base, das erzeugt dann den charakteristischen Pump-Effekt.
Thematisch, wenn man so will, ein Sequel zu The Wheels of The World.
Musikkritker Paul Reynolds schreibt dazu: „It's a living, breathing work of art and by the time you've finished listening you have indeed reached your own utopia”.

Summer´s Over
Als großer Britpop-Fan war ich schon immer inspiriert von Songs der Band “Rialto”, die haben einen grandiosen gleichnahmigen Song, der zwar musikalisch mit meinem Song nichts gemein hat, aber das Feeling und die Atmosphäre erinnert einen doch tatsächlich an einen Spätsommertag wenn die sonst so überlaufenen Eisbuden und Spielhallen der kleinen Touristenstadt am Meer geschlossen, die Badeliegen schon verwaist sind und die Möwen einsam kreischend den Strand in Beschlag nehmen. Vielleicht erinnert es auch so ein wenig an die schöne Melancholie von Don Henley´s „Boys of Summer“.
Die Möwen im Intro und im Mid8 sind Samples von Logic, der führende Synth ist vom Predator, der über einen Kompressor mit 4/4 Base im Sidechain läuft. Für den Hintergrundchor im Refrain habe ich jede Tonlage doppelt eingesungen, mit Delay bearbeitet und im Panorama verteilt.

Beautiful
Ein Liebeslied das nicht vieler Worte bedarf, weder hier in der Beschreibung noch textlich im Song selbst. Auffallend ist hier die tiefe Basedrum die sich wunderbar mit den zarten Gitarren verbindet.

Red & Gold
Der versöhnliche Schlußakkord zu meinem Album. Ein fröhliches Lied das den Neuanfang zelebriert. Die Gitarren stammen aus WaveLab´s Real Guitar, schön finde ich auch das Glockenspiel das sich immer wieder einbindet. Die Vocals im Refrain sind insgesamt 6 mal pro Stimme eingesungen, je 3 von mir und meinem Studiopartner Thomas, dann im Pamorama verteilt und mit unterschiedlichen Delay versehen.

Die Hörproben zum Album findet ihr auf YouTube unter: https://www.youtube.com/watch?v=QID_jdIFdig

Die vollen Versionen gibt es ab Mitte/Ende Februar auf iTunes und allen anderen Portalen zum Download. Da würde ich Euch hier nochmal Bescheid geben.
Oder ihr schaut einfach auf meine Facebook Seite unter www.facebook.com/zorroblakkmusic und klickt „gefällt mir“, dann seid Ihr auf jeden Fall informiert.

Ich hoffe es hat Euch Spaß gemacht ein wenig über die Entstehungsgeschichte meines Albums zu lesen, ich freue mich auf Rückmeldungen, Kritik und Lobesbekundungen. Für alle die es bis hierher ausgehalten haben, Vielen Dank!

Liebe Grüße,
Zorro Blakk
 
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