Akkorde in Griffe umsetzen - "Der Mond ist aufgegangen..."

von darknezzz, 04.10.11.

  1. darknezzz

    darknezzz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.11   #1
    Liebe Akustikgitarristen,

    auf der Seite Liederprojekt.org habe ich eine Ausarbeitung des Schlafliedes "Der Mond ist aufgegangen" gefunden; die Noten gibt's hier.

    Ich habe zwar so das Gefühl, die Akkorde richten sich in erster Linie an Klavierspieler, doch würde ich die Begleitung gerne auf der Gitarre einspielen, und dann die Melodie darüber.
    Dafür ist es notwendig, dieses leadsheet-ähnliche Gerüst in Gitarrenakkorde umzuwandeln.

    Mich würde einfach mal interessieren, wie ihr das angehen machen würdet, um zu sehen, wie man das anders angehen kann - und um evtl. ein paar Ideen abzuschauen ;)

    Ich habe mal meinen Versuch dran gehangen, der bestimmt verbesserungswürdig ist.
     

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  2. Richelle

    Richelle HFU + HCA A-Gitarren

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    Erstellt: 04.10.11   #2
    Ich würde einfach die Akkorde F, Bb und C (C7) spielen.
    Bei nachfolgender Darstellung sind die Kleinbuchstaben die Töne der Melodie (wenn ich mich nicht verschaut habe).
    Die blauen Großbuchstaben sind die Akkorde die ich als Begleitung spielen würde.
    F-Akkord --> Töne F, A, C
    Bb-Akkord-->Töne Bb, D, F
    C-Akkord --> Töne C, E, G
    C7-Akkord-->Töne C, E, G, Bb

    In Klammer darüber habe ich an jenen Stellen, wo der Melodieton in den jeweiligen Akkordtönen nicht enthalten ist, den Akkord aufgeschrieben der sich mit dem Melodieton ergibt.


    Code:
        (Fadd9)              (Bbmaj7)
    [B][COLOR=#0000ff]       F           Bb              C       F [/COLOR][/B]
     f     g      f    bb       a      g       f  
    Der   Mond   ist   auf  -  ge  -  gan  -  gen. 
    
                         (Bbadd9)
    [B][COLOR=#0000ff]                 Bb            C7      F [/COLOR][/B]
     a   a      a    d      c      bb      a  
    Die gold - nen Stern - lein  pran  -  gen 
    
                       (Bbmaj7)
    [B][COLOR=#0000ff]               Bb             C [/COLOR][/B]
    a   a     a    bb    a        g           
    am Him - mel  hell  und     klar. 
    
    
     
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  3. rancid

    rancid Helpful & Friendly User

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    Erstellt: 04.10.11   #3
    Ja, ich würd's auch so oder so ähnlich machen. Bei der Gitarrenbegleitung ist es eher ungeschickt, jede Silbe mit einem neuen Akkord zu belegen. Das geht in Grenzen bei Zupfmustern noch ganz gut, aber bei der Schlagbegleitung hört sich das dann eher merkwürdig an.
     
  4. darknezzz

    darknezzz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.11   #4
    Danke für eure beiden Antworten und den Vorschlag :)
    Ihr würdet also eher auf eine etwas einfachere Begleitung setzen und diese ganzen harmonische Spezialtricks der verlinkten Version eher weglassen?
    Gefällt mir so auch recht gut.

    Ja, das ist wahr. Allerdings dachte ich bei der vorgestellten Variante eher an gezupfte Akkorde, so, wie man das beim Comping oder Chordmelody-Spiel kennt - Daher auch die Beschränkung auf vierstimmige Akkorde.
     
  5. saitentsauber

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    Erstellt: 06.10.11   #5
    Auch bei gezupften Akkorden ist weniger wohl mehr. Eine Variante wäre auch, nur die Akkorde zu spielen, die für die "1" und die "3" angegeben sind (geht in die Richtung von Richelles Vorschlag), wobei dann noch zu entscheiden wäre, ob nicht die Bb-Akkorde, zu denen ein g gesungen wird, durch ein C(7) ersetzt werden sollten, und das A7 evtl. durch ein dm.
    PS: Kann Deine Vorschläge leider nicht ansehen, weil die erforderliche Software im Moment nicht installiert ist.
     
  6. toni12345

    toni12345 Helpful & Friendly User

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    Erstellt: 06.10.11   #6
    Ich muss sagen, dass mir die Version mit einem Akkord pro Silbe auch gar nicht schlecht gefällt. Das hat für mich so was Lautenartiges, was ja für dieses Lied ganz gut passt. Dann kann man natürlich nicht mit dem Plek durchprügeln, aber das wäre dem Lied ja sowieso nicht wirklich angemessen.

    Im Gegensatz zu Richelle würde ich also dafür plädieren, das Lied auch mal mit mehr als drei Akkorden zu begleiten. Ich find den Ansatz von Darknezzz schon ganz gut, man könnte vielleicht das ganze rhythmisch ein wenig auflösen und nicht immer nur vierstimmige Akkorde zeitgleich auf den vollen Schlag spielen. Auf jeden Fall klingt es nicht uninteressant.

    Gruß
    Toni
     

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