Brauche ich trotzdem einen Lehrer?

  • Ersteller Justin Everseek
  • Erstellt am
Wenn du den richtigen Lehrer findest, kann er dir schnell sagen, ob du noch einen brauchst, oder ob es auch ohne geht ;)
 
Bei dem von mir angebotenen Gitarrenunterricht habe ich oft Schüler die nicht regelmäßig, sondern immer wieder je nach Bedarf kommen. Ich sage ihnen was sie sich evtl. noch anschauen sollten, gebe Tipps und beantworte Fragen, das meiste schaffen sie sich allerdings selbst drauf, ich passe lediglich ein bissl auf, dass alles Sinn macht. In so einer Form könnte ich mir Unterricht bei einem Privatlehrer für dich gut vorstellen....
 
Bei dem von mir angebotenen Gitarrenunterricht habe ich oft Schüler die nicht regelmäßig, sondern immer wieder je nach Bedarf kommen. Ich sage ihnen was sie sich evtl. noch anschauen sollten, gebe Tipps und beantworte Fragen, das meiste schaffen sie sich allerdings selbst drauf, ich passe lediglich ein bissl auf, dass alles Sinn macht. In so einer Form könnte ich mir Unterricht bei einem Privatlehrer für dich gut vorstellen....

So ein Konzept finde ich echt gut! Macht es bei dir einen Preisunterschied ob man regelmässig kommt oder nicht? Ich könnte mir vorstellen, dass Musiklehrer lieber auf regelmässige Einnahmen setzen als auf sporadische Besucher und man deswegen vielleicht draufzahlt..
 
Kommt drauf an, manche lassen sich "durchbezahlen" wie auf ner musikschule üblich manche nicht, musst du ggf verhandeln.;)
 
@ Hempy,
Ja das Prinzip ist so gut....gefällt mir. Ich melde mich dann mal, wenn ich auch 30 € für 45 Min. verdiene. Vorher klappts wegen enger Finanzen eher nicht. Müsste momentan ca. 3 Std. für ne 3/4 Unterrichtsstd. arbeiten und das passt iwie nicht zusammen. Geht mir aber mit anderen Gewerken genauso, da stimmt das Verhältnis grundsätzlich nicht so ganz.
 
So ein Konzept finde ich echt gut! Macht es bei dir einen Preisunterschied ob man regelmässig kommt oder nicht? Ich könnte mir vorstellen, dass Musiklehrer lieber auf regelmässige Einnahmen setzen als auf sporadische Besucher und man deswegen vielleicht draufzahlt..

Der Preisunterschied liegt, wenn man den Monatsbetrag auf eine einzelne Unterrichtsstunde runterrechnet (Monatsbetrag x 12 (Monate) / 36 (Unterrichtsstunden pro Jahr)), bei lediglich gut 3€ die eine einzeln gebuchte Unterrichtsstunde teurer ist als eine einzelne Stunde bei monatlicher Bezahlung. Ich persönlich habe zwar gerne einen Teil Schüler die jeden Monat feste bezahlen, freue mich aber auch über die Einzelstundenbuchungen, da ich dort ganz anders arbeiten kann. Lücken habe ich sowieso nicht, die Nachfrage ist hoch genug, dass meine Einzelstundentermine immer belegt sind (nur halt jede Woche von jemand anderem :)).
 
Okay. Aber dazu muss man eben auch erstmal so einen Privatlehrer finden, der das so handhabt wie du. Bei Musikschulen muss man ja leider immer die Ferien mitbezahlen ohne das man Unterricht bekommt... fand ich schon immer etwas blöd.
 
Die Frage wird dir keiner beantworten können. Aber Blödsinn ist es mit Sicherheit nicht.

Ein Lehrer zu haben ist eigentlich fast immer positiv. Ein guter Lehrer kann direkter auf dich und deine Wünsche eingehen und dir direktes Feedback geben und Fehler ausbessern bevor man sich schlechte oder falsche Dinge angewöhnt hat.
Wer sich also den Luxus eines Gitarrenlehrers leisten kann, sollte dies meiner Meinung nach in den meisten Fällen immer wahr nehmen.

Wenn du das Gefühl hast, dass du auch ohne Gitarrenlehrer gesunde Fortschritte machst und das lernen aus Büchern dich weiterbringt - warum nicht?
Was ich aber vermute ist, dass deine musikalische Selbstwahrnehmung wohl noch nicht sonderlich ausgeprägt ist.
Wer sich selber autodidaktisch unterricht will, sollte auf jeden Fall in der Lage sein, dass eigene Spiel realistisch bewerten und reflektieren zu können.
Sprich - es ist schön und gut gelobt zu werden - aber in der Regel sollte man selber wissen ob man gut oder schlecht gespielt hat bzw. was man verbessern kann und was nicht. Wenn man das noch nicht kann ist ein Lehrer natürlich auf jeden Fall sinnvoll.
Hier spielt natürlich ein subjektiver Maßstab mit ein der sich jeder Musiker selber setzt.

Viele Grüße,

ginod

Seh ich auch so. Ein Lehrer ist sicher nicht verkehrt. Ich dachte auch, ich wär ganz okay und hab durch meinen Lehrer nochmal deutliche Fortschritte gemacht. Ist sicher empfehlenswert. Wenn du aber so in allen Belangen, die für dich wichtig sind gut klar kommst, warum sollst du unbedingt einen Lehrer brauchen. Es kann jedoch sein, dass er/sie dich trotzdem entscheidend weiter bringen kann. Wenn du einen guten Lehrer kennst oder von einem gehört hast: die meisten bieten kostenlose Probestunden an. Danach kannst du immer noch entscheiden, ob du das machen willst oder nicht.
 
[..] Bei Musikschulen muss man ja leider immer die Ferien mitbezahlen ohne das man Unterricht bekommt... fand ich schon immer etwas blöd.

Da zitiere ich mich einfach mal aus einem anderen Thread selbst... :great:
Das gilt wohl für fast alle Musikschulen, egal ob MMS, eine andere private oder die städtischen Musikschulen. Das ist ja auch mit ein Grund warum der monatlich bezahlte Unterricht auf den ersten Blick oft so viel günstiger erscheint, im Jahr finden nach Abzug der Ferien lediglich 35-40 Unterrichtsstunden statt (je nachdem wie gezählt wird, ob bewegliche Ferientage an den örtlichen Schulen auch Musikschulfrei bedeuten usw.), was wiederum bedeutet, dass der Monatsbetrag nicht einfach durch 4 geteilt werden darf um den Einzelstundenpreis zu erkennen (was meistens fälschlicherweise gemacht wird), sondern muss mit 12 multipliziert werden (um den Jahrespreis zu erhalten) und dann durch die Anzahl der Unterrichtsstunden pro Jahr (steht normalerweise in der Schulordnung, kann aber immer beim Musikschulleiter erfragt werden) geteilt werden (yeah, Dreisatz :)) .
Auf den ersten Blick finden das manche unfair, bei meinem Privatunterricht biete ich diese Möglichkeit aber auch an, mache jedoch klar, dass der Unterricht nicht wesentlich günstiger wird als einzeln gebuchte Stunden. Gerade für Schüler (bzw. deren Eltern) ist es jedoch häufig angenehmer jeden Monat den gleichen Betrag zu zahlen und in den Ferien (in denen dann doch viele unterwegs sind) keinen Unterricht absagen zu müssen. Wenn jemand wirklich Geld sparen will empfehle ich jedoch immer anstatt wöchentlich, alle zwei Wochen zum Unterricht zu kommen (oder unregelmäßig, immer dann wenn neue Fragen aufgetaucht sind oder das bisher Gelernte wirklich sitzt). Selbst wenn man in den Ferien nicht pausiert kommt das im Endeffekt garantiert günstiger, und es schadet auch nicht etwas mehr Zeit zum Üben zu haben ;).
 
Richtig... die Gründe dafür, Unterricht zu nehmen, sind ja auch ganz unterschiedlich...

Für "Junge" Anfänger ist es sicher sinnvoller, regelmäßig (bspw. wöchentlich) Unterricht zu haben, um gerade in der Anfangszeit die richtigen Grundlagen zu legen und immer wieder zeitnah zu korrigieren und den Stoff in kleinen Häppchen zu vermitteln. Erfahrenere Spieler, kommen vielleicht nur in den Unterricht, um bestimmte Einzelthemen zu behandeln (gezielt Schwächen abzustellen oder bestimmte neue Themenbereiche zu erarbeiten)... da macht eine wöchentliche Kontrolle vielleicht auch weniger Sinn und sie sind zufrieden, wenn sie Übungsmaterial zu dem Thema an die Hand bekommen, mit dem sie sich selber beschäftigen können.
 
W
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HempyHemp
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schmendrick
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Ein Lehrer ist nie schlecht solange er dir noch was beibringen kann ;)
Trotzdem kannst du bei bestimmten sachen nur alleine draufkommen, man kann es zwar erklären aber deswegen noch lange nicht in die Tat umsetzen (zb Pinch Harmonics)

Am besten du probierst mal eine probestunde und siehst ob es dir was bringt,
mir hat es sehr geholfen, meine selbst angelernten Fehler zu beheben
Gruß
 
ich wäre ohne Keyboardunterricht bestimmt nicht so gut geworden. Spiel jetzt auch seit paar Jahren Gitarre mit Hilfe aus dem Internet. Ich dachte es wäre einfacher aber hab schon meine Probleme und muss irgendwann wohl mal paar Unterrichtsstunden nehmen. Du hast ja anscheinend keine Probleme. Aber es schadet ja nicht wenn du mal Unterricht nimmst. Man kann immer dazulernen. Mal sehen was der Lehrer dazu sagt ;) Es gibt genug super Musiker die sich alles selbst beigebracht haben.
 

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