Kemper KPA Profiling Amplifier Userthread

Hallo Kemper Gemeinde.
Kleine Frage ;) Wir sind grad im Studio und haben einen Song, der in der 2ten Strophe ein kleines Streich Orchester beinhaltet.
Kann ich mit dem Kemper irgendwie eine Violine simulieren? Oder per Effekt so Einstellen, das die Gitarre so ähnlich klingt?
Möchte es halt Live ansatzweise rüber bringen ohne Midi File :p
Danke
 
Hallo Kemper Gemeinde.
Kleine Frage ;) Wir sind grad im Studio und haben einen Song, der in der 2ten Strophe ein kleines Streich Orchester beinhaltet.
Kann ich mit dem Kemper irgendwie eine Violine simulieren? Oder per Effekt so Einstellen, das die Gitarre so ähnlich klingt?
Möchte es halt Live ansatzweise rüber bringen ohne Midi File :p
Danke

Schwierig, dafür sind die Klänge einfach zu verschieden. Man kann vielleicht einen Solo Ton ein klein bisschen in die Richtung bekommen. Nach nem Streicher Ensemble wird sich das aber nie anhören. Dafür würde ich lieber zu einer der grossen Sample Libraries greifen. Live kann man das ja immer noch improvisieren.
 
Hallo Kemper Gemeinde.
Kleine Frage ;) Wir sind grad im Studio und haben einen Song, der in der 2ten Strophe ein kleines Streich Orchester beinhaltet.
Kann ich mit dem Kemper irgendwie eine Violine simulieren? Oder per Effekt so Einstellen, das die Gitarre so ähnlich klingt?
Möchte es halt Live ansatzweise rüber bringen ohne Midi File :p
Danke
Der Kemper ist halt in erster Linie ein Amp und kein Synthie.
Bei Streicher fällt mit am ehesten Eric Johnson und sein Solosound ein. Ein milder Fuzz, der für Kompression und Sustain sorgt und ein Delay, der das ganze hinterfüttert und weiter trägt. Anschlag mittels Volumenpedal ausblenden und ferddich.
Aber das wird nur bei Singlenote-Lines funzen, nicht bei Harmonien. Und das geht im Prinzip mit jedem Amp.
 
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Aber vielleicht kannst du ja die Harmonien mit dem pitch Effekt erzeugen...?!
Oder wie heißt der noch? Es gibt da irgendwo einen, der weitere stimmen erzeugt...
 
Hi,

hab jetzt etliche Seiten durchgelesen, aber meine Frage nicht wirklich beantwortet bekommen.

War heute auch stundenlang Amps anspielen und bin irgendwie noch nicht wirklich vom Kemper weg :). Mein Hauptanliegen ist, dass ich definitiv über eine Gitarrenbox spielen möchte/muss. Kaufen würde ich mir das Rack mit eingebauter Endstufe.

Haltet ihr es für sinnvoll und praktikabel, über eine Gitarrenbox zu spielen, wenn über die neue Software eigentlich auch der reine Amp abgenommen "geprofiled" werden kann? Oder ist das für euch immer nur eine "Notlösung", wenn ihr nicht gerade live spielt und mal im Proberaum Sound braucht?

Hab ein ähnliches Anliegen wie ein Poster ein paar Seiten vorher, dass ich in Richtung Hi-Gain möchte und mir auch der EVH 5150 III ziemlich taugt. Da will man natürlich auch so nah wie möglich ran kommen.

Für Recording bräuchte ich wieder ein Interface, wenn ich das Gerät am Macbook anstöpseln will oder?

Vielen Dank im Voraus!
 
Hi,
als reiner "Homeplayer" hab ich den Kemper überwiegend in die Endstufe eines Mesa Boogie Mark 3 gespielt und dann mittels einer Orange PPC 212 "laut" gemacht.

Für mich kam weder über Kopfhörer, noch über die von mir getesteten aktiven Boxen (Bose L 1 und Yamaha DXR 10) richtiges "Gitarrenamp- Feeling" rüber..... und damit meine ich jetzt nicht unbedingt Schalldruck, sondern Frequenzgang..... Gitarrenboxen sind zwar unter Hifi- Gesichtspunkten "Fehlkonstruktionen", aber wenn man sich so wie ich an diesen mittigen Klang gewöhnt hat, fällt der Umstieg schwer.

Ohne Gitarrenbox klang es für mich immer so, als wenn man neben dem Beam eines Gitarrenspeakers steht:
Bässe und Höhen sind da, aber es gab ein gewisses "Mittenloch", dass sich einfach nicht "auffüllen" ließ....

Wenn du über eine Endstufe in eine Gitarrenbox gehst, gibt´s aber möglicherweise ein anderes Problem: die meisten Profile im Netz enthalten bereits den Eigenklang einer Gitarrenbox .... wenn du dann damit nochmal eine Gitarrenbox fütterst, kann das schnell wieder zu einer gewissen Überbetonung bestimmter Frequenzen (Mitten !) führen..... du kannst zwar die Cab- Simulation deaktivieren (dann wird ein Teil des Signals "herausgerechnet"), hast aber wohl immer noch einen gewissen Klanganteil der Box, mit der aufgenommen wurde, im Signal....

Es gibt neuerdings "merged Profiles", die ohne Gitarrenbox entstanden sind bzw. bei denen man den "Eigenklang" der Box besser vom restlichen Signal separieren können soll..... ich fand das aber auch nicht unbedingt besser, zumindest nicht diejenigen Profile, die man auf der Kemper- Homepage frei herunterladen kann....

Lange Rede, kurzer Sinn:
Ja, es geht...... auch wenn bestimmt gleich andere User sagen werden, dass du damit Flexibilität einbüßt ! ;)

Ich hab übrigens festgestellt, dass auch externe Endstufen sehr stark den Klang färben und es da deutliche Unterschiede gibt..... ich würde möglichst viele miteinander vergleichen im Betrieb an deiner Lieblingsbox !
 
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Hey,
vielen Dank für deinen Beitrag. Das stimmt mich schon einmal positiv.

Mein Haupteinsatzgebiet wird halt doch der Proberaum sein und da möchte ich natürlich am besten den - am besten angenäherten - Sound eines Mesas oder EVH´s durch eine 4x12er Box haben. Wenn das geht, werde ich mir den Kemper holen, da ich auch für wechselnde Musikrichtungen in der Zukunft gewappnet sein möchte. Wenn hier aber allgemein eher eine schlechte Erfahrung mit meine Vorhaben gemacht wurde, werde ich es auch lieber sein lassen. Kostet ja doch ein paar Steine, der Kasten.

Hab heute neben den ganzen Amps auch den Kemper angespielt, aber da war jetzt kein Profile dabei, was mich angesprochen hat. Im Netz scheint es aber ganz gute zu geben (z.B. Sinmix).

Wie sieht es mit dem Recording aus? Ist noch ein Interface nötig?
 
Hi,

hab jetzt etliche Seiten durchgelesen, aber meine Frage nicht wirklich beantwortet bekommen.

War heute auch stundenlang Amps anspielen und bin irgendwie noch nicht wirklich vom Kemper weg :). Mein Hauptanliegen ist, dass ich definitiv über eine Gitarrenbox spielen möchte/muss. Kaufen würde ich mir das Rack mit eingebauter Endstufe.

Haltet ihr es für sinnvoll und praktikabel, über eine Gitarrenbox zu spielen, wenn über die neue Software eigentlich auch der reine Amp abgenommen "geprofiled" werden kann? Oder ist das für euch immer nur eine "Notlösung", wenn ihr nicht gerade live spielt und mal im Proberaum Sound braucht?

Hab ein ähnliches Anliegen wie ein Poster ein paar Seiten vorher, dass ich in Richtung Hi-Gain möchte und mir auch der EVH 5150 III ziemlich taugt. Da will man natürlich auch so nah wie möglich ran kommen.

Für Recording bräuchte ich wieder ein Interface, wenn ich das Gerät am Macbook anstöpseln will oder?

Vielen Dank im Voraus!

Moin,

ich als Kemper-Novize, der selber noch in der Findungsphase steckt, habe den Toaster mit Endstufe erworben. Ich schildere einfach mal meine ersten EIndrücke, vielleicht beantwortet das die eine oder andere Frage.

Ich nehme sehr viel auf (zumindest aktuell) und war auf der Suche nach einer allumfassenden Lösung, die mich beim Recorden, als auch beim Proben und beim Auftritt auf der Bühne glücklich macht. Vorab: Ich glaube, der Kemper kann das!

1. Recording:
Bisher bin ich hochzufrieden. Ich bentze momentan noch ein Scarlett 2i4, werde aber umsatteln auf ein Interface mit S/PDIF In & Out. Spart man sich einmal wandeln, mindestens. Also die Frage nach Interface ja oder nein sollte unbedingt mit JA beantwortet werden. Was aber bringt mir ein gutes Interface, wenn ich keine gescheite Ausgabe besitze?
Also solltest Du Dich von Deinen PC-Lautsprechern verabschieden. Preiswerte Nahfeldmonitore sind (m.M.n.) erheblich besser geeignet, als die besten PC-Lautsprecher. Ich selbst benutze Neusonik NE05 (die es aber bei Thomann nicht mehr gibt). Die habe ich damals für 130 Euro das Paar gekauft. Ich bin sehr zufrieden damit. Es gibt sicherlich Monitore,
die noch viel besser sind, aber für meine Zwecke reicht es. Ich finde, mit den Kisten kommt schon Ampfeeling rüber. Wenn Du allerdings Feedbackorgien, 110dB Druck und absolutes Proberaumfeeling suchst, dann vergiss alles, was ich geschrieben habe. Kauf Dir einen Amp und geh in den Proberaum. :m_git1:

2. Üben zu Hause

Setup siehe oben bei Recording. Ich übe sehr gerne mit dem Kemper zu Hause. Benutze auch Amplitube und Guitar Rig 5, aber der Kemper klingt Welten besser. Aber auch diese letzte Aussage - das sollte allen klar sein - ist subjektiv. Mir persönlich gefällt der Kemper besser, weil er sich (fast) wie ein echter Röhrenamp verhält und wirklich nur in den pedantisch betrachteten allerkleinsten Details von einem echten Amp unterscheidet. Mir reicht das. Jedes Kemperprofil, dass ich bisher gespielt habe, spricht unglaublich feinfühlig auf z.B. den Volumepoti an meiner LP an und verhält sich vollkommen natürlich. Von Clean über Crunch bis hin zu Rock und HiGain ist die Kiste sehr gut geeignet. Puristen mögen das gerne
anders sehen. Dürfen sie ja auch. :whistle:

3. An der Box
An einer Gitarrenbox klingt der Kemper sehr fett und sehr differenziert. Zu Hause habe ich eine billige Laney 212 IRT rumfliegen im Proberaum eine Rivera 4x12" mit V30s. HiGain Diezel Profile klingen ultrafett, Rivera Cruch absolut dynamisch und transparent, Fender Clean reagiert auf die Anschlagstärke usw ... also für meinen Geschmack alles so wie es sein
sollte. Kemper im Proberaum: Check!
Externe Effekte/Pedale sind auch kein Problem.

4. Kopfhörer
Das gefällt mir überhaupt nicht. Ich habe Beyerdynamik Studio Kopfhörer, und der Sound des Kempers mit Kopfhörer direkt in den Headphones Eingang klingt scheisse. Ich möchte nicht ausschliessen, dass ich etwas verkehrt mache, aber Kopfhörerausgang taugt (noch) nicht. Ganz anders, wenn man den Headphoneseingang eines USB Interfaces benutzt.

Fazit:
Kemper alls Allzweckwaffe taugt absolut. Variabilität über kostenlose und Kauf-Profile ist gegeben. FX-Sektion im Kemper ist gut. Externe Pedale lassen sich einschleifen. Die Kiste taugt - bei geeigneter Peripherie-Hardware - zu Hause, im Proberaum und auf der Bühne als Ampersatz.
Während meiner Recordingphase werde ich sowieso alle Sounds die ich auch live verwenden möchte, irgendwie dem Kemper entlocken müssen. Also eine gute Basis um die Sounds für Probe und Gigs zu bekommen. An der Box finde ich den Kemper super, durch die zahlreichen Möglichkeiten per DI, kann man die Kiste auch direkt zum Mixer geben und über
IEM monitoren. Also hat man auch live immer seinen "Signature-Sound", egal ob mit oder ohne Box auf der Bühne. Sicherlich: Jede Box färbt ein Signal charakteristisch ein. Das ist klar, oder? Dennoch, der Kemper ist für mich die erste eierlegende Wollmilchsau, die auch funzt UND gut klingt.

Was kann die Kiste NICHT:
Wunder vollbringen. Shit in, shit out!

Gilt bei allem: Die Finger machen den Sound. Wenn Du mit nem Combo noch kein Gitarrengott warst, wirst Du auch mit Kemper keiner sein. Üben, üben, üben. Geile Sounds entstehen auch mit dem Kemper nicht vollautomatisch. Man muss schon wissen, was man will. So ist das halt im Leben. Ohne Fleiß kein Preis! :)

VG Jacky
 
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Absolut großartiger Erfahrungsbericht, Danke!!

Nutzt beim Sound und Spielen über die Gitarrenbox dann eins dieser neuen (Direct-Profiles) oder sind dann Profile mit weggeschalteter Boxensimulation von Profilen, bei welchem die Box mit im Signal hing? Welches Diezel-Profil verwendest du?

Wie sieht es mit der Durchsetzungskraft im Band-Kontext aus?

Vielen Dank noch einmal!
 
Absolut großartiger Erfahrungsbericht, Danke!!

Nutzt beim Sound und Spielen über die Gitarrenbox dann eins dieser neuen (Direct-Profiles) oder sind dann Profile mit weggeschalteter Boxensimulation von Profilen, bei welchem die Box mit im Signal hing? Welches Diezel-Profil verwendest du?

Wie sieht es mit der Durchsetzungskraft im Band-Kontext aus?

Vielen Dank noch einmal!

Hi nochmal,

nein, ich nutze die ganz normalen Profile. Ich hab mir noch ein Amp-Paket von The Amp Factory gegönnt, in dem u.a. auch die Diezels drin sind (VH4, Hagen) und aus der Community noch ne handvoll Herberts. Die Boxensimu habe ich auch nicht weggeschaltet.
So wie ich den Kemper verstehe, macht ein Profil OHNE Box nur Sinn, wenn man andere Boxen-Profile kombinieren möchte.

Die verbaute 600 Watt Endstufe sorgt auch im Proberaum für ordentlichen Schalldruck. Auch hier sollte genug Durchsetzungskraft vorhanden sein.

Aktuell nutze ich ein paar Diezel VH4, Rivera K-100 und Fender Twin Reverb Profile. Aber da geht noch viel mehr... Für ne Jazz Spielerei habe ich in der Community ein paar Polytone Profile gefunden, zum Angeben vor der Band habe ich mal kurz was mit nem
Bogner Ueberschall Profil gespielt usw .. das macht schon Spaß, weil jedes Profil eine eindeutige Charakteristik besitzt. Ob und wie weit das jetzt an das Original heranreicht... keinen blassen Schimmer.

Demnächst werde ich meine Amps im Proberaum mal profilen (94er Rivera Knucklehead, Engl Savage, Line6 mit Bogner Endstufe, Blackstar HT5) und dann hab ich ein eigenes Bild davon, wie gut die Kiste "profiled".

Die TAF-Profile sind echt durch die Bank gut, kann ich nur empfehlen.

VG
Jacky

P.S.: Letztendlich ist die Qualität eines jeden Profils ja auch davon abhängig, mit welcher Gitarre, über welche Kabel, in welchen Amp, mit welcher Box, mit welchem Mic usw ... man muss dabei den kompletten Signalweg im Auge behalten, denke ich. Die Ergebnisse
sind sicherlich auch nur individuell zu betrachten. Die Kiste kann verdammt viel, das wird bei mir bestimmt noch Wochen und Monate dauern, bis ich auf dem Ding zu Hause bin.
 
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Die Sache mit den Kopfhörer kann ich übrigens nicht bestätigen. Entweder wir machen da etwas unterschiedlich oder haben einen anderen Geschmack/andere Kopfhörer. Von Beyerdynamic sind meine aber ebenfalls.
 
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sehr schöner Erfahrungsbericht zum Kemper Jacky, und da muß ich mich dem NOFX anschliessen was den Kopfhörerausgang angeht.. kann ich ebenfalls nicht bestätigen, beim mir klingt hier das Signal am Kopfhörer Ausgang des Kempers exakt gleich wie wenn ich den Kopfhörer direkt am Interface anschliesse und das Signal über die Analogen Ausgänge oder via SPDIF digtal monitore, unabhängig von den Kopfhörern, habe ich hier 3 Paar AGK Studio K240, Bose Inears, Beyerdynamic DT880 und noch ein paar günstigere rumliegen.
vielleicht ist bei dir bei den OUTPUT Einstellungen am Kopfhörerausgang was speziell eingestellt und deshalb taugt dir der Sound nicht?

aber man liest, du hast echt viel Freude und Spass mit dem Kemper, so soll es sein..

lg
exoslime
 
sehr schöner Erfahrungsbericht zum Kemper Jacky, und da muß ich mich dem NOFX anschliessen was den Kopfhörerausgang angeht.. kann ich ebenfalls nicht bestätigen, beim mir klingt hier das Signal am Kopfhörer Ausgang des Kempers exakt gleich wie wenn ich den Kopfhörer direkt am Interface anschliesse und das Signal über die Analogen Ausgänge oder via SPDIF digtal monitore, unabhängig von den Kopfhörern, habe ich hier 3 Paar AGK Studio K240, Bose Inears, Beyerdynamic DT880 und noch ein paar günstigere rumliegen.
vielleicht ist bei dir bei den OUTPUT Einstellungen am Kopfhörerausgang was speziell eingestellt und deshalb taugt dir der Sound nicht?

aber man liest, du hast echt viel Freude und Spass mit dem Kemper, so soll es sein..

lg
exoslime

Ich probier das morgen mit den Headphones mal aus. Ich fand die klingen ganz schön "quäkig" direkt im Kemper. Aber wie gesagt, einmal ausprobiert und gedacht "Igittigitt!". :igitt:

Das mit den OUTPUT Einstellungen klingt plausibel.
Ich update morgen Abend, vielleicht ist das ja auch nur Einstellungssache ...
 
Ich probier das morgen mit den Headphones mal aus. Ich fand die klingen ganz schön "quäkig" direkt im Kemper. Aber wie gesagt, einmal ausprobiert und gedacht "Igittigitt!". :igitt:

Das mit den OUTPUT Einstellungen klingt plausibel.
Ich update morgen Abend, vielleicht ist das ja auch nur Einstellungssache ...

Bei mir klingt der Headphones Ausgang im KPA genau wie über den Main Out weitergeleitet. Guck mal ob im Output Menü "Headphone Space" an ist.
 
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Hallo,
ich habe den Kemper (Rack-Version mit Endstufe) seit Dezember im Proberaum, Zuhause und bisher ein Mal Live im kleinen Club.
Wir proben relativ leise, bei Auftritten muss man immer leiser sein (die Gigs werden leider meist nur kleiner und nicht größer?!?!) und meine bisherigen Marshalls wollten leise einfach nicht klingen, und laut dürfen sie nicht mehr. Zuhause klingt alles wieder anders und ich konnte mich nie dauerhaft auf ein Soundverhalten einschießen. Das konnte ich mit dem Kemper ändern.

Ich nutze den Kemper im Proberaum mit einer 4x12 am Power-Amp des Kemper und parallel mit einem 1x12 Combo als Monitor für den Basser. Beim Combo gehe ich vom Monitor out des Kemper in den Return des Effektweges. Für Probenmitschnitte sind die beiden XLR Direct-Out des Kemper noch über Mischpult an einen PC angeschlossen. Bisher immer alles ohne Probleme.

Recording:
Ich nehme mit Cubase Elements auf und nutze ein einfaches Interface (UR22). Aufnehmen war noch nie so schön. Besser spielen kann ich jedoch deswegen nicht. Ich nehme jedoch auch nur wenig auf.

Proberaum:
Mein Mitstreiter an der Gitarre (2. Gitarrist) ist ein Soundtüftler und anspruchsvoll, kann an meinem Kemper-Sound jedoch nichts aussetzen – ich auch nicht. Im Gegensatz zu dem bislang von mir genutzten JTM-Clon ist mein Sound jetzt besser zu orten. Ich kann in unserem Proberaum leiser spielen und bin trotzdem gut zu hören. Das ist besser als mit meinen „echtem“ Amps. Ich nutze für die Proben jedoch andere Sounds als für die Aufnahmen! Bei Proben benutze ich einen leicht aufdringlichen Sound mit fast unangenehmen Mitten („Beat it Plexy“ von Kalvitz.com aus dem freien Kemper Rig-Exchange). Bei Aufnahmen ist mir dieser Sound zu aufdringlich im Wettstreit mit Schlagzeug, Bass und zweiter Gitarre kämpft sich dieser Sound jedoch souverän durch.

Üben zu Hause:
Bei mir klingt der Kopfhörer super und ich gehe mit meinem Beyerdynamic DT770 direkt in den Headphone-Ausgang. Ich hatte zu Hause noch nie so viel Spaß beim Spielen und spiele mehr als vor dem Kemper.

Live:
Bei einem kleine Gig im kleinen Keller eines Jazz-Club hat mir mit meinem 1x12 Combo als Verstärker nichts gefehlt. Ich hatte meinen Sound wie immer und das mit kleinstem Besteck. Genau so wollte ich das haben. Ich bin zufrieden und glücklich.

Sounds:
Mir gefällt das meiste aus dem freien Kemper Rig-Exchange nicht. Vereinzelt gibt es dort aber auch ganz tolle Sachen zu finden, man muß halt suchen. Mit dem Rig-Manager geht das ganz gut. Die neuen Rigs – ohne Boxen – fand ich bislang nicht so überzeugend. Mir gefallen vor allem meine eigenen Sounds und halt der oben beschriebene Beat it Plexy. Ich denke fast jeder wird seine Sounds für den Kemper finden können, wenn er sich denn darauf einlässt. Ich habe mich jedenfalls Sound-Technisch verbessert.
Fazit:
Ich habe noch nie so viel Geld auf einmal für einen Verstärker (Kemper Power Rack) ausgegeben, ich habe aber auch noch nie so viel Spaß gehabt wie mit dem Kemper. Für mich hat es sich gelohnt.

Grüße

HEG
 
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:hat: Mahlzeit,

:hail:Ich muss Abbitte leisten, der Kemper klingt auch über Headphones geil. Der Tipp mit dem Headphone Space war gold wert.

Kann auch sein, dass es an der Firmware lag. Zwischen ersten Anspielen mit Headphones und überhaupt ausprobieren, lag noch das FW-Update auf die neueste Version. Im Auslieferungszustand war auf meiner Kiste 2.6.irgendwas drauf. Ich muss ja auch immer zuerst mal an allen Knöppen rumfummeln, ohne Sinn und Verstand...

Aber jetzt klingt das auch mit Headphones gut.

Sagenhaft sind auch die Profiles von Franz Plasa (darf man das so offen sagen?). Da hab ich mich grad eben mal knapp 90 Minuten drin verloren, über Kopfhörer ...

Sagenhaft die Kiste. Hört nicht auf, Spaß zu machen.

VG
Jacky
 
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Ich spiele (oder besser gesagt übe) ja noch nicht sooo lange und habe mich in dieser doch eher kurzen Zeit über alle Zoom's, den Fender Mustang I, den Yamaha THR10 bis zum Boss GT-100 soundtechnisch versucht zu verbessern. Hab immer viel an den Reglern gedreht auf der Suche nach DEM Sound für mich und von Sprung zu Sprung hatte ich immer so ein Yeah-Erlebnis und gedacht: "Jo, das ist es nun". Ich hab dann hier so einige Soundbeispiele gehört und gemerkt, das meinem Boss doch noch so einiges fehlt. Der Sprung zum Kemper stellte nun wirklich alles Andere in den Schatten und viel an den Knöpfen drehen braucht es nun auch nicht mehr. :great:

Bei mir klingt der Kopfhörer super und ich gehe mit meinem Beyerdynamic DT770 direkt in den Headphone-Ausgang

Ich nutze auch den Kopfhörerausgang mit einem Fischer Amp 3 Wege InEar und der kommt damit aus meiner Sicht echt genial rüber mit dem Sound.

ich habe aber auch noch nie so viel Spaß gehabt wie mit dem Kemper. Für mich hat es sich gelohnt.

Dito, das Teil rockt richtig gut ab. Eigentlich für mich Zuhause nur zum rümdüddeln etwas mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Aber es macht ja nun auch nix aus, wenn's nun richtig 'geil' klingt! :D

LG Kay
 
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(...) habe mich in dieser doch eher kurzen Zeit über alle Zoom's, den Fender Mustang I, den Yamaha THR10 bis zum Boss GT-100 soundtechnisch versucht zu verbessern. Hab immer viel an den Reglern gedreht auf der Suche nach DEM Sound für mich und von Sprung zu Sprung hatte ich immer so ein Yeah-Erlebnis und gedacht: "Jo, das ist es nun".

So war's bei mir auch ...
 
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