KLASSE GITARRIST - SCHLECHTER MUSIKER

  • Ersteller HellToPay
  • Erstellt am
DAS verstehe ich unter gefühlvoller Geschwindigkeit, die durch Mark und Knochen geht!
 
Black_Plek schrieb:
DAS verstehe ich unter gefühlvoller Geschwindigkeit, die durch Mark und Knochen geht!

Da seht ihr es endlich.Rusty kann auch anders,wenn er will.Überhaupt einen Gitarristen nur auf das zu reduzieren,was er zeigt,finde ich mist!
 
Lord6String schrieb:
Überhaupt einen Gitarristen nur auf das zu reduzieren,was er zeigt,finde ich mist!

Nein. Man sollte sein Hauptaugenmerk darauf richten, was er nicht zeigt. ;)
Na, also irgendwie ist das Unsinn. Jeder Gitarrist wird in jeder Hinsicht daran gemessen, was er spielt, schreibt und auf Bühne und CD zeigt.
 
boah das kenn ich ja gar net der anfang ist ja klasse von comfortably numb
geklaut..ich finds toll..ok wer wills ihm übel nehmen..
 
Meinst Du jetzt den Rythmus-Part? Das, was Rusty da spielt, ist nämlich nur ein Gastsolo auf einer CD von irgendeiner Tussie.
 
Um der ganzen Diskussion nochmal einen Sinn zu geben:
Es ist niemals verkehrt Technik zu üben.
Der Gitarrist der ständig an seinen Grenzen spielen muß ist arm dran.
Darum kann ich nur empfehlen: Auch wenn ihr sicher seid, daß ihr sie nie braucht, lernt die Techniken wenn Ihr die Möglichleit dazu habt. Auch wenn ich mir sicher bin, daß ich nur Blues oder Grunge spielen möchte, warum nicht trotzdem ein paar Shredder Licks draufschaffen?
Was man dann aus dem technischen Können macht ist Jedermanns individuelle Sache.
Aber das Können in der Hinterhand zu haben ist immer beruhigend und zeichnet den echten Musiker aus.
 
KlausP schrieb:
Aber das Können in der Hinterhand zu haben ist immer beruhigend und zeichnet den echten Musiker aus.

Es gibt aber auch unzählige Musiker (Gitarristen) die ohne versierte Spieltechnik auskommen und trotzdem sehr angesehene Gitarristen und Musiker sind.

Und gute Technik schließt nicht aus gute Musik zu machen, weniger Technik aber auch nicht!

Aber wie schon gesagt, solche Dinge zu definieren und einen einheitlichen Maßstab zu setzen ist eigentlich unmöglich.

RAGMAN
 
@RAGMAN

du hast grundsätzlich schon recht mit deiner Aussage.
Was ich gesagt habe beruht auf persönlichen Erfahrungen und war als Empfehlung für Einsteiger gedacht.
Mal ein Beispiel:
Ich habe früher jahrelang gespielt was mir Spaß gemacht hat, meist eigenes Zeug, habe niemals ernsthaft versucht die Sachen von guten Musikern nachzuspielen und dadurch wenig dazugelernt.
Irgendwann spielte ich dann plötzlich in einer Coverband und wir probten "Highway Star".
Da sind im zweiten Teil des Solos so schöne Aufwärtstriolen drin, gepickt mit glaube ich etwa 145 beats und ich konnte das nicht picken. Deswegen habe ich es legato gespielt und der andere Gitarrist hat es gepickt.
Das war sehr frustrierend.
Darum die Empfehlung immer soviel Technik zu haben daß man nicht an der Grenze spielen muß. Man weiß ja nie in was für einer Band oder bei welcher Musik man in ein paar Jahren mal landet.

Gruß Klaus
 
@KlausP

Das sehe ich auch so, Technik schadet ja auch nicht, nur an seine Grenzen kann man ganz schnell trotzdem immer wieder kommen. Das hängt ja auch vom persönlichen Bedürfnis ab. Es wird immer wieder Stücke (z.B. Cover Songs) geben wo mann sich doch mal etwas länger hinsetzen muß um die kniffeligen Stellen spielen zu können.
Ansonsten kann jede neu erlernte oder verbesserte Spieltechnik etwas bringen...

Nur eine passende Antwort auf diese Thread Frage: KLASSE GITARRIST - SCHLECHTER MUSIKER gibt es wohl eher nicht...

RAGMAN
 
Jo, sehe ich auch so. Es gibt keine schlechten Musiker...nur Anfänger und Profis.
 
Genau, die Fragestellung selbst macht gar keinen Sinn.
Wenn man den schnellen Techniker als Roboter ohne Musikalität beschimpft ist das genauso daneben wie wenn man den Blueser mit dem herzzerreißenden 3-Töne Solo als technischen Nichtskönner betitelt.

Gruß Klaus
 
Also Frage beantwortet!

RAGMAN
 
Black_Plek schrieb:
Meinst Du jetzt den Rythmus-Part? Das, was Rusty da spielt, ist nämlich nur ein Gastsolo auf einer CD von irgendeiner Tussie.

hm..ja jetzt wo dus sagst..der rythmus-part ist auch recht ähnlich..
aber auch das solo hat anleihen..z.b. die langen bendings am anfang..
hier ein ausschnitt des original.. ;)
http://mitglied.lycos.de/delpozzo/numb.mp3
imho sowieso eines der besten solis überhaupt..

diese emotionale intensität in ein solo zu setzen ist etwas besonders
und mr.g. kann das zb. besonders gut..obwohl er technisch gesehn bestimmt nicht der hammergitarrist ist ist sein "tone" der absolute killer und das schon vor fast 30 jahren...
für mich ist das absolut erstrebenswerter als irgendeine geschwindigkeits grenze..oder ein bestimmtes skill-level
 
Naja, da sind vielleicht 2 Töne/Bendings drin, die dieselben sind. Kann sein, dass beide Gitarristen ein ähnliches Gefühl für Zielnoten haben.
 
Ach ja, für alle, die jetzt vielleicht etwas mehr an Shred interessiert sind: Ich empfehle Euch unbedingt das Lied "Forbidden City" von Marty Friedman! Das ist Shred, so wie ich ihn persönlich mag - zügig, sehr komplex und mit sehr viel Gefühl!
 

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