Schickt mal Fotos von euren (Home)Studios!

  • Ersteller Düsseltier
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Ja ! :)

Klingt auch direkt ganz anders als die nackte Decke ... funktioniert!
Vor allem das kleine Element am Desktop hat sich direkt positiv bemerkbar gemacht, die Sounds sind viel klarer zu orten.
Die Elemente an der Decke sind beim abhören kaum zu spüren, aber beim Spiel auf der akustischen Gitarre spürt man doch einen Unterschied.
 
Die Yamaha HS7 sind heute angekommen. =)

IMG_0859.JPG


Einen kompletten Rundgang von meinem Homestudio kann ich demnächst machen. ;-)
 
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Ich ziehe bald um und bin gerade dabei, mein neues Homestudio vorzubereiten. Hier bei der Messung:
MessungHoerplatz.JPG
 
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misst du nochmal, wenn der raum vollständig ist?
 
Na klar! Und neugierig wie ich bin, wahrscheinlich auch in verschiedenen Zwischenstadien.
 
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Hallo,

...ein Bericht auch über die Zwischenschritte wäre toll!! Wenn Du tatsächlich so neugierig bist, auch zwischendurch immer zu messen, auch sehr gerne mit Meßergebnissen - das wäre sicher sehr anschaulich, um die Wichtigkeit des Themas Raumakustik zu illustrieren.

Viele Grüße
Klaus
 
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Ja ! :)

Klingt auch direkt ganz anders als die nackte Decke ... funktioniert!
Vor allem das kleine Element am Desktop hat sich direkt positiv bemerkbar gemacht, die Sounds sind viel klarer zu orten.
Die Elemente an der Decke sind beim abhören kaum zu spüren, aber beim Spiel auf der akustischen Gitarre spürt man doch einen Unterschied.
Sind die nach irgend einem bestimmten Konzept gebaut? Oder einfach mal drauflos ein paar Bretter aneinander nageln? :D
 
Also wissenschaftliche Berechnungen habe ich da nicht einbezogen .
 
...ein Bericht auch über die Zwischenschritte wäre toll!! Wenn Du tatsächlich so neugierig bist, auch zwischendurch immer zu messen, auch sehr gerne mit Meßergebnissen - das wäre sicher sehr anschaulich, um die Wichtigkeit des Themas Raumakustik zu illustrieren.


Hm, aber damits auch wirklich anschaulich wird, müsste man auch ziemlich viel dazu erklären. Weiss noch nicht, ob ich die Zeit dazu finde. Vielleicht melde ich mich hier einfach ab und an mit Zwischenergebnissen.

Die Wichtigkeit des Themas wird vielleicht schon hier heraus klar:

Snare im leeren Raum

Akustik-Gitarre im leeren Raum

Ich habe an der späteren Hörposition zwei Mikrofone aufgestellt (KM184 als ORTF) und in einem guten Meter Abstand eine Snare oder eine Akustikgitarre gespielt.

Den langen Nachhall kann man jetzt dafür gut finden oder auch nicht, aber ich glaube jeder kann sich vorstellen, dass man in so einem Raum nicht beurteilen kann, ob ein Instrument im Mix noch einen kurzen Reverb braucht oder nicht.

Hier das Spektrogramm des Grauens:

Spectrogram leerer Raum.jpg

Der völlig leere Raum mit den kahlen Wänden ist zwar extrem, aber ein dünner Teppich, ein bisschen Tapete und ein paar Möbel mit typischerweise glatten Oberflächen schlucken vor allem Höhen weg. Der Wischi-Waschi-Mulm untenrum bleibt ja leider da.

Nachdem ich meinen anderen Raum, der ja auch gleichzeitig Proberaum für die Band ist, selbst optimiert habe, habe ich mir diesmal Hilfe von einem Akustiker geholt. Ich bin selbst gespannt, wie es wird!

Mir steht nun erstmal bevor, allerlei Materialien besorgen zu müssen, die man nicht mal eben im Baumarkt bekommt und das dann in 25 Akustikmodule zu verwandeln...
 
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@CelestionG12F60
Wow, das ist wohl eher ein Lager einer Musikalienhandlung mit Schwerpunkt Gitarre als ein Studio, was? Aber ich verstehe schon, irgendwo muss man halt anfangen. Geht halt nicht anders. Kenne ich auch. Aber Du hast noch einen langen Weg vor Dir, doch wenn Du dran bleibst, kannst Du es schaffen. Es kann aber 5 Jahre dauern (!) Nur Mut. Aber bitte kaufe keine Gitarre mehr, gell? ;-)
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
@stonarocka
Die Idee mit den Lattungen ist nicht schlecht, aber hat ggf. auch den Nachteil der Resonanz(en), falls da was mitschwingt. Deshalb hätte ich hinter die Lattungen zumindest eine dicke Lage Steinwolle gesteckt. Natürlich gegen Fusselflug gesichert. Aber ich bin nicht ganz optimistisch, dass die trotz allem recht rechtwinklige harte Oberfläche etwas an Deiner Akustik ändert. Ich meine nämlich, dass es zwar gelingt, gerade Flächen aufzubrechen und damit Flatterechos zu reduzieren, aber viel mehr auch nicht. Dazu hättest Du zumindest die Lattungen in Schrägen anbringen sollen, das hätte die Reflexionsflächen entsymmetrisiert und wohl tatsächlich einen breitbandigen Effekt auf die Verhinderung von Flatterechos gehabt, falls überhaupt. Aber so? Kann mir nicht vorstellen, dass das viel hilft. Berichte mal.

Grüße,
rbschu
 
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Du hast sicher recht , aus rein fachlicher Sicht.
die trotz allem recht rechtwinklige harte Oberfläche
Das kommt auf dem Foto nicht so gut raus, aber die Latten sind alle unterschiedlich hoch, in unregelmässigen Abständen montiert, und 100% gerade hängen die Elementa auch nicht. ;)

Mein bescheidenes ~12qm Homerecording/Übungszimmer ist möbliert, Teppich liegt drin, Regal, Schrank, Hochbett für Gäste ... sowieso nicht optimal für professionelles Arbeiten. Wenn ich Akustikgitarre spiele, oder die Harp, merke ich einen deutlichen Unterschied. Beim Musik hören, oder abhören, klingt es auch aufgeräumter als vorher, das schreibe ich allerdings einzig dem Lattenrost zwischen den Monitoren zu.
Ich befinde mich praktisch in der Mitte des Raumes, hinter mir das Bett genau auf Höhe der Monitore. Der Schall trifft hinter mir also als erstes auf Matratze mit darauf gestapelten Kissen, ich denke da wird schon einiges absorbiert. Unter dem Bett sind auch lauter gut dämmende Sachen.
Ich habe zumindest keine Probleme mit wummernden Bässen, auch nicht wenn der Bassamp aufgedreht wird. Die Reflexionen der recht nackten Fläche über dem Bett werden an der Decke durch die Lattenkonstrukte zerstreut jetzt.
Hier mal ein Bild von der anderen Raumseite:
20151114_130021.jpg( Die anderen Bilder : #2699 )

Ich glaube im Rahmen meiner Möglichkeiten hab ich das Beste aus den Gegebenheiten gemacht, und man muss ja auch irgendwo auf dem Teppich bleiben, erstmal bin ich froh überhaupt einen eigenen Raum zu haben ;) .
Durch meine Arbeit als Zimmermann habe ich schon die ein oder andere Akustikdecke in Kindergärten und Schulen bauen dürfen, die sind im Prinzip nicht anders konstruiert.

Wäre vielleicht ganz interessant hier mal eine Messung zu machen.
 
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Sehr schön ergänzt und gut beschrieben. Vielen Dank. :) Wenn ich die Lattungen eines genaueren Blickes unterziehe, so scheint es, als sei das eine Art Rohholz, also keine geschliffenen, geraden Latten. Solche "gewachsenen" mit Rundungen, stimmt das? Wenn ja, so hilft das beim Aufbrechen der glatten Deckenoberfläche enorm - das bescheinigst Du von der subjektiven akustischen Wahrnehmung her ja...
 
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Und da ich nicht nur kommentieren will - was aber auch seinen Sinn hat - hier noch ein paar "minor" Fotos aus meinem Keyboardraum (K-Zimmer). Ich habe mir nämlich kürzlich einen Rollwagen angeschafft, ca. 60 € (günstig, wie ich finde), um verschiedene 19" Geräte an den Ort des Geschehens schieben zu können, wenn es um Vocal-Recording geht. Der ganze Rollwagen fasst natürlich eine Menge 19"-Teile, so dass ich mir überlegt habe, auch die mögliche Aufnahmen von Gitarren/Bass dort zu verorten. Mein G-Zimmer bleibt trotzdem Aufnahmeort für Gitarre und Bass, allerdings nutze ich dort andere Gerätschaften (vgl. #2557). Mit dem Rollwagen zieht also eine große Flexibilität mit ein, die mir überwiegend hilft, meinen "Wohnflur" nicht dauerhaft mit Mikrofonen und Zeug zuzustellen, denn ich habe immer keinen Bock, den Kram wieder abzubauen und zu verstauen. Die Vokalaufnahmen im "Wohnflur", meinem zentralen Recording-Raum, funktionieren dort natürlich am besten, weil man sich bewegen kann und auch zu Zweit genug Platz hat. Aber ich bin noch auf der Suche, wo ich den Rollwagen letztlich hinstellen soll - so habe ich`s im K-Raum mal probiert und 'Living for the city' dort aufgenommen.

Ich stelle fest, das ist ein wenig suboptimal, aber das Hin- und Hergeschiebe kann ich mir dort sparen und mal eben spontan etwas aufnehmen, wofür ich ansonsten eine halbe Stunde den Wohnflur (vgl. #2628) neu verkabeln und mit Geräten versehen muss.

Hier nun die zugehörigen Fotos. Für die Stellung des Mikrofons war ich glücklich, mir irgendwann mal einen langen Mikrofongalgen gekauft zu haben, den ich jedoch auf der kurzen Seite mit einem Gegengewicht versehen musste, damit das Stativ nicht Richtung Mikrofon kippt.





vgl. meine Foto-Postings in diesem Thread:
Post #2342, Post #2440, Post #2457, Post #2530, Post #2557, Post #2628. sowie Post #2659.
 
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Das ist Altholz, ca. 200 Jahre , Wurmzerfressen und in der Faserstruktur unregelmässig zusammengeschrumpft.Stammt aus irgend einem alten Bauernhaus.Für betuchtere Kunden bauen wir daraus ganze Wandverkleidungen, meine Latten sind Reste vom Absäumen ... das Zeug wäre fast zu Pellets verarbeitet worden, also hab ich mir das schnell gesichert :cool: .

Diffusor.jpg Diffusor (2).jpg
 
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Oder auch nicht, bzw. irrelevant, wenn man sich die Wellenlängen von Schall so vor Augen hält:

100 Hz - 3.4 Meter
1 kHz - 34.3 Zentimeter
10 kHz - 3.4 Zentimeter

Da sind einige Millimeter breite Wurmlöcher relativ egal :)

Aber hey, wenn du eine Verbesserung hörst passt es ja für dich :)
 
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Muah! Hier hört man den Holzwurm..:rock:

Nee, im Ernst - jede Verbesserung im subjektiven Sinne ist doch gewünscht.
 
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Manchmal macht es mich wild, wenn ich sowas lese wie die Abhängigkeit der Frequenz von Materialstärken. Das erinnert mich immer an Nachplappern, sorry. Es mag theoretisch zutreffen, wenn es um eine "geordnete Diffusion" geht. Was aber hier mit den kleinen Hölzchen passiert, ist nur entfernt eine Diffusion, sondern eher eine Vermeidung ungünstiger Reflexionen, die ohne die Hölzchen zu gut wahrnehmbaren Flatterechos führen würde. Da offenbar alte unsymmetrische Holzreste genommen wurden, haben sie auch keine geradlinige Form, was den Eliminierungsgrad von Flatterechos noch erhöht. Wenn die Lattung überdies in einem Winkel zur Zimmerdecke verlaufen würde, dann würden die Flatterechos auf weiter Front zusammenbrechen. Dafür bedarf es keiner Frequenzanalyse, sondern nur der Gewissheit, dass Einfallswinkel = Ausfallswinkel ist. Ganz deutlich tritt das an (schall-)harten Oberfächen zutage. Weiche Oberflächen schlucken hingegen noch den Schall und verändern das Spektrum. User @stonarocka hat hier also ein Konstrukt hingebaut, dass eher ein Deflektor ist - und der behandelt alle Frequenzen gleich.

Deflektoren benutze ich übrigens auch. Man sieht drei davon im Bild mit dem langen Mikrofongalgen. Meine Deflektoren besitzen eine gebogene Oberfläche aus Plexiglas umgeben von zwei Reihen Hölzchen, die entfernt an einen Skyline-Diffusor erinnern, aber eigentlich keine berechnete Diffusion erlauben. Hier ein Bild zum Aufbau (Rückseite des Deflektors); ich weiß aber nicht, ob ich das schon irgendwo gepostet habe.

 
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Hallo,

hier der Ist-Zustand meines "vollintegrierten Wohnungsstudios" :redface:

IMG_0306.JPG IMG_0307.JPG

Die "Regie" ist kein bisschen optimiert, die Basotecte stehen da nur so rum. Bringen aber schon ein bisschen was.

Da wo das Klavier steht, wird aufgenommen. Unten rechts in der Ecke liegt ein kleines Multicore und ne Kopfhörerleitung, und an dem Balken, an dem oben links die Lampe hängt, kann ich einen dicken mehrfach gefalteten Moltonvorhang einhängen. Das ergibt zumindest zum Aufnehmen eine wirklich gute trockene, aber nicht tote Raumakustik.

Die ganze Bude wird aber in der nächsten Zeit optimiert, ich habe mir da Hilfe von Mika geholt, der schon an der Vorplanung dran ist - ich warte gerade auf ein Messmikrofon, um hier mal klare Werte zu bekommen. Die Bude ist total komplex geschnitten...aber Mika ist optimistisch, dass das gut wird :)

Im Zuge der Optimierung werde ich einen neuen Schreibtisch bauen müssen, da der auf Rollen soll, und das geht mit dem wackeligen Ikea-Kombinat das ich im Moment habe nicht. Wenn Interesse besteht kann ich das alles mal dokumentieren wenn's an die Umsetzung geht...

Grüße
shib
 
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