The Box Achat vs Seeburg Infra

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Lichtler84
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Guten Tag,

ich hätte eine Frage an euch und hoffe das ich hier richtig bin. Ich lege seid 2 Jahren mit folgenden Equipment auf> 4stk. The Box Achat TP218/1600 MKIII und 4stk. The Box Achat 215M. Die Subwoofer sind in Ordnung aber ich bekomme einfach keinen Druck nach vorne. Sprich wenn ich ein Zelt von 25M beschallen will, ist nach 10 -15 M Schluss!!!!! Das gleiche ist es mit den Tops die ich nicht so gut finde. Deshalb soll eine Horngeladene PA her.

Zur Auswahl stehen folgende Systeme:

12stk The Box Achat 118 "Horngeladen"
4stk. The Box Achat HL/HR 208 "Horngeladen"

oder:
4stk. The Box Achat TP218/1600 MKIII > Bestehenden Subwoofer(Bassreflex)
4stk. The Box Achat HL/HR 208

oder:
4stk. Seeburg Infra > gebraucht
4stk. Seeburg K2 > gebraucht

was für die The Box Achat Anlage sprechen würde ist natürlich der Preis. Des weitern würde mich auch Interessieren ob der Klang zwischen Seeburg und The Box so gravierend ist?

Ich freue mich schon auf euer Feedback

Grüße
 
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Ein Zelt frisst Bass förmlich warum auch immer.
Deshalb soll eine Horngeladene PA her.
Warum?
Man muss ein Zelt nich im ganzen Format füllen,alle Veranstaltungen die ich bisher erlebt habe hatten das selbe Problem war einfach zu laut.
Es sollte auch Stellen geben an dehnen man sich zur Not auch unterhalten kann ohne sich anzubrüllen.
Wenn schon denn schon würde ich eher eine Delay Line stellen.
Jedes Jahr einmal findet bei uns eine Party im 2000Pax Zelt statt die fahren kommplett Oldshool GAE 15/1 Tops und 4 Subs unter die Bühne und dann 2 x Delay Line.
Beim letzten mal musste ich schon meinen Gehörschutz benutzen so unerträglich war das absolut schweinelaut.
 
Ein Zelt frisst Bass förmlich warum auch immer.
Mir war folgende Erklärung ziemlich einleuchtend:
Die weichen Zeltplanen geben bei tiefen Frequenzen nach und verhaltensich in den Bässen wie ein Freifeld. Dem gegenüber werden die niegrigenergetischen höheren Frequenzen von dem Zelt reflektiert und somit verhält sich das Zelt im Hochtonbereich wie eine Halle. Durch dieses unterschiedliche Verhalten scheint es subjektiv noch weniger Bässe als Höhen zu geben.
(Afaik hab ich das vom guten, inzwischen sicher schon alten Dirk Wedell)
Aus meiner Sicht sollte man wegen dem indifferenten Reflexionsverhalten peinlich auf eine korrekte Ausrichtung der Boxen zu achten um möglichst wenig Reflexionen im oberen Bereich zu erhalten. Ob ein Hornsystem da definierter ist oder nicht, lässt sich so einfach nicht sagen.
 
Die TSE Infras kannst du dir sparen, wenn du die K2 verwenden willst. Da brauchst du irgendetwas, was sauber die 100 Hz schafft und am besten sogar noch etwas höher geht. Alternativ kannst du auch mit Kick-Bass-Fillern arbeiten, also vier Wegen.
Gegenfrage: Hast du Traversenlifte und eine Traverse? Oder Gabellifte?
 
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Des weitern würde mich auch Interessieren ob der Klang zwischen Seeburg und The Box so gravierend ist?
Da hilft nur Anhören im A/B Vergleich, aber so viel sei gesagt, dass Seeburg deutlich wertiger ist. Allerdings ist die K2 nicht so ganz der Brüller oder eher ein Brüllwürfel und daher ziemlich zickig. Wenn du nur K2 mit den Infras nutzt, hast du ein Frequenzloch, da die Infras nicht so weit rauf kommen als dass die K2 nicht so weit runter geht. Also keine gute Idee.

Du kannst deinem Problem wie folgt begegnen:
1. Direktbeschallung von vorne mittels Horntops und Frontfill. Je enger die Tops bündeln, desto weiter schiesst du nach hinten, desto mehr Frontfill brauchts. Wichtig ist vor allem, dass die Horntops auf Höhe kommen. Deswegen wohl auch die Frage von Henry wegen der Lifte/Truss.
2. Mehrpunktbeschallung mittels Direktstrahler. Die LS müssen untereinander zeitlich per Delay angepasst werden. Damit erreicht man eine gleichmässige Schallverteilung, die man auch durchaus unaufdringlich gestalten kann. Auch hier sollten die LS auf Höhe gebracht werden.

Bässe als Array (Zahnlücke), damit eine Richtwirkung erreicht wird. 6-8 potente Bässe sollten reichen, z.B. G-Sub von Seeburg.

Wenn du das vernüftige und stressfrei lösen möchtest, dann nimm ordentliches Material, z.B.
Seeburg
TW Audio
d&b
Kling & Freitag
Audio Zenit
Coda
usw.
 
Hi,

Also die Tops habe ich immer auf die Subs drauf gestellt. Es soll nicht so laut sein das man sich nicht mehr unterhalten kann. Ich möchte nur das man die Energie des Subwoofer auch hinten spürt. Durch die Direktstrahler kommt mir vor, wird das Zelt sozusagen nur schlampig mit Bass gefühlt. Also vorne sehr laut und hinten nichts. Welche Kombination würdet ihr mir nun Empfehlen? z.b bei einer Seeburg Anlage?
 
Zuletzt bearbeitet:
Allerdings ist die K2 nicht so ganz der Brüller oder eher ein Brüllwürfel und daher ziemlich zickig.
Das würde ich nicht sagen. Die K2 ist - ordentliche Entzerrung vorausgesetzt - kein Topteil, dass besonders HiFi-mäßig und neutral klingt. Der Sound wird schon etwas gefärbt. Aber im Einsatz bei Live-Musik ist der Klang auch bei hohen Lautstärken angenehm und nicht schrill oder zischend. Die Sprachverständlichkeit ist auch sehr gut. Gerade Live für Rock, Metal, Pop und Cover oder auch Sprachbeschallung ist das ein tolles Topteil. Im Vergleich zu vielen anderen Anlagen, die ich bis jetzt gehört habe, ist die K2 wirklich nicht schlecht. Vor allem für den Preis.

Problematisch ist bei Hornsystemen immer der Schalldruck, der im Nahbereich erzeugt wird. Deswegen geht Stacking zwar, aber nur, wenn man wirklich hoch stackt, sich bei der Lautstärke zurück hält und generell mit etwas Ahnung an die Materie herangeht. Im Flugbetrieb bekommt man eine größere Fläche deutlich homogener beschallt, als das mit Stacking auch nur annähernd möglich wäre.
Alternativ bekommt man die K2 auch auf ein Stativ, muss sich dann aber etwas einfallen lassen, um sie anzuwinkeln.

Wenn man im Bassbereich wirklich Reichweite haben will, kommt man an einem Subwoofer-Array nicht vorbei. Das PDF in folgendem Link ist eine gute Einstiegslektüre:
http://www.electrovoice.com/downloadfile.php?i=8913
Man braucht aber trotzdem einige Controller- und Ampkanäle um mit einem Array richtig arbeiten zu können.
 
Bei Seeburg würde ich entweder eine Kombination aus

TSM Serie mit G-Sub machen und dann eben entsprechende Delayline(s) aufbauen.
oder
K2 bzw. K24 (2-4 Stk) und TSM10 als Frontfill oder ein kleines Galeo (mind. 6 Schnitze pro Seite) mit G-Sub.

Die Subs wie schon erwähnt als Array (Zahnlücke, Endfire, Curved Zahnlücke). Endfire bedeutet viel DSP und Amp Power. Curved liegt in der Mitte und Zahnlücke ist letztendlich am wenigsten aufwendig.
 
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Hi,

ok danke für die Info.
Glaubt ihr das ich von der Soundqualität her dann annähernd so hinkommen werde? Natürlich im kleinerem Maßstab :)

ab 4:00



Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Gutes Material ist eine gute Voraussetzung, doch nur die halbe Miete. Ob das ganze dann spielt und klingt, hängt auch sehr stark von deinem oder des Systemers Können ab. Beim Stabeln kann man sich sehr viel kaputt machen, wenn man es denn falsch macht und bei einem LA sowieso.

Ich sage nur bei Indoor Raummoden, schallharte Oberflächen, Interferenzen und bei Outdoor ebenso Interferenzen, ungenaue Ausleuchtung der Fläche usw. Ohne entsprechende Basics in Bereich der Akustik ist das meist zum Scheitern verurteilt, wovon ich hier nun nicht ausgehen möchte.
 
@Lichtler84
Das klingt grauenhaft. Das bekommt man problemlos mit einem EQ hin, indem man einfach alles ab 5 kHz um 12 dB boostet.
Eine teure Anlage ist nicht zwangsläufig klanglich besser.
Es gibt auch viele günstige Boxen, die super klingen. Die wenigsten erfüllen aber alle der folgenden Anforderungen:
- hoher, unverzerrter Maximalschallpegel
- flugfähig/Flugrahmen/Stativadapter
- dezent
- robust
- klanglich universell
- in Systeme sinnvoll integrierbar, flexibel
- einfach zu handhaben

Um die K2 danach zu bewerten:
+ hoher, unverzerrter Maximalschallpegel
+ flugfähig/Flugrahmen/Stativadapter
0 dezent
+ robust
- klanglich universell
- in Systeme sinnvoll integrierbar, flexibel
0 einfach zu handhaben

Ein 08/15 Mittelklasse-Linearray:
+ hoher, unverzerrter Maximalschallpegel
0 flugfähig/Flugrahmen/Stativadapter
0 dezent
+ robust
+ klanglich universell
0 in Systeme sinnvoll integrierbar, flexibel
-- einfach zu handhaben

EV ZLX:
- hoher, unverzerrter Maximalschallpegel
0 flugfähig/Flugrahmen/Stativadapter
+ dezent
- robust
+ klanglich universell
- in Systeme sinnvoll integrierbar, flexibel
+ einfach zu handhaben

Für EDM braucht es meistens nur genug Bassunterstützung und einen ordentlich lauten Hochtöner; wie dass dann letztlich insgesamt klingt ist den Leuten vollkommen egal.
 
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