Trompetenschwierigkeit

von Bulliwig, 11.11.09.

  1. Bulliwig

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    Erstellt: 11.11.09   #1
    Hallo,
    ich bin neu hier und habe auch gleich eine verwunderte Frage:
    Gestern Abend war bei uns im Drof Martinszug und ich habe dort auch einen Bekannten spielen sehen. So, jetzt das verwunderliche: Er ist jetzt 13 und spielt seit ungefähr einem halben Jahr, aber er kann die höchsten Töne spielen und es scheint ihn auch gar nicht anzustrengen! Wenn ich mal versuche auf e'' zu kommen bion ich danch vollkommen ausser Puste... Dasselbe passiert bei mir auch wenn ich nur mittlere Töne, also sagen wir mal alle die noch in die fünf Notenlinien passen, spiele. Ich habe einmal gehört das kann auch an Mundstück und Trompete liegen das ich beimir das Gefühl habe mit einer verstopften trompete zu spielen. Ich brauche einfach so ungeheuer viel druck und Luft ads ich eigentlich gar nicht länger wie 2 Minuten am Stück spielen kann.
    Gruß, Timo
     
  2. Trompet

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    Erstellt: 11.11.09   #2
    Tach auch.
    Haste schon mal nen trompetenlehrer zu rate gezogen? Hast du nen Trompetenlehrer? Wenn nein dann suche dir bitte einen sonst wird dat nischt. Lg Steffen
     
  3. wuiii

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    Erstellt: 12.11.09   #3
    Aus der Ferne ist das immer schwer zu beurteilen, daher empfehle ich dir auch, wie Trompet schon geschreiben hat, unbedingt einen Lehrer! Der kann dir bei Fehlern am besten weiterhelfen.

    Einen Übungstipp gibts aber:
    Auf den ersten Eindruck klingt das so, als ob du nicht mit dem Zwerchfell sondern mit Hals und Mund die Töne setzt. Wenn dann noch ein wenig Unsicherheit dazukommt und du unbewusst die Luft im Hals ein wenig abklemmst, kann das sehr schnell dazu führen, dass du viel mehr Kraft für die hohen Töne brauchst.
    Als Übung empfehle ich da tief Luft in den Bauch holen und mit viel Luft einfach mal ins Instrument blasen und den Ton der gerade rauskommt aushalten, ohne dass der Hals oder der Mund irgendwas machen (außer die Spannung im Mundraum halten natürlich). Wenn du das fleißig machst kannst du mit der Zeit mit dem Zwerchfell die Tonhöhe und die Lautstärke steuern, wodurch du viel leichter in die Höhe kommst, als wenn du die Tonhöhe aus dem Hals oder dem Mund steuerst. Außerdem ermüdet das Zwerchfell nicht so schnell wie die Rachenmuskulatur
    Dabei aber immer daran denken, dass der Hals IMMER komplett offen bleiben muss, auch bei leisen Stellen und bei Unsicherheit. Und genau das ist das Schwierige an der Zwerchfellatmung.

    Am Instrument kanns natürlich auch liegen, in der Regel ist es aber schon doch die falsche Atmung. Um das zu testen, einfach mal ins Instrument deines Bekannten blasen. Dann siehst du ja ob es daran liegt.

    greets wuiii
     
  4. Bulliwig

    Bulliwig Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.11.09   #4
    Ja ich habe einen lehrer, der weiß aber da auch nicht weiter aber er spielt selbst keine Trompete. Er spielt sonst so ziemlich alles an Blechblasinstrumenten aber bei Trompete sagt er selbst es sei ihm zu schwer.
    Gruß, Timo
    EDIT:Ich galube es ist das mit dem Hals, weil immer wenn ich auch nur kurz gespielt habe schmerzt der Rachen doch ziemlich. Ich bekomme es leider trotz vielen übens nicht hin "über das Zwerchfell" zu pusten. Kann es mir bitte noch ienmal genau erklären? ich nehme an es wird noch eine Weile dauern bis ich das ganz raushab weil ich habe mir ja jetz mehrere Monate lang die falsche Technik antrainiert....
     
    Zuletzt bearbeitet: 12.11.09
  5. oggimatt

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    Erstellt: 13.11.09   #5
    Tach Bulliwig,

    leider kann ich dir nicht einfach erklären, wie richtige Atemführung funktioniert und wie man den Hals offenhält.
    Da ist der direkte kontakt zum Probanden wichtig mit Vorspielen, Hilfe bei der Korrektur durch Lehrer, etc.
    Nimm bitte Unterricht bei einem qualifizierten Trompetenlehrer an einer Musikschule oder halt privat.
    Der kann Dir helfen, eine richtige Atemführung und druckarmes Spielen zu erlernen.
    So teuer ist der Unterricht an Musikschulen nicht.
    Bis denne

    Matt
     
  6. tantrix

    tantrix Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.11.09   #6
    Gönn die ein paar Stunden Gesangunterricht. Die wissen anatomisch am besten bescheid. Das Geld ist gut angelegt.
     
  7. zonquer

    zonquer HCA Trompete - MOD Brass

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    Erstellt: 19.12.09   #7
    Diese Wahl könntest Du gelegentlich vielleicht überdenken. Sehr lohnend finde ich die Beschäftigung mit der DVD Malte Burba Brass Master Class, es gibt sie überall im Musikhandel.
    Auf dieser DVD wird unter anderem eine für's Trompete spielen bestens geeignete, weil natürliche Atemtechnik sehr ausführlich erklärt, es werden sehr wirksame Übungen dazu vorgemacht und es werden auch die typischen Fehler bei Atem und Artikulation auf der Trompete auf das Allerfeinste erklärt.

    Über Manches am System von Prof. Burba kann man geteilter Meinung sein (z.b. hinsichtlich seines vom Mund nach unten weg zu spannenden Kinns). Aber seine Erklärungen und die meisten Übungen zu den klassischen Problemen rund um Atmung, Ansatz und Artikulation finde ich sehr gelungen.
    Ein paar Mal Anschauen nutzt da natürlich gar nichts, das Material ist zum langfristigen Einbau in den Übungsalltag gedacht.
    Ich habe außerdem sowohl die alte als auch die aktuelle Heftausgabe, finde deren Anschaffung aber längst nicht so dringend, wie es der Meister sagt. Alles an know-how, was man wissen und m.E. eine längere Zeit ausprobieren sollte, findet sich vollständig auf der DVD.

    Wenn der Hals beim Spielen anfängt zu schmerzen, liegt das an unwillkürlich mitwirkenden Stimmbändern, die überanstrengt werden. Obwohl gern und durchaus richtig vom "offenen Hals" beim Spielen geredet wird, sind die Stimmbänder tatsächlich für die Steuerung der Luft ebenfalls von Bedeutung. Dazu muss man natürlich lernen, sie besser zu kontrollieren bzw. "ein und aus" zu schalten. Das wird von Malte Burba sehr schön erklärt und mit Übungen in die eigene Instrumentaltechnik integriert.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19.12.09
  8. KusKus

    KusKus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.12.09   #8

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