Wie heißt dieser Akkord? [SAMMELTHREAD]

  • Ersteller SaitenQu?ler
  • Erstellt am
Das naheliegendste, das mir im Moment als Konstruktionsbezeichnung einfällt, wäre "Dreiklang über einem Tritonus". In diesem Falle hätten wir dann D9 über D/Ab. Das machen Jazzpianisten z.B. sehr gerne und wird auch als upper structure chord bezeichnet. Allerdings nimmt man dann eigentlich nicht noch einmal den Grundton dazu.
 
sry Bm6 ist falsch, da ich die leere E-Saite nicht gesehen hatte.
 
Hallo zusammen.
Ich habe mich die letzten 3 Tage mit dem Taschenrechner vergnügt und dabei sind folgende Akkorde rausgekommen:


Saite Bund Note
e: 10 (d5)
b: 0 (b4)
g: 0 (g3) Wie heisst dieser Akkord?
d: 12 (d4)
A: 2 (b3)
E: 3 (G2)

Saite Bund Note
e: 12 (e5)
b: 1 (c4)
g: 2 (a3)
d: 14 (E4) Wie heisst dieser Akkord
A: 3 (c3)
E: 5 (A2)


Vielen Dank für eure Geduld. Mein Kumpel hat leider versagt :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wusste bis jetzt nicht, dass man Akkorde mit einem Taschenrechner berechnen kann und dann einfache Dur-Akkorde rauskommen, die aber kein normaler Mensch in der Form greifen kann :D.

Der erste Akkord ist ein G und der zweite ein Am.
 
Ich wusste bis jetzt nicht, dass man Akkorde mit einem Taschenrechner berechnen kann und dann einfache Dur-Akkorde rauskommen, die aber kein normaler Mensch in der Form greifen kann :D.

Der erste Akkord ist ein G und der zweite ein Am.

naja. ich habe mich gefragt warum klingt mancher akkord grottig und mancher harmonisch. wenn ich also das e2 (82... herz) mal zwei rechne bekomm ich die nächste oktave, also e3 (164 herz) die saiten schwingen harmonisch da es ein 2er faktor ist wie ich es nenne. 164 / 82 = 2. das klingt also sauber. wenn ich zb. einen faktor von 2.455705378 habe, klingt dies unharmonisch da die saiten die zeitlinie...... keine ahnung wie ich das jetz erklären soll. gut klingen zb. auch 1.5 faktor, 2 faktor, 2,5 etc. ich denke das das ohr eine logik braucht. falls es keine logik gibt klingt es unharmonisch. wenn du jetz 82 herz nimmst (e2) und die mal 1.5 rechnest, kommst du zum nächsten ton. so geht es dann immer weiter.

aber wie heissen diese akkorde da oben?^^ (g7 g11 g13 gpunkt oder wie auch immer) was für eine bezeichnung steht nach dem g? dies ist die frage die mich beschäftigt. danke auf jedenfall für deine antwort Richelle.
LG Lumi
 
Zuletzt bearbeitet:
was für eine bezeichnung steht nach dem g?
Da steht nichts. G, H und D ergeben immer G-dur, A, C und E immer A-moll, egal wieviele oktaven zwischen den einzelnen noten liegen. Solche speziellen akkord-voicings, wie sie dir vorschweben, muss man halt in noten, tabs oder anderswie aufschreiben, einen eigenen namen gibt es dafür nicht.

Gruss, Ben
 
Da steht nichts. G, H und D ergeben immer G-dur, A, C und E immer A-moll, egal wieviele oktaven zwischen den einzelnen noten liegen. Solche speziellen akkord-voicings, wie sie dir vorschweben, muss man halt in noten, tabs oder anderswie aufschreiben, einen eigenen namen gibt es dafür nicht.

Gruss, Ben

Vielen Dank für Die Aufklärung. Das erklärt mir jetzt so einiges!
LG
 
kann mir wer bei diesen 2 abfolgen auf die sprünge helfen?

1.
e --x--
h --2--
g --5--
D --4--
A --3--
E --x--

2.
e --2--
h --2--
g --4--
D --5--
A --x--
E --x--

vielen dank :)
 
kann mir wer bei diesen 2 abfolgen auf die sprünge helfen?

1.
e --x--
h --2--
g --5--
D --4--
A --3--
E --x--

Dazu kann ich rein gar nichts beisteuern. Klingt wie ein Akkord, den man absichtlich disharmonisch gemacht hat, eine klare Funktion ist außerhalb eines musikalischen Kontexts kaum einschätzbar.

2.
e --2--
h --2--
g --4--
D --5--
A --x--
E --x--

Vom G auf der D-Saite aus betrachtet ist das ein Gmaj7/#11 Akkord.
Mit einem A im Bass wäre es ein netter A7/9/13. Mit einem E im Bass ein Emin6/9.
Alles relativ übliche Einsatzmöglichkeiten.

- Der Sack
 
In einem Buch steht der Akkord B9/4. Das Buch ist in deutscher Schreibweise, also das B von der A-Saite im ersten Bund.

Wie schaut der ganze Akkord aus?
 

Völlig beknackte Schreibweise. 9 enthält b7 und 9. 4 =11. Das wird allgemein angegeben als "11" also "B 11". Der Gitarrist spielt dabei meist nur die 3 Erweiterungen ("upper Structure") und nicht die Stammtöne. Der 11er Chord liegt dann grifftechisch ganz einfach immer 2 Bünde unter dem angegeben Grundton:

B11 erklingt automatisch , wenn zum Basston B ein Ab-Akkord gespielt wird, also z.B.


----4--------
1---4---4-----
1---5---5------
1--------6-------

Für Andersdenkede kann man das auch in Slash-Schreibweise darstellen:

A11 = G/A; D11 = C/D usw.

Beispiel D -- D11

--------
7--5--------
7--5--------
7--5---------
5--5------
------
 
Abgesehen davon gibt es kaum einen Dur-11 Akkord, der wirklich Sinn macht (Ausnahmen sind eigentlich nur so open string Geschichten).
Sprich: 11 bei moll ist vollkommen üblich, bei dur ist es dann meist doch sus4 und nur falsch notiert.
Hans_3: C/D ist übrigens auch kein D11. Das ist ein quasi lupenreiner D7/9sus4.
11 beschreibt eine zusätzliche (!) 11. Das ist bei C/D nicht gegeben, da ersetzt ganz einfach die sus4 die Terz.

- Der Sack
 
Hans_3: C/D ist übrigens auch kein D11. Das ist ein quasi lupenreiner D7/9sus4.
11 beschreibt eine zusätzliche (!) 11. Das ist bei C/D nicht gegeben, da ersetzt ganz einfach die sus4 die Terz.

Richtig lupenrein wäre C/D beschrieben: sus2/sus4/7. Macht natürlich kein Mensch.

Da ein vollständiger 11erChord auf der Gitarre nicht spielbar ist (nur auf dem Klavier geht das halt), ist es im Gitarrenbereich ein legitimes "Agreement", vom 11er nur die Upper Structure (7,9,11) zu spielen, ohne dabei den Fortfall von 3 (durch sus 2) und 5 (durch sus 4) umständlich zusätzlich anzugeben --> Was theoretisch richtig wäre, aber für die griffliche Gitarrenpraxis halt hinderlich und nicht notwendig ist.
 
Hm, dem kann ich nicht komplett zustimmen.
Wenn man in einem Akkord Erweiterungen jenseits der 7 findet, bedeutet das ja, dass man einen Septakkord plus eben der geforderten Erweiterung spielt. Der Septakkord beinhaltet dann die Terz. Also wäre ein 11-Akkord ein Septakkord mit zusätzlicher 11. Das klappt bei Mollakkorden auch ganz vorzüglich, bei Durakkorden aber meistens nicht, weil die 11 einen disharmonischen Konflikt mit der großen Terz verursacht. In 99% aller Fälle, in denen man Dur und 11 gemeinsam findet, ist eigentlich sus4 gemeint, denn da gibt's halt keine Terz sondern eine Quarte.
Und auch hinsichtlich der sus2 im angesprochenen C/D kann ich nur bedingt zustimmen. Der Akkord enthält alle für einen lupenreinen 7/9sus4 Akkord wirklich erforderlichen Töne, die Quinte kann ja in solchen fällen meistens, da obligatorisch, weggelassen werden.
Zur Verdeutlichung:
D-F#-A-C-E = D7/9.
D-F#-C-E = Immer noch ein absolut alltagstauglicher D7/9, nur eben ohne obligatorische Quinte (die sich ja ohnehin auf einer Gitarre nur noch sehr schwer mitgreifen ließe).
D-G-C-E = Folglich D7/9sus4.
Und aus dem Akkord das G-C-E = 2. Umkehrung eines C Dur-Dreiklangs.

Sus2 wird nach meinen Erfahrungen eigentlich meistens dann benannt, wenn in der Tat die Terz durch eine Sekunde ersetzt wurde.

- Der Sack
 
Brauch auch mal schnell Hilfe :rolleyes:

e --0--
h --0--
g --2--
D --2--
A --0--
E --2--

:D
 
F#m7/4, sprich: Fis-Moll-7 mit Quarte als suspension, auch F#m7/sus4 geschrieben.

Wird gern als Parallele zu A-Dur-Akkorden oder als secondary dominant für H-Moll/H-dur-Akkorde genommen.

Nimm' zur Improvisation die A-Dur-Pentatonik a, h, cis, e, fis bzw die parallele Moll-Pentatonik fis, a, h, cis, e.

Yours truly

Arthur Milton
 
Nein, nennen tut man den Akkord nicht sus4, denn die Terz wird nicht ersetzt. Das ist ein F#m11. Bzw. F#m7/11, aber man muss die 7 nicht zwingend im Akkordsymbol erwähnen.

- Der Sack
 
Kurze Frage. Es gibt ja diese (im härteren Musikbereich) beliebten "schief"-klingenden Akkorde.
Hier mal ein Beispiel (sagen wir es ist auf dropped C gestimmt):


D ---------------------------------
A ---------------------------------
F ---------------------------------
C -----0---------------------------
G -----0----------------------------
C -----1----------------------------


wie würdest ihr diese benennen, kann man dazu ganz normale die entsprechenden Tonleitern/Pentatoniken spielen oder muss man da andere Töne nehmen?
 
Zu f#11:

Wird [...] als secondary dominant für H-Moll/H-dur-Akkorde genommen.

Ich stehe jetzt auf dem Schlauch. Doppeldominante zu H-Dur? Ich will es nicht bezweifeln, aber ich verstehe im Moment nicht, wie diese Funktion zustandekommt.

Alles Liebe, Enno
 

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