Korg CX-3 (analog) für 195€ – Schnapper oder Briefbeschwerer? (Drawbar-Problem)

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Hallo zusammen,

ich bräuchte mal kurz eure Einschätzung.

Ich komme eigentlich von der Gitarre, Orgel reizt mich schon lange. Ich könnte hier in der Nachbarschaft eine alte analoge Korg CX-3 (die Version von 1980) für 195 € inkl. Flightcase schießen.
Die Kiste hat aber eine Macke: Laut Verkäufer funktionieren die Presets einwandfrei, aber sobald man auf die Drawbars umschaltet, bricht der Sound nach ca. 2 Sekunden komplett ab.
Lötkolben und Multimeter kann ich bedienen, Recapping vom Netzteil traue ich mir locker zu. Meine Sorge ist eher: Klingt das nach einem bekannten Problem in der Logik-Schaltung oder eher nach einem sterbenden Custom-Chip? Gibt es für die alte CX-3 überhaupt noch Ersatzteile oder lasse ich besser die Finger davon?
Würde das Teil erst mal über meinen HX Stomp und Aktivboxen laufen lassen.

Besten Dank schon mal für eure Einschätzung!
 
Hallo, mein nicht grade zuverlässigster virtueller Ratgeber Chatti sagt dazu Folgendes, was mir der Perplexe als auch der Zwilling inhaltlich auch weitgehend bestätigen - klingt so als ob es für jemanden mit entsprechender Erfarhung reparierbar wäre, dann sind auch 195,- Euro sicher nicht zu viel:



Ja – das ist bei der alten analogen Korg CX-3 (1980) tatsächlich ein bekanntes, klassisches Altersproblem. Die Symptome passen sehr eindeutig.


Korg CX-3 (1980): typischer Fehler​


Symptom


  • Presets klingen stabil
  • Umschalten auf Drawbars → Ton ist kurz da
  • Nach ca. 1–2 Sekunden: kompletter Tonausfall

👉 Das liegt nicht an den Drawbars selbst, sondern an der Steuer- und Halteschaltung, die beim manuellen Modus aktiv wird.






Die häufigsten Ursachen (in Reihenfolge der Wahrscheinlichkeit)​


1️⃣ Gealterte Elektrolytkondensatoren (sehr häufig)


Im Drawbar-Modus wird eine andere Signal-/Steuerspannung verwendet als bei Presets.
Wenn die Elkos in diesem Bereich:


  • Kapazität verloren haben oder
  • Leckstrom haben

dann:


  • lädt sich eine Steuerspannung kurz auf
  • bricht danach zusammen → Stummschaltung

📌 Besonders betroffen:


  • Netzteil-Siebung
  • Hold-/Latch-Schaltung für Drawbars
  • Envelope-/Keying-Bereich

➡️ 90 % der Fälle = Elko-Problem






2️⃣ Kontaktproblem am Preset/Drawbar-Umschalter


Der Umschalter:


  • trennt Preset-Spannungen
  • schaltet auf Drawbar-Steuerbus

Oxidierte Kontakte können:


  • kurz Kontakt haben
  • nach Sekunden hochohmig werden

📌 Typisch bei Instrumenten, die lange standen.






3️⃣ Defekter Analogschalter / Transistor


Die CX-3 nutzt:


  • Transistor-Schaltlogik
  • frühe Analogschalter (kein modernes IC)

Ein thermisch instabiler Transistor kann:


  • kalt funktionieren
  • nach Sekunden sperren → Ton weg





4️⃣ Versorgungsspannung sackt nur im Drawbar-Modus ab


Messbar:


  • Presets ok
  • Drawbar-Modus zieht mehr Strom
  • Spannung fällt unter Schwellwert → Mute





Warum Presets funktionieren, Drawbars aber nicht​


Presets:


  • feste Widerstandsnetzwerke
  • stabil gespeist

Drawbars:


  • variable Widerstände
  • benötigen saubere Referenz- und Haltespannung

👉 Sobald diese Spannung instabil ist → Sound weg






Was ein Techniker konkret prüfen sollte​


✔ Netzteil-Elkos (alle!)
✔ Elkos im Drawbar-Control-Board
✔ Umschalter reinigen (Kontakt 60 + Nachbehandlung)
✔ Versorgungsspannungen unter Last messen
✔ Transistoren im Keying-/Gate-Bereich thermisch testen






Reparierbarkeit​


Sehr gut.


  • Keine Custom-ICs nötig
  • Standardbauteile
  • Nach Elko-Tausch meist dauerhaft behoben

💡 Viele CX-3 laufen nach einer Revision wieder jahrzehntelang stabil.
 
Ich habe vom Reparieren von alten Keyboards keine Ahnung. Aber auch ohne digitale Helferlein klingt "1-2 Sekunden Ton, dann weg" nach einer instabilen Spannung, die ich zuerst auf einen defekten Kondensator zurückführen würde.

Dass du das selbst reparieren kannst, glaube ich aber weniger - denn nur ein Lötkolben reicht nicht, um den fehlerhaften Kondensator zu identifizieren. Ohne die nötige Erfahrung sitzt du eher wie ein Ochs vorm Berg, würde ich annehmen. Drum würde ich eher dazu raten, das Ding jemanden anschauen zu lassen, der das schon öfter gemacht hat. Meine spontane Meinung.

Es sei denn, du willst einfach dein Glück versuchen und schaust, wie viele Kondensatoren sich um die Drawbars herum finden. Mein Stil wäre das allerdings nicht.
 
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Moin :)

Zu 90% kann man von der oben schon besprochenen Elko-Problematik ausgehen. Ich habe schon mehrere dieser Orgeln instandgesetzt, Korg hatte wohl mal für einen Production Run eine minderwertige Charge dieser 10uF-Elkos erwischt, denn nicht alle Jahrgänge sind betroffen.

Das Problem sind dabei nicht die Elkos an sich, sondern das das Elektrolyt ausgelaufen ist und das Lötzinn und auch das Kupfer der Leiterbahnen der PCB beschädigt. Das geht so weit, daß man die Elkos meist nicht mehr sauber auslöten kann, weil das Zinn durch die Säure seine Fließfähigkeit verloren hat.

Wenn Du einen erfahrenen Elektronik-Bastler an der Hand hast, kann man das wieder hinbekommen, es sind aber fast 40 dieser Elkos zu ersetzen....

Edit: Es sind dort sehr wohl Customchips verbaut: Die Verharfungs-ICs SM304 und SM305 A/B sind quasi unobtanium.

So sehen dann die defekten Elkos aus:

DSCF0005.jpg



Jenzz
 
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Ohne die nötige Erfahrung
Erst mal danke für die nicht-KI Einschätzung. Multimeter etc ist vorhanden. Hab in meinem alten Transistor ampnsuxhbslle elkos getauscht, aber du meinst es braucht spezielle Erfahrungen mit der Orgel?
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Moin :)

Zu 90% kann man von der oben schon besprochenen Elko-Problematik ausgehen. Ich habe schon mehrere dieser Orgeln instandgesetzt, Korg hatte wohl mal für einen Production Run eine minderwertige Charge dieser 10uF-Elkos erwischt, denn nicht alle Jahrgänge sind betroffen.

Das Problem sind dabei nicht die Elkos an sich, sondern das das Elektrolyt ausgelaufen ist und das Lötzinn und auch das Kupfer der Leiterbahnen der PCB beschädigt. Das geht so weit, daß man die Elkos meist nicht mehr sauber auslöten kann, weil das Zinn durch die Säure seine Fließfähigkeit verloren hat.

Wenn Du einen erfahrenen Elektronik-Bastler an der Hand hast, kann man das wieder hinbekommen, es sind aber fast 40 dieser Elkos zu ersetzen....

Edit: Es sind dort sehr wohl Customchips verbaut: Die Verharfungs-ICs SM304 und SM305 A/B sind quasi unobtanium.

So sehen dann die defekten Elkos aus:

Anhang anzeigen 1019027


Jenzz
Danke dir, das klingt eher nach: Nur kaufen wenn ich unbedingt basteln möchte?
 
Alle Elkos zu tauschen wäre natürlich eine nachhaltige Lösung. Dann brauchst du auch nicht zu raten. Nein, eine besondere Erfahrung mit Orgeln habe ich in Bezug auf den Elko-Tausch nicht gemeint - Erfahrung mit elektronischen Schaltungen im Allgemeinen sollte genügen. Aber was .Jenzz dazu sagt, genügt ja, um die Aufgabe einzuschätzen.
 
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Alle Elkos zu tauschen wäre natürlich eine nachhaltige Lösung. Dann brauchst du auch nicht zu raten. Nein, eine besondere Erfahrung mit Orgeln habe ich in Bezug auf den Elko-Tausch nicht gemeint - Erfahrung mit elektronischen Schaltungen im Allgemeinen sollte genügen. Aber was .Jenzz dazu sagt, genügt ja, um die Aufgabe einzuschätzen.
Um ehrlich zu sein, bei dem Alter würde ich ohnehin immer alle elkos tauschen. Die sind sicher trocken. Ich lass es mir mal durch den Kopf gehen, viel falsch machen kann man bei dem Preis ja nicht.
 
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Aloha .-)

Ja, wenn man schon mal alles auseinander hat, dann alle Elkos neu.

Und ja: Wenn man Zeit hat und das nötige technisch Werkzeug, dann sind 195 EUR absolut ok. Und selbst WENN es dann doch nicht klappt, kann man die 'Hardware' (also Gehause, Tastatur etc.) ja immer noch nutzen, um z.B. ein HX3-Board dort einzubauen :).

Wenn man alle Elkos getauscht hat und ansonsten alles läuft ist das schon eine zuverlässige Orgel. Das interne Leslie ist natürlich murks, aber der Overdive entspricht fast einem TubeScreamer und mit einem Vent dahinter kann man dann durchaus damit arbeiten.

Jenzz
 
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Ich darf zuerst ein wenig Kritik an dem Beitrag #2 äußern. Der Themenstarter ist sicher in der Lage die KI selbst zu befragen. Unreflektiert die KI zu zitieren hilft dem TS nicht viel weiter und ohne elektronische Kenntinisse gar nicht.

Und nun Konstruktives: Alle Elkos zu tauschen, kann man machen und sicher ist der eine oder andere schwache Elko dabei. Schaden kann es jedenfalls nicht.

Ich würde den Fehler auf der Platine KLM-245 suchen. Eingang-Ausgang IC 1 4558 prüfen. und weiter mit FET F1. Dort auch die Spannung an dessen Gate checken. Evtl. auch mal um das IC 7 4069 prüfen, das für die Ansteuerung des F1 zuständig ist. Und hier kann man dann GEZIELT den einen oder anderen Elko tauschen.

Michael
 
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Kritik kannst du natürlich äußern, gegen den Begriff „unreflektiert“ verwahre ich mich allerdings.

Zum Einen habe ich, wie du sicherlich bemerkt hast, Eingangs klar gesagt das die KI durchaus unzuverlässig ist, zum anderen die Antwort einerseits durch zwei andere Systeme gegengecheckt, als auch andererseits für mich selbst bewertet - aufgrund meines elektrotechnischen Studiums fühle ich mich dazu durchaus in der Lage, auch wenn ich damit nicht hausieren gehe.

Jetzt hätte ich natürlich das alles, ohne die KI zu erwähnen, hier selbst reinschreiben und als auf meinem Mist gewachsen ausgeben können (wäre das aus deiner Sicht reflektierter?) anstatt den Output der KI direkt hier zu posten, das wäre allerdings wohl sehr unehrlich gewesen. Und da ich klar benannt habe woher das kommt, kann auch jeder für sich selbst bewerten, ob und in wie weit er das als glaubwürdig oder korrekt ansieht - was übrigens für jeden Beitrag mit Lösungsvorschlägen in diesem Forum gilt, nur dass bei den meisten nicht gesagt wird woher sie stammen bzw. natürlich auch nicht die Kompetenz des Posters nachgewiesen wird - muss auch nicht sein, aber solche Beiträge sind auch nicht automatisch reflektierter.

Was den zweiten Teil deiner Bemerkung „Unreflektiert die KI zu zitieren hilft dem TS nicht viel weiter und ohne elektronische Kenntinisse gar nicht“ angeht: denkst du, dass deine Ratschläge von jemandem ohne elektronische Kenntnisse umsetzbar sind? Ich zitiere hier nur als Beispiel deinen Satz „Dort auch die Spannung an dessen Gate checken“ …

Was die KI ausgegeben hat deckt sich ausnahmsweise mal sehr mit den Ratschlägen der anderen Kollegen, und ich kann nicht sehen dass das, was ich von der KI in #2 gepostet habe, schwieriger zu verstehen ist als andere Posts hier. Die Hintergrundinformationen, die dort gegeben werden, sind dagegen aus meiner Sicht grade für jemanden mit wenig elektronischem Wissen durchaus hilfreich, um zu verstehen wo und warum das Problem besteht.

Gerne weitere Diskussionen darüber, wo nun dein Problen genau liegen mag, per PN um den Thread hier nicht noch mehr ins OT abrutschen zu lassen
 
Grund: Schreibfehler korrigiert
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Ich darf zuerst ein wenig Kritik an dem Beitrag #2 äußern.

Sowas habe ich schon befürchtet. @hervshahn hat sich eher einen Spaß erlaubt als einfach nur das Ergebnis einer KI-Abfrage als Antwort zu posten. Der einzige Grund für meinen Folge-Post war eigentlich, seine Aussage zu stützen - weil nicht alle einschätzen können, wieviel Urteilsvermögen da in dem Zitat steckt. Ich kenne ihn gut genug um sagen zu können, dass das trotz merkwürdiger Form eine ernstgemeinte Antwort war.
 
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GEZIELT den einen oder anderen Elko tauschen.
Wirklich? Ich hätte jetzt gedacht, die Elektrolyt sind nach 40 Jahren mehr oder weniger alle fertig. Aber danke für die tipps, dann gehe ich mal so vor!

und um ehrlich zu sein, habe ich in om Post von @hervshahn nach KI aufgehört zu lesen, denn diese hatte ich auch schon befragt und da ich nun wiederum beruflich fast ausschließlich mit KI und Machine Learning zu tun habe, traue ich den Modellen keine 2 Meter weit bei solchen Fragen.
In dem Fall Schade, wenn @hervshahn sagt er hat selbst Expertise und diese gecheckt, ich sehe halt nur überall dass Foren sterben und schlicht mit KI Schrott geflutet werden weil häufig eben nur unreflektiert der mist reingeschüttet wird.

aber sei's drum, ich schaue jetzt mal wie weit ich komme und schaue mir die antwort dann doch noch mal an.
 
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Die Bedenken zur KI kann ich nachvollziehen, ich stehe dem auch kritisch gegenüber (mindestens 50% der Antworten sind fehlerhaft) und glaube nichts was ich nicht gegengecheckt habe - aber wenn es sachlich passt erhält man halt manchmal gut formulierte Infos. Ich gelobe aber Besserunng um keine KI Beiträge mehr direkt hier reinzukopieren und um solche Diskussionen schlicht zu vermeiden.

Zu den Elkos: wenn ich an die Orgel rangehen würde dann würde ich tatsächlich alle Elkos tauschen, die Alterung ist halt bei allen zu vermuten
 
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Ok, kurzes Update: Ich hatte das Gehäuse jetzt offen und optisch sehen die Elkos erst mal unauffällig aus – also nichts offensichtlich ausgelaufen.

Dafür habe ich an anderer Stelle eine ziemliche Baustelle gefunden: Am Volume-Poti war das Massekabel komplett ab. Da war definitiv schon mal jemand dran, denn die originalen Kabelreste steckten noch in den Lötösen, während die neuen Enden nur verzwirbelt und nicht verlötet waren. Das habe ich jetzt erst mal korrigiert. Immerhin scheint dadurch der Overdrive jetzt besser zu funktionieren als beim ersten Test, und auch der Bassbereich wirkt etwas druckvoller (Kann Beides Einbildung sein).

Trotzdem bleiben die bekannten Baustellen:

  1. Drawbar-Fading: Wenn ich die Drawbars aktiviere, funktionieren sie kurz, werden dann aber schnell leiser und sterben komplett ab. Da werde ich mal in Ruhe die Spannungen durchmessen müssen. Gut ist aber, wenn ich sie verstelle ändert das den Sound.
  2. Logik-Aussetzer: Die Percussion 2 2/3' und das Fast Rotary haben keinerlei Effekt. Die LEDs bleiben aus und der Sound ändert sich nicht.
Leider sehen einige Lötstellen innen ziemlich oxidiert aus, wobei die auf de rplatine ok ausschauen. Ich befürchte, ich werde hier erst mal eine ganze Weile unsaubere Kontakte und "kalte" Stellen jagen müssen.

Frage in die Runde:Kennt ihr Quellen für wirklich gute, hochauflösende Schaltpläne? Man findet online zwar einige Scans, aber um dort einzelne Bauteilbezeichnungen zu entziffern, braucht man schon sehr viel Fantasie.
 
Trotzdem bleiben die bekannten Baustellen:

  1. Drawbar-Fading: Wenn ich die Drawbars aktiviere, funktionieren sie kurz, werden dann aber schnell leiser und sterben komplett ab. Da werde ich mal in Ruhe die Spannungen durchmessen müssen. Gut ist aber, wenn ich sie verstelle ändert das den Sound.
  2. Logik-Aussetzer: Die Percussion 2 2/3' und das Fast Rotary haben keinerlei Effekt. Die LEDs bleiben aus und der Sound ändert sich nicht.
zu 1.: Post #9
zu 2.: Platine KLM-245, IC 5 4069, Schalterkontakte prüfen, DC Versorgungsspannung DIREKT am IC 5 messen. Bitte prüfen, dann kann man weitersehen. Ach ja, Die IC 5 Steuerausgänge E und F steuern das Percussion Signal über die FET´s F8 und 9.

Einen besser lesbaren Schaltplan habe auch ich im Netz nicht gefunden. Aber der verlinkte Plan würde mir ausreichen.

Wegen der Elkos: ich würde auch mal unter die Elkos schauen, bzw. die Lötstellen ansehen. Möglicherweise ist mancher Elko ausgelaufen und man sieht das von oben nicht. Aber man sieht es manchmal von unten oder auch an sehr sehr stark oxidierten Lötstellen (wobei nicht jede oxidierte Lötstelle auf einen ausgelaufenen Elko hinweist).

Michael

EDIT: Wenn nach 40 Jahren alle Elektrolytkondensatoren defekt wären, würde die CX-3 keinen Ton mehr von sich geben. Da der Großteil der Orgelfunktionen noch vorhanden ist, wird auch ein Großteil der Elkos noch funktionieren.
Und ja, es gibt noch Member, die sich den Schaltplan herauskramen und den Fehler dort suchen und dann konkret Hilfestellung geben. Es liegt an uns.
 
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Wenn nach 40 Jahren alle Elektrolytkondensatoren defekt wären, würde die CX-3 keinen Ton mehr von sich geben. Da der Großteil der Orgelfunktionen noch vorhanden ist, wird auch ein Großteil der Elkos noch funktionieren.
Korrekt... allerdings ist der individuelle „Schädigungsgrad“ bei Elkos nur sehr schwer messtechnisch zu erfassen.
Deswegen wäre mein Weg ein gutes Produkt auszuwählen und dann alle in einem Rutsch zu ersetzen.
Habe ich mit einem Dutzend Rundfunkmodule auch so gemacht, und die waren noch älter. ;)
 
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Logik-Aussetzer: Die Percussion 2 2/3' und das Fast Rotary haben keinerlei Effekt. Die LEDs bleiben aus und der Sound ändert sich nicht.
Wie schon geschrieben wurde: da würde ich zuallererst den Taster selbst im Verdacht haben, dass der wegen verschlissener/oxidierter Kontakte nicht mehr richtig funktioniert. Ist bei meiner alten Dame auch so, dass einige dieser Taster sehr viel Überzeugungsarbeit brauchen, um irgendwann mal zu schalten...
Die sind allerdings auch schwer zu bekommen - so ähnliche schon, aber genau die...
 
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EDIT: Wenn nach 40 Jahren alle Elektrolytkondensatoren defekt wären, würde die CX-3 keinen Ton mehr von sich geben. Da der Großteil der Orgelfunktionen noch vorhanden ist, wird auch ein Großteil der Elkos noch funktionieren.
Es sagt ja keiner dass alle Elkos defekt sind, nur dass man, wenn man schon mal die Orgel auseinander genommen hat, vielleicht direkt alle austauscht um zukünftige Probleme durch gealterte Elkos zu verringern bzw. zu vermeiden - ein prophylaktisch gedachter Rat.
 
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Danke euch allen, ich weiß nicht ob ich unter der Woche zu viel komme, aber ich werde mal berichten. Eure Hinweise helfen mir total, damit werde ich auf jeden Fall weiter kommen.
 
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