Warum is das MacBook so beliebt?

Gilb
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Hi,

hab nach langer suche nix genaues dazu gefunden...

ich hab mit einem freund ein electro/rock duo und wir schreiben/produzieren lieder und wollen sie halt vor allem live "performen" also nicht einfach lied laufen lassen, cool gucken und am eq drehen, sondern mit ableton live, controllern ,nem synth, git und bass zu zweit ne menge spaß haben. soweit so gut...

da demnächst was kohle für mich ansteht werd ich mir einen klapp-computer hohlen und hab mir als erstes gedacht, klar Macbook muss her... aber mit der zeit kommen mir halt zweifel...was macht die eigentlich so toll und beliebt bei musikern?

für das was man für das 15" macbook zahlt bekomm ich ein 17" er mit i7 prozessor 4gig ram und Windoof 7(womit ich bei meinem DesktopPC echt soweit zufrieden bin) und da hängt apple mit 2 gig ram und nem core duo ja mal richtig weit hinterher.... trotzdem sieht man auf jedem DJ/Electro set weiße laptops mit äppeln drauf....is das reiner marken wahn?? wird man nicht anerkannt als musiker mit nem normalen schlepptop? was is einfach so toll an MacBooks?

sagt mir eure meinung!

danke schonmal :)
 
Eigenschaft
 
menschen sind nun mal herdentiere, und die meisten leute machen das nach, was sie sehen.

das kannst du ja auch an dir selbst sehen, dein erster gedanke war, dass du natürlich nen mac brauchst, weil du das überall siehst.

wenn für dich kohle keine rolle spielt, kannst du dir natürlich auch nen mac holen.
wenn du aber nicht unnötig viel geld raushauen willst, und dir ein gutes preis-leistungs-verhältnis wichtig ist, dann kauf dir ein gutes notebook mit windows 7.
 
Nicht zu unterschätzen ist, dass Apple Systeme normalerweise auch stabiler laufen. Und ein Systemabsturz bei einer Liveperformance ist nicht nur peinlich, sondern kann auch die PA-Anlage ruinieren.

Für viele ist auch die Bedienung einfach besser. Nicht nur softwaremässig; ich z. B. hab bis jetzt erst wenige "normale" Notebooks gefunden, bei denen mir das Touchpad sofort zusagt. Mit einem Mac Touchpad habe ich aber nie Probleme, meiner Meinung nach funktioniert das auf Anhieb schon viel besser!

Gruß, Lukas
 
das Programm GarageBand auch dem MAC soll ziemlich gut sein für Aufnahmen. Und für PCs gibt es kein vergleichbares Programm, habe ich mir sagen lassen.

Ich selber habe den Vergleich noch nicht angestellt. Ich habe ein macbook und habe GarageBand noch nicht mit anderen Musikprogrammen verglichen. Ich benutze es für kleine Aufnahmen und es ist wirklich gut!

Aber als PC- Nutzer habe ich mit der anderen Arbeitsweise Schwierigkeiten, wenn ich mit anderen Programmen als mit dem GarageBand arbeite. Ich bin mit dem Angebissenen Apfel einfach langsamer, weil ich mehr suche, liegt aber an der fehlenden Routine vermute ich.
 
Nicht zu unterschätzen ist, dass Apple Systeme normalerweise auch stabiler laufen. Und ein Systemabsturz bei einer Liveperformance ist nicht nur peinlich, sondern kann auch die PA-Anlage ruinieren.

Für viele ist auch die Bedienung einfach besser. Nicht nur softwaremässig; ich z. B. hab bis jetzt erst wenige "normale" Notebooks gefunden, bei denen mir das Touchpad sofort zusagt. Mit einem Mac Touchpad habe ich aber nie Probleme, meiner Meinung nach funktioniert das auf Anhieb schon viel besser!

Gruß, Lukas

auch wenn das viele nicht glauben wollen, auch ein mac kann sich aufhängen, und das nicht zu selten.

touchpad ist für mich persönlich kein thema, da ich sowieso immer eine maus verwende.

garage band ist sicher ein nettes programm, aber für professionelles arbeiten nicht geeignet.
 
Sehe ich ganz ähnlich. Und das neue MacBook meiner Freundin hat als erstes auch erstmal rumgezickt. Und wenn man mal ganz ehrlich ist stürzt weder Win7 noch ein XP heutzutage noch irgendwie ab (naja, zumindest wenn man es nicht drauf anlegt). Fakt ist, dass Apple sehr gute Arbeit macht und sich das entsprechend bezahlen lässt. Eine Religion bekommt man dabei noch kostenlos dazu ;)

http://techcrunch.com/2010/07/29/apple-religion/

Grüße
Nerezza
 
Das ging ja fix :)

Das es stabiler sein soll hab ich auch schon oft gehöhrt, aber windows hat das problem meiner meinung nach nicht mehr wirklich (wie schon gesagt man kann es auch darauf anlegen). würde ,ausser musik programm+ treiber, auf das gerät eh so gut wie nichts draufmachen, oder 2partitionen mit zweimal windows drauf... und da man live eher selten die monster performance experimente macht und neue vst plugins zum erstenmal immer auf der bühne ausprobiert sollte das instabilitäts "problem" ja nicht wirklich auftreten...

also hab ichs mir doch gedacht^^

vielen danke für die schnellen antworten, vielleicht polt mich doch noch einer um aber im moment bin ich doch eher PC freund ^^

edit: @Reflex musste doch sehr schmunzeln als ich den ersten satz deines kommentars zusammen mit deinem profilbild sah...
 
Und wenn man mal ganz ehrlich ist stürzt weder Win7 noch ein XP heutzutage noch irgendwie ab

Die Chancen dafür stehen gut. Allerdings, wenn es Probleme gibt (nicht von einer einzelnen buggy Software sondern wegen Treibern oder Unstimmigkeit von Hardware-Komponenten) dann wird's richtig schwierig. Dann kommt man fast nicht drum herum, irgendwas zu tauschen.


Naja, ich persönlich warte ja drauf, bis ffado.org mein Interface unterstützt und Reaper für Linux rauskommt ;)
 
Es ist auch ein bisschen eine Philosophiefrage.
OS X ist von der Bedienung her völlig anders als Windows. Viele Leute finden das intuitiver.

Die Vergleiche die hier oft gezogen werden, die Prozessoren etc zugrunde legen sind mMn oft einfach überflüssig.
Ich bin wirklich jemand der gerne viele Anwendungen gleichzeitig laufen lässt, momentan laufen Browser mit zig Fenstern, Mail, iTunes, TV + diverse Hintergrundprozesse und mein Prozessor ist nichtmal zu 10% ausgelastet, und das Notebook ist nen Jahr alt.
Die Frage die sich die wenigsten stellen ist: brauch ich überhaupt soviel Leistung?
Ich hab meinen Laptop in dem Jahr extrem selten wirklich an die Leistungsgrenze gebracht.
Selbst bei speicherintensiven Musikbearbeitungen in Logic mit 24 Spuren und 40+ Plugins ist das echt mal kein Problem. Ausgelastet wird hier höchstens beim Bouncen. Aber ob ich nun 10 Sekunden brauche bis mein Lied runtergerechnet ist, oder 20 Sekunden, macht nach zig Stunden der Bearbeitung dann auch nix mehr.
Wer nicht grad aufwändiges Videomaterial rendert, wird einen aktuellen Rechner wirklich nur schwer auslasten können.
Zumal es sich bei solchen Anwendungen wie hier geplant (Musik auf der Bühne, ebenso wie bei Recording) sowieso empfiehlt einen eigenen Benutzer nur für soetwas anzulegen, auf dem dann wirklich nur die benötigte Software läuft.
Ich wage zu behaupten, dass der Großteil der Computerpower bei den meisten Usern sowieso die meiste Zeit brach liegt.

Für mich gibt es primär zwei Gründe einen Mac mit OS X zu nutzen:
1) die Usability. Für mich ist alles irgendwie einfacher. OS X bringt einfach viele Sachen von sich aus mit, die dann auch funktionieren wie sie sollen, ohne dass man sich groß Gedanken machen muss.
Beispielsweise Backup. Ich hab es tatsächlich geschafft letztens mein System zu zerschießen, so dass ein paar Dinge nicht mehr funktionierten. Ich hab mir nichtmal die Mühe gemacht den Fehler zu suchen, oder das System neuzuinstallieren, sondern einfach ein Backup von kurz vorher draufgespielt. Das hat anderthalb Stunden gedauert. Da hätte ich mit Sicherheit länger gegooglet bis ich ne Problemlösung gefunden hätte.
Wenn ich daran denke, was ich früher für Workarounds auf Windows hatte für Dinge die nicht so funktionierten wie sie sollten. System neu aufspielen hat man sich ja kaum getraut.
Aber auch insgesamt empfinde ich OS X für mich viel logischer und schneller. Die Umgewöhnungsphase war kein Monat.
Es gibt soviele Kleinigkeiten an die man sich super schnell gewöhnt, und die den Umgang am Rechner einfacher machen.
Die Zeit die ich dadurch spare kann ich durch nen stärkeren Prozessor niemals reinholen.
Touchpad wurde da schon genannt, Exposè und Spaces, Core Audio, Drag&Drop wo man es nicht vermutet, Preview!, Software(de)installation per Drag&Drop, etcetc

2) Logic. Ist für mich DAS Aufnahmeprogramm. Garageband ist für den Einstieg toll, aber als Kaufgrund eigentlich nicht nennbar in Zeiten wo es bei jedem Interface ne Software dabei gibt.
Aber Logic liegt mir dermaßen...

Worüber man sich allerdings bewusst sein sollte: Man zahlt immer einen gewissen Aufpreis und bekommt dafür einige Dinge, die man aber nicht umbedingt braucht.
Ein Unibody-Gehäuse braucht man letztlich nicht, man zahlt es aber mit. Ebenso wie das Design.
Evtl muss man auch neue Peripherie kaufen. (für den alten Scanner den ich meinen Eltern geklaut habe, gibt es keine Mac Treiber)
Auch so dämliche Dinge wie Adapter für Bildschirme etc sollte man vorher einplanen.

Wenn man bereit ist für ein wenig "Luxus den man nicht zwangsläufig braucht" etwas mehr Geld zu bezahlen und dafür noch etwas leichtere Bedienung zu bekommen, dann ist ein Mac sicher keine schlechte Wahl.
Man muss sich aber fragen wo die Prioritäten liegen. Wenn man nur die Hardwareseite betrachtet und ein Maximum an Leistung braucht, dann ist ein Mac sicherlich nicht der Preisleistungssieger.

Ich würde dir persönlich raten einfach mal jmd zu besuchen der einen Mac hat, oder dir im Laden zeigen lassen wie das so funktioniert.
Verzchten wollen auf meinen Mac würde ICH nicht mehr.
 
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Vielen Dank Disgracer für die sehr ausführlich Antwort!

Das sind zwei gute Gründe und der Tatsache, das Logic ein super Programm ist kann wohl keiner wiedersprechen.
Und die Sache mit der Handhabung ist an sich für mich nicht so wichtig, da ich ja eh hauptsächlich an meinem Desktop sitze und Ableton Live wohl genauso auf dem Mac zu bedienen ist, wie auf einem PC. (Ausserdem hat ich ja schon echt Probleme von XP auf Win7 umzusteigen, weil ich so dran gewöhnt war...ich kann mir gar nicht ausmalen wie hilflos ich in OS X wäre^^)

Aber ich werd Deinem Rat folgen und mir bei nem bekannten das MacBook genauer ansehen und mir was zum OS erklären lassen.

Ich wollte halt einfach wissen, ob es einen klaren Grund gibt, weshalb die ganze Musik Branche Macs benutzt...und da es sich wohl um Geschmack und Kult geht, muss ich mir nicht mehr den Kopf zerbrechen, was besser ist, sondern eher was mir gefällt!
 
...weshalb die ganze Musik Branche Macs benutzt...und da es sich wohl um Geschmack und Kult geht, muss ich mir nicht mehr den Kopf zerbrechen, was besser ist, sondern eher was mir gefällt!

Oh, was noch gar nicht angesprochen wurde: Das Apple-System hat nativ schon eine viel bessere Audio-Unterstützung als Windows. Das Windows Audio-Stack ist einfach *#!§& [?"^!; es arbeitet im Prinzip nach der Holzhammer-Methode: Alles was irgend eine Software an Audio reinschickt, wird erst mal gehäckselt so dass es auf die Windows-Standards passt. Danach wird es wieder ausgegeben wie die Peripherie es verlangt. Ist natürlich totaler Schwachsinn, das so zu machen.
Das hat Apple durchaus intelligenter gelöst. Da kenne ich zwar keine Details. Aber da kannst du teilweise ein Interface dranhängen ohne dass du Treiber für brauchst.

Aber gut, das ist eine Sache. Unter Windows gibt's ASIO und sobald die Sache läuft, ist der Keks gegessen.


Tja, was die Usability eines Systems angeht... da kommt's imho starkt drauf an, was man vor hat UND welches Computerwissen vorhanden ist. Müsste ich zB. meiner Mutter einen Rechner aufsetzen, ich würde sofort Ubuntu mit Gnome nehmen. Office, E-Mails, Internet und Multimedia, CDs brennen usw... - alles super-einfach. Aber wer zocken will, kommt nun mal um Windows nicht herum. Auch Treiber-mäßig, wie Disgracer schon angesprochen hat, wird alles außer Windows (leider) recht stiefmütterlich behandelt - auch wenn es langsam aber sicher besser wird.
Ein Nachteil bei Windows ist, dass es viel gibt - und nicht immer alles zueinander passt. Beim Mac kommt (erst mal) alles aus einer Hand, und das ist nicht zu unterschätzen. Unter Windows/Linux/BSD/... kann das unter Umständen einiges an Arbeit verursachen. Manch einer hat die Zeit nicht oder will sie sich nicht nehmen, und es kann auch nicht jeder die großen Computer-Kenntnisse haben um solche Probleme zu beseitigen. (Wenn ich mir schon anschaue was für ein Kraftakt es für manche User ist, die Bildschirm-Auflösung zu ändern!)
Da lehnen sich Mac-User entspannt zurück. ABER - und dieses "aber" ist nicht umsonst groß geschrieben! - man ist doch recht abhängig von Apple. Wenn Apple sagt "gibt's nicht", dann ist das auch so. Leider ist da in letzter Zeit eine steigende Arroganz auf Seiten von Apple zu beobachten (so meine Meinung; die mag man teilen oder auch nicht) und große Entscheidungen, die das Computer-Leben des Endanwenders maßgeblich beeinflussen, werden nicht aufgrund von Kundenbedürfnissen getroffen sondern da herrscht großes Konkurrenzdenken vor und es geht zu wie beim Hahnenkampf auf dem Bauernhof.

Nuja. Was Freud und Leid von Apple-Kunden angeht, kannst du ja mal ein bisschen durch diesen Thread durchschnuppern, das bringt dir vielleicht noch ein paar Erkenntnisse:
https://www.musiker-board.de/computer-ecke-ot/278126-apple-mac-userthread.html

MfG, livebox
 
edit: @Reflex musste doch sehr schmunzeln als ich den ersten satz deines kommentars zusammen mit deinem profilbild sah...

hehe, das habe ich mir aber nicht extra für den kommentar angelegt, sondern habe ich immer :D
ist übrigens ein albumcover.

ich finde, das thema "usability" und leichte bedienung wird beim betriebssystem ziemlich überbewertet.
seien wir uns ehrlich, wie oft "bedienen" wir das betriebssystem, und nicht viel mehr irgendwelche programme? man arbeitet doch in erster linie mit einem programm, und nicht mit dem betriebssystem.
die standard-dinge wie dateien speichern, kopieren, programme installieren etc., die man laufend macht, wird man ja wohl sowohl auf dem mac als auch unter windows denke ich recht bald drauf haben.

apropos leichte bedienung...
ich hab mal eine zeit lang beim media markt und saturn als promotor gearbeitet. dort hat ein kunde ein macbook zum service abgegeben, weil der bildschirm seit kurzem immer zu dunkel wäre, und glaub 70 Euro bezahlt. ich war gerade daneben, als dem apple-promotor das macbook überreicht wurde, damit er sichs mal anschaut, und bin ihm zuvor gekommen. als nicht mac-user trotzdem gleich die einstellung für die bildschirmhelligkeit gefunden, fertig.

was ich damit eigentlich sagen will, und da gebe ich livebox recht: ob etwas leicht zu bedienen ist, hängt zum großen teil auch vom user selbst ab :D.
wer generell mit computern nicht klarkommt bzw. viel zu faul ist, sich auch nur minimal mit der materie auseinanderzusetzen, kommt beim geringsten problem auch mit nem mac nicht klar, und zahlt wie der oben erwähnte kunde überall kräftig deppensteuer.
 
was ich damit eigentlich sagen will, und da gebe ich livebox recht: ob etwas leicht zu bedienen ist, hängt zum großen teil auch vom user selbst ab .

Eine aktuelle Studie hat ergeben, das die Ursache für 80% aller PC Probleme 50cm vor dem Bildschirm liegt. :D

Nein, im Ernst. Viele Probleme entstehen erst dadurch, das User alles anklicken. Wieviele PCs würden von Viren verschont bleiben, würden die User nicht ständig auf die "Gratis Sex in deiner Umgebung", "500€ in zwei Minuten verdienen!", "Sie sind der Gewinner! Ehrlich!"-Banner klicken.

Zum Glück hat das MB im Punkt Werbung ein gewissen Niveau und hält dies auch. :)
 
ich finde core audio ist ein großer vorteil des macs gegenüber windows mit asio. allein schon von der puffermethode her arbeitet core audio meiner erfahrung nach viel besser/effizienter.
außerdem ist man mit core audio viel flexibler was benutzung der hardware zB mit mehreren programmen gleichzeitig angeht, dynamische puffergrößen usw...

aber ich arbeite damit auch beruflich, deswegen bin ich auf die perfromance und zuverlässigkeit angewiesen. wer das nur für zuhause oder hobby macht, für den tuts auch ein windows-system.

am besten beides testen und schauen was am besten in den eigenen workflow und anforderungen passt.
 
Eine aktuelle Studie hat ergeben, das die Ursache für 80% aller PC Probleme 50cm vor dem Bildschirm liegt. :D

Man spricht in solchen Fällen vom PLZTS: Problem liegt zwischen Tastatur und Stuhl :D

Und fast immer, wenn ich mich über einen Win/Linux oder Obstrechner Aufrege stelle ich am Ende fest, das ich ein PLZTS bin :eek: :D

Grüße
Nerezza
 
... ich habe mir soeben lange überlegt, ob ich hier einen ellenlangen Post einstellen will, warum das Macbook so beliebt ist. Man könnte Quellen zitieren, eigene Erfahrungsberichte aus den letzten Jahren "Macbook" verfassen, technische Vergleiche und Testberichte heranziehen.
Man könnte Apple-Geschichten, -Mythen und -Gerüchte auflisten. Man könnte tief in Überzeugungen, Wahnsinn und Nutzen kramen. Doch schlussendlich kann ich nur eines dazu sagen: Arbeite damit, und bilde dir ein eigenes Urteil darüber!

Als langer Verfechter der "anderen Seite" kann ich, seit meiner "Neuanschaffung Macbook" nur sagen: Probier's aus und bilde dir deine eigene Meinung! :cool:

Ich hab's gemacht, und meinen Weg gefunden.

Alles Liebe,

Limerick
 
meinst du diese "andere seite"?

Apple_ThinkDifferent.jpg


hehe, scherz beiseite, sind sicher tolle geräte, aber für mich einfach zu überteuert.
da ich auch mit win 7 problemlos musik machen kann, ist das ja dann auch kein problem.
sollte ich mal zu viel geld auf der kante haben, werde ich mir auch mal nen mac kaufen, einfach um wirklich 100% den vergleich zu haben.
 
ich finde core audio ist ein großer vorteil des macs gegenüber windows mit asio. allein schon von der puffermethode her arbeitet core audio meiner erfahrung nach viel besser/effizienter.
außerdem ist man mit core audio viel flexibler was benutzung der hardware zB mit mehreren programmen gleichzeitig angeht, dynamische puffergrößen usw...

Wie wirkt sich dass den genau aus? Man könnte zwei Daws laufen lassen? Oder mehre VST standalones?
 
außerdem ist man mit core audio viel flexibler was benutzung der hardware zB mit mehreren programmen gleichzeitig angeht, dynamische puffergrößen usw...
Wie wirkt sich dass den genau aus? Man könnte zwei Daws laufen lassen? Oder mehre VST standalones?

Ich vermute mal, dass damit die 'zusammenschaltung' mehrerer Audiointerface gemeint ist. Jain - das funktioniert vom Treiber her, aber man bekommt eine saubere Aufnahme nur dann hin, wenn man den Clock (Wordclock) der Interface miteinander synchronisieren kann.

Für was sollten 2 DAWs gleichzeitig nützlich sein :gruebel:

Ansonsten ist die Frage MAC vs. Win-PC inzwischen eher eine Glaubensfrage - aus technischer Sicht sind die Unterschiede gar nicht mehr so ohne weiteres Erkennbar.
 
hehe, scherz beiseite, sind sicher tolle geräte, aber für mich einfach zu überteuert.
Ist zwar ein leidiges Thema was immer wieder aufkommt, aber ich geh da trotzdem mal drauf ein: Mittlerweile sind die Preise wirklich teils sehr happig (neuer MacMini z.B....), vor allem weil sie technisch letzterzeit oft hinterherhinken, aber mit den Preisen dennoch nicht runtergehen. So vor zwei Jahren war das noch anders, speziell jeweils als z.B. die MacPros oder MacBooks neu rauskamen. Da konnte man nicht unbedingtr von überteuert reden. Wonach gehst du denn da? Dass es woanders Computer mit dem gleichen Prozessor/Grafikkarte/... billier gibt? Das bestreitet keiner, aber danach kauft man ja auch nicht unbedingt einen Computer. Woanders kann man genauso teure oder teurere Computer kaufen. iMac und MacMini sind sehr speziell, vergleichbare Geräte gibt es woanders kaum und wenn doch, sind sie nicht billiger. Notebooks lassen sich dagegen schon vergleichen, allerdings zeigt sich eben da zunächst mal als Problem, dass Apple ein recht bechränktes Produktangebot hat. Und man teilweise was teureres kaufen muss, nur weil man ein bestimtmes Feature haben will. Und dass es eben einfach keine günstigen Notebooks im Programm gibt.

Und zur Bedienung muss ich auch nochmal sagen, dass ich da keine großen Unterschiede sehe. Ist im Endeffekt alles Gewöhnung. Das Grundkonzept hat der Steve halt damals bei Xerox abgekuckt, der Bill hat es dann bei Apple abgekuckt, und Gnome, KDE und was weiß ich funktonieren auch alle ähnlich. Und wenn mein Computer eine DAW ist, also speziell für eine Anwendung augelegt, dann ist das Betriebssystem ja noch unwichtiger, weil ich dann euinfach mit der Anwendung arbeite. Und was da im Hintergrund läuft ist eigentlich egal.

Dass man unter Windows die "Krücke" ASIO braucht spricht ja theoretisch technisch für den Mac, aber in der Praxis arbeiten sehr viele Leute ja auch problemlos mit Windows und ASIO.
 

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