Pigini Erfahrungen

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Melde mich mal wieder nach längerer Zeit zurück.

Wen es interessiert:

Mein Pigini Convertor 55 P 45 gibt auch nach 5 Jahren regelmäßigen Spielens keinerlei Anlass zur Kritik. Ganz im Gegenteil. Die klangliche Entwicklung ist einfach nur fantastisch und auch sonst würde ich nach wie vor gegen kein! anderes Instrument tauschen. Das ist mein Akkordeon!

LG,

WB
 
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Hallo WB,

Glückwunsch, das ist mal eine bemerkenswerte Nachricht. Oft wird doch nur berichtet, wie mangelhaft das eine oder andere Instrument sei vor allem, wenn es sich um italienische Hersteller handelt.

morino47
 
Für meinen AkkordeonZoo bin ich momentan auf der Suche nach einem weiteren Instrument.
Es soll leicht sein, durchsetzungsfähig, vor allem im Bass, Standardgröße 41/120 .
Des weiteren hätte ich gerne a-mano Platten, um an die zungentechnischen Eigenschaften meiner Gola aus 1962 heranzukommen. Momentan verwende ich für diesen Zweck (Spielen im Freien ohne Verstärker, mitunter mit meinem Klezmer-Ensemble), eine Morino IV N aus 1966, also eine von den ganz alten.
Ich suche also keine zweite Gola, sondern ein Instrument, welches ein Stück weit 'besser' als eine Morino ist.
Aufgrund von anderen Instrumenten die ich von Pigini kenne, fiel mir die Super King Gold auf.
Um das Instrument im Vorfeld kennenzulernen habe ich mich auf die Webpräsenz der deutschen Pigini Vertretung (www.pigini.de) begeben.

Dort haben mich vor allem folgende Zeilen angesprochen:

Zitat:
Warum PIGINI ?
- absolut geräuscharme und zuverlässige Mechanik
- geringstes Gewicht
- perfekte Ergonomie
- brillianter Klang mit ausgewogener Balance zwischen rechter und linker Hand
Zitat Ende.

Das ist genau das, was ich gerne hätte.
Ganz nebenbei habe ich auf der Seite gesehen, welche Informationen über Hohner dort feilgeboten werden. Das meiste was dort stand, war mir bereits bekannt, aber nicht in dieser Ausführlichkeit, wie es dort breitgetreten wird.

Zuerst habe ich diese Informationen interessiert aufgenommen, fühlte mich dann aber recht schnell wegen der Darstellung und des Inhalts eher abgestoßen. Was haben diese Darstellungen überhaupt auf der Seite von Pigini zu suchen!

Richtig abgestoßen hat mich der Vergleich eines alten VWKäfers mit einem modernen Ferrari.

Ganz schlimm war dann der Absatz über die Gola:

Zitat:
ACH JA - und dann gibt es da noch so eine alte, sehr bekannte Akkordeongeschichte. Genau ! Die von der alten gola ! Die noch selbst gebaut wurde... Die ist sehr ähnlich ! Aber aus Umweltschutzgründen um die große Menge von Elektronikschrott durch faustschlagbeschädigte Computerbildschirme nicht noch zusätzlich in die Höhe zu treiben soll diese uralte Geschichte hier nicht auch noch erzählt werden. Die kennt sowieso jeder.
Ist ein guter alter deutscher VW Käfer immer noch besser als ein nagelneuer italienischer Ferrari ? Auch dann wenn er schon bald auseinanderfällt ? Welches Auto fahren Sie ?
Zitat Ende.

Das fand ich dann doch sehr befremdlich.

Da ich ja aber kein neues Instrument kaufen möchte, sondern ein gebrauchtes, machten mir diese Ausführungen (noch nicht) viel aus.

Dann stieß ich in einer Anzeige auf eine 'Super King Gold' 5-chörig a-mano.
Sie gefällt mir von der Optik. Die klare Struktur des Diskantverdeckts, die Goldtöne, hübsch.
Nicht so sehr gefällt mir der Name. 'Super King' hat schon so ein wenig etwas von Anmaßung. - Sei es drum, der Name steht nicht auf dem Instrument.

Schwieriger war es, den aktuellen Neupreis der Super King herauszufinden. Das wäre für mich schon wichtig, um den Gebrauchtwert besser einschätzen zu können
Pigini verfolgt da aber eher eine Desinformationsstrategie des Kunden und verweist auf seine Händler.
Ebensowenig ist es möglich, anhand einer Seriennummer das Alter eines Instruments herauszufinden, weil es solch eine Seriennummer schlicht und ergreifend nicht gibt. Es gibt lediglich eine laufenden Nummer jeder Serie, die irgendwann wieder bei 000 startet.

Solche mangelhaften Infos bin ich von anderen Herstellern speziell Hohner gewöhnt. dort kann man jedoch nachfragen, wann ein Instrument gebaut wurde und eine Preisliste gibt es auch.

Ich habe also meine Geldkatze gefüllt, meine Gola als a-mano-Referenzinstrument eingepackt und bin mit einer festen Kaufabsicht die fast 200 km gefahren um das Instrument auszuprobieren.

Erster optischer Eindruck: gefällt.
Alter: noch keine 10 Jahre

Zustand und Spielverhalten:
Bass:
Der erste Schock war die Bassmechanik. Wie wird auf der Pigini-Seite speziell über die M-Morino (50er Jahre Modell) geschimpft, was das für ein lautes Bassgeklapper ist, da wird ein Vergleich mit einer Dose voller Nägel herangezogen. Dem stand die Pigini kaum nach. Ich habe selten solch einen Klapperatismus eines modernen Instruments im Bass erlebt.

Der Bass sollte recht kräftig sein, weil Bass- und Beibasszungen jeweils auf einer durchgängigen Platte zu finden sind. Ich durfte das Instrument öffnen. Dem war auch so.

Einschub:
Pigini öffnen: Keine Balgnägel sondern Schrauben. 4 Stück je Seite, die in Buchsen greifen. Sehr schön gemacht.

Der Klang enttäuschend. Der Bass wird von jeder Wald- und Wiesen-Morino in Grund und Boden gespielt. NICHTS von dem, was ich, vor allem aufgrund der Konstruktion erwartet hätte.
Ich habe nicht den Bass einer Helipolka erwartet, aber doch mehr als von einem 'Standard'-Bass. Und das ganze natürlich -ich zitiere- : 'harmonisch zwischen Bass und Diskant abgestimmt'

Diskant:
Der 16" war wie erwartet dünn.

Ausspielen durfte (sollte) die Pigini dann ihre Qualitäten in den 8" und 4" Registern.
Nun ja, als ich das selbe dann mit der alten Gola spielte, war auch dem Zuhörer klar, die Pigini kann auch da nicht mithalten. Braucht sie auch nicht, denn die Gola kann da einfach mehr, viel mehr, aber deutlich mehr als eine Morino hätte sie dann schon leisten müssen.
Achso: Geklapper: War das nicht eine Aussage von Pigini, besonders leise zu sein. Nein auch im Diskant die Enttäuschung: zu laut. Wenn das Aufsetzen der Klappen durch andere Geräusche übertönt wird, ist das zu laut.

Das a-mano-Erlebnis der Stimmplatten:
Die Morinos wurden ja bis auf wenige Ausnahmen mit tipo a mano gebaut. In der Richtung war die Pigini ein wenig (wirklich nur ein wenig!) besser, aber der Vergleich mit der Gola brachte dann doch an den Tag, dass das, was da früher in Trossingen gebaut wurde HEUTE NOCH (Das sind keine alten VW Käfer die am Auseinanderfallen sind!) jedem Vergleich standhält, wenn das Instrument in den Jahren gut gepflegt wurde..

Mich würde jetzt einmal interessieren, ob bei Pigini bei den Sirius Modellen ein anderes 'a-mano' eingebaut wird als bei der 'super king'?

In der Plattenklassifikation stufe ich mittlerweile wie folgt ein::

Maschine Qualität (1-x)
Tipo-a-mano
a-mano
UndDannDasWasInManchenAltenGolasVerbautWurde

War diese Super King nun ein 'Montagsinstrument' oder wurde es fasch behandelt oder ist es einfach durch die Endkontrolle durchgerutscht:

Da das Instrument nun nicht 40 Jahre alt ist, darf das so nicht sein. Einer alten Morino oder Gola sehe ich schon mal nach, dass durch die vielen Betriebsstunden, die diese Instrumente mitunter auf dem Buckel haben, diverse Reparaturen und Korrekturen nötig sind und verschiedenes nicht mehr so ist, wie es sein sollte.

Auch meine Gola war in einem schlechten Zustand, als ich sie kaufte, sie wurde aber von Gerhard Herbach in den traumhaften Zustand versetzt, in dem sie heute ist. Es geht am Akkordeon alles zu richten, auch diese 'Super King' wäre vielleicht zu reparieren und in den Zustand zu versetzen, der von Pigini so vollmundig versprochen wird.

Da das Instrument aber noch keine 10 Jahre alt ist, dürfen solche technischen Mängel nicht sein, von der Stimmung ganz zu schweigen, die ebenfalls zu wünschen übrig lies.

Wenn ich da meine Morino V S aus 1987 nehme, die hat die Zeit gut überdauert.

Einziger Nachteil der Morino: sie ist mehr als 2 Kg schwerer, steht aber nach 30! Jahren auch stimmlich noch ganz anders da, als es diese wesentlich neuere Pigini tat.

Von der Verarbeitung sah die Super King gut aus und ich habe auch keine Lagerungsfehler entdecken können, die begründet hätten, warum das Instrument in solch einen schlechten Zustand war.

Wäre das Instrument nun so gewesen, wie es sein sollte, hätte ich es wohl gekauft.

Resume:
Mit Sicherheit werde ich Pigini im Auge behalten, vielleicht bietet sich mal wieder ein interessantes Instrument, aber ich werde dann mit vorbelasteten (kritischen) Augen das Instrument betrachten.

Die selbst gemachten Versprechungen von Pigini wurden nicht erfüllt, und Pigini reiht sich ein in die Liste der italienischen Hersteller, welche für ihre wechselhaften Qualitäten berühmt sind.

Da hilft es auch nicht, dass Pigini (angeblich) mit modernsten Maschinen produziert und für sich eine sehr hohe Fertigungstiefe angibt.

Ach ja HOHNER
Über Hohner wurde schon immer viel geschimpft. Das kenne ich aber auch von Marktführern in anderen Bereichen. Das sind immer die, die am meisten kritisiert werden, aber auch über einen langen Zeitraum eine beständige Qualität liefern und kurioserweise auch jede Menge Umsatz machen.

Der typische (von vielen ungeliebte) 'Hohnerklang':
Wir haben hier aus dem Forum schon mehrere 'Blindverkostungen' gemacht. Dabei kamen 'entsetzliche' Ergebnisse zustande.

Ich bin weiter auf der Suche nach einem Instrument welches folgende Kriterien erfüllt:

- absolut geräuscharme und zuverlässige Mechanik
- geringstes Gewicht
- perfekte Ergonomie
- brillanter (Ich habe mir erlaubt den Schreibfehler von Pigini s.o. zu korrigieren)
Klang mit ausgewogener Balance zwischen rechter und linker Hand

Noch ein Nachtreter:
Diese völlig dilletantische Internetpräsenz von Pigini!
Endlos lange Absätze, mitunter ohne jegliche Gliederung. Der Inhalt ist eine einzige Selbstbeweihräucherung, auf andere Hersteller speziell Hohner wird getreten, als ob es kein morgen gäbe.
Das ganze macht den Eindruck einer mit einfachsten Mitteln zusammengeschusterten Leistung eines Schülers, der hobbymäßig solche Seiten erstellt, als die repräsentative Präsentation einer Weltfirma, die Pigini wohl gerne sein möchte.
Ich hoffe, dass die Instrumente dann doch nicht ganz so schlecht sind, wie diese Webpräsenz.
 
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Ganz schön ätzend nicht wahr?
Werbung ist immer Lüge und Pigini ist absoluter Promo König.

Ich habe als Kunde oft versucht, den Herstellern und Händlern vorurteilsfrei zu trauen und wurde immer enttäuscht - zumindest was Neubestellungen aufgrund von Werbetexten betraf. (Außer bei Musikelektronik, aber das ist ein anderes Thema)
Bei der Formulierung meines Unmuts wurde ich dann wieder betrogen, indem man mich glauben machen wollte, dass die Einspielphase schon alles richten würde und dass es ja kostenfrei Nachbesserung(en) gibt.
Das Ausmaß der Enttäuschung hätte aber jedes mal mindestens eine Verdreifachung der Qualität erfordert!

Der Pigini Klang hat mich noch nie überzeugt, deshalb haben mich diese Instrumente auch noch nie interessiert und ich hatte noch nicht das Vergnügen.
Es wäre aber schon verwunderlich, wenn ausgerechnet diese Firma all seine Werbeversprechen halten könnte.
Es ist wie überall, ein Teil der propagierten Fakten ist schon wahr, ändert aber nichts an der allgemein sinkenden Qualität bei steigenden Preisen.

Deshalb hast Du es ganz richtig gemacht, mit einer gesunden Portion Skepsis erst einmal probieren, auch wenn damit nur Gebrauchtes zu haben ist.
Das Problem dabei: gute Instrumente sind eben schnell weg und werden dann nicht wieder verkauft.
Deshalb dürfte zumindest der Bedarf an guten HZIMs stark gestiegen sein.
Ein zukunftsweiswender Beruf ;-)
Hab nur keine Ahnung, ob auch die Kunden dessen Arbeit angemessen bezahlen können/wollen.

Danke für Deinen ausführlichen Bericht!
 
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Ihr Lieben,

natürlich habt ihr recht, der Auftritt und die Wortwahl des deutschen Pigini-Vertriebes sind peinlich und schaden aus meiner Sicht dem Ansehen der Marke.
Noch nie hat es geholfen sich selbst zu erhöhen, indem man andere schlecht macht. Besser ist allemal eine Qualität abzuliefern, die für sich spricht.
Das wird auf Dauer überzeugen. Eine derartige Bescheidenheit scheint aber leider mehr und mehr aus der Mode zu kommen. Schade!

Anmerkung zu Uwe: Nicht immer ist Werbung Lüge. Der Inhalt das Begriffs kann durchaus auch positiv besetzt sein. Es kommt immer auf die Handelnden an.

Für mich gesprochen, kann ich nur feststellen, dass ich auch nach sieben Jahren mit meinem Pigini-Converter sehr zufrieden bin. Zumindest der Klang bei diesen großen Melodiebass-Instrumenten gefällt mir sehr und auch mechanisch gibt es keinen Grund zur Klage. Das soll ein anderes Instrument erst einmal leisten.
Vor diesem Hintergrund ist es mir im Grunde gleich, welchen verbalen Verriss der deutsche Vertrieb abliefert.
Ich nehme mir einfach meine "Kiste" und spiele mir einen :)


Winterliche Grüße,


M. alias Weltenbummler
 
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Danke für den interessanten Bericht!

vielleicht bietet sich mal wieder ein interessantes Instrument, aber ich werde dann mit vorbelasteten (kritischen) Augen das Instrument betrachten.
Aber ein Vorschlag: beim nächsten Mal packst Du vielleicht nicht nur die Gola als Referenzinstrument ein, sondern zusätzlich auch die Morino. Denn Du schreibst ja selbst, Du suchst kein Instrument, das besser als (oder zumindest ähnlich gut wie) die Gola ist, sondern eines, das besser ist als die Morino.
Ich suche also keine zweite Gola, sondern ein Instrument, welches ein Stück weit 'besser' als eine Morino ist.
Deshalb finde ich es etwas "unfair", nur mit der Gola zu vergleichen. Klar, die Gola muss auch dabeisein, als Maßstab, was möglich ist, aber Referenz sollte in diesem Fall eher die Morino sein. Finde ich.
 
@morigol

Du warst vermutlich auf dieser unsäglichen Aumüller-Seite ... Wenn Du auf die echte Firmenseite gehst, findest Du - hoffe ich zumindest - nicht so einen Schwachsinn (www.pigini.com/de).

Ich habe eine alte Pigini Sirius von 1989, ein Topinstrument, sowohl klanglich als auch von der Mechanik her. Mein Stimmer ist jedesmal begeistert, wenn er sie mal wieder in Händen halten darf. Klanglich ist ein Akkordoen natürlich auch Geschmackssache, aber schaut Euch mal um, wer alles auf Pigini spielt. Das wird ja wohl auch gute Gründe haben.
 
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Guten Morgen Morigol

es ist natürlich schwierig da zu einem zufrieden stellenden Ergebnis zu kommen,
wenn man sein Trauminstrument schon hat . Andererseits kannst Du die Sache natürlich auch entspannt angehen,
da ja kein dringender Kaufbedarf besteht.

Keines meiner Instrumente hat mir von Anfang an zugesagt ;
aus Macht der Gewohnheit seines Vorgängers waren immer mechanische oder akustische Details vordergründig auffällig,
die mich eher auf Abstand hielten. Im Nachhinein klingen aber all diese Instrumente besser als ihre Vorgänger.
(eigentlich auch kein Wunder - sie wurden auch immer teurer....)

Meist verliebe ich mich in Akkordeons, die andere Musiker haben,
wobei das noch schneller passiert, wenn sie besser spielen , als ich.

Wenn jemand in seinem Instrument steckt und es in allen Nuancen beherrscht ,
kann das ein wahnsinnig beeindruckendes Erlebnis sein , das vielleicht damit endet,
wenn man sich selbst daran probiert.

Noch heute trauere ich einer großen Victoria Converter nach,
die mir mein Freund Israel, alias Meisterklasse454 , nahelegte.
Ich habe sie eine Woche angetestet und dann nicht gekauft.
Heute spiele ich auch eine Victoria und weiß die Qualitäten des Verschmähten Instruments besser zu schätzen.

Ich würde zu Deinem nächsten Termin nicht nur die Gola und die Morino mitnehmen,
sondern wenn möglich auch einen guten Zweitmusiker. Noch besser wäre natürlich,
der Verkäufer würde das von ihm angebotene Akkordeon perfekt beherrschen.

Pigini selbst hat mich noch nicht wirklich angesprochen,
ich konnte bisher klanglich keinen eigenständigen Charakter erkennen.
Die website ist wirklich schlimm, da hat unser Hausmeister einen besseren Internetauftritt.
Und das Hohnerbashing , gerade in diesen Details, deren Qualitätsanspruch man selbst nicht bedient,
ist wirklich sehr peinlich.

Wünsche eine erfolgreiche Suche
und bin sicher früher oder später einen begeisterten Bericht
über einen Golanachwuchskandidaten von Dir zu lesen !

Dank+Gruss
 
Hallo morigol.

Ohne die Marke Pigini in Schutz nehmen zu wollen (auch wenn ich begeisterter Helipolka-Spieler bin), darf man sicher nicht von einem Modell auf alle schließen. Ich muss dazu sagen, dass ich außer meiner "Heli" leider nur noch die Professional von Pigini kenne.

Pigini öffnen: Keine Balgnägel sondern Schrauben.

Dies scheint modellabhängig zu sein. Meine Helipolka 4 (erste Generation) besitzt Balgnägel.

Diese völlig dilletantische Internetpräsenz von Pigini!

Hier schließe ich mich den Vorrednern an: Du meinst sicher den deutschen Vertrieb (Aumüller), dessen Internetseite ich sowohl optisch als auch inhaltlich (um es mal vorsichtig auszudrücken) "suboptimal" finde. Wobei die italienische Hersteller-Seite auch nicht wirklich ergiebig ist, aber zumindest nicht so reißerische Formulierungen benutzt.
 
Grund: Tippfehler
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Hallo.

Es wäre sinnvoll, wenn alle von uns, die zur Musikmesse fahren, mal dem lieben Herrn A. spiegeln, dass er es etwas übertreibt - Morino M - Italiener-Vergleich... alter Porsche gegen neuen Porsche höherer Klasse wäre ja okay, aber VW-Käfer:rolleyes:. Ich las mal den schönen Spruch:
Wer viel redet will nicht informieren, sondern imponieren. (Okay, jetzt sollte ich aufpassen, da ich auch kein Meister kurzer Texte bin:D)
Er will witzig sein, hat aber m.E. nicht wirklich Humor.

Das Anliegen von Herrn A. verstehe insofern, als dass es tatsächlich Ensembles, Akkordeonlehrer etc. gibt. für die ist alles andere als Hohner verkehrt; bei usn an der Musikschule damals meinten einige, heutige Akkordeonlehrer, die Italiener klängen am Anfang super und nach einem Jahr nicht mehr gut, deshalb: Morino nehmen. Die waren aber zu der Zeit schon längst waschechte Italiener - von Excelsior.
Mal dagegen zu "schießen", ist okay und wichtig, aber wenn ich Menschen dazu bringen will, sich auch mal was anderes anzusehen, dann muss ich zu einem breiterern Denken einladen und nicht versuchen, von einer Enge in die nächste zu führen!

@morigol : Pigini finde ich sehr durchwachsen. Ich habe im September mal eine 37/120 mit Cassottto auf dem Schoß... schön aber langweilig, zu brav. Ich habe auch schon mal ein Converterisntrument angespielt, das klang interessant.

Etwas OT: Wenn es etwas besser sein soll als die Morino: Auch Scandalli, Bugari, Brandoni, Victoria, Beltuna (hier könnte die Leader, die es in leichter Ausführung gibt mit ihrem Amplisound für Klezmer interessant sein) etc. mal anspielen, auch die Supita II oder Supra könnten interssant sein, die sind allerdings leider alles andere als leicht.

Viel Erfolg beim Suchen,

Tobias
 
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ich habe meine Pignini gegen Hohner getauscht und es spielt sich wie Butter. Ich liebe das Instrument. Ich habe auch keine Vielversprecherei auf der HP gelesen und ich glaube bei dem Aumüller auch nicht, weil die Schrift schon so klein und gezwungen zwischen den Bildern war. Ich kannte jmd mit einer Pignini und sofort gefallen daran gehabt. Bin in HH gut beraten worden. Viele Instrumente angespielt. Es paßt zu meinem Körper, zu meinem Sparstrumpf hat es gepaßt (ein Instrument für 10.000 Euro finde ich für mich als Hobbyakkordeonistin, die nicht auf der Bühne steht weit hergeholt. So viel Geld habe ich auch nicht) und sie spielt sich so weich. Wir passen einfach zusammen. Mein Schatz.

Aber das ist reine Geschmacksache. Nach meinem Wiedereinstieg kaufte ich mir eine Schülerakkordeon, sage ich mal so...die Bravo 72 war das, glaube ich. War für den Einstieg auch gar nicht so schlecht.

Wegen Rücken habe ich auch nur ein kleines Instrument. Das reicht mir zum Glücklichsein.

Alternativ wäre auch die Beltuna in Frage gekommen.

Liebe Grüße

Toni

@morigol ich kann Dich aber aufgrund der Werbung, die Du zitiert hast, gut verstehen, daß Du Dich angewidert gefühlt hast. Wäre ich auch, wenn man eine Roland, die z.B. nicht mag vom Klang her mit meinem Akkordeon vergleichen würde. Mag ich nicht. Also weiter...ich glaube, daß klebt auch dann an einem...Viel Spaß beim Weitersuchen, lieber Morigol
 
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Hallo zusammen,

meiner Beobachtung nach sind Pigini-Akkordeons vor allem im Klassiksektor mit großen Konvertern überzeugend vertreten. Diese Instrumente sind wahrscheinlich die Alternative für diejenigen, die sich eine Konverter-Gola nicht leisten können oder wollen. Die große Konverter-Gola ist ein superteurer, bleischwerer Klotz, ein gewichtiger Nachteil bei allen sonstigen Vorzügen. Ich habe die Pigini-Manufaktur in Castelfidardo besucht und hatte einen guten Eindruck von der relativ modernen Fabrikation inklusive NC-Maschinen. Die dort ge- und verbaute Converter-Mechanik ist übrigens eine Eigenentwicklung von Pigini, alle übrigen "Italiener" verwenden dem Vernehmen nach eine andere Konverter-Mechanik, die von einem einzigen Zulieferer für alle Labels gebaut wird.

Im 41/120 - Bereich hat Pigini nach meiner Beobachtung keine hervorstechenden Vorzüge. Mir persönlich ist der Klang der Piginis, die ich gehört habe, im Diskant zu hell.

Im übrigen finde ich auch, dass du, morigol, deine Morino zum Testen mitnehmen solltest. Nur so kannst du feststellen, ob das neue Instrument besser oder geeigneter ist als die Morino. Dass deine Gola von keinem anderen Akkordeon erreicht werden kann, steht für dich - der kleine Wink sei mir erlaubt - ohnehin schon vor jedem Test fest, bringt also für eine mögliche Kaufentscheidung nichts. Außerdem verbietet sich der Vergleich eines gebrauchten Rolls Royce mit einer gebrauchten Borgward Isabella.

Vor einiger Zeit war ich in einer ähnlichen Situation wie du, gebraucht gab es mein Wunschinstrument nicht, also ist es eben ein neues geworden, eine Spirit, wie einigen bekannt ist. Vielleicht ereilt dich ein ähnliches Schicksal.

Meint morino47
 
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Vielen Dank für eure Resonanz.

Ich stehe mit meiner Meinung also nicht so ganz alleine dar. Ich schließe daraus jetzt folgendes:

Pigini setzt auf seinen Konverter und gibt sich keine Mühe bei Standardbass-Tasteninstrumenten. Alle Pigini, die ich bisher gut fand, waren Knopf-Konverter.

Eine Morino hatte ich aus 2 Gründen als Referenzinstrument nicht dabei:
1. bei der Pigini stand auch eine Morino der S-Serie zum Verkauf.
2. An dem Tag war kalt und da ich an dem Tag noch andere mehrstündige Stationen hatte, hatte ich nur ein Instrument dabei, welches dann auch aus dem Auto kam. Mit 2 Instrumenten wird das zu aufwändig.

Ursprünglich hatte ich noch wesentlich schärfere Passagen in meinem Text, die ich aber eliminiert hatte um irgendwelchen Tätlichkeiten wegen z.B. übler Nachrede aus dem Weg zu gehen. Vielen Dank für eure Posts, das steht dann letztendlich das drin, was ich aus meinem Bericht herausgenommen habe.

Ich sehe, dass die Seite 'www.pigini.de' auf 'www.pigini.com' als Generalvertretuung verlinkt ist. Also ist das für mich die offizielle deutsche Repräsentanz der Firma.
Dass die ganze Seite völlig dilletantisch ist, sieht man dann z.B. dann auch an der eMailadresse, die über die domain 't-online' registriert ist, so etwas kann sich eine Firma heute eigentlich nicht mehr erlauben. Gut, ich bin da beruflich vorbelastet, aber solche Dinge fallen mir auf und führen zu Kritik.

Unter mangelndem Selbstbewustsein scheint dieser Hr. A. ja nicht gerade zu leiden, insbesondere dann wenn man seine Werkzeuge anschaut. Allein diese arrogante Darstellung und Rechtfertigung der hohen Preise führen bei mir dazu, um diese Firma einen großen Bogen zu machen.

Da fällt mir ein Spruch ein, den ich dazu mal gehört habe:

'Das Elend der Menschheit besteht darin, dass die Dummen selbstbewust und die Intelligenten voller Zweifel sind'

Ich lese mit großer Freude, dass der Klang der Pigini auch bei Profis nicht auf ungeteilte Zustimmung trifft. :)

Ich suche ein Instrument, welches leicht ist, nicht zu wertvoll, einen satten Klang hat .... blablabla
Eigentlich habe ich dieses Instrument ja schon:
links im Bild: eine uralte M-Morino von 1954!
5-chörig, leicht: 11,3 Kg, klein. ich habe die in einem Koffer der Morino IV N !!!
UND: dieses Instrument ist eine LEGENDE.

Der Bass klappert artgerecht. Dagegen kann man aber etwas tun, nämlich ausfilzen. auf meiner Tour war ich auch bei Ralph Bethke in Wilgartswiesen. Das ist ein Reparateur und hervorragender Spieler, der selbstständig denkt und alles hinterfragt, und eine olle Morino VI D ruhig bekommen hat.

Damit, dieses Instrument auf den neuesten Stand zu bringen, käme ich dann sogar wesentlich billiger weg, als ein gebrauchtes zu kaufen.

Nur dieses Vorgehen hilft der aktuellen Akkordeonindustrie nicht, die ja eh am Ächzen und Stöhnen ist und neue Instrumente verkaufen MUSS.

Solange aber so ein alter VW Käfer immer noch jedem modernen Ferrari davonläuft oder zumindest nicht problemlos abgehängt wird, sehe ich keinen Grund ein neues Instrument zu kaufen.
Wenn heute ein Instument auf den Markt käme, welches in mehreren Kriterien die alten Kisten bedingungslos abhängt, wäre ich der erste, der das haben wollen würde.

(Die sache mit dem Käfer will mir nicht aus dem Kopf)
Aber solange immer noch Werbung gemacht wird wie: klingt wie eine Gola, spielt sich wie eine Gola und dergleichen, bleibe ich dann doch lieber beim Original.
Im Profibereich wird nach wie vor viel (alte) Gola gespielt. Die werden wissen warum.
 
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Naja, über das Auftreten auf der Homepage des Herrn A. sind wir uns einig -> da tut er sich keinen Gefallen und auch niemand anderem, denn sie schürt lediglich Resentiments und Vorurteile.

Auch der Vergleich VW Käfer gegen neuen Ferrari hinkt - denn die damit assoziierten Instrumente haben zwar seinerzeit mitunter knapp soviel wie ein VW Käfer gekostet, waren aber bezogen auf das Intrument alles andere als ein einfaches Einsteigerinstrument. -> auch da meine Meinung: mit solchen grob falschen Vergleichen tut man niemandem einen Gefallen.

Was Pigini selbst angeht:

Auf dem Konvertersektor schafffen sie sich sicherlich auch aufgrund der Zuverlässigkeit und gelieferten Qualität ein stabiles Standbein. Alleine die gebotene Vielfalt und gefertigte Stückzahl spricht hier für sich. Da tun sich andere Firmen deutlich schwerer.

Was das Spielgefühl angeht, da muss ich weitestgehend passen, denn ich haben bisher noch kaum eine ausprobiert.

... und warum?

-> Weil mich der Klang nicht anspricht. Pigini hat einen "eigenen Klang" welcher nach meinem Eindruck eher in Richtung helles Klangbild geht und auch die Höhen (und das Piccolo) betont.

Das ist jetzt nichts schlechtes an sich. Nur mich persönlich spricht diese Klangbild halt nicht sehr an. Wohingegen ich z.B. den Klang von vielen Bugari Akkos sehr angenehm empfinde. Und das ist dann halt ein persönliches Empfinden.

Und deshalb finde ich es gut, dass es nach wie vor eine relativ große Vielefalt an Herstellern gibt, die sich alle in Details unterscheiden, so das jeder nach seiner Vorstellung SEIN Instrument finden kann.
 
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Hallo Zusammen

Welcher Akkordeonklang ist der schönste? Nun der, der einem gefällt! Der Akkordeonklang ist so speziell und von Kultur zu Kultur so verschieden, dass es die E"ierlegende Wollmilchsau" nicht gibt oder geben wird. Es ist müßig über Akkordeonklang zu diskutieren und führt nie zu einem Ergebnis.

Ein Akkordeon ist reine Handarbeit und somit nicht kopierbar (auch der Klang). Wo Menschen mit den Händen arbeiten passieren Fehler oder Abweichungen - Normal. Stimmzungen, selbst vom gleichen Hersteller, unterliegen Abweichungen wofür der Hersteller nichts kann. Die Hersteller müssen unter Kundendruck preiswerte Instrumente erstellen die immer leichter werden sollen. Was für ein Quatsch.

Warum sind die alten Gola´s so gut? Nun Herr Gola hat die besten Materialien verwendet und sich die Zeit persönlich genommen, jedes Instrument selbst zu prüfen. Das würden die allerwenigsten Akkordeonisten heute bezahlen wollen, weil GEIZ ist GEIL und BILLIG gerade noch zu TEUER.

Wenn ich heute Akkordeons bauen würde, wäre die Stückzahl so gering, dass man davon nicht leben kann und nach spätesten 2 Jahren wäre der Laden dicht. Hersteller haben Verantwortung für ganz Belegschaften.

Ich reparier seit nun mehr 13 Jahren Akkordeons unterschiedlichster Hersteller. Hohner (inkl. Morino alt/neu und Gola), JUPITER, PIGINI, CAVAGNOLO, BUGARI, VICTORIA, MENGASCINI etc. und kann sagen alle kochen nur mit Wasser, vielleicht mit Schuss. Es ist wie mit einem Pfälzer Wein-Schorle (Verhältnis Wasser und Wein) - Geschmacksache. WUNDER gibt es keine!
Selbst die teuersten Instrumenten haben Macken und damit muss man leben oder weitersuchen.

Ich spiele jetzt seit 45 Jahren Knopf-Akkordeon und habe schon viele unterschiedliche Marken gespielt. Angefangen mit eine 48-bässigen HOHNER über PAOLO-SOPRANI, WELSON, PIER-MARIA, CAVAGNOLO, HOHNER MORINO, SCANDALLI, FRATELLI-CROSIO, PIGINI und zur Zeit MEGASCINI - und kann sagen dass jedes Instrument seine Eigenheiten hat die man Annehmen muss um darauf gute Musik zu machen.

musikalische Grüße
RALF
 
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Hallo Leute,

ich kann die Pigini-Kritik nur teilweise nachempfinden.

Ich spielte jahrelang eine Bayan 58/P, also eine der großen Converter-Instrumente. Ich mochte den prägnanten Klang, insbesondere den sechs-chörigen Bass. Ich liebte die Möglichkeit, den Bass zwischen 5- oder 6-chörig umzustellen. Man konnte Registerkombinationen finden, die die Töne der rechten Hand mit den Tönen der linken Hand miteinander verschmolzen - für die Interpretation von J.S.Bach ein Traum. Auch die Converter-Bassmechanik war vom Feinsten.

Leider war mir die Pigini mit der Zeit zu schwer - mein Rücken hält so eine Kiste heute nicht mehr aus. Außerdem hat sie sich im Laufe der Jahre extrem verstimmt, so dass der Zauberer aus Trossingen schließlich keine Idee mehr hatte und keinen Kniff fand. Mit den Verstimmungsproblemen scheine ich nicht ganz alleine zu sein - die Super King und die Super Wing machen im Laufe der Zeit wohl ähnliche Wandlungsprozesse durch.

Schließlich habe ich das Akkordeon schweren Herzens verkauft. Da ich sowieso nicht mehr so viel Klassik spiele, sondern vor allem im Jazz unterwegs bin, habe ich mich für eine Beltuna Leader entschieden. Sie ist kleiner und leichter, so dass man mehr Möglichkeiten hat, Vibrato ins Spiel zu bringen. Außerdem sagt mir das doppelte Cassotto zu. Das aber ist meine Meinung.

Bernnt grüßt
 
Ich habe eine alte Pigini Sirius von 1989, ein Topinstrument, sowohl klanglich als auch von der Mechanik her. Klanglich ist ein Akkordeon natürlich auch Geschmackssache, aber schaut Euch mal um, wer alles auf Pigini spielt. Das wird ja wohl auch gute Gründe haben.
Zum Beispiel:
Viel Freude beim Zuhören; mfG PaUL
 
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Großartiger Auftritt!

Übrigens bin ich auch nach fast acht Jahren mit meinem Pigini absolut zufrieden :)

Nächtliche Grüße,

Matthias
 
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Hallo in die Runde,

ich melde mich nach über zwei Jahren mal wieder zu Wort.
Aller Kritik zum Trotze kann ich sagen, dass mein Pigini Convertor 55 P 45 deluxe nach nunmehr 10 Jahren immer noch auf höchstem Niveau spielt. Die Mechanik ist tadellos und Verstimmungen sind kaum auszumachen. Ich bin nach wie vor sehr zufrieden. Na klar, ein paar Kratzer hat es abbekommen, aber das ist Leben.

Musikalische Grüße,

Matthias
 
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