Profi sucht Hilfe: dumpfer Klang Digitalpiano Yamaha CLP-885

emanuel
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Grüezi mitenand


BEMERKUNG:
Alle! Pianoklänge klingen sehr dumpf. (auch beim Ausstellungsmodell keine Veränderung)

HABEN:
Eine Teilnehmerin in meinem Klavierunterricht besitzt ein CLP-885, inklusive der Yamaha App "Pianist" mit Android Pad.

VERSUCH:
Ich war schon mehrmals bei ihr zum Modifizieren ihres CLP-885.
Wir sind mit dem Klang einfach nicht zufrieden. (Ihr Händler kennt das Problem und hat auch nach mehrmaligem Besuch keinen Plan.)
Es klingt für uns einfach nicht nach einem schönen Piano und suchen eine mögliche bessere Einstellung am Gerät.

REFERENZ:
Als Referenz bzw. Vergleich benutze ich ein:
- Akustisches Piano Preisklasse 8000.- (Yamaha)
- CLP-F01 (Yamaha Digital Piano)
- CLP-480 (Yamaha Digital Piano)

ÜBRIGENS:
Ein weiterer Teilnehmer besitzt ein CLP-785 und ist damit auch unzufrieden, gleiches Problem.

FAZIT:
Wir sind uns alle einig:
Der Klang des CLP-785 und CLP-885 klingt bei weitem nicht so gut wie meine oben genannten Pianos.

ZIEL:
Wir suchen eine zufriedenstellende Klangeinstellung für das Digitalpiano Yamaha CLP-885 und wenn's geht auch für das CLP-685. ;)

DANKESCHÖN
Mein/unser Dankeschön an jeden konstruktiven Tipp!

Liebe Grüsse
Emanuel aus der Schweiz
 
Grund: Text besser lesbar formatiert
Ohne das Modell zu kennen, würde ich versuchen, schrittweise das Problem einzugrenzen.

Ich gehe mal davon aus, dass Ihr die naheliegenden Dinge schon probiert habt.

- Klangfarbe (Voice) irgendwas mit Bright
- Wenn es eine "Brilliance" gibt, auf bright stellen
- im internen eq die höhen um 2 .. 4 dB anheben,
- Lid position (falls es das gibt) open
- falls ein Vorhang oder ähnliches dahinter ist und Teppich, mal eine andere Position im Raum probieren (eher unwahrscheinlich)

Dann ist die Frage, ist es ein Bug oder ein Feature? dh. ist das bei allen diesen Modellen so (und vielleicht so gewollt) oder gibt es ein Problem?
dazu
- Vergleich mit gleichen Modellen beim Händler oder anderen Leuten.
- mal mit Kopfhörern probieren, evtl mal mit externen Boxen - damit könnte man checken, ob es an der Klangerzeugung an sich liegt (dann wäre es auch bei Kopfhörern so) oder an der Verstärker-/Lautsprecheranlage im CLP

Wenn es allgemein so ist- welche Einstellungen könnten noch in Frage kommen (s.o. EQ vermutlich ... aber so wie ich ein ähnliches Modell kenne, gibt es da keine Möglichkeit, einen externen EQ einzuschleifen)


So wie Du es beschreibst und wenn der Händler es auch nicht besser hinbekommt, könnte es sein, dass es gar nicht anders geht.
In dem Fall sehe ich die Möglichkeiten
- ist man mit der Tastatur zufrieden, mal mit externen neutralen Boxen (Studiomonitore) probieren, ggf. EQ dazwischenschalten (250 .. 500 €)
- Gerät verkaufen / reklamieren / zurückgeben und was anderes kaufen

Leider habe ich persönlich noch nie ein richtig gutes Digipiano in so einem Klaviergehäuse erlebt, obwohl die Dinger 4000 bis über 5000 Euro kosten. Ich trenne das, auch wenn es nicht so schick aussieht
Meine Empfehlung sehr nah an einem guten Klavier wäre ein Kawai VPC-1 mit sehr guter Tastatur, Sound aus einem externen Gerät (PC, Laptop, iPad) und 6,5 bis 8" Studiomonitoren für insgesamt unter 2000 Euro.

Aber vielleicht hat ja auch noch jemand eine bessere Idee, wäre schön.
 
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Wurde dasselbe oder ein gleiches Instrument schonmal woanders probegehört? Es kann durchaus auch der Raum Einfluss haben, denke ich. Aber das müsste ein Verkäufer eigentlich wissen.
 
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- Gerät verkaufen / reklamieren / zurückgeben und was anderes kaufen
Eigentlich wäre es sinnvoll, schon vor dem Kauf hochwertige Alternativen von Kawai und Casio/Bechstein anzutesten.
Der Raum macht sehr viel aus, also würde ich den Klang erst einmal auf Kopfhörern prüfen.

Gruß Claus
 
Wurde dasselbe oder ein gleiches Instrument schonmal woanders probegehört?
Er schreibt, dass es beim Ausstellungsmodell (also im Laden, denke ich) und bei einem anderen "Teilnehmer" (von was auch immer ;) ) genauso klingt.
Und wenn alle schon an dem Instrument rumgeschraubt haben ...

Man könnte jetzt auch nochmal klassisch fragen, ob die Bedienungsanleitung durchgelesen wurde ;) aber das verkneife ich mir hiermit.

Aber der Vergleich zu Demoaufnahmen wäre mal noch interessant, wie klingt es denn im Vergleich zu diesem Video zum Beispiel?

View: https://www.youtube.com/watch?v=FhLf3z_Vtig
Da wird das 885 ja in höchsten Tönen gelobt und auch das Lautsprechersystem beschrieben, wie gut es ist ...

Das Lautsprechersystem wird zB hier gezeigt.

Ich vermute, oben sind Hochtöner / Horns, kann man dort mal aufklappen und nah an den Lautsprechern den Klang checken?

Oder noch eine Idee: Hat das Ding eine Audio In / Aux - Buchse, wo man mal den Sound mit anderen Wiedergabesystemen vergleichen kann?

Und betrifft es nur die Piano / Grand-Sounds, oder ist das auch bei Rhodes u.ä. so? E-Pianos / Keys haben ja idR oft einen ordentlichen Höhenanteil.
 
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  • Velocity checken, die kann den Klang auch sehr stark beeinflussen. Geht auch im Smart Pianist ("Anschlagskurve")
  • Im Smart Pianist kannst Du für jeden Klavierklang einzeln die "Helligkeit" einstellen. Das entspricht in etwa dem, was der Klavierbauer mit der Intonationsnadel macht.
  • Im Smart Pianist gegenchecken, ob evtl. in der "Einstellung für Einzeltasten" bei Lautstärke alle Töne irgendwie leiser gestellt wurden. Auch diese Einstellungen werden für jeden Sound gesondert geregelt.
  • Aufnahmen machen und hier posten. Im Idealfall alle drei Digitalpianos (CLP-885, CLP-785 und CLP-F01) 1. über Line Out direkt in die DAW, 2. mit guten Mikros (Kleinmembraner z.B.) den Sound der Lautsprecher aufnehmen. Möglichst bei allen 3 Pianos mit dem gleichen Equipment. Ich habe ein P-515, das hat auch den CFX und den Bösendorfer. Davon könnte ich dann ebenfalls Aufnahmen posten. Ich bin eher ein Fan des weichen, warmen Bösendorfer-Klaviersounds und versuche alles so einzustellen, daß es nicht zu knallig klingt. Daran würde man dann ggf. sehen, ob es doch werksseitig so gewollt ist.

Viele Grüße,
McCoy
 
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über Kopfhörer das gleiche Problem ? Gute Kopfhörer wie Beyerdynamic DT 770 Pro mit 600 Ohm probieren etc. CVP Serien haben hochwertigere Lautsprechersysteme. Nötigenfalls eine PA Anlage anschließen. Da gibt es Schertler Tom aus der Schweiz mit einem 2.1 System. Neuere Presets laden, sofern das möglich ist ?
 
Gute Kopfhörer wie Beyerdynamic DT 770 Pro mit 600 Ohm probieren etc.
Die Ära der dynamischen 600 Ohm Kopfhörer ist allerdings lange vorbei und hochwertige Treiber sind heute eher planarmagnetisch oder gar elektrostatisch konstruiert.
Als DT 770 Pro würde ich den mit 80 Ohm nehmen, weil das Modell mit 32 Ohm eine andere Spulenaufhängung hat und das mit 250 Ohm an Digitalpianos etwas leise klingen kann. Man müsste dann stöpseln und vom KH Ausgangüber den CD Eingang oder so in einen passablen HiFi Verstärker gehen, der für 250 Ohm am Kopfhörerausgang ausgelegt ist. Einen billigen Kopfhörerverstärker wird man sich bei Ansprüchen an die Klangbeurteilung vermutlich nicht in den analogen Signalweg hängen wollen.
Kopfhörer mit hoher Ohmzahl brauchen mehr Strom als die mit niedriger Ohmzahl. Aber der Fortschritt ließ Spulendrähte immer dünner werden und daher sind die 250 oder 600 Ohm für gute dynamische Treiber nicht mehr zwangsläufig, was man anhand verschiedener aktueller Kopfhörer prüfen kann.

Ganz abgesehen davon sähe ich den beliebten DT 770 Pro eher als Einstiegsmodell. Für eine klangtreue Wiedergabe zum zivilen Preis würde ich den FiiO FT1 (geschlossen, dynamisch) oder FiiO FT1 Pro (offen, planarmagnetisch) prüfen, sofern der Preis im Rahmen bleiben soll. Beide Modelle kommen ohne die vergleichsweise ausgeprägte Anhebung von Bass und Höhen des DT 770 Pro aus.
Von meinem FiiO FT1 Pro kann ich sagen, dass er am ES-920, FP-90X und seit ein paar Tagen MODX M7 unproblematisch funktioniert. Der Klang ist neutral ausgerichtet und trotzdem musikalisch angenehm, er bleibt vergleichbar zur Lautsprecherwiedergabe meiner Kali Audio In-5, ist dabei aber feiner auflösend in den Details.
Ich habe auch einen Beyerdynamic DT 900 Pro X, der am Digitalpiano von all meinen Kopfhörern am lautesten wiedergibt und ebenfalls neutraler klingt als der 770 Pro. Der zunächst ansprechend "lebendige" Klang des DT 770 Pro ist eigentlich auf Popmusik ausgerichtet oder auch auf Computerspiele, nicht auf den Reichtum der Klangfarben eines sinfonischen Orchesters. Wenn man auch natürlichere Wiedergaben kennt oder gar den Orchesterklang aus im Saal erlebten Aufführungen mag, dann dürfte seine Klangkurve mit der als Zeit anstrengend empfunden werden.

Gruß Claus
 
Grund: kl. Umformulierungen
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Herzlichen Dank an euch, für eure vielen Tipps und eure rege Beteiligung.

@opa_albin
- Es betrifft nur die beiden Grandpiano
- An einen EQ einschleifen habe ich auch gedacht
- Sound aus einem externen Gerät (PC, Laptop, iPad) und 6,5 bis 8" Studiomonitoren
- "Teilnehmer" --> von meinem Klavierunterricht ;)
- Danke auch für die Videolinks

Killian spielt die Pianosounds nur mit Oktavbässen. Die Problemzone untere Mitten
kommt bei der Demo nicht vor.

Klavierliteratur (besonders klassische) die sich zwischen Gross C und c2 bewegen, klingen nicht so wie
erwünscht. Ich gehe vom Vergleich von meinen angeführten Referenzen aus.

@Claus
- vor dem Kauf hochwertige Alternativen. --> Ja habe ich auch gesagt.
- Kopfhöher Referenz mein "Beyerdynamic DT990 pro (250 Ohm)" --> sehr schöner Klang
- Klingt am CLP-885 auch nicht entsprechend


@acheron65
- Die Besitzerin des CLP885 möchte keine externe Anlage und nur die eingebauten Lautsprecher


@McCoy
- Deine Tipps habe ich alle mehrmalig (und an verschiedenen Tagen) mit Smart Pianist versucht,
leider alles ohne Ergebnis.


Mein Fazit
Schade, aber ich gebe aber noch nicht auf. ;)



LETZTE FRAGE
Gibt es eigentlich keine Yamaha CLP SpielerInnen der 785er und 885er Serie, die das gleiche
Problem haben?

Wäre interessant, von euch zu lesen.


Habt einen schönen 1.Advent
Emanuel
 
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Kopfhöher Referenz mein "Beyerdynamic DT990 pro (250 Ohm)" --> sehr schöner Klang
Das würde darauf hindeuten, dass die Samples in Ordnung sind und das Problem bei der Wiedergabe liegt.
Theoretisch könnte was mir den Hochtönern sein, obwohl unwahrscheinlich, dass es bei mehreren Instrumenten auftritt.

Die Besitzerin des CLP885 möchte keine externe Anlage und nur die eingebauten Lautsprecher
Verständlich, wäre aber zum Testen eine Möglichkeit oder dann halt ggf als eine Lösung ihres Problems, wenn auch unter Einsatz von Geld. Sie möchte ja auch einen guten Sound.

Ist es denn so auffällig, dass vielleicht eine Reklamation in Frage kommt? Wenn Du sagst, der Händler erkennt das Problem auch an, dann könnte man schon sagen, dass eine Abweichung zur vertraglich vereinbarten Beschaffenheit vorliegt --> Mangel.

Dann würde vielleicht ein Yamaha Spezi geschickt werden....
Beitrag automatisch zusammengefügt:

785er und 885er Serie, die das gleiche
Problem haben?
Viel finde ich nicht

Eigentlich klingt nur das hier nach Euren Problem

"Almost like I'm hearing a grand piano from behind a close door or from very far away.
The only thing that makes it feel less offensive is turning the brightness feature all the way up to 10."

-->"get external speakers ... forget about the built in speakers. They are garbage. There is nothing you can do to fix them."


Evtl noch


 
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- Kopfhöher Referenz mein "Beyerdynamic DT990 pro (250 Ohm)" --> sehr schöner Klang
- Klingt am CLP-885 auch nicht entsprechend
Danke, leider bedeutet das für mich auch, dass dann vermutlich eher kein Fehler vorliegt, sondern eine Klangeigenschaft des Modells.

Was mich deshalb wundert, weil ich den digitalen "CFX" Klang aus dem P-525 kenne und als wirklich "modern" und damit auch hell einschätzen würde.
Ein Vergleich mit anderen CLP der letzten Jahre wäre noch eine weitere Möglichkeit, den Eindruck zu prüfen, denn alle haben zumindest den CFX Flügelklang.

Sicherheitshalber: das Digitalpiano wurde auf Werkeinstellung zurückgesetzt und der 3-Band-EQ (Benutzerhandbuch S. 21) hat danach trotzdem nicht die gewünschte Wirkung?

Yamaha CLP Klang.jpg

Nachtrag: noch ein interessanter Vergleich wäre der (digitale) Kawai Shigeru Kawai EX Competition Grand in den Modellen Kawai CA-701 und CA-901. Der ist auf modern, hell und direkt getrimmt, außerdem gibt es Rendering Modelle zur weiteren Anpassung auf Knopfdruck. Außerdem ist die Tastatur mit langer Waagebalken-Mechanik interessant, wenn es um Klavierspielen auf Digitalpianos geht.

Gruß Claus
 
Grund: Nachtrag ergänzt.
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Danke, leider bedeutet das für mich auch, dass dann vermutlich eher kein Fehler vorliegt, sondern eine Klangeigenschaft des Modells.
Auf jeden Fall nicht bis dahin, wo die Kopfhörer "abzweigen". Weiter hinten in Richtung Lautsprechersystem könnte schon noch was faul sein.
In einem Post (ich glaube in dem oben erwähnten reddit-Post) stand auch was davon, dass Yamaha bei eingestecktem Kopfhörer automatisch andere EQ-Einstellungen verwendet, was ja auch sinnvoll wäre - wenn denn die anderen Einstelllungen auf das LS-System zugeschnitten ist.

Mich macht halt stutzig, dass man so wenig dazu im Netz findet, aber bei dem OP und mehreren in seiner direkten Umgebung das so häufig auftritt.
Entweder selektive Wahrnehmung (spezielles Klangideal) oder die Modelle kommen alle vom selben Händler, aus der selben Produktionscharge ... keine Ahnung, ich versuche nur ein bisschen Watson zu spielen ;L)
 
Guten Abend zusammen


@opa_albin

zu den engl. Post's
Die Tastatur ist sehr gut, da gibt es nix zu meckern.
Auch die Lautsprecher darf man nicht mit einem kostengünstigeren Piano vergleichen.

@mr. Watson ;)
Die Möglichkeit, dass das ganze Yamaha Konzept von der Soundanlage geändert hat ist da.



@Claus

Ich tippe auch auf die Klangeigenschaft.

Eine User-Konfiguration habe ich schon programmiert,
bin aber nicht dort angekommen wo ich hin wollte.

Eigentlich habe ich mir eine mögliche interne Klanglösung vorgestellt,
also kein Produkte-Wechsel.

PS: Klanglich war bis hierhin Yamaha mein Favorit.

Dankeschön
Liebe Grüsse
Emanuel
 
PS: Klanglich war bis hierhin Yamaha mein Favorit.
Warum auch nicht, wobei mir als "Digital Home Piano" absehbar ein Kawai CA Modell näher läge. Bei einer Suche bzw. vor einer Entscheidung würde ich aber auch ein Roland LX oder Casio GP ausprobieren.

Gruß Claus
 
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Grüezi,

Die Tastatur ist sehr gut, da gibt es nix zu meckern.
Ich hab einige Yamahas im Laden angespielt und fand die jetzt nicht schlecht, aber die oben erwähnte Kawai-Tastatur ist deutlich klavierähnlicher.
Heute wieder 1,5 h Bach und Chopin gespielt und finde die wirklich vergleichbar mit einem Flügel. Bin sehr zufrieden.
Aber das war ja auch nicht das Problem bei Euch.

Auch die Lautsprecher darf man nicht mit einem kostengünstigeren Piano vergleichen.
Sicherlich, es wird ja einen Grund geben, warum die ihren Preis haben.
Es ist ja so wie ich es verstehe, schon ein ausgeklügeltes System aus Lautsprechern und Gehäuse. Das könnt nur Ihr einschätzen, ob und warum das nicht gut klingt.
Deshalb zweifle ich auch daran, dass das von Haus aus so ist.

Ich tippe auch auf die Klangeigenschaft.
Auf welche?

PS: Klanglich war bis hierhin Yamaha mein Favorit.
Nichts dagegen zu sagen. Ich habe auch Geräte von denen und bin zufrieden.

Ihr müsst meiner Meinung nach halt erstmal klären, ob das so sein soll oder ob es ein Mangel am Produkt ist.

Nochmal - wenn der Verkäufer auch der Meinung ist, dass da was nicht stimmt, und das Problem nicht in den Griff kriegt, dann ist es ein Mangel - wenn ein Produkt die vertraglich vereinbarte oder eine allgemein zu erwartende Beschaffenheit nicht aufweist - und Ihr habt einen Anspruch gegen den Verkäufer. Das wird sicherlich auch in der Schweiz so sein.

Ich drücke die Daumen, dass es sich lösen lässt!
 
....dass Yamaha bei eingestecktem Kopfhörer automatisch andere EQ-Einstellungen verwendet, was ja auch sinnvoll wäre...
Yamaha nennt das "Stereophonic Optimizer" (Handbuch S.18) für eine "Raumklangoptimierung".
Außerdem gibt es eigens für die Kopfhörer-Verwendung den CFX und den Bösendorfer als Aufnahme aus Spielerposition, das sogenannte "Binaural Sampling".

Gruß Claus
 
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Ah super, danke, ich hatte das nur kurz gelesen.

Das heißt aber, mit den Lautsprechern bzw. dem gesamten Verstärkungs- und Resonanzsystem könnte trotzdem was nicht in Ordnung sein.
Getestet ist es bis jetzt von Tastatur --> Klangerzeugung -- und dann der Abzweig zu den Kopfhörern.

Jetzt wäre doch mal cool zu wissen, ob es einen Aux in gibt.
Dann könnte man nämlich die andere Hälfte des Systems testen, ohne die Klangerzeugung , nur die Wiedergabe.
Zuerst Aux in --> Kopfhörer (als Referenz) und im Vergleich dazu Aux in --> Lautsprecher. (LS)

Klingt es dann dumpf, stimmt vermutlich mit den LS und drumrum was nicht.
Klingt es neutral, dann sind die LS in Ordnung und es liegt doch an den Einstellungen oder etwas zwischen Klangerzeugung und LS.

So jedenfalls meine laienhafte Vorstellung von Fehlersuche ;)
 
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Für mich heißt das nach etwas Nachdenken, dass das sonst so übliche "Kontrollhören" über Kopfhörer in diesem Fall kaum Informationswert hat.

Ja, es gibt einen Aux-In zur Wiedergabe über das interne Verstärkungs/Lautsprechersystem.
Wenn man das Klangbild der Quelle gut kennt, wäre der Vergleich mit dem Abspielen über das CLP ein guter Test für Probleme im Bereich Elektronik/Lautsprecher.

Umgekehrt könnte man auch nach Rücksetzen auf die Werkeinstellungen ein passables Nahfeld-Monitorpärchen platzieren, am Aux Out L+R anschließen und dann wieder mit der Wiedergabe eines CFX und Bösendorfer von einem anderen (unverdächtigen) CLP vergleichen.
1764528059191.png


Gruß Claus
 
Grund: kl. Korrekturen und besser formuliert
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